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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Wuestenfuchs00 » Sa Feb 05, 2022 10:01

Die Schlachtkuhpreise brechen momentan ja auch Woche für Woche neue Rekorde. Bin mal gespannt ob das so weitergeht oder ob die Spitze nun erreicht ist.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Sa Feb 05, 2022 10:51

Von der Lebendviehangebotsseite wird es weiter rauf gehen. Die Frage ist nur, ob bei steigenden Preisen die Nachfrage sinkt.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Sa Feb 05, 2022 11:12

Rücknahme des Schlachtvieh Abrufs ist derzeit wohl nur Corona bedingt bei den Schlachtern.
Der Viehhändler klagte, die höheren Preise bereiten den Schlachtern Probleme, da sie beim LEH nicht durchsetzbar sind. Ich habe gesagt: als Corona mit Gastro Schließung kam, haben sie die Bullen für n Appel und Ei genommen und gesagt: die Notierung ist nunmal so.
Also. Die Notierung ist nunmal so.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Feb 05, 2022 11:52

Genauso ist es Markt ist Markt, und solange die nicht weniger schlachten und die Esel abbestellen, wird das auch so weiter gehen, bis die Blase platzt, und die ersten Schlachter vom Insolvenzverwalter übernommen werden.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Teddy Bär » Sa Feb 05, 2022 12:03

Der Handel gibt die Preisaufschläge im Einkauf doch eh an seine Kunden weiter. Alles wird zur Zeit teurer, Lebensmittel auch. Es wäre fatal für uns Bauern wenn Lebensmittel wie in der Vergangenheit als Inflationsbremse herhalten müssen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Sa Feb 05, 2022 12:21

Der Handel gibt Preisaufschläge... Naja, eher ist es doch so, dass Handel vorgibt, was das Zeug kosten darf und was nicht... Dann fallen eben die kleineren Schlachtunternehmen. Die großen wird es freuen und der Rest der Bevölkerung wundert sich in 5 Jahren wie das unvorhersehbare nur geschehen konnte!

Was soll man alternativ kaufen? Geflügel steigt ebenfalls, über Preise beim Gemüse brauchen wir jetzt mal garnicht reden... Schweinefleisch? Naja, glaube ich jetzt nicht, dass da ein nennenswerter Anteil aufspringt... Günstige Alternativen gibt es bis auf Schwein eben aktuell nicht. Gut, so mancher wird schon mal das hochverarbeitete Ersatzproduktezeug in den Einkaufswagen legen...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Sa Feb 05, 2022 12:27

Hier in Bakum (OM) plant Westfleisch eine Erweiterung der Schlachtkapazität vom Großvieh von aktuell 300 auf rund 900 Tiere pro Tag.
Wenn ich mir dann die Betriebsstrukturen anschaue, was in den nächsten 2 - 3 Jahren altersbedingt in den Ruhestand geht, frage ich mich wo das Vieh überhaupt herkommen soll???? :klug:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Sa Feb 05, 2022 12:30

Dafür, dass die einheimische Landwirtschaft die Inflation weiter über sinkende Erzeugerpreise ein bremsen könnte, ist kein Potential mehr da!
In Anbetracht der Bauerndemos der letzten 2,5 Jahre müsste das auch der letzte selbständig denkende Mensch begreifen....
Beim Rindfleisch scheint auch das Bewusstsein über die Anfälligkeit der internationalen Warenströme schon etwas deutlicher fortgeschritten zu sein, als bei vielen anderen Agrarprodukten.

Rein von den Erzeugungskosten bleibt Geflügelfleisch am günstigsten.
Aber das nutzt wenig, weil die Geflügelfleischbranche auf ein Mindestmaß runtergeschrumpft und so hoch konzentriert ist, dass sich da kein Erzeuger ohne zugesicherte Preise auf eine nennenswerte Produktion ein lässt.
Das liegt aber auch zuerst an den kurzen Mastzeiten.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Sa Feb 05, 2022 12:32

Fleischverkäufer hat geschrieben: und die ersten Schlachter vom Insolvenzverwalter übernommen werden.


Du meintest wohl von euch? :wink:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Feb 05, 2022 12:42

Nein eher nicht. Ich sehe bei uns Rinderschlachtstandorte eher Schließung gefährdet, als das da noch welche zugekauft werden. Die Schlachthaken müssen weniger werden, und nicht umverteilt werden.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » Sa Feb 05, 2022 12:44

Wuestenfuchs00 hat geschrieben:Die Schlachtkuhpreise brechen momentan ja auch Woche für Woche neue Rekorde. Bin mal gespannt ob das so weitergeht oder ob die Spitze nun erreicht ist.

