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Ist Bio wirklich Bio?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Paule1 » Sa Dez 17, 2011 13:45

BIO -was ist BIO????????????????????????????????????

Ein Hirngespinst der Grünen???

FAKT ist wir in Deutschland leisten es uns Wertvolles Ackerland auszubeuten solanges es Ertrag bringt, also ohne ENTZUG zu düngen, BIO zu erzeugen.
Denn ein richtiger BIO-Betriieb müßte auf jeden Fall Tierhaltung haben um im Kreislauf zu erzeugen.

Ein reiner BIO Ackerbaubetrieb macht diese nicht, denn er will ja seinen Ertrag teuer verkaufen.

Wir Bauern in Deutschland und z.T. in Europa haben alles Richtig gemacht was die Politik und die Verbraucher von uns erwarten, nähmlich politische das Ziel für Europäischen Landwirtschaftder EWG später EU zu erfüllen

Nähmlich http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsame_Agrarpolitik

Wir Bauern haben das so GUT gemacht das wir zum Großen Teil überfüllsig wurden und werden dazu von den Verbrauchern evtl. beschimpft.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Cairon » Sa Dez 17, 2011 13:53

tyr hat geschrieben:Warum Umsturz? Muß niemand gestürzt werden, die stürzen gerade von selbst....
Danach könnte man, weil wir eh neu anfangen werden müssen, z.B. ein zinsfreies Währungssystem etablieren.... :wink:
Das jetzige ist ja auch nicht vom Himmel gefallen, sondern in teilw. geheimen Sitzungen in Jekyll Island und später Betton Woods u.a. beschlossen worden....


Natürlich ist es ein Systemumsturz. An dem aktuellen System verdienen eine Menge Leute (Banken usw.) sehr gut. Und diese Profiteure sind eine mächtige Lobby, wie willst Du die von deinem System überzeugen?
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon forenkobold » Sa Dez 17, 2011 13:59

tyr hat geschrieben: Sowohl aus meinem und als auch aus Deinem link geht hervor, dass die Zustände in Indien ohne die Grüne Revolution veheerender wären.
Ok.. dann hätte Indien auch vermutlich nur 500 Mio Einwohner..
Es IST die Lösung.


was wurde denn erreicht durch die Grüne revolutiion? Es wurden in erster Linie PSm eingeführt und westliche Sorten. Damit wurden die meisten der über Jahrhunderte angepaßten lokalen Sorten verdrängt. Dazu wurde der westl Sortenschutz etabliert.
....[/quote]

Wenn sich die Produktion innerhalb weniger Jahre auf kaum gestiegener Fläche verdreifacht, können die neuen Sorten nicht schlechter sein, als die althergebrachten. Und wenn die Bauern nichts verdienen würden, würden die Flächen brachliegen und nicht gesteigert werden.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon forenkobold » Sa Dez 17, 2011 14:04

tyr hat geschrieben:
So einfach ist das nicht, die können ja zahlen, mit ihrem Land....


Und was macht dann der Übernehmer drauf? Althergebrachte Produktionsmethoden wiedereinführen oder mit modernem Saatgut und modernen Anbaumethoden arbeiten?
Und wem verkauft er die Produkte, wenn das Volk verarmt?
Du liest zuviel Greenpiss.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon stulli » Sa Dez 17, 2011 14:07

Fakt ist aber auch, das bei den Konvies ein Teil der Düngung aus der Tierhaltung von importierten Futtermittel zugeführt wird und so nicht auf den heimischen Böden erzeugt wurde und die Nährstoffe den Böden in den Exportländern entzogen wurde, bzw nicht zurück geführt werden. MfG
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Dez 17, 2011 14:11

Vieleicht hilft es etwas weiter wenn ich mal schildere wie das mit der grünen Revolution bei uns in der Gegend gelaufen ist. Vorher wurden überwiegend Palmen zur Essig- und Copraproduktion angebaut, die wenigen Reisfelder brachten ca. 1 t/ha. Um 1970 wurden die meisten Palmen gefällt und jede Menge Reisfelder angelegt. Zu dieser Zeit begann auch die Bevölkerungsexplosion.

