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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mär 09, 2022 10:25

Hauptsache der Grill kostet 1000€ und mehr.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Mi Mär 09, 2022 10:28

Den Bekannten zu sagen, dass man im Steakhouse war und sich ein 40€ Steak gönnte, hat auch einen andere Außenwirkung, als sich daheim das 10€ Steak auf den Grill zu schmeissen. Erstens interessiert es keinen, zweitens sieht es keiner...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Isarland » Mi Mär 09, 2022 10:30

Genau das meinte ich mit da läuft etwas schief.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 09, 2022 12:03

Augenblicklich ist es nur möglich, die Kosten für die noch laufende Mast zu kalkulieren und sie evtl. einem ebenfalls kalkulierten späteren Erzeugerpreis gegenüberzustellen. Die harten Fakten jetzt sind billig Erzeugung und relativ hohe Erzeugerpreise! Für die Vermarktung in späteren Zeiträumen sieht das, zumindest wenn man die jetzige Kostenentwicklung im Voraus kalkuliert, natürlich anders aus.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 09, 2022 12:19

Marian Pradler hat geschrieben:Bullen sind nicht jetzt erst so teuer. Wir haben lange Zeit eine Notierung, nah an den Gestehungskosten gehabt.
Jetzt ist die Notierung höher. Die Kosten steigen aber umso schneller.
Das dein Grünland eh da ist, kannst du gern so rechnen.
Der hohe Anteil Bio Getreide den du fütterst, ist weil die konventionelle Ware teurer ist wird ja dann auch nicht teurer. In dem Sinne bist du der Gewinner :roll:

Das die meisten ab Fresser mästen sorgt natürlich für höhere Einstandspreise. Der Fresser ist immer auch an die Schlachtnotierung gebunden.

Bei den derzeitigen Preisen für Getreide ist auch der, in aller Regel in hohem Maße eingesetzte Silomais in der Ration, deutlich teurer zu bewerten. In Verbindung mit Eiweiß Ergänzung und Mineralfutter zusätzlich zu den exorbitant gestiegenen DK (Dieselkraftstoff) Kosten für Arbeitserledigung, Pflege und Futterbergung bleibt unterm Strich eine sich stark verteuernde Fleischproduktion.


Grüße


Der jetzt zur Vermarktung antehende Schlachtbulle ist, weil der Fresserzukauf im letzten Jahr an die Schlachtnotierung gebunden war, billig eingekauft worden. Das Futter des letzten Jahres ist billig erzeugt worden. Die Notwendigkeit der teueren KF-Zufütterung erschließt sich mir nicht! Wo also liegen für die jetzt verkauften Schlachtbullen die erheblich gestiegenen Kosten, die 5€/kg übersteigen? Schon jetzt gestiegene Löhne? Schon jetzt gestiegene oder lediglich angedeutete Preissteigerung beim LU? Das alles muss für die Zukunft kalkuliert werden, spielt jetzt aber in der jetzigen Kostenrechnung noch keine Rolle.
Meine Mastrinder bekommen in den letzten 90 Tagen ca. 1,5kg Getreide. Das ist notwendig, weil dadurch die Bildung des intramuskulären Fettes gesteigert werden kann. Das macht ca. 140kgje Schlachtrind. Derzeit wird Bio-Futterweizen mit ca. 380€ gehandelt. Somit summiert sich das Bio-KF auf ca. 54€/Schlachtrind. Darüber hinaus setze ich auf die bei Widerkäuern genetisch bedingte Fähigkeit zur Synthetisierung von Protein! Geht aber nur bei artgerechter Fütterung!
Deine Aussicht auf die wirtschaftliche Zukunft der Rindermast teile ich! Die Intensivmast der Vergangeheit, wird auch dieser angehören!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Mi Mär 09, 2022 12:21

Mit der Einstellung kannst Du Dich beim Bauernverband als Rinfleischexperte bewerben!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 09, 2022 12:35

langholzbauer hat geschrieben:Mit der Einstellung kannst Du Dich beim Bauernverband als Rinfleischexperte bewerben!
Ein unternehmerisch denkender Landwirt rechnet seine Kosten durch und freut sich leise über jeden €Ct, den er bezahlt bekommt.


