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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Ede75 » Do Aug 23, 2018 22:58

Die Grenze liegt bei 24 Monaten, da, wo uns früher der BSE Test abgezogen wurde. Der Test ist weg, die Abzüge bleiben... Gelten dann als Altbulle und bringen weniger.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 2250 » Fr Aug 24, 2018 6:35

Moin bei Bullen die über 24 Monate alt sind gibt es Abzüge.
Bei Rindern glaub ich 30 Monate bin mir aber nicht ganz sicher.
MfG
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Ede75 » Fr Aug 24, 2018 7:27

2250 hat geschrieben:Moin bei Bullen die über 24 Monate alt sind gibt es Abzüge.
Bei Rindern glaub ich 30 Monate bin mir aber nicht ganz sicher.
MfG


Ja, Rinder 30 Monate, je nach Abnehmer. Gibt auch welche, denen es egal ist.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Fr Aug 24, 2018 14:32

24 Monate sind die magische Grenze zum Altbullen, wie schon richtig erwähnt.
Abzüge sind seit Wegfall des BSE Tests eher gewürfelt.
Mir wurden bei O Bullen schon 20-15-10 und zuletzt nur 5 Cent abgezogen.

Wobei ich aus Erfahrung sagen muss: wer sich bis 24 Monate nicht gemacht hat, tut es danach auch nicht mehr und gehört weg. Wer jetzt natürlich eigentlich Schlachtreife Fleckis stehen hat, kann sicherlich mit höheren Preisen liebäugeln und die Tiere bis Weihnachten weiter füttern.
Es gilt aber zu bedenken, dass sich die Bullen bis 14-16 Monate am dankbarsten füttern lassen.
Ab dann schlägt der Selbsterhalt sich extremer durch, Zuwächse gehen zurück. Ich füttere lieber dankbare Fresser mit meinem teuren Mais und Mehl anstelle ausgemästeten Bullen pro Nase eine Schubkarre Mais zu geben, nur damit sie gleich schwer bleiben.
Oftmals ist der Erste Verlust der geringste.

Gruß
Pradler
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rundumadum » Sa Aug 25, 2018 19:45

Schlachtreife Bullen bis Weihnachten behalten?

Da kannst du gleich dein Geld verbrennen, oder werden bei euch keine Abzüge fällig wenn sie zu schwer werden?
Wenn man am Markt vorbei produziert werden je nach Programm ab ca. 450kg Schlachtgewicht 5cent /10kg abgezogen...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » So Aug 26, 2018 8:29

MIt welchen DB können die Bullenmäster zur Zeit rechnen?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » So Aug 26, 2018 9:15

den übergewicht´s abzug gibt´s auch bei uns, allerdings ab 400kg SG.
die woche U 2 17 monate 470 kg SG brachte 3,60 € netto .
ein dreijähriger deckbulle brachte 3.40 € netto.
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon emskopp33 » So Aug 26, 2018 13:25

Bei uns gibt es bis 500 kg SG keinen Abzug. Danach 5 Cent
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon marius » So Aug 26, 2018 16:37

Ich hatte ja früher unter anderem auch schon Bullenmast.
Das reihte sich nahtlos in die " Katastrophe Landwirtschaft " ein, was ewige Dumpingpreise betrifft.
Und daran hat sich nichts geändert...
Mein Pächter hat neben einer knapp 1000 KW Biogas vor wenigen Jahren einen Bullenstall gebaut für mehrere hundert Stück. Mit dem hab ich mich kürzlich unterhalten. Der meinte sein Bullenstall würde sich niemals rechnen, wenn er nicht die Biogasanlage hätte worin er diesen Festmist ( Stroheinstreu ) gut zu Strom und Abwärmeverkauf verwerten kann.
Nur so rechnet sich das und deshalb wird er in Kürze dranbauen auf dann 1000 Bullen falls er die nötige Fläche bekommt.

Bei solo, also nur Bullen ohne Biogas würde er die Bullen, wie damals seine Kühe, längst abschaffen.
Aber ich muss dazu sagen das hier faire Pachtpreise bezahlt werden. Für Ackerland ca. 800 Euro/ha. Das ist für unsere guten Böden gerechtfertigt. Hier werden in normalen Jahren locker 10 Tonnen/ha Weizen geerntet.

