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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Do Mai 05, 2022 7:16

Der Verbraucher hat aber die Möglichkeit, sich aus den unzähligen Fleischalternativen nicht unbedingt das mittlerweile weitaus (vor "Bio") teuerste Stück Fleisch zu nehmen... Auch Fisch und Meeresfrüchte, die in Coronazeiten die (gegenüber der Gastronomie gewinnträchtigere) SB Kühltheke entdeckt haben, laden zu einen Griff ein...

Irgendwie kommt es mir aber auch so vor, dass der LEH bewusst Rindfleisch in den Theken leerlaufen lässt. Ob da deren Marge oftmals nicht das größere Problem ist, als die Nachfrage...?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Do Mai 05, 2022 12:45

Wie schwer verkauft ihr eure Bullen denn im Schnitt? R Bullen sind bei mir ca. 450 kg und ottos 420 kg. Wann wird das drauffüttern eigentlich zu teuer? Und wie alt lasst ihr sie werden ?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon xaver1 » Do Mai 05, 2022 13:04

@Max Power
Gestern hab ich meinen Lumpi hergegeben, 658kg kalt :D

War aber ein "Alter Stier", 38 Monate, FV/WB 1090kg LG, geht zu Mc Donald

mfg
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Mai 05, 2022 14:42

@Max Power.

Bei Holsteinern nimmt die Tageszunahme ab Vollendung des 21 Lebensmonats ganz rapide ab. Obwohl die Futteraufnahme bezogen auf TS konstant steigt.
400 und etwas mehr kg im Schnitt sehen auf der Abrechnung immer gut aus. Am wirtschaftlichsten sind aber bisher bei mir immer die Partien gewesen die mit 17-18 Monaten und 370-80 kg Schnitt schon geladen wurden.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon xaver1 » Do Mai 05, 2022 15:06

@Marian
Das mit dem Wachstum hab ich bei meinem auch beobachtet, ab ca. 17 bis 18 Monate bis 24 Monate hat sich nicht viel getan, dann machte der noch mal einen Schub.

Hatte den als so Art Versicherung zusätzlich zur künstlichen Besamung, jetzt wurde der halt doch zu schwer zum springen, und die nächsten paar Monate wären auch nicht viele Aufträge angestanden .....

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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Do Mai 05, 2022 20:59

Im Schnitt sind die Bullen dann 19 Monate alt . Jetzt sind aber ein paar Raufbolde dabei, und die sind leichter und schon 21 Monate alt . Wahnsinn was das ausmacht, wenn sich welche buffeln. Guck mir das aber nicht länger an ,die werden morgen abgeholt. Hab auch etwas Angst wegen dem Preis....
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Do Mai 05, 2022 21:36

Also von den Schlachtmengen her, dürfte es preislich nur eine Richtung geben, und die wäre ganz klar hoch. Wir bewegen uns 11 % unter Vorjahr bei nem SVG von 95,2 % ausm letzten Jahr.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Fr Mai 06, 2022 6:49

Eigentlich schon ,aber es ist kein Rindfleischwetter und Leh, Verbraucher und Politik sind sich einig, dass der Preis nicht steigen darf!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Kajumm » Fr Mai 06, 2022 7:28

Bei dem Wetter sollte viel gegrillt werden, die Steckdosen sind trotzdem 15 Cent gefallen..soll mal einer verstehen..
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Fr Mai 06, 2022 8:01

Also die Metzgereifachverkäuferinnen die ich kenne sagen, dass die Nachfrage nach Rindfleisch spürbar abgenommen hat und allgemein die Leute merkbar Richtung Aktionsware greifen. Dann aber in rauen Mengen. Es ist auch auffallend, dass die Leute mehr mit "Werbeprospekten" durch die Läden laufen und gezielt Aktionsware suchen und nachfragen...

