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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1092 Beiträge • Seite 4 von 73 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Fr Jul 16, 2021 7:52

tyr hat geschrieben:Und Eigeninitiative der Bürger gibt es auch kaum noch., alle warten nur drauf, das irgdwer irgendwas tut. Irgendwer ist aber immer der Andere.

"Der Staat" wird's schon richten. In der Vergangenheit (also im 20 Jhdt., nicht im Mittelalter) wurden hier die Bewohner zu Frondiensten herangezogen, um z.B. die Landstraßen vom Schnee frei zu räumen. Heute wird sich beschwert, wenn um 7 Uhr die Straßenmeisterei noch nicht durch war. :(
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon agri10 » Fr Jul 16, 2021 8:11

T5060 hat geschrieben:Auf jeden Fall sind jetzt wieder die Bauern recht, wenn sie mit ihren Frontladerschleppern und Radladern zum helfen kommen :-)

Soll doch der Drecks-Flasbarth mal seinen NABU schicken zum helfen

Ist schon sehr aussage kräftig wie sich hier einige über Tote lustig machen !
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » Fr Jul 16, 2021 8:25

tyr hat geschrieben:Das ist seit Jahrhunderten das Risiko an solchen Orten.

Hab mir dein Video angesehen. Ich wusste gar nicht, dass die damals die Dämme gesprengt haben.
Aber wenn ich ein Haus an der Elbe hätte, würde ich vielleicht auch ein paar km flussaufwärts... ui
https://www.youtube.com/watch?v=r5D4teZhYhI&t=4895s
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Fleischverkäufer » Fr Jul 16, 2021 8:35

Neuland79 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Das ist seit Jahrhunderten das Risiko an solchen Orten.

Hab mir dein Video angesehen. Ich wusste gar nicht, dass die damals die Dämme gesprengt haben.
Aber wenn ich ein Haus an der Elbe hätte, würde ich vielleicht auch ein paar km flussaufwärts... ui
https://www.youtube.com/watch?v=r5D4teZhYhI&t=4895s


Ein Versuch war es wert. Hier entstehen blühende Landschaften. Kannst du denn nicht schwimmen, Neuland ?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Hosenträger » Fr Jul 16, 2021 8:46

Fleischverkäufer hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Das ist seit Jahrhunderten das Risiko an solchen Orten.

Hab mir dein Video angesehen. Ich wusste gar nicht, dass die damals die Dämme gesprengt haben.
Aber wenn ich ein Haus an der Elbe hätte, würde ich vielleicht auch ein paar km flussaufwärts... ui
https://www.youtube.com/watch?v=r5D4teZhYhI&t=4895s


Ein Versuch war es wert. Hier entstehen blühende Landschaften. Kannst du denn nicht schwimmen, Neuland ?

Schwimmen in einer Flut mit reisender Strömung und allen möglichen und unmöglichen Utensilien im Wasser. :shock: :roll: Ein bischen Erfurcht vor der Natur und ihren Gewalten wäre schon angebracht! :oops:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neo-LW » Fr Jul 16, 2021 9:01

Moin Männer,

das ist der falsche Ansatz.

Aldi ist schuld.

Aldi ist die Ursache für die Klimakrise.
Aldi verhindert, daß Ammoniak weggefiltert werden kann.
Deswegen setzen sich wechselseitig Dürre und Regen über Deutschland fest.
.


Olli

Bild wegen fehlender Quellangabe gelöscht.
Falke
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon elchtestversagt » Fr Jul 16, 2021 9:01

Da ist aber schon häufig was dran...Gräben werden wirklich nicht mehr ausgemäht, wegen Naturschutz..

Und wir können doch "froh" sein, das hoffentlich so viele Leute im Urlaub sind ( in NRW sind ja mitten in den Sommerferien..).
Was mich auch "wundert", da machen die Medien ein Fass auf, wenn es mal Gewittern sollte, oder wenn ein laues Lüftchen wehen soll oder wenn mehr als Schneeregen kommt...Dann gibt es Sondersendungen ohne Ende ( ich erinner nur an die "Schneekatastrophe", wo dann tatsächlich 3cm kamen, und der Reporter "im Schneesturm" die "enormen Einschränkungen" erklärte, während im Hintergrund die Autos mit 100km/h vorbeirauschten...).
Oder an den Jahrtausendsturm vor ein paar Jahren, wo ab Mittags alles zu war, die Blagen zu Hause, und man tagelang vorher schon gewarnt wurde, das Haus nicht zu verlassen...War an Nikolaus...Die meisten haben den Nikolausbesuch abgesagt, wir nicht, unsere Truppe ist gefahren, denn es war nur ein etwas höheres laues Lüftchen...Am nächsten Tag aber, ohne Warnung, ohne vorzeitigen Schulschluss, da ging die Post ab, am heftigsten, wo grad Schulschluss war...Da hatte ich am nächsten Tag ordentlich zu tun, weil gegen Abend war es noch zu gefährlich, die Strassen zu räumen...
Kurzum; warum wurde keiner vor dieser Wetterlage gewarnt?
Weil wir doch den Dürresommer des diesjährigen Jahrtausends bekommen sollten?
Weil wir in Deutschland sind?
Weil es "nur" Regen ist?
Weil nur Regen nicht gut gegen den Klimawandel ist?

