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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Qtreiber » Sa Dez 26, 2020 20:15

langholzbauer hat geschrieben:Wie geht Ihr mit Euren Weiderindern um?
Stacheldraht allein ist doch nun wirklich zu Recht schon lange out!
Und da gibt es ja auch noch so viele Rinderrasse zwischen Zwergzebu, Jersey und FVSimmental, deren Häute auch ein schönes Leder ergeben.

Ich habe nur das weitergegeben, was mir Gerber und Autosattler gesagt haben.
Narben entstehen auch durch Äste, muss also nicht unbedingt mit Stacheldraht zu tun haben.
Der Autosattler meinte, dass die Fleckviehbullen durch ihre Stallhaltung die "unversehrtesten" Häute hätten.
Und auch da ist es wie im Schlachtbereich: Gegen eine weitgehende Homogenität der Häute haben die nichts einzuwenden.
Qtreiber
 
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon T5060 » Sa Dez 26, 2020 20:26

langholzbauer hat geschrieben:Du mit Deiner FV-Brille....


Ich habe es nur mal hier geschrieben im Sinne der Markt(un)transparenz, weil die Decke scheinbar schon mehr als 10 % vom Fleischerlös ausmacht.

Wertprägend ist die Dicke oder Stärke. Narben sind zwar für große Flächen nicht passend, interessant ist aber das Zuschnittverfahren :
Das Leder wird gescannt und die Stärke wird bestimmt, aus den Daten der Ledercharge teilt der Rechner die Zuschnitttteile ein.
Im Vergleich zu früher hat man den Zuschnittabfall dadurch um mehr als die Hälfte reduzieren können.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 26, 2020 20:39

Für besonders hohe Ansprüche wird, zumindest bei den ldw. Rindern, in erster Linie die Haut von Färsen und Ochsen genommen. Diese Tiere haben ein sehr dichtes Fasergefüge. Diese Tatsache bewirkt beim Leder eine hohe Elastizität/Weichheit. Ältere Kühe, vor allem wenn sie häufig gekalbt haben, bringen nur Häute mit einer geringen Faserstabilität! Aus solchen Häuten werden Schuhe und andere Produkte hergestellt, die keine hohen Ansprüche an die Elastizität stellen. Raues Klima und langsames Wachstum, sind ebenfalls von Vorteil.
Damit dürfte wohl klar sein, wofür FV-Kuhhaut geeignet ist! :wink:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon T5060 » Sa Dez 26, 2020 20:56

DWEWT, es geht hier nicht um die Vorzüge von Rassen, es geht um die kleinen und großen Nebengeschäftchen der tierischen Veredlung, so schreibt aktuell GELITA (einst: Brockmann´s Futterkalk) :

Sehr geehrte Kunden,

angesichts der Entwicklungen rund um COVID-19 möchten wir Ihnen gerne proaktiv einige Details und Informationen zu unserer Lieferkette zur Verfügung stellen. Für die GELITA AG als der führende Hersteller von Gelatine und Kollagenpeptiden für Anwendungen in den Bereichen Lebensmittel, pharmazeutische Produkte sowie Health & Nutrition sind Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie eine zuverlässige Versorgung schon immer von größter Bedeutung. Von unseren Lieferanten erwarten wir, dass sie uns auch weiterhin alle notwendigen Ressourcen (Rohstoffe, Chemikalien etc.) zur Verfügung stellen. Wir gehören daher zu den Unternehmen, die die Grundversorgung sicherstellen.

Die aktuelle Situation nehmen wir sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass wir ebenso wie unsere Kunden Teil der lebenswichtigen Produktketten für Lebensmittel, Pharmazeutika und Health & Nutrition-Produkte sind und damit die gesamte Lieferkette aufrechterhalten müssen – soweit uns dies gestattet ist. Dass uns das gelingt, ist alleine den GELITA-Mitarbeitern zu verdanken, die unter Einhaltung aller möglichen Schutzmaßnahmen täglich in unseren Werken arbeiten. Das Gleiche gilt auch für die Kollegen, die von zu Hause aus tätig sind und dafür sorgen, dass die Arbeitsabläufe so reibungslos wie möglich funktionieren und uns so in die Lage versetzen, unsere Produkte weiterhin liefern zu können.

Die GELITA AG kann derzeit – auch dank unseres globalen Produktionsnetzwerkes – die Lieferanforderungen ihrer Kunden erfüllen. Alle unsere Werke sind in Betrieb und wir tun unser Bestes, um die Produktion aufrechtzuerhalten – immer mit der höchsten Priorität darauf, unsere Mitarbeiter zu schützen. Wir gehen nicht davon aus, dass sich diese Situation kurzfristig ändern wird.


GELITA macht aus Schlachtabfällen Gelatine sowie Kollagen und ist eine Gelddruckmaschine
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Sa Dez 26, 2020 21:09

Ist in der Summe nur das übliche Gelaber der Schlachthöfe und Zertifizierter, um den Preis an äußerlichen Merkmalen zu drücken.
Wenn' st eine Fv - Haut aus Hofschlachtung vermarkten willst, ist die zu schwer.
Wenn der kugelrunde Kreuzungsbulle mit schneeweißer Maske nur einen schwarzen Fleck hat, fliegt er aus der Klasse U oderR runter in die nächste, bevor überhaupt gewogen wird....
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 26, 2020 21:11

