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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1092 Beiträge • Seite 70 von 73 • 1 ... 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73

Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Kormoran2 » Fr Sep 17, 2021 13:05

Paule, ich spreche ja auch von einer weltweiten Ächtung solcher Spaßflüge.
Und die Weltbevölkerung macht sich wahrscheinlich überhaupt nicht lustig darüber, wenn solche Flüge weltweit verboten würden. Das hätte eine gewaltige Signalwirkung an das Volk. Denn dass das Klima sich ändert, hat mittlerweile der letzte Chilene mitbekommen. Egal ob menschengemacht oder nicht - es bedroht unsere Existenz.

Gas und Öl tritt sowieso aus, meinst du. Also ist es doch egal, wenn überall noch mal CO²-Ausstoß draufgepackt wird. Das läßt mich an deinem Denkvermögen zweifeln. Ich schrieb ja von "ohnehin notwendigen Emissionen". Die entstehen, weil ohne gewissen Einsatz von fossilen Brennstoffen unser Leben zum Erliegen käme. Aber dieser massenhafte Ausstoß von CO² durch Rakentenspaßflüge wird ja immer noch obendrauf gepackt. Und die Moral von der Geschichte wäre dann, dass man ruhig auch mal wieder zum Friseur nach London fliegen kann für 30 Euro, wenn Andere aus Spaß in den Weltraum fliegen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Falke » Fr Sep 17, 2021 13:48

Diese "Spaßflüge für Superreiche" gefallen mir auch nicht - aber nur wenige Leute machen sich eine Vorstellung vom "alltäglichen" Verbrauch von fossilen Energieträgern.

Laut US-Regierung verbraucht der internationale Flugverkehr täglich mehr als 1 Mrd. Liter Kerosin
https://de.globometer.com/flugzeug-kraftstoff.php

Und der Flugverkehr macht nur etwa 8 % des weltweiten Erdölverbrauchs aus ...
Und da ist noch das Erdgas, die Kohle usw. :|

Und es wird alles Fossile verbrannt werden, was da ist.
Und dann wird der Wald abgeholzt - viel schneller, als er nachwächst.

So gesehen sind die paar hundertausend Liter Äquivalent pro Spaßflug eh' nur ein kleiner Tropfen. Ein Tröpfchen. :?

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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Sep 17, 2021 14:06

Ihr seid im falschen Thema, die Sturzflut vom Juli 2021 im Ahrtal hat überhaupt nichts mit dem Klimawandel zutun.
Das ist alleine der besonderen geographischen Lage und dem Staatsversagen geschuldet
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Neo-LW » Fr Sep 17, 2021 14:10

Moin,

ja Adi.

Und dann kommen die Deutschen Klima-Faschisten, die meinen, daß man mit dem Verbot
von Innerdeutschen Flügen das Weltklima retten könnte.

Grobe Überschlagsrechnung:

Die Innerdeutschen Flüge machen vielleicht 5% vom Deutschen Kerosinverbrauch aus.

Deutschland hat 2 % CO2-Anteil in der Welt.

Luftverkehr 8 %

Also ist die einzusparende CO2-Menge = 0,02 x 0,05 x 0,08 = 0,00008 = 0,008 %

Also für den Planeten eine belanglose Größe.

Ein Chemiker würde sagen: NN (nicht nachweisbar)

Naja, wenn dann die Innerdeutschen Flüge verboten werden, muß man eben von Hamburg
nach München über Paris fliegen. Dann ist es wieder zulässig.
Und komme mir keiner, daß alle Flüge verboten werden, die von Deutschland starten,
und in Deutschland wieder landen.
Dann wären nämlich auch alle Urlaubsflüge verboten.
Die Urlauber fliegen nämlich von Deutschland (über Hamudistan) nach Deutschland.


