schöne Schwartenbretter hast du, die könnt ich gebrauchen. Achso, das Sägewerk ist auch nicht übel. Wie ein Vorschreiber schon schrieb. Da eine Entsprechende E-Säge rauf und du und deine Nachbarn freuen sich. Grad kommt mir so eine Idee. Handelsübliche E-Sägen mit entsprechender Leistung sind wohl sehr teuer. Wäre es denkbar, aus einem entsprechenden E-Motor soe eine Säge zu bauen. Für die entsprechenden Drehzahlen bräuchte man wohl ein Getriebe. Dann ist das mit der Kettenschmierung noch zu lösen. Weiterspinn: Alte defekte Benzinsäge ausschlachten. Teil mit Schwertaufnahme, Kupplung, Ölpumpe, Kettenrad verwenden und auf die abgesägte Kurbelwelle einen E-Motor anflanschen. Wahrscheinlich ist die Drehzahl wieder zu klein, wobei dann gieng es halt ein bischen langsamer. Dann einen automatischen Vorschub mittels Seilzug, Umlenkrollen und entsprechendes Gewicht (Vorschub über Schwerkraft) und schon kann man während dem Sägen (diese läuft ja von alleine) das gesägte Material wegschaffen, Abfall versorgen, neues Schnittgut vorbereiten usw.
Ander Möglichkeit, ensprechende E-Säge mit längerem Schwert und stärkerem Motor aufrüsten.
Weil hier sich gerade ein paar den Kopf über die Kettenschmierung bei einer Eigenbausäge den Kopf zerbrechen.
Es gibt eine geniale und günstige Lösung dafür. Stichwort "Dosierpumpe" aus dem Spülmaschinen Bereich. Klein, robust, elektrisch betrieben und es gibt passende Modelle mit ca. 20 - 40ml/Min. Förderleistung (Eine normale Kettensäge fördert ca. 25ml/Min. bei Vollgas). Oft kann man die Förderleistung noch über die Versorgungsspannung etwas justieren. Sucht mal in der eBucht und Ihr werdet fündig.
Schlauchpumpen sind ideal für die viskosität von Schmieröl.
Gruß WB
________________________________________ Geht nicht, gibt es nicht.
Hallo Ne,die Stammklemmen sind einfach zu einfach..........also genial! Mann, Mann, warum einfach wenns auch umständlich geht? Danke! Und wieder ist es der Hammer, das uralte Steinzeitwerkzeug, mit dem man so