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Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Beitragvon nofear » Mi Mai 28, 2008 12:52

@ Iron Maiden: Jep, so sieht´s aus...
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Beitragvon Ernstfried » Mi Mai 28, 2008 13:55

Iron Maiden hat geschrieben:... anschließend Begleitmaßnahmen die das Angebot der Nachfrage anpassen!!


An wann denkst Du: Quotenregelung ? Haben wir die nicht schon ?

Und wieso "spätere Begleitmaßnahmen", und wieso nicht gleich das Angebot verknappen ?

Liebes Eisenmädchen, ich lese Deine Beiträge ja sonst ganz gerne, und erkenne mit dem Hinweis auf die gute alte Kingsche Regel, dass Du jedenfalls VWL 1. Semester gemacht hast.

Lass Dir bitte ergänzend sagen: Eine Angebotsverknappung funktioniert - bei atomistischer Struktur des Angebotes, und die haben wir in der Milchwirtschaft auf Erzeugerebene- nur bei Existenz eines "Flaschenhalses", der produktionsmengenregulierend wirkt. Das könnte die Molkerei sei, in Verbindung mit Quoten (wurde ja ähnlich bei den Rübenbauern jahrzehntelang praktiziert). Setzt allerdings nach aussen abgeschottete Märkte voraus bzw. Importbarrieren.

In der jetzigen Situation nutzt der Milchlieferstopp vor allem der dänischen und holländischen Milchwirtschaft und der Ölsaatenindustrie.

Und noch was: Bevor ich mich an einem Lieferstopp beteilige, engagiere ich mich dabei, die ehrenamtliche Leitungsebene einer gewissen norddeutschen Grossmolkerei aus ihren Sesseln zu scheuchen... Die haben uns den Mist ja massgeblich eingebrockt... Die Verträge schliesst ja die Molkerei mit den Kunden ab...Aber wenn ich da ´mal den Mund aufmache, gucken meine Berufskollegen ganz komisch, wie ich den sowas verlangen könne, dass der xy zurücktritt...
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Beitragvon Gress » Mi Mai 28, 2008 14:14

Du kannst Deine Beiträge so geschmalzen schreiben wie Du willst, von "Experten" dürften viele in den letzten 12 Monaten mehr als genug bekommen haben :twisted: .

Es geht jetzt NICHT ums Recht haben , es geht um die Ehre , um Respekt , um Zusammenhalt und ganz sicher nicht darum wer jetzt wieder die allerbesten Vorschläge für irgendwas hat..

Nix für ungut Ernstfried

Gruß
Gress
 
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Beitragvon Ernstfried » Mi Mai 28, 2008 14:19

Gress hat geschrieben:Es geht jetzt NICHT ums Recht haben , es geht um die Ehre , um Respekt , um Zusammenhalt


Mir würde es reichen, wenn es um Sinn und Unsinn geht.
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Beitragvon Tyler Durden » Mi Mai 28, 2008 15:04

@ Ernstfried:

Lass Dir bitte ergänzend sagen: Eine Angebotsverknappung funktioniert - bei atomistischer Struktur des Angebotes, und die haben wir in der Milchwirtschaft auf Erzeugerebene- nur bei Existenz eines "Flaschenhalses", der produktionsmengenregulierend wirkt


Weiso Flaschenhälse? Hier jammert doch jeder über den Preis der so niedrig sei und sie in den Ruin treibt. Der machts doch genau so gut, wirkt produktionsmengenregulierend und funktioniert auch noch in offenen Volkswirtschaften.
Wisdom is sold in the desolate market where none come to buy,
And in the wither'd field where the farmer plows for bread in vain.
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Beitragvon Quattrodevil » Mi Mai 28, 2008 16:37

Wir streiken natürlich auch, bei uns in der Gegend fährt gar kein Sammelwagen mehr, Allgäu ist mit ca. 90 % vertreten
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Beitragvon Hoschscheck » Mi Mai 28, 2008 17:57

Ernstfried hat geschrieben: Könnte auch ökonomischer Sachverstand eine relevante Entscheidungsgrundlage sein ?


Hallo Ernstfried,


könnte er und ist er ja auch, schließlich wird deshalb gestreikt.