Inzwischen liegen die Reiserträge um 3,5 t/ha pro Ernte (= bis zu 10 t/ha im Jahr), es gibt zudem Mais, Zuckerrohr, Manilahanf (Abaca), Zitronen usw. Seit gut 20 Jahren steigt der Lebensstandard der breiten Masse enorm an, es wurde massiv in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit usw. investiert. Seitdem sinkt auch die Geburtenrate und es ist nur eine Frage der Zeit bis es einen Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft gibt.

Seit der Preisexplosion 2008 gibt es ein Umdenken bei der Regierung und auch bei einigen Nahrungsmittel- und Einzelhandelskonzernen. So wurde z.B. dieses Jahr der Agraretat um 60% erhöht und immer mehr Konzerne verbessern die Konditionen für ihre kleinbäuerlichen Lohnunternehmer.

In Indien scheint das etwas anders zu laufen, von Afrika mal ganz zu schweigen. Deren Misere ist die Summe vielfältiger Fehlentwicklungen wie mangelnde Infrastruktur, Korruption, Bildungsdefizite, Lernunwilligkeit der kleinen Leute, Raubbau usw. Diese Probleme gibt es in den Schwellenländern zwar auch, aber längst nicht so krass. Es macht schon einen Unterschied ob sich die Politiker 15 oder 95% vom Staatshaushalt in die eigene Tasche stopfen.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Dez 17, 2011 14:21

forenkobold hat geschrieben:Wenn sich die Produktion innerhalb weniger Jahre auf kaum gestiegener Fläche verdreifacht, können die neuen Sorten nicht schlechter sein, als die althergebrachten. Und wenn die Bauern nichts verdienen würden, würden die Flächen brachliegen und nicht gesteigert werden.


Beim Reis handelt es sich bei diesen neuen Sorten überwiegend um normale Züchtungen die den örtlichen Bedingungen angepasst sind. Theoretisch kann dieses Saatgut nachgebaut werden, das macht allerdings kaum jemand. Der Preisunterschied zum professionell gezüchteten Saatgut ist nämlicvh nur minimal, dafür ist es weitgehend sortenrein, gegen Pilzbefall usw. gebeizt, korrekt getrocknet und erzielt damit weitaus höhere Keimungsraten und damit auch Erträge.

Hybridsaatgut ist nur etwas für die wettersichere Saison und dann auch nur wenn der Farmer über ausreichend Kapital für korrekte Düngung, Unkrautbekämpfung usw. verfügt und auch Erfahrung mit dieser Pflanztechnik hat. Deshalb werden z.B. auf den Philippinen nur ca. 5% der Flächen mit F1-Reis gepflanzt.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon stulli » Sa Dez 17, 2011 15:35

und für die Konzerne ist es vlt lukerativer Exportartikel anzubauen und nicht die Bevölkerung mit Nahrungsmittel zuversorgen, da die ja keine Zahlungsmittel haben. Mfg
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Cairon » Sa Dez 17, 2011 18:27

@tyr

Einfach mal abwarten so schnell ist der Kapitalismus noch nicht am Ende wie du es dir ausmalst und was danach kommt wird sich zeigen.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon H.B. » Sa Dez 17, 2011 20:36

stulli hat geschrieben:Fakt ist aber auch, das bei den Konvies ein Teil der Düngung aus der Tierhaltung von importierten Futtermittel zugeführt wird und so nicht auf den heimischen Böden erzeugt wurde und die Nährstoffe den Böden in den Exportländern entzogen wurde, bzw nicht zurück geführt werden. MfG


Kannst sehen wie du willst. Es besteht im Kreislauf ein Loch - und das ist der Mensch. Irgendwoher müssen einfach die Nährstoffe kommen, oder siehst du Bemühungen seitens der Bios, an Klärschlämme zu kommen? Ohne Nährstoffrückführung kann die Welt nicht ernährt werden. Die ziehen sich auf dem Rücken der anderen aus der Verantwortung und blasen die doppelte Menge an CO2 in die Luft.
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