T5060 hat geschrieben:DWEWT, es geht hier nicht um die Vorzüge von Rassen,


Achso, dann hattest du dein FV nur beispielhaft genannt? :wink:
Da wir aber schon mal beim Geschäftemachen sind, in welchen Bundesländern trägt die Tierseuchenkasse keinen Anteil mehr an den Kosten der Beseitigung von verendeten Nutztieren? Ich habe nun den Bescheid bekommen, dass ab Januar der Tierhalter für die vollen Kosten aufkommen muss. Auf meine Anfrage an die TSK, ob denn nun der Beitrag entsprechend gesenkt wird, habe ich noch keine Info bekommen. Falls nicht, wäre das eine beträchtliche Erhöhung des Beitrages! Wie läuft das bei euch?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Max Power » Mo Dez 28, 2020 7:36

Moin! Was denkt ihr,wie werden sich Schlachtbullen und Schlachtkuhpreise im neuen Jahr entwickeln?
Was du nicht willst, was man dir tut...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Dez 28, 2020 9:27

Max Power hat geschrieben:Moin! Was denkt ihr,wie werden sich Schlachtbullen und Schlachtkuhpreise im neuen Jahr entwickeln?

Gute Frage. Bullen ist ja nicht so meins. Kühe habe ich im April/Mai sehr großzügig aussortiert.
Die Ersten ist jetzt absehbar, dass die LKW fahren sollen. Wollte die trocken stellen, in die Weide und dann im Juni weg. Sonst ja auch eine gute Zeit dafür. Was mich etwas stört, ist der Umstand, dass deutlich weniger geschlachtet wurde dieses Jahr. Laut meinem Kuhdealer halten die Betriebe (in unserer Region) aber keine Tiere zurück. Und angeblich haben sich Verarbeiter bei den Preisen Anfang Dezember billig eingedeckt.
Letzter Preis den ich kenne, war Anstieg von 2,15 auf 2,40€ vor Weihnachten. Ich denke ich werde Tiere ab 330/340 kg SG weggeben und die Anderen kommen dann tatsächlich nochmal raus. Futter ist dieses Jahr reichlich.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Dez 28, 2020 9:29

DWEWT hat geschrieben:Falls nicht, wäre das eine beträchtliche Erhöhung des Beitrages! Wie läuft das bei euch?

Ich habe keine Ahnung von der tatsächlichen Höhe der Beseitigungskosten. Aber ich fürchte, die Kleckerbeträge, die hier in Rechnung gestellt werden, reichen im wesentlichen für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand dafür...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mo Dez 28, 2020 12:48

meyenburg1975 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Falls nicht, wäre das eine beträchtliche Erhöhung des Beitrages! Wie läuft das bei euch?

Ich habe keine Ahnung von der tatsächlichen Höhe der Beseitigungskosten. Aber ich fürchte, die Kleckerbeträge, die hier in Rechnung gestellt werden, reichen im wesentlichen für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand dafür...


Ich habe eine e-mail von der TSK bekommen. Man weist darauf hin, dass der Zuschuss des Landes zur Tierkörperbeseitigung gestrichen worden ist. Somit werden dem Tierhalter zukünftig die gesamten Kosten in Rechnung gestellt werden. Die TSK war bisher nur zu Abrechnungszwecken beteiligt. Der Entsorgungsbetrag wird aus dem Gewicht des verendeten Tieres errechnet. Sehr junge Kälber werden somit zukünftig jeweils ca. 50€ und Großtiere ca. 250€ kosten. Für Weidetierhalter ist das natürlich eine absolute Frechheit. Die Kadaverreste aus einem Wolfsriss werden dann wohl zukünftig kostenmäßig beim Tierhalter verbleiben. Auf eine diesbezügliche Anfrage werde ich wahrscheinlich gar keine Antwort bekommen.
Da muss man zukünftig wohl abwägen zwischen Entschädigungszahlung und Entsorgungskosten.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Dez 28, 2020 13:24

Also mit Kleckerbeiträgen meinte ich die Summen, die in Niedersachsen zur Zeit erhoben werden.

Ich denke die Entsorgung ist eine hoheitliche Aufgabe. Wenn man für ein Kalb 50 € anrechnet, wird Sicherheit das Eine oder Andere verbuddelt, insbesondere Frühgeburten. Das sollte unbedingt vermieden werden, allein aus Seuchenschutzgründen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon marius » Mo Dez 28, 2020 14:04

DWEWT hat geschrieben:
Ich habe eine e-mail von der TSK bekommen. Man weist darauf hin, dass der Zuschuss des Landes zur Tierkörperbeseitigung gestrichen worden ist. Somit werden dem Tierhalter zukünftig die gesamten Kosten in Rechnung gestellt werden. Die TSK war bisher nur zu Abrechnungszwecken beteiligt. Der Entsorgungsbetrag wird aus dem Gewicht des verendeten Tieres errechnet. Sehr junge Kälber werden somit zukünftig jeweils ca. 50€ und Großtiere ca. 250€ kosten.


Erst neulich hab ich im Forum geschrieben die vielen Subventionen vom Steuerzahler für Landwirte werden nicht ewig bezahlt werden können, in Zeiten leerer Kassen.
Man sieht, es geht schon los...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Mo Dez 28, 2020 21:07

DWEWT hat geschrieben:Auf eine diesbezügliche Anfrage werde ich wahrscheinlich gar keine Antwort bekommen.


Antwort ist schon da. Egal ob Verendung, Tötung oder Wolfsriss, dem Tierhalter werden die Kosten der Entsorgung auferlegt.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 2250 » Di Dez 29, 2020 13:15

Bei den Preisen findet man bestimmt wieder Kadaver im Wald.
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