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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Zement » Fr Sep 17, 2021 15:55

T5060 hat geschrieben:Ihr seid im falschen Thema, die Sturzflut vom Juli 2021 im Ahrtal hat überhaupt nichts mit dem Klimawandel zutun.
Das ist alleine der besonderen geographischen Lage und dem Staatsversagen geschuldet

Da dürfte keine Häuser stehen, vor 100Jahren hätte dort eine Schneise von 100m Breite für die Ahr sein. Und das nicht nur bei der Ahr.
.
Und ja das bei Ahr war eine ganz besondere Wetterereignis . Doch durch den menschengemachten Klimawandel werden die Ereignisse häufiger und das Gebiet um die Ahr war ja nicht das einzige dieses Jahr, woanders in Deutschland hatte die Bewohner auch mit Hochwasser zu tun.
Andere Länder das selbe Problem, große Gebiete von Spanien Stand unter Wasser und paar Hundert Km ist ein Stausee fast leer.
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Sep 17, 2021 16:33

Zement hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ihr seid im falschen Thema, die Sturzflut vom Juli 2021 im Ahrtal hat überhaupt nichts mit dem Klimawandel zutun.
Das ist alleine der besonderen geographischen Lage und dem Staatsversagen geschuldet

Da dürfte keine Häuser stehen, vor 100Jahren hätte dort eine Schneise von 100m Breite für die Ahr sein. Und das nicht nur bei der Ahr.


Das ist eine Sozialisten-Weisheit, die nichts mit der historischen Entwicklung und Notwendigkeit zu tun hat.
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Zement » Fr Sep 17, 2021 23:10

T5060 hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ihr seid im falschen Thema, die Sturzflut vom Juli 2021 im Ahrtal hat überhaupt nichts mit dem Klimawandel zutun.
Das ist alleine der besonderen geographischen Lage und dem Staatsversagen geschuldet

Da dürfte keine Häuser stehen, vor 100Jahren hätte dort eine Schneise von 100m Breite für die Ahr sein. Und das nicht nur bei der Ahr.


Das ist eine Sozialisten-Weisheit, die nichts mit der historischen Entwicklung und Notwendigkeit zu tun hat.

Ach und wenn es um Braunkohle geht, dann verschwinden ganze Dörfer.
.
Hast du ja.vielleicht gesehen, die Ahr braucht Platz, wenn das nächste mal wieder so ein starker Niederschlag kommt.
Wie breit es letztendlich werden muss, es von Gelände abhängig .
.
Und das nächste Hochwasser kann alle 10 Jahren wieder kommen.
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Sep 17, 2021 23:42

Zement hat geschrieben:Ach und wenn es um Braunkohle geht, dann verschwinden ganze Dörfer.
.
Hast du ja.vielleicht gesehen, die Ahr braucht Platz, wenn das nächste mal wieder so ein starker Niederschlag kommt.
Wie breit es letztendlich werden muss, es von Gelände abhängig .
.
Und das nächste Hochwasser kann alle 10 Jahren wieder kommen.


Dir ist aber sicher bekannt, das ich einer der bundesweit größten Gegner des deutschen Bergrechts bin, weil ich die Indianer-Rechte vertrete und ich finde die Indianer an der Ahr haben auch Rechte.
Aber Sozialisten wie du sehen das anders. Die haben ja auch an der DDR Grenze die Bauernhöfe geschliffen. (Die Antwort hat gesessen, da kann das rote Zement- := erst mal dran lutschen :mrgreen: )
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Zement » Sa Sep 18, 2021 0:01

T5060 hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:Ach und wenn es um Braunkohle geht, dann verschwinden ganze Dörfer.
.
Hast du ja.vielleicht gesehen, die Ahr braucht Platz, wenn das nächste mal wieder so ein starker Niederschlag kommt.
Wie breit es letztendlich werden muss, es von Gelände abhängig .
.
Und das nächste Hochwasser kann alle 10 Jahren wieder kommen.


Dir ist aber sicher bekannt, das ich einer der bundesweit größten Gegner des deutschen Bergrechts bin, weil ich die Indianer-Rechte vertrete und ich finde die Indianer an der Ahr haben auch Rechte.
Aber Sozialisten wie du sehen das anders. Die haben ja auch an der DDR Grenze die Bauernhöfe geschliffen. (Die Antwort hat gesessen, da kann das rote Zement- := erst mal dran lutschen :mrgreen: )

Als ich zur Schule kam, waren alle "Roten" im Exil, Gefangenschaft, oder Tod. Erzähl mir hier kein Scheiß, denn die ist Braun und die hatte man zu huldigen. :evil:
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Mehr Extremwetter bei Abkühlung

Beitragvon adefrankl » Sa Sep 18, 2021 0:19

oberländer hat geschrieben:Tut euch mal den guten Udo Pollmer an , der hat vor gut einem Jahr folgendes von sich gegeben :

https://www.youtube.com/watch?v=EIDAuTMk91E

Das erklärt vielleicht etwas zu den aktuellen Lagen.