Die alte Regel "wenn du drei Bauern unter einen Hut kriegen willst, musst du zwei erschlagen" muss bei dem derzeitigen immensen Zuspruch am Milchlieferstopp in Zukunft für Aussenstehende anders lauten:
"Wenn die Bauern sich einig sind kriegst man keinen Fuß mehr zwischen die Tür"

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Beitragvon Iron Maiden » Mi Mai 28, 2008 19:09

Ernstfried hat geschrieben:
Iron Maiden hat geschrieben:... anschließend Begleitmaßnahmen die das Angebot der Nachfrage anpassen!!


An wann denkst Du: Quotenregelung ? Haben wir die nicht schon ?

Und wieso "spätere Begleitmaßnahmen", und wieso nicht gleich das Angebot verknappen ?

Liebes Eisenmädchen, ich lese Deine Beiträge ja sonst ganz gerne, und erkenne mit dem Hinweis auf die gute alte Kingsche Regel, dass Du jedenfalls VWL 1. Semester gemacht hast.

Lass Dir bitte ergänzend sagen: Eine Angebotsverknappung funktioniert - bei atomistischer Struktur des Angebotes, und die haben wir in der Milchwirtschaft auf Erzeugerebene- nur bei Existenz eines "Flaschenhalses", der produktionsmengenregulierend wirkt. Das könnte die Molkerei sei, in Verbindung mit Quoten (wurde ja ähnlich bei den Rübenbauern jahrzehntelang praktiziert). Setzt allerdings nach aussen abgeschottete Märkte voraus bzw. Importbarrieren.

In der jetzigen Situation nutzt der Milchlieferstopp vor allem der dänischen und holländischen Milchwirtschaft und der Ölsaatenindustrie.

Und noch was: Bevor ich mich an einem Lieferstopp beteilige, engagiere ich mich dabei, die ehrenamtliche Leitungsebene einer gewissen norddeutschen Grossmolkerei aus ihren Sesseln zu scheuchen... Die haben uns den Mist ja massgeblich eingebrockt... Die Verträge schliesst ja die Molkerei mit den Kunden ab...Aber wenn ich da ´mal den Mund aufmache, gucken meine Berufskollegen ganz komisch, wie ich den sowas verlangen könne, dass der xy zurücktritt...


Lieber Ernstfried,
zunächst bitte "eiserne Jungfrau", soviel Zeit muss sein, denke du verstehst aber die Anspielung auf die Band!?

Hättest du dich wenigstens ein bisschen mit den Zielen des BDM auseinandergesetzt, dann wüsstest du welche Begleitmaßnahmen ich meine, nämlich:

"Ein Umrechnungsfaktor von mind. 1,03; (europäisches Niveau)

Durch den Umrechnungsfaktor 1,02 sind die deutschen Milcherzeuger gezwungen, 1 % ihrer Produktion zu verschenken. Diese umsonst produzierten Mengen belasten zusätzlich und unnötig den Markt.

Mit der Einführung einer Umlage von 0,5 Cent pro kg Milch, die von den Milcherzeugern aufgebracht werden, sind Marktsteuerungsmaßnahmen zu finanzieren sowie eventuelle Marktverwerfungen durch Aufkauf von Standardprodukten zu betreiben.

Flexible Steuerung des Angebotes an Milch, um Verwerfungen und Übermengen zu vermeiden"


Das die Milchquote nie den eigentlichen Zweck, nämlich die Regulierung des Marktes und angemessene Preise, sowohl für Erzeuger als auch für Verbraucher, erfüllt hat, da sind wir uns ja wohl einig!
Leider nur hat es vorher niemand geschafft endlich mal den richtigen Umgang mit der Quote herbeizuführen!

Und zum Thema Kingsche Regel:
Du hast leider unrecht, habe die Kingsche Regel schon in der Oberstufe eingetrichtert bekommen!
Aber VWL hatte ich auch, stimmt schon, aber erst im 3. Semester... :wink:

Wie kommst du darauf das die Kingsche Regel nicht auf Milch anzuwenden ist?
Die Preiselastizität der Nachfrage sollte eigentlich kleiner 1, das heißt sehr unelastisch sein!
Außerdem ist es immernoch noch strittig ob die Regel nicht allgemeine Gültigkeit hat!