Geht noch so weiter. Die gute O Kuh wird nächste Woche wohl die 4 € knacken. Noch kein Ende in Sicht
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Feb 05, 2022 12:55

Wuestenfuchs00 hat geschrieben:Die Schlachtkuhpreise brechen momentan ja auch Woche für Woche neue Rekorde. Bin mal gespannt ob das so weitergeht oder ob die Spitze nun erreicht ist.

Für nächste Woche alles weibliche +10 cent, Bullen +3cent.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Sa Feb 05, 2022 20:42

@Langholzbauer

Warum soll/kann/oder ist über Erzeugerpreise keine Inflationsbremse mehr möglich? Wir bremsen doch tendenziell immer noch, Maschinenkosten, Energie, Baukosten, sontiges wie Versicherungen, LAK, Ersatzteile, Haltungsform, Forderungen aus der Gesellschaft, green deal, farm to fork, da sind doch noch auf lange Zeit viele Kosten unterwegs, die keine Sau ausser den Landwirt tangieren... alles wird doch noch tendenziell teuere, als die Erzeugerpreise steigen/stagnieren...

Beim Rindfleisch, wo soll da ein Bewusstsein über die Anfälligeit internationaler Warenströme entstanden sein? Das hat doch eher mit der allgemeinen Verfügbarkeit aus Übersee zu tun, als mit Bewusstsein. Nebenbei spielt der steigende Verbrauch und sinkende Erzeugung eine Rolle. Wobei... wenn ich in Richtung Milchviehbereich blicke, wird dei Verfügbarkeit an Bullenkälber längerfristig evtl. einen wesentlichen Faktor beitragen.

Von den Erzeugungskosten her hat der Geflügelbereich mitunter die höchsten Genehmigungskosten, den mitunter größten Gegenwind aus verschiedensten Richtungen bei der Genehmigung und nebenbei mag Geflügel am liebsten das, das auch anderweitig sehr gut "verwertbar" wäre. Da kann ich meine Bullen schon weitaus günstiger mit "schlechtem" Futter mästen. Über die Futterverwertung brauchen wir nicht reden, Input und Auszahlung in €/kg sind eben zwei paar Schuhe.

Und ja kurze Mastzeiten sind hier natürlich sehr von Vorteil. Die Sache mit der Integration gefällt mir jedoch mittlerweile besser, als das Thema mit der Milch, bei der wir Gott sei Dank heuer/nächstes Jahr den Mark entlasten werden...
Zuletzt geändert von rundumadum am Sa Feb 05, 2022 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Sa Feb 05, 2022 20:51

@Fleischverkäufer

Dann ist man offenbar in gewissen Ländern in der "glücklichen" Lage als "big player" die anderen beim sterben zusehen zu können, bzw. zeigt das wiedereinmal die Marktmacht des Handels...

Aber egal, spielt keine Rolle, ändert nichts daran, dass auch wie in anderen Bereichen die Marktführer profitieren und fallende Märkte aufgreifen...

Und jetzt zurück zum Thema ;)
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fleischverkäufer » So Feb 06, 2022 8:36

Nein, das muss nicht der Grund sein. Wenn man mittlerweile viel zu wenig Esel für die vorhandenen Schlachthaken hat, das Rindfleisch aber entsprechend nicht so knapp ist, dann werden die Schlachter jetzt von den Märkten zermahlen. Man rennt hinter den letzten Pony her, das Fleisch braucht man aber gar nicht, oder lässt sich zu diesen Preisen nicht vermarkten, weil es nicht knapp genug ist. Und der Spuck wird erst aufhören, wenn man Schlachtzahlen reduziert,. Im Endeffekt ist das dann meistens so, das die großen das länger aushalten als die kleinen. Das kann und darf aber den Bauer nicht interessieren, er sollte schon sehen, das er den letzten Cent bekommt, alles andere wäre kaufmännisch falsch. aber ich vermute mal wir befinden uns jetzt etwas in diesem Markt, wie beim Schwein auch,. Nur das es Schweine genug gibt, und da der Druck teilweise an den Landwirt durchgereicht werden kann,.
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