Welfenprinz hat geschrieben:Für mich kannst du damit nicht widerlegen , dass ein und der selbe Tatbestand vorher und nachher anders öffentlich behandelt wird.
Und sich dieses "anders" nur an der Gruppenzugehörigkeit der Täter orientiert.
Das bezweifle ich. Das erschreckende an den Vorkomnissen ist nicht nur die große Anzahl an ziemlich üblen Übergriffen im öffentlichen!! Raum. Die Tatsache, dass sich ein großes Rudel gebildet hat, dass den Staat in Form seiner Polizei daran hindert in Bedrängnis geraten Menschen zu helfen, ist das für mich wesentlich schlimmere Ereignis.Das ist nicht "nur" ein Übergriff auf einzelne Personen, dass ist die pure Ablehnung unserer Wertegesellschaft. Darauf darf man Antworten erwarten, wie man mit solchen Sitationen umgeht, wie man sie verhindert und woher der Ursprung dieser Ablehnung stammt. Da kommt bislang gar nix.
Und der Umstand, dass man einem ehemaligen SPD Justizminister vor Interviews den Rat gibt, über die mögliche Herkunft der Täter zu schweigen, ist natürlich ganz toll. Hält man den normalen Menschen für zu blöd selber nachzudenken?

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet
