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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 10:37

Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon estrell » Sa Sep 01, 2007 20:01

H.B.
Wie kommst du darauf, einen Biobauer als Spinner zu bezeichnen?
Ich habe geschrieben "Nicht alle Tassen im Schrank", ein Spinner hat zuviel Tassen im Schrank!

Danke :oops:

Brombi
Round-Up ist als parzielles Pflanzenschutzmittel auch in der Biolandwirtschaft gebräuchlich - du bekommst, wenn dus brauchst, immer eine Genehmigung! Teilweise geht es grad bei Grünland kaum anders - zB beim Ampfer :?

ICH! ein knallharter Rechner :shock: :shock: :shock: neineinein! Nienich! Ich mach das NUR aus Überzeugung 8) Obwohl - bei 450€ per ha könnt ich auch ohne Überzeugung schwach werden....... Zum Glück haben wir hier keinen Seehofer - der hat schon als Gesundheitsminister nix getaugt.... das der auch als Landwirtschaftsminister nietös ist war zu erwarten... wird der grad noch Ministerpräsident, hats auch die Bayern erwischt 8)

OK - nur - was war jetzt? Ist Bio besser? Klar doch, oder?
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon H.B. » Sa Sep 01, 2007 20:07

Nee, Bio ist nicht besser, besser ist was messbar besser ist, egal ob Bio oder Konv.
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Sep 01, 2007 20:13

estrell hat geschrieben:Brombi
Round-Up ist als parzielles Pflanzenschutzmittel auch in der Biolandwirtschaft gebräuchlich - du bekommst, wenn dus brauchst, immer eine Genehmigung! Teilweise geht es grad bei Grünland kaum anders - zB beim Ampfer :?


Ich hatte hier von Leuten mit Prinzipien, Gewissen und Achtung vor Flora und Fauna geschrieben !
Ich habe auch noch 1,5 Liter im Betrieb. Die werden aber bis zum St. Nimmerleinstag dort bleiben..
Und Andrea, du, gerade du, müsstest Wissen, was das Zeug für Nebenwirkungen hat, als "Landschaftspflegerin !"

Oder reihst du dich gerade ein, in eine der von H.B. angesprochenen Fraktionen ?!

Und: es gibt sicherlich zwischen Belgien und der Bananenrepublik Unterschiede !

Guten Abend :roll:
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Beitragvon H.B. » Sa Sep 01, 2007 20:18

Was sind denn das für Nebenwirkungen?


Selbst wenn du die eineinhalb Liter trinkst, wirst du daran nicht sterben, einmal kotzen und dann ists wie vorher, nur daß du deine Scheiße ne Zeitlang nicht mehr als Gartendünger verwenden solltest.... :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon KarlGustav » Sa Sep 01, 2007 20:23

OK - nur - was war jetzt? Ist Bio besser? Klar doch, oder?


Klar ist BIO besser. Entscheidend ist alleine die Hand die das Programm ausführt.

So ein Dumpfsinn wie er hier bis ins sinnbefreiteste Detail ausgeführt wird, macht demzufolge keinen Sinn.

Kein Mensch kann erwarten dass Leute "Hurra" schreien, wenn ihnen das Geld flöten geht. Somit ein fettes "Landglück" an alle die ihre familiäre Existenz auf konventioneller Basis aufgebaut haben. Leider wird sich das auf das Familienglück der Enkel und Enkelskinder negativ auswirken ... ja und ... was solls. Der Daimler und der neueste AckerTrack ist gesichert .. scheiss was drauf und irgendwer wirds schon richten. Die Landwirtschaft hat eh nix mit den heutigen Umweltproblemen zu tun. Das sind andere aus Industrie und Handwerk .. oder gar zuletzt die dämlichen Autofahrer.

Die längste Reise fängt mit dem ersten, kleinen Schritt an ... manoman ..
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Beitragvon estrell » Sa Sep 01, 2007 20:51

Aber wenigstens sind nun alle "einer" Meinung - zwar nicht derselben, aber nunherrje....

Es gibt keine Wirtschaft die nachhaltig arbeitet und nicht die Grundsätze der Biologischen Landwirtschaft erfüllt - ganz gleich, ob das ein Bio ist, oder ein konventioneller Betrieb.

HB hat eigentlich recht - ich finde, BIO heute - besonders das, welches es nach der Bioreform geben wird - ist Beschiss! Und da bin ich einfach ein Rechner, der denkt, das er die Bioprämie für die Art, wie er sowieso arbeitet, dann "auch noch mitnimmt".
Andererseits - ich würde auch sonst nicht anders arbeiten - ausser - meinen Hühnern würd ich gern was besseres bieten.... so such ich halt Würmer und hab Wurmgruben angelegt... :? Aber ernsthaft anders würd ich ohne Biolabel nicht arbeiten....
Und aus dem Grund - eben weils nur mehr kostet und nicht mehr bringt - bin ich NICHT Demeter - auch wenn ich davon viel abgeschaut hab, aber die Arbeit mit Demeters nicht tragen kann - schon mein Mann würd ausflippen.... Also - rein rational.

Brombi
Selbst in der Landschaftspflege ist der Einsatz von Round-up an der Pflanze erlaubt - es MUSS nicht sein - meist - aber - es kostet ohne sehr viel - wer will das (die ganze Handarbeit) bezahlen?
Allein an der Pflanze angewandt ist es ein Mittel ohne große Probleme, ein Feld spritzt du damit natürlich nicht flächig... wäre auch unnötig teuer.