Denn, warum soll ausgerechnet der Pachtpreis für die Fläche billig sein, wenn alle anderen Kostenfaktoren sich in den letzten 60 Jahren rund versechsfacht haben ? Also heute 6 x so hoch sind wie damals.
Noch dazu wo die Fläche der mit Abstand wichtigste Produktionsfaktor ist.
Von daher ist der Pachtpreis mit unseren 800 Euro, eigentlich schon wieder viel zu billig.
Stall bauen und Maschinen kaufen kann jeder, aber die nötige Fläche bekommt eben nicht jeder.

Und wenn die Erzeugerpreise zu billig sind, was der Fall ist, solltet ihr euch endlich um eine schlagkräftige Berufsvertretung kümmern.
Wobei das heute zu spät ist. Bei den paar wenigen Bauern die es noch gibt ( Tendenz weiter deutlich fallend ) interessiert das keine Sau mehr. Und die Politik wird wegen der paar wenigen Wählerstimmen der Bauern, Politik für die Bevölkerung machen ( Naturschutz, Umweltschutz, Nitratproblem,Treibhausgasreduzierung, usw ) was in Zukunft deutlich mehr Auflagen ( deutlich steigende Kosten ) bedeutet.

Die Luft für die Betriebe wird also immer dünner....und die Schlinge für die Betriebe zieht sich immer weiter zu.

Bei den Sauerhalter wollen die nächsten 10 Jahre nochmal über die Hälfte der Betriebe aufhören.
Und das obwohl ein Großteil dieser Betriebe heute schon geschlossen hat :

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/sa ... n-100.html

Da wird mit der Keule großflächig auf alles was nach Landwirtschaft aussieht, richtig von oben draufgeschlagen. Aber das war in Deutschland ( Industrienation ) schon lange absehbar. Man hatte lange Zeit sich danach auszurichten, was ich für meinen Teil, zum Glück, gemacht habe.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Cowrider » Mi Aug 29, 2018 7:15

Fairer Pachtpreis sieht anders aus. Reiner Ackerbau schaut’s doch so aus: Pacht 800+ Kosten für Anbau ca800 + BG 30 + HV 30 sind zusammen 1660€ dann ist aber noch nix mit Gewinn. Auf der Einnahmenreihe Weizen 10 to a 17€ (im Schnitt der letzten Jahre) Prämie 300 sind dann 2000. Fährr man mit dem ganzen Risiko der LW ganze 330€ ein vom ha. Der Verpächter hat 800 ohne jegliches Risiko.... das dann Fair ok
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon marius » Mi Aug 29, 2018 12:46

Man muss halt an den richtigen verpachten.
Wenn ich an einen Schäfer verpachte, ist max 20 Euro/ha ein fairer Preis weil er schlicht nichts verdient.

Verpachte ich an eine vom Stromkunden und Steuerzahler hochsubventionierte Biogasanlage mit gutem Abwärmekonzept, wurden mir freiwlllig 800 Euro /ha geboten und da hab ich nichtmal verhandelt.

Klar ist auch wenn die Strompreise bei Biogasanlagen sinken, oder inflationsbereinigt sinken ( die Kosten steigen immer weiter ) könnten auch die Pachtpreise sinken, bsonders in Hochpreisgebieten mit über 1000 Euro/ha.
Die schwachen Erzeugerpreise bei Landwirten werden sich eh nie erholen wenn wir ehrlich sind.

Andererseits gibt es auch in unserer Gegend immer mehr Bio und Gewässerschutz, Umweltprogramme und dort werden in Kürze nochmehr Steuergelder hinfliessen. Wäre also durchaus für den Verpächter überlegenswert selber ein oder mehrere Bioprogramme abzuschliesen und 800 -1000 Euro/ha an Prämien abzugreifen was wohl in Zukunft bezahlt wird.
Bei konventioneller Landwirtschaft wird die EU Prämie eh auslaufen weil das der Steuerzahler nicht mitträgt. Diese Gelder werden also umverteilt hin zu Bio, Öko. Das unterstützt der Steuerzahler zumindest halbwegs.

