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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Mi Jun 01, 2022 18:50

Fleischverkäufer hat geschrieben:Wir hauen gerade noch große Mengen JB Roastbeefs raus, für 9,- € das kg. Die sollten eigentlich Pfingsten woanders liegen, als in unserem Kühlhaus.


Da verdient sich der LEH ja dumm und dämlich... :wink:

dass insbesondere bei den Mittfünfzigern + ohne geregelte Nachfolge die Bereitschaft zur Aufgabe der Tierhaltung sehr hoch ist


Sehe eher, dass zunehmend die Betriebe die Bereitschaft zu "der Stall muss immer voll sein" verlieren.
Wenn der Preis mal nicht so gut ist... das ist ja normal. Damit kann und muss man leben... Aber aktuell nein, kenne auch keinen Handwerker, bei dem wenn wenig Arbeit im Kalender steht, Aufträge zum draufzahlen annimmt, nur dass er von der Straße weg ist... Und genau diese Einstellung kommt zunehmend bei den Tierhalter an.

Gut, wenn der Stall abbezahlt ist, dann geht man auch mal leichter und schneller diesen Weg. Bei unseren Masthähnchen ist z. B. genau das andere Problem. Da läuft noch der Großteil der Finanzierung, da macht man auch für ein bisschen Kleingeld weiter (solange der DB positiv ist natürlich), da nehmen sich andere Mäster mal schnell die Freiheit ein paar Wochen Urlaub einzutragen!
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon fedorow » Mi Jun 01, 2022 19:31

Für U2 4,5 derzeit.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Panic » Do Jun 02, 2022 15:49

meyenburg1975 hat geschrieben: bei den Mittfünfzigern + ohne geregelte Nachfolge die Bereitschaft zur Aufgabe der Tierhaltung sehr hoch ist, sobald irgendetwas die Stimmung trübt.


Da würde ich mich deutlich einordnen. Warum soll ich denn Geld verbrennen, wenn andere billig fressen wollen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Kajumm » Fr Jun 03, 2022 13:06

Geht uns hier genauso. Wer glaubt bei diesen Kosten und geforderten Investitionen noch für 4 Euro Bullen mästen zu können, der ist sich selber nicht ehrlich. Hier wird dann der Stall bald leer bleiben und Ackerbau, Sonderkulturen etc versucht. Und wenn alle Stricke reißen, dann verpachtet und einer geregelten Arbeit nachgegangen. Ich hab auch einfach keinen Bock mehr ständig nur verarscht zu werden. Bestes Beispiel war doch der Brandbrief von Tönnies die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleisten zu können. Ein paar Wochen vorher aber noch Hauspreise unter Notierungen. Gleiches gilt für MAT. Wie lange stieg die dt im Einkauf, bevor sich aber erstmal wirklich was an den Auszahlungen beim Milchbauern tat. Ich hab einfach die Schnauze voll. Die Bullenpreise rauschen aktuell Richtung 4 Euro, weil der Schlachter und Handel den Absatz plötzlich nicht mehr gedeckelt bekommen. Aha...und wer fragt den Mäster ob er die Kostenseite gedeckelt bekommt? Es wird einfach nur diktiert, das wars.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon T4512 » Fr Jun 03, 2022 13:40

Kajumm hat geschrieben:Geht uns hier genauso. Wer glaubt bei diesen Kosten und geforderten Investitionen noch für 4 Euro Bullen mästen zu können, der ist sich selber nicht ehrlich. Hier wird dann der Stall bald leer bleiben und Ackerbau, Sonderkulturen etc versucht. Und wenn alle Stricke reißen, dann verpachtet und einer geregelten Arbeit nachgegangen. Ich hab auch einfach keinen Bock mehr ständig nur verarscht zu werden. Bestes Beispiel war doch der Brandbrief von Tönnies die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleisten zu können. Ein paar Wochen vorher aber noch Hauspreise unter Notierungen. Gleiches gilt für MAT. Wie lange stieg die dt im Einkauf, bevor sich aber erstmal wirklich was an den Auszahlungen beim Milchbauern tat. Ich hab einfach die Schnauze voll. Die Bullenpreise rauschen aktuell Richtung 4 Euro, weil der Schlachter und Handel den Absatz plötzlich nicht mehr gedeckelt bekommen. Aha...und wer fragt den Mäster ob er die Kostenseite gedeckelt bekommt? Es wird einfach nur diktiert, das wars.