Ist aber auch erstmal egal!
Glaubst du ernsthaft wir haben 30% Überproduktion was einen Preisrückgang von teilweise mehr als einem Drittel rechfertigen würde?(Barmstedt von 47 auf 27 Cent... :roll: )
Wir haben ja nun letztes Jahr gesehn das geringe Änderungen der Angebots- bzw. Nachfragemenge große Auswirkungen auf den Milchpreis haben!
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Beitragvon Holzmacher » Mi Mai 28, 2008 21:32

Hallo, ich hab bei dem Streik ein Problem, denn mitmachen geht für mich nicht. Als Biomilcherzeuger bekomm ich bereits 50 cent, somit ist es ein Unfug für 43 cent zu streiken.
Trotzdem drücke ich euch allen die Daumen und hoffe auf Erfolg des Lieferstreiks.
Haltet durch!!!
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Beitragvon Iron Maiden » Mi Mai 28, 2008 21:39

Was ich nochmal los werden wollte:

@Temme, Deichziege, H.B. und Nick, und alle anderen die es ihnen gleich tun:
Hut ab, ich bin begeistert davon das ihr für eine Sache eintretet von der ihr nie überzeugt ward und aus Solidarität mitstreikt!!
Das zeugt von wahrer Charakterstärke, ich bin begeistert!!! :D
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Beitragvon estrell » Mi Mai 28, 2008 21:58

Holzmacher...
man streikt nie für sich alleine, sondern um gemeinsame Ziele durchzusetzen. Das geht nur, wenn man das gemeinsam macht.
Klappts diesmal nicht, haben ALLE Landwirte für die Zukunft verspielt! Und denk nur nicht das du als Biolandwirt davon dann nicht betroffen sein wirst!

Da "BIOMilch" ja auch nur "Milch" ist, ist die bei dir abgeholte Milch kontraproduktiv - da man sie auch einfach als "Normalmich" verkaufen kann. Es geht darum, das keine, bzw kaum noch Milch da sein darf, damit bei den Verbrauchern ein Engpass ankommt - und damit auch ein Bewustwerden der Situation.

Ich finde es nur sehr, sehr schade, das zwar gestreikt wird, aber das keine "Imagekampagnen" gefahren werden, die die reale Situation auf den Betrieben zeigt - man sieht medienwirksam den "Dicken Bauer am Dicken Trecker" was ganz das Gegenteil der Situation derzeit ist.
Wenn Hinz und Kunz um 4-8% Lohnerhöhung streiken, wird da erzählt wie arm Hinz und Kunz eben drann sind, man kann sie genau verstehen und dann auch guten Gewissens eben statt Bahn und Bus zufuß gehen, wenn die Bahn streikt - aber die "dicken, subventionshungrigen Bauern" - die mag keiner verstehen.

Heut morgen im Radio sagte eine Passantin: "Man sollte die Milch doch anstelle in die Gülle zu Kindergärten und "Tafeln" bringen..." da fehlt doch voll die Aufklärung!
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon Schorschle » Mi Mai 28, 2008 21:59

http://de.youtube.com/watch?v=ClQepFF-Sr0

:wink:
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Beitragvon Temme » Mi Mai 28, 2008 22:17

dat is ja wohl selbstverständlich, wenn´s nix wird, haben wir alle zusammen ein riesen Problem!!!! dann machen die mit uns, was sie wollen und das nicht nur mit den Milchviehbetrieben. Ich hab aber lange überlegt!!! jeden tag 1000€ Verdienstverlust schlagen mir schon auf den Magen; da müssen wir jetzt durch! bei uns fährt der Sammelwagen morgen wohl gar nicht erst los. Was mir noch ein bisschen Bauchschmerzen bereitet ist, dass unsere Molkerei Wiesehoff von ihren Stammlieferanten stark bestreikt wird und andere scheinbar schwächer betroffen sind. Viele Campina Lieferanten streiken scheinbar noch nicht!?!?! Hört man so...
Eine Kuh macht "Muh",
viele Kühe machen viel Milch.....
(Wenn´s läuft...)
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