Diese Flächenprämien wandern in Zukunft also umso mehr in diese extensive Programme und sowas kann auch ein Verpächter abschliessen, sollten die Pachtpreise deutlich sinken.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Tom_vom_Berg » Mi Aug 29, 2018 20:36

marius hat geschrieben:
Diese Flächenprämien wandern in Zukunft also umso mehr in diese extensive Programme und sowas kann auch ein Verpächter abschliessen, sollten die Pachtpreise deutlich sinken.


Ist das so?! Ist der dann der aktive Landwirt/Bewirtschafter,ich glaube nicht....

Wer verpachten will soll das tun,aber wenn das ganze leider schon auf Prämien aufgebaut ist,dann sollten die bei den aktiven Landwirten bleiben und nicht nur wie bisher durchgeschoben werden bzw bei der Vorhersage vorher abgefischt werden
Beste Grüße vom Berg
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon marius » Mi Aug 29, 2018 20:58

Die EU Prämien kommen vom Steuerzahler.
Und der Druck auf die Politik wächst zusehends.
Man kann den Leuten nicht mehr vermitteln, dass es für konv. Ackerbau 300 Euro /ha aus dem Steuertopf gibt.
Läuft das ganze aber unter Bio, Klimaschutz, Nitratschutz, Klimagase, Vogel, Bienenschutz usw. mit Grünland ohne Düngung, Pflanzenschutz und spätem Schnitt, sind die Steuerzahler bereit auch mehr als 300 Euro /ha zu bezahlen, allerdings müssen diese Prämien vorher dem konventionellen Landwirt abgezogen werden. Also wird umverteilt denn es darf unterm Strich nicht mehr kosten.
Das wird zu 100 % so kommen. Die Frage lautet nicht ob, sondern wann.
Was früher oder später also passieren wird.
Denn Politiker wollen wiedergewählt werden und richten sich nach dem Willen der breiten Mehrheit.

Dieses Szenario ist nicht gut für pachtende Zukunftsbetriebe, wohl aber für Verpächter weil diese gut bezahlten Programme ( ohne Arbeit ) in Konkurrenz zur Nachfrage stehen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Tom_vom_Berg » Mi Aug 29, 2018 21:09

Sorry,aber das beantwortet nicht die Frage.
Der Verpächter der nicht mehr selber bewirtschaftet ist nicht der aktive Landwirt,oder?
Daher mMn keinen Anspruch auf wie auch immer geartete/auf was immer basierenden Prämien.

Ich betreibe so oder so einen Nischenbetrieb und habe vielleicht in Zukunft das „Glück „ dass das mehr über die Prämien Schiene honoriert wird. Ob das gut ist ist ein anderes Thema.
Zusätzlich ist hier eine Kaufkraft starke Gegend und die Art der Erzeugung so langsam stärker nachgefragt.
Mit irgendwelchen Weltmarktpreisen brauchen wir Berglandwirte eh nicht versuchen zu produzieren.
Beste Grüße vom Berg
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon marius » Mi Aug 29, 2018 23:09

Tom_vom_Berg hat geschrieben:Der Verpächter der nicht mehr selber bewirtschaftet ist nicht der aktive Landwirt,oder?
Daher mMn keinen Anspruch auf wie auch immer geartete/auf was immer basierenden Prämien.



Warum kann ein Verpoächter nicht seine Fläche zurücknehmen und das als Bio Naturschutzprogramm laufen lassen wenn genug Prämien pro ha bezahlt wird ? Immerhin ist das seine Fläche mit der kann er machen was er will.

Würde ich so machen, bei sinkenden Pachtpreisen.

Die extensive bio Fläche läßt er 1 mal im Jahr abmulchen oder verkauft/ verschenkt im Juli Pferdeheu ab Feld oder läßt eine Schafherde kostenlos drüber grasen.
Dann braucht er nichtmal einen Maschinenpark und hat keine Arbeit damit.

Ich weiss garnicht wie man da ein Problem draus machen kann...
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