Du hast es erkannt. Wer sich selber als Bauer heute noch was in die Tasche lügt ist selber schuld. Die Kostenseite ist das Problem ganz einfach. Und niemand will dem Landwirt für seine Produkte den gerechten Lohn bezahlen. In meiner Gegend sind doch ein Großteil der Betriebe sogar schon lange im Nebenerwerb.
Gerade Mutterkuhhalter ist doch fast nur Nebenerwerb.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon bauer hans » Fr Jun 03, 2022 14:13

Fratzschers Verteilungsfragen / Lebensmittelpreise: Rindfleisch müsste eigentlich fünfmal so teuer sein
Eine Kolumne von Marcel Fratzscher

auf zon kopiert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Südheidjer » Fr Jun 03, 2022 17:26

Bauer Hans, du meinst vermutlich den Artikel

Zeit Online: " Fratzschers Verteilungsfragen / Lebensmittelpreise: Rindfleisch müsste eigentlich fünfmal so teuer sein"

https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/lebensmittelpreise-inflation-fleisch-landwirtschaft

Von Herrn Fratzscher als Ökonom halte ich schon länger überhaupt nichts. Mit seinen Prognosen lag er ziemlich daneben. Auch hatte ich bei seinen Interviews den Eindruck, daß er die komplexen Zusammenhänge in der Wirtschaft nicht erkennt bzw. die falschen Rückschlüsse daraus ableitet. Ich hatte den Eindruck, der Mann ist eine Marionette zur Beruhigung des Volkes. Im Gegensatz zu ihm hat Prof. Hans-Werner Sinn die hohe Inflation kommen sehen und immer davor gewarnt.

In dem Zeit-Online-Artikel führt Herr Fratzscher die Studie der Boston Consulting Group an, die dort auch verlinkt ist.
Ich verlinke des PDF jetzt hier auch mal

https://web-assets.bcg.com/7a/17/971c6d0e4fcb8067d406b8a9bb4a/die-zukunft-der-deutschen-landwirtschaft-sichern.pdf

Schaut man sich die Autoren an, dann stellt man fest, daß u.a. Jörg-Andreas Krüger, Präsident vom NABU, einer der Autoren ist.
In der Liste der Autoren sehe ich nicht EINEN EINZIGEN FACHMANN, der überhaupt was mit Landwirtschaft zu tun hat. Das sind alles Wirtschafts-Leute und Schlauschnacker.
Aus welchen Quellen die Studie bezahlt wurde, ist vermutlich jedem anhand der Autorenliste klar.

Ich hatte in der Vergangenheit mich schonmal hier im Landtreff über diese Studie an anderer Stelle ausgelassen. Die Studie taugt zu gar nichts. Die ist ein Pamphlet um das Volk immer und immer wieder zu verdummen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Jun 09, 2022 18:52

Angebot und Nachfrage stehen sich ausgeglichen gegenüber, sodass die Erzeugerpreise für alle Gattungen unverändert tendieren. Für die kommende Woche werden im Bereich der Jungbullen stabile Preisentwicklungen erwartet.


Quelle: vezg.de


Das war's mit der Bullen Schwemme.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 240236 » Do Jun 09, 2022 20:11

Bullen, bleiben nach Anmeldung bei uns ca. 3 Wochen stehen, ausser, man liefert eine alte Kuh, dann nehmen sie Bullen auch gleich mit :?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon arbeitslos2win » Do Jun 09, 2022 21:10

Ist auch meine Info. Stabile Bullenpreise für nächste Woche
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Mo Jun 13, 2022 14:27

Preise unverändert. Zum Ende des Wirtschaftsjahres könnte es bzw soll es leicht steigen. Im Juli dann sicher erst wieder 2-3 Wochen "Überangebot".
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Peter North » Mo Jun 13, 2022 17:02

Futterbaumässig schaut es bei euch gut aus? Bei mir in Nordostbayer fehlt der Regen. Seit 1. Mai nur 20 Liter. 2. Schnitt am WE brachte nur 4 Rundballenwickel aufs Hektar. Na ja, kommt das alte Zeug auch wieder weg.

Kühe werden etwa wegen der hohen Milchpreise bis zu letzt ausgequetscht?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Mo Jun 13, 2022 18:16

Südostbayern diesen Monat bereits 105l/m². Gras steht gut, Mais ist auch mal dunkelbau :lol: geworden. Einzig bei Soja machen Flächendeckend die Knöllchenbakterien ein wenig sorgen...

Bullen 4,55€, Färsen 4,80€, Fresser mit 200kg noch immer gute 1.000€ brutto. Bin ich gespannt, angeblich sollen schon einige Fressererzeuger die Ställe leer haben...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Mo Jun 13, 2022 18:36

Ich habe dem Viehhändler beim liefern der Fresser nach dem Schlachtbullen Verkauf gesagt: Wir warten jetzt auf die Talsohle und dann sehen wir weiter. Zu diesen Preisen und dem fallenden Markt wird nicht weiter aufgestallt. Eher wird abgestockt. Bekomme die Woche ein halbes Dutzend sbt junge Fresser zu 425€ brutto frei Stall.

Futterbau läuft gut. Im großen und ganzen könnte es mehr Regen geben. Wassersparend zu Mais zu arbeiten war richtig. Dem war es lang zu kalt. Jetzt kommt er aber richtig in Gang. Der erste Schnitt war bombig und der 2te wäre dann jetzt auch bald schon wieder dran. Nach dauerhaft heiß und trocken sieht es derweil für uns für den ganzen Sommer nicht aus. Ideal könnte man sagen. Die nassen Jahre machen bei uns viel mehr Probleme als die "trockenen". Echte Dürre ist ein anderes Thema. Da ist dann eh alles Mist.

Grüße
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Naldo87 » Do Jun 16, 2022 16:41

Hey,

ab kommender Woche soll es mit den Preisen wieder leicht ( 5 - 10 cent) hochgehen!!!
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