Aber naja, wem ist es zu verübeln? Wird Mineraldünger mal wieder günstig, werde ich auch "hamstern"...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Mai 06, 2022 8:31

KAS gibt es ja schon wieder als Einlagerungs Ware für 60€.
Da sind wir gehörig verarscht worden. 100€ waren zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt.
Ich glaube nicht daß die Bullen groß billiger werden. Aber die Spitzen sind eindeutig raus. Und die Nachfrage eher verhalten. Ich denke unseren hohen Preise haben halt auch ausländische Ware angelockt. Das ist letzten Endes nicht ungewöhnlich. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Böcke ganz plötzlich wieder knapp werden und man den Notierungs Anstieg im Sommer dann in der Bauern Bravo damit begründet, dass mehr Rind gegrillt wird... Die können die Marktlage genau so gut einschätzen wie wir hier auch.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon strokes » Fr Mai 06, 2022 8:50

Wäre ja eh gut wenn sich der Preis langfristig bei 5,50€ stabilisieren würde. Mit üblichen Ausschlägen +/- 10ct. Der schnelle Anstieg auf über 6€ seit Herbst, damit wusste man auch nicht wie man damit umgehen soll.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Fr Mai 06, 2022 9:15

Wichtig wird auch sein, wie sich der Mais entwickelt dieses Jahr und was wirklich an Ertrag kommt.
Bei einem Körnermaispreis von eventuell 35 Euro sind hier schon die ersten am überlegen, ob man den Mais nicht besser direkt am Feld verkauft und den Stall leer lässt!

Sehr gespannt bin ich auf die aktuellen Bestandserhebungszahlen vom 03.05.2022 diesen Jahres, die leider erst gegen Ende Juni veröffentlicht werden.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Mai 06, 2022 10:19

Ich warte auch ab wo der Mais preislich steht wenn er in den Silo müsste. Ich bin flexibel und muss keine Bullen mästen. Auch wenn ich das gern tue.
Kosten von Fressern, Kraftfutter und die Preise für Bullen und Körnermais werden betrachtet und dann ggfs Mais gedroschen und nur so viel Bullen gemästet, dass das Grünland verwertet ist.
Spannende Zeiten.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Sa Mai 07, 2022 11:35

Also im letzten Gespräch wurde ja durch die Blume behauptet, dass die 6,xx purer Wahnsinn war und dies auch nicht mehr (marktbedingt) geschehen darf...

Andererseits wurde gejammert, wo die Landwirte bei <5,50 Ihre Tier verstecken, da die Nachfrage aktuell müsig bis nicht vollständig gedeckt werden kann. Im O-Ton muss der Bullenpreis auf 5€ da darüber auch so manche Exportländer nicht mehr einkaufen. Landwirte sollen liefern, "Tierwohlaufpreise" im LEH sind nebenbei nicht im geringsten durchsetzbar, wobei eine klare Forderung danach formuliert ist...

Hingegen werden magere hungerhakenfärsen massiv nachgefragt, da anscheinend die Hackfleischnachfrage mit Luft nach oben, exorbitant gestiegen ist.

Naja, die machen wohl die Rechnung ohne die Landwirte, die meiner Meinung nach, das "günstige" Grundfutter letzten Jahres noch verballern und wie schon geschrieben spätestens im Herbst die Ställe nicht mehr komplett füllen bzw. die Haltung marktbedingt "extensivieren". Gut, so manche Ställe würden durch die Quersubventionierung durch den Güllebonus auch bei <4€ komplett aufgestallt...

Andererseits frage ich mich, wie man bei diesem Verhalten, die "Jammerei" bzw. Preisgestaltung die kürzlich erst stattfand gegenüber den LEH noch rechtfertigen möchte? Da wurde unter anderem ja massiv gestigene Erzeugerpreise angeführt. Da wurde von den "Vermarktern" merklich mehr Geld gefordert und nebenbei werden seit kurzem die Erzeugerpreise in nicht verständlichen Dimensionen gedrückt... da kommt man sich doch irgendwie verarscht vor...
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