Es gibt in beiden Sparten gute wie schlechte. 800ha halte ich nach aller Schilderungen unseres NH121 für genau so an den Haaren herbeigelogen wie den Rest seiner Storrys - wie Torge sagt:
bezweifle stark das die Biolandwirtschaft sooo viel besser ist als ein gut geführter Konv. Betrieb

Genau! Das ists! "gut geführt" ist aber dabei immer, was nachhaltig denkt und nicht was nur reinen höchsten Gewinn erwirtschaftet.
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Beitragvon H.B. » Sa Sep 01, 2007 20:54

Torge, wie kommst du auf die Idee, ein Biobauer könnte etwas besser sein?

Ich kenne persönlich ca. 20 Bios. Ihre Umstellung erfolgte durchwegs so.

Großvater war normaler Bauer, ist aber nicht mit der Zeit mitgewachsen, der Vater konnte die Versäumnisse nicht mehr aufholen, die Molkerei hat die Milch nicht mehr abgeholt, weil die Messung von Keimzahl/Zellzahl eingeführt wurde. Es wurde auf Ab-Hof-Verkauf umgestellt und über die anderen hergezogen, weil sies nicht mehr wie früher machten. Dann kam die Biowelle, der ist man aufgesprungen. Auf einemal war das, was die Molkerei nicht mehr holen wollte/konnte/durfte besser, als das der Anderen.
Dann kam der Sohnemann nach der Ausbildung. Bei zwei Drittel wurde innerhalb 10 Jahren die Tür zugenagelt. Zwei sind auf dem LWA beschäftigt, einer ist Landwirschaftschullehrer, einer ist Berater für Biobetriebe. Ein anderer verkauft Bettunterlagen mit Kupferspulen drinn.


.........die Spirale dreht sich immer weiter :wink:
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Sep 01, 2007 22:43

H.B. hat geschrieben:Was sind denn das für Nebenwirkungen?


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20660/1.html

Aber eigentlich seit ihr doch sooooo schlau 8)
Brombeerfoerster
 
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Sep 01, 2007 22:50

estrell hat geschrieben: wie Torge sagt:
bezweifle stark das die Biolandwirtschaft sooo viel besser ist als ein gut geführter Konv. Betrieb

Genau! Das ists! "gut geführt" ist aber dabei immer, was nachhaltig denkt und nicht was nur reinen höchsten Gewinn erwirtschaftet.


Dem wäre absolut gar nichts mehr hinzu zu fügen !
Das ist auch meine Devise, egal ob "Bio" oder Konventionell !
BRAVO Andrea Bild
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Beitragvon Kaninchen » Sa Sep 01, 2007 22:51

Brombie... :roll:
da steht "könnte" :roll:

"Roundup und das globale Amphibiensterben
Nach Studien von US-Wissenschaftlern könnte das profitabelste Produkt des Monsanto-Konzerns, wichtig auch für den Vertrieb des genveränderten Saatguts, für den mysteriösen Rückgang von Fröschen und Kröten verantwortlich sein"

Unseren Kröten und Fröschen geht es wunderbarstens!

Und ich bleib ja auch nicht daheim, weil so viele Unfälle auf der Strasse passieren.
Anyway, die meisten Tiere sterben im Verkehr. Geben wir den deshalb auf? :roll:
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Beitragvon Brombeerfoerster » Sa Sep 01, 2007 22:58

Kaninchen hat geschrieben:Brombie... :roll:
da steht "könnte" :roll:

"Roundup und das globale Amphibiensterben
Nach Studien von US-Wissenschaftlern könnte das profitabelste Produkt des Monsanto-Konzerns, wichtig auch für den Vertrieb des genveränderten Saatguts, für den mysteriösen Rückgang von Fröschen und Kröten verantwortlich sein"

Unseren Kröten und Fröschen geht es wunderbarstens!

Und ich bleib ja auch nicht daheim, weil so viele Unfälle auf der Strasse passieren.
Anyway, die meisten Tiere sterben im Verkehr. Geben wir den deshalb auf? :roll:

Ja ne, ist klar !
Auf so eine Scheiße hatte ich noch gewartet...und wenn auch nur noch eine(r) für so einen Abschlußkommentar wach ist :?

Rauchen ist auch nicht gefährlich, gez. Dr. Marlboro, Frau Umweltamt !!

n8
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Beitragvon Kaninchen » Sa Sep 01, 2007 23:04

Brombeerfoerster hat geschrieben:

n8

Wünsche dir auch eine gute Nacht! Tagsüber klappt´s ja auch schon ganz gut mit´m Träumen... :wink:
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Beitragvon forenkobold » Sa Sep 01, 2007 23:27

Mannomann... Brombeerförster.
Mit Deinem Heise_link hast Du Dir jetzt aber gehörig ins Bein geschossen.
Die Story mit dem Amphipiensterben ist uralt und schon lange geklärt. Es trat nur mit einer ganz speziellen Round-Up-Formulierung auf und auch nur bei Kontzentrationen, die in der Praxis so niemals ins Wasser gelangen.
nd jetzt kommts:
Ursache war nicht das Glyphosat sondern der Trägerstoff dieser speziellen Formulierung, die übrigens außerhalb USA nie verkauft wurde.

Was mich allerdings wundert:
In Belgien ist es tatsächlich zur Einzelpflanzenbekämpfung zugelassen??????
Bio boomt...
Die deutschen Landwirte werden gescholten, dass sie den Zug verpasst haben....
Wieso boomt Bio? Weil es mittlerweile in den Supermärkten im Schnäppchenregal gelandet ist. Mit EU-Biosiegel und Round Up...
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