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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon SHierling » So Sep 02, 2007 18:37

Karl: dann mußt Du Gerd aber auch recht geben - ob und wann ein Boden verdichtet, oder der Unterboden, das liegt nicht nur an der Wirtschaftsweise, sondern in erster Linie mal daran, ob das Sand ist, oder Löß, oder ob Du Dich in der Marsch versuchst.
Das selbe gilt für pfluglos wirtschaften. Da lief hier gerade im vorigen Jahr ein "Versuch" (ich hoffe jedenfalls, das das ein Versuch war) der nächsten LPG mit Wintergerste, das Ding ist SOWAS von in die Grütze gegangen, da kamen einem die Tränen. (Marschboden hier, schwerster)
Erstmal schafften die kein Saatbett - man hat wochen überlwegt, ob die da nun was geackert hatten, oder eigentlich eher nicht, so ungleich groß waren die Kluten. Dann lief schon mal nix auf, und schon gar nicht gleichmässig, eher inselmässig - dann kam das ganze so unegal wie es war über den Winter, und am Ende vom Lied konnte man nichts dreschen, weil die ausgewachsenen Ähren zwischen den Unreifen standen, immer so ca 20m²weise wars wieder anders. Für hier ist das jedenfalls völlig untauglich.

Wos paßt, ist pfluglos sicher nett, aber nicht überall, und das hat - btw - sowieso NICHTS mit Bio zu tun, konventionelle arbeiten ja genau so damit, oder eben nicht.

Was übrigens gaaaanz sicher verdichtet, auch egal ob Bio oder nicht - sind freilaufende Schweine.

Grüße
Brigitta
Zuletzt geändert von SHierling am So Sep 02, 2007 18:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon forenkobold » So Sep 02, 2007 18:38

KarlGustav hat geschrieben:Jo ... und wenn Du schon grad dabei bist Dir den Ackerboden so zu beschauen, dann geh auch etwas in die Tiefe. Auf der einen Seite ein verdichteter relativ toter Boden und auf der anderen Seite lockere Erde mit aktiven Microorganismen .... uuuuupsi.

Dreimal darfste raten ob der biologisch einwandfreie Boden unter den Händen des konventionellen auf maximalen Ertrag züchtenden Landwirts gediehen ist ...


Gruss

Karl






Standardfloskeln...
längst widerlegt!
Ich kann Dir konventionelle Mulchsaatflächen zeigen auf denen es von regenwürmern wimmelt.

Meine Erfahrung die ich o.a. abgegeben habe, beruht auf Bodenproben, die von den Äckern meines Onkels, ein seit den siebzigern erfolgreich wirtschaftendem DEMETER-Landwirt und seinem konventionell wirtschaftendem Nachbarn gemacht wurden. Ins Netz ist dies nicht gesetzt worden.



Das ist natürlich statistisch sehr relevant....
Sowas sollte UNBEDINGT ins Netz.
Zuletzt geändert von forenkobold am So Sep 02, 2007 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 02, 2007 18:38

ich weiß doch immer von was ich rede, hab den hof in bollingstedt genannt, soll doch jeder hinfahren und sich von diesem chaos ein bild machen, da läuft sogar noch das milchkammerwasser ungeklärt in bach

aber das ist nicht irgendein demeterhof sondern guckst du hier :
http://www.waldorfschule-rendsburg.de/s ... prakt.html
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Beitragvon KarlGustav » So Sep 02, 2007 18:41

Außerdem muß ich auch mal sagen , das es für mich einfach cool Cool ist wenn ich auf die Getreidestoppel mal chemisch "die Sau" rauslassen kann um mir unliebsame Ungräser und Kräuter vom Halse schaffen zu können!


Ja sicher.

Bei meinem Onkel gehört die Unkrautfelge eben noch zur Tagesausrüstung. Da geht man halt den ganzen Tag durch den Weinberg und bekämpft das Unkraut von Hand. Und? Dagegen sprechen doch höchstens die Vorstellungen eines möglichst hohen Stundenlohnes.

Es geht hier um Überzeugung und reichlich Respekt der Natur gegenüber.

Es ist aber auch zugegebenermaßen ermüdend solchen Ballermännern gegenüber, die gerne mal "die chemische Sau rauslassen" wollen, in Erklärungsnot zu geraten. Also vergiss es einfach und währe weiter in Deinem unreifen Tun.