Unabhängig davon was Pollmer sagt, waren Wetterextreme in den letztend 250 Jahren besonders in Phasen der Abkühlung zu beobachten. Zumindest in Europa- Zu diesen Ergebnis kam zumindest eine Studie bei der die Wetterdaten in Europa für die Zeit von von 1763 bis 2009 analysiert wurden. Demnach häufen sich in Abkühlungsphasen die blockierenden Wetterlagen, bei denen die Wettersysteme kaum wandern. Dementsprechend gibt es dann viele Extremwetterereignisse. Je nachdem wo die Hoch- und Tiefs- dann (nahezu stationär) liegen, ergibt sich daraus örtlich häufig Wetterextreme wie Hochwasser, Dürre, Hitze, Kälte. Die Studie Influence of solar variability on the occurrence of central European weather types from 1763 to 2009, Mikhaël Schwander, Marco Rohrer, Stefan Brönnimann, and Abdul Malik, Clim. Past, 13, 1199–1212, 2017 kann unter https://cp.copernicus.org/articles/13/1 ... 9-2017.pdf heruntergeladen werden.
Demnach sprechen die aktuellen Wetterextreme somit ehr für eine Abkühlungsphase (auch wenn der Zusammenhang natürlich nicht zwingend is).. Zumindest lassen diese Zusammenhänge keinesfalls erwarten, dass die Wetterextreme abnehmen würden, sollte es durch "Klimaschutzmaßnahmen" gelingen eine weitere Erwärmung zu Stoppen oder gar eine Abkühlung zu verstärken.
Das wäre somit noch schlechter als ein Schuss in den Ofen. Die Naturkatastrophen bleiben einen dadurch keineswegs erspart, aber wegen dem "Klimaschutz" leidet man zusätzlich unter Energiemangel und die möglichen Schutzmaßnahmen gegen Unwetterfolgen unterbleiben, weil durch den "Klimaschutz" dafür das Geld fehlt (Und die Ökos sowieso alle Maßnahmen blockieren würden).
Wieder so en Beispiel, dass besonders große Schäden entstehen, wenn Dumme bzw. völlig Ahnungslose was Gutes tun wollen!
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Redriver » Sa Sep 18, 2021 7:14

Hallo,
jetzt wird hier aber zum großen Schlag ausgeholt mit was weis ich für Experten und Tausenjährigen Studien.
Ich bleibe ein Stückweit bei den Fakten.
Es ist doch so das solche Extrem Ereignisse schon immer da waren und das es so etwas schon morgen wieder geben kann. Es müssen halt einige Sachen ungünstig zusammen passen. Im Ahrtal war es halt so das der Boden total gesättigt war weil schon extrem viel Niederschlag gefallen war. Dann war die Bauliche Situation verherend was aber länger als ein Menschenleben gut gegangen ist. Dann waren die Schutzmechanissmen nicht optimal wie z.B. Stauseen voll . Auch wurde jahrzente Lang der Hochwasserschutz vernachlässigt, und an dem besagten Tag waren dann auch noch die falschen bzw unfähigen am falsche Ort. Deshalb ist meiner Meinung nach alles so extrem geworden und hat soviel Unheil gebracht.
Das der Klimawandel den ein oder anderen Punkt den ich oben genannt habe beeinflusst ist klar und auch nicht zu bestreiten , aber das Ereignis ,als das Paradebeisbiel für Klimawandel, und das Handeln was auch sein muß herzunehmen, finde ich doch sehr absurd. Klimawandel gibt, es und das wir durch unser tun, auf der Erde sehr viel dazu beitragen ist auch richtig, das es so nicht weiter gehen kann sollte man auch nicht in Frage stellen. Aber das jedes Hochwasser und jeder Waldbrand verhindert werden kann wenn wir den Klimawandel stopen ist auch sehr unwarscheinlich.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Sa Sep 18, 2021 8:53

Das was Du hier als „richtig“ bezeichnest, wird von anderen kategorisch abgelehnt. In deren Augen sind es ausschließlich Fehler einiger weniger, aber das das Klima damit zu tun hat - niemals!