Mir geht es eigentlich nur um den Unterschied zwischen Rechnung und Kalkulation! Rechnen kann ich mit faktischen Beträgen, eben den "Jetzt-Größen"! Kalkulieren kann ich mit Größen, die ich, in Abhängigkeit vom vermuteten Gechäftsverlauf, in ihrer Größe für bestimmte Zeiträume, abschätze. Diese beiden Vorgehensweisen machen hier einigen user echte Probleme. Gleich kommt sicher @Manfred wieder mit seinen "Opportunitätskosten" um die Ecke. :wink:
Warum sollte ich mich leise freuen? Hier hört es doch niemand, wenn ich das laut mache. :D
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mär 09, 2022 13:02

Das Benzin, was jetzt an der Tankstelle für 2€ nochwas verkauft wird, ist zu deutlichen günstigeren Bedingungen wie den aktuellen, zB Rohölpreis, Energiekosten Raffinerie, hergestellt worden.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon "schwabe" » Mi Mär 09, 2022 22:53

Ich bin auch Bullenmäster und die derzeitigen Preise von über 5 Euro je kg/SG bereiten mir angesichts der aktuell hohen Sprit und Düngerpreisen keine Freude.

Was ich mich allerdings frage ist: Wenn sich die Lage zuspitzt und die Breite Masse an Bürgern aufgrund Inflation und hohen Energiepreisen sich stark einschränken und sparen muss, ob sie dann noch Geld für "teures" Jungbullenfleisch ausgibt ?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Hosenträger » Mi Mär 09, 2022 23:14

Es wird keine günstigen Lebensmittel mehr geben!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Mi Mär 09, 2022 23:38

@"Schwabe"
Kannst ja auch billiges Altbullenfleisch erzeugen. :wink:
Sorry Ironie...
Aber jetzt mal im Ernst.:
Wir Rinderhalter müssen mal die Lügen der Presse bekämpfen, daß Rindfleisch umweltschädlicher wäre als Autos und dazu den ganzen Niederschlag auf der Betriebsfläche mit auf die armen Rinder als Verbrauch auf rechnen. - wo bleibt das Spei- Smilie?-
Es gibt praktisch keine Alternativen zur Tierhaltung , um vom , ach so schützenswerten und wirklich C0²- bindenden gepflegten
, Grünland Nahrungsmittel zu erzeugen, die dem menschlichen Körper und Versorgungsanspruch gerecht werden.
Ich lade trotzdem alle Veganer dazu ein, meine Bergtäler durch ihre Nahrungsaufnahme offen zu halten!!!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Hosenträger » Mi Mär 09, 2022 23:50

Da mußt Du aber eine Unmenge Sauerampfer Löwenzahn und Brennesseln haben! :lol:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 10, 2022 0:25

Das könnte ich innerhalb von 2-4 Jahren haben, wenn genug gut zahlende vegane Kunden kämen. :lol:
Bisher bleibe ich lieber bei einer fachgerechten Mindestpflege, dass mir die Rinder gesund bleiben und auch wachsen können.
Ich arbeite zwar schon an alkoholischen Kräuter- und Triebspitzen- Auszügen, aber damit kann ich noch keine 40 ar Rindfleischerzeugung ersetzen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Fr Mär 11, 2022 14:52

Auf Topagrar gibt es heute einen Artikel mit dem Aufruf der Westfleisch, zur Steigerung der Rindfleischerzeugung. Der Aufruf ist ziemlicher Schwachsinn. Schaut euch mal das Bild von dem Stall an. Einladend sieht der verschmutzte Boden nicht aus. Was ist das für ein Stallsystem?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Hosenträger » Fr Mär 11, 2022 17:05

Dann soll mal Westfleisch selbst mästen! Alle Tage eine neue Sau durchs Dorf treiben, und sich wundern, wenn sich die Bauern am Arsch lecken lassen! Jetzt könnt ihr es vormachen, wie man schlachtreife Bullen aus dem Ärmel zaubert mit QS ITW und sonstigen Quatsch! :roll:
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