Ich versteh das nicht...
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Fleischverkäufer » Fr Jul 16, 2021 9:06

Das musst du auch noch gerade schreiben, Hosenträger. Habe ich mehr als du, als AFD Sympathisant und Querdenker. Und trotzdem wird so eine Flut in der Regel vorher noch erkennbar oder angekündigt sein, und da wäre es sicherlich nicht hinderlich schwimmen zu können, und rechtzeitig das Gefahrengebiet zu verlassen. Wenn ma sieht, wie teilweise auch Menschen sich da leider auch falsch verhalten haben, und dann auch noch in das Gefahrengebiet gegangen oder gefahren sind. Hast du nicht die ganzen Autofahrer gesehen, die trotz Vorwarnung da noch rein in die Fluten gefahren sind ? Der eine oder andere hätte sich noch retten können, wenn er die Aufforderung der Feuerwehr etc. gefolgt wäre . NA Ja alles jetzt Müßig.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Jul 16, 2021 9:42

Ich hab heute morgen mal ein wenig Befliegungen angeschaut und bin über das Setzungsfließen um Erftstadt schon entsetzt. Da sind ganze 10 ha auf einmal verschwunden oder ein paar 100.000 cbm Boden.

Dabei muss man auch wissen was um Erftstadt an europäisch wichtiger Stromversorgung steht, aber die Mäste scheinen gehalten zu haben. Bei erdverlegten Kabeln wäre das dort nicht mehr der Fall. Da würden dann 380 kV Leitungen blank liegen und wären zerstört. Südlink gehört nach dem Ereignis eigentlich sofort gestoppt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Jul 16, 2021 9:50

Lustig sind auch Häuser ohne Keller, denen so richtig die Verankerung im Boden fehlt

und wenn ich jetzt schon bei Häusern bin, sollte man auch immer dran denken, nicht allzuviel Häuser an einem Flecken stehen zu haben (KLumpenrisiko),
sondern man sollte a) immer ein Auge aufs Hochwasserrisiko haben und b) die Häuser auch ein paar Kilometer verteilt stehen haben.

Wenn es nämlich knallt, ist man dann auf einem Schlag arm wie eine Kirchenmaus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon AEgro » Fr Jul 16, 2021 10:16

In Erftstadt, wo die Errosion am größten ist, waren das aufgefüllte Tagebaue ?
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Jul 16, 2021 10:21

AEgro hat geschrieben:In Erftstadt, wo die Errosion am größten ist, waren das aufgefüllte Tagebaue ?


Sah nicht so aus. Sah aus wie guter gepflegter Lösslehm auf Kies
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Fr Jul 16, 2021 11:10

Qtreiber hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Und Eigeninitiative der Bürger gibt es auch kaum noch., alle warten nur drauf, das irgdwer irgendwas tut. Irgendwer ist aber immer der Andere.

"Der Staat" wird's schon richten. In der Vergangenheit (also im 20 Jhdt., nicht im Mittelalter) wurden hier die Bewohner zu Frondiensten herangezogen, um z.B. die Landstraßen vom Schnee frei zu räumen. Heute wird sich beschwert, wenn um 7 Uhr die Straßenmeisterei noch nicht durch war. :(


Auch im Mittelalter gab es dafür den Frondienst, nur anders als in der neuzeit, wurden diese Pflichtdienste vergütet.
Heute früh war in der Sächsischen zeitung ein bezeichnendes Bild über das Hochwasser, wo eindeutig zu sehen ist, das die abgesoffene Siedlung, die es zeigt, in eine alte Flußschleife gebaut wurde.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Jul 16, 2021 12:38

Hallo, mein Geburtsort ist Bad Neuenahr an der Ahr und ich habe in einem Vorort 30 Jahre gelebt. Mein Elternhaus ist nicht betroffen, aber viele Freund und Bekannte.
Schrecklich und kaum beschreibbar!
Ich bin kein Klimaforscher und meine Erklärung ist diese: extreme Hochwasser an der Ahr sind selten, aber es gab sie durchaus, auch im Sommer und auch mit vielen Toten. Auch schon vor der "Klimakrise" https://ga.de/region/ahr-und-rhein/bad-neuenahr-ahrweiler/ahr-hochwasser-haben-geschichte_aid-42928269
Im Gegensatz zum nahen Rhein und Mosel, wo Hochwasser in jedem Jahr kommt, ist man an der Ahr gar nicht darauf eingerichtet. Hochwasserschutz ist ausser paar Sandsäcken unbekannt!
Wie es T5060 schon sehr richtig beschrieb: die Brückenquerschnitte sind im Gegensatz zur Mosel, die moderne, hohe Brücken hat zu gering. Wenn sich da Treibgut staut, sucht das Wasser sich einen anderen Weg!
Auch die Steilwege werden zum Strom.
Das Ahrtal ist viel enger als das Moseltal und man hat teilweise seit hunderten Jahren zu nahe an der Ahr gebaut, auch heute noch!
Ganz zu schweigen zu den steilen Weinbergen, die seit der Flurbereinigung das Wasser durch Betonröhren blitzschnell einleiten.
@tyr: die abgesoffene "Siedlung", das Dorf Schuld hat eine mehr als 1000 jährige Geschichte, selbst die Römer waren schon da.
@Aegro: da hat T5060 recht, kein Tagebau den es aber recht oft dort gibt, guter Lössboden auf Kies. Die Ursache war wohl eine Kiesgrube in der Nähe.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Wini » Fr Jul 16, 2021 12:42

Es sind fast schon apokalyptische Bilder und Videos, die einen fassungslos machen.

Hier sieht man bei 0:12 wie selbst ein großer John Deere Traktor bei einem lebensgefährlichen Rettungsversuch
wie ein Spielzeug von den Fluten umgewälzt und gegen eine Hausmauer gedrückt wird.

https://www.youtube.com/watch?v=aQCZUbUZfY4

Mein Beileid den vielen Opfern und betroffenen Familien.

Im Jahr 2013 sind wir von unserer Firma 3 Tage freigestellt worden, um in Raghun beim Mulde-Hochwasser zu helfen.

Gruß
Wini
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