Ja es wurden Fehler gemacht, die müssen auch lückenlos aufgearbeitet werden und vor allem daraus gelernt und es in Zukunft besser gemacht werden.
Was in meinen Augen aber überhaupt nicht geht ist, vom warmen Kämmerlein aus durch tausende Videos (vor und nach der Katastrophe - ich wusste gar nicht, dass es von den kleinen Käffern so viele vorher Videos gibt) Urteile zu fällen, ohne mal vor Ort gewesen zu sein und überhaupt zu wissen, was da passiert ist. Geschweige denn mal vor Ort freiwillig zu helfen (Aussage: Mein Chef schickt mich ja nicht). Stattdessen wird laut rumgejohlt und so getan, als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Und wenn dann noch saudumme Witze gerissen werden, schlägt’s dem Fass den Boden raus.
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Englberger » Sa Sep 18, 2021 9:09

Westi hat geschrieben:Ja es wurden Fehler gemacht, die müssen auch lückenlos aufgearbeitet werden und vor allem daraus gelernt und es in Zukunft besser gemacht werden.

Hallo,
dürfte schwierig werden da draus für die Zukunft was zu lernen.Die gleichen Entscheider werden die gleichen Ereignisse nicht nochmal erleben dürfen.
Wie man in Extremsituationen reagiert kann nicht trainiert werden.(gutes Beispiel sind die 2 Polizistinnen die bei ner Schiesserei per Anhalter geflüchtet sind und und ihre Maschinenpistolen ungesichert im Polizeiauto liegenliessen.)
Alles was man machen kann ist solider bauen, weil der Platz ist in allen Tälern knapp.Brücken sprengen? wer soll da um 2Uhr nachts im Hochwasser den Sprengstoff anbringen? Bis da 3 Leute mit den Berechtigungsscheinen da sind gehts schon ans aufräumen.
Gruss Christian
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » Sa Sep 18, 2021 10:40

Nur noch soviel dazu:
Jeder Eingeborene in solchen Regionen kennt die historischen Erzählungen von solchen Ereignissen.
Es liegt halt leider in der Natur der Menschen, den Respekt und die Angst vor den Naturgewalten zu schnell wieder zu verlieren.
Das Ganze jetzt alles nur auf den menschlich verursachten Klimawandel zu schieben ist genau so oberflächlich, wie die meisten Beiträge in diesem Forum.
Fakt bleibt, dass die vorhandenen Vorwarnsyteme funktionierten aber sowohl bei den Behörden als auch bei der Bevölkerung nicht ernst genommen wurden und die Maßnahmenpläne aus den Erkenntnissen vorheriger Ereignisse leider Vergessen wurden.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » Sa Sep 18, 2021 10:48

Mir ist bis heute unklar, dass wenn dort eine meterhohe Welle das Tal herunter rauscht und 5h braucht, um unten anzukommen, dass weder Polizei noch Feuerwehr sofort die Evakuierung und Rettungsaktionen in den oberen und unteren Lagen veranlasst haben. Wenn ich aus dem obersten Tal höre, dass das Wasser bis Oberkante Dach steht, dann muss doch die Polizei oder die Feuerwehr Rettungshubschrauber in großem Maß anordern undzar auf direktem Wege, um die Leute raus zu holen. Und wenn der Anruf bis zur Bundeswehr hoch geht. Da muss doch alles fliegen, was geht. Man muss ja die Leute nur ein paar hundert Meter zur Seite aus dem Tal fliegen??!!! Da schafft man doch ein-zwei Personen alle 5min. Stattdessen haben die Leute die ganze Nacht auf ihren Häusern gehockt? Also ich weiß ja nicht.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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