Gruss

Karl
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 02, 2007 18:47

KarlGustav, wenn hast du denn da zitiert ?

dafür sind die böden bei deinem onkel (wenn der wein anbaut) alle mit kupfersulfat (schwermetall) verseucht .
klar davon macht der keine große werbung, weiß nicht mal der kleine neffe karl gustav, is aber so . einziges zugelassene mittel gegen pilze im weinbau und kartoffelanbau .
Zuletzt geändert von gerd gerdsen am So Sep 02, 2007 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon forenkobold » So Sep 02, 2007 18:48

KarlGustav hat geschrieben:
Außerdem muß ich auch mal sagen , das es für mich einfach cool Cool ist wenn ich auf die Getreidestoppel mal chemisch "die Sau" rauslassen kann um mir unliebsame Ungräser und Kräuter vom Halse schaffen zu können!


Ja sicher.

Bei meinem Onkel gehört die Unkrautfelge eben noch zur Tagesausrüstung. Da geht man halt den ganzen Tag durch den Weinberg und bekämpft das Unkraut von Hand. Und? Dagegen sprechen doch höchstens die Vorstellungen eines möglichst hohen Stundenlohnes.

Es geht hier um Überzeugung und reichlich Respekt der Natur gegenüber.

Es ist aber auch zugegebenermaßen ermüdend solchen Ballermännern gegenüber, die gerne mal "die chemische Sau rauslassen" wollen, in Erklärungsnot zu geraten. Also vergiss es einfach und währe weiter in Deinem unreifen Tun.


Gruss

Karl



Ja klar...

bei 4 Millionen Arbeitslosen und 11 Millionen Hektar Ackerland haben wir ja lediglich 2,7 Hektar pro Arbeitskraft zu hacken.....
Und die Arbeitslosen haben natürlich keine Vorstellungen von Stundenlöhnen über 3 Euro...
Hinter was für einem Mond lebst Du denn eigentlich?
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Beitragvon Brombeerfoerster » So Sep 02, 2007 18:50

gerd gerdsen hat geschrieben:KarlGustav, wenn hast du denn da zitiert ?


Den Gress.
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 02, 2007 18:51

schimmel hat geschrieben:Jo Gerd, das lass mal nich die Brigidda hörn, dass du einen kennst und damit gleich alle übern Kamm scherst? :wink:
Sonst müsste ich wieder meine ganzen Beispiele von den Betrieben nennen wo Silosickersaft, Milchspülwasser, Melkstandreinigungswasser, Jauche, Gülle und Kadaver im Graben landen. Aber das währe ja auch den Konvis gegenüber ganz unfähr, fasteste

Reini

ich kenn davon keinen mehr, der letzte betrieb von dieser sorte hat hier vor 10 jahren dicht gemacht . war ein "Grüner" :shock:
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Beitragvon KarlGustav » So Sep 02, 2007 18:53

Hinter unserem Mond schreiben wir schwarze Zahlen .. was ist daran verkehrt?


Gruss

Karl
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 02, 2007 18:54

wenns der kleinen estrell mal zwischen den (großen) zehen juckt, dann nimmt die auch ein fungizid, wie canestensalbe und streut sich nicht kupfersulfat darauf :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitragvon KarlGustav » So Sep 02, 2007 18:57

wenns der kleinen estrell mal zwischen den (großen) zehen juckt, dann nimmt die auch ein fungizid, wie canestensalbe und streut sich nicht kupfersulfat darauf


Und Du jagst Dir ein hochwirksames Herbizid unter die Vorhaut wenn Dich einer Deiner Avatare ungenügend erotisiert?
Zuletzt geändert von KarlGustav am So Sep 02, 2007 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon H.B. » So Sep 02, 2007 18:58

Gress hat geschrieben:Haben hier in der nächsten Nähe einen Biobauern der konnte das schon als konvi nicht und jetzt als Bio tut er mir schon richtig Leid . :| Frag mich blos mit was Er seine Milchviehherde durch den Winter bringen will, mit Ampfersamen alleine wird es knapp.

Die Wiesen und Felder sind in einem schlicht ruinösen Zustand , gleichzeitig redet er davon , wie super das alles ist was er da anstellt und seitdem er die "effektiven Mikroorganismen" einsetzt ist alles nur noch phantastisch...haha.


Kennst du einen anderen Gress? Ich nicht.
Falls jemand in BY oder BW oder AT einen anderen kennt, bitte melden, den würd ich gern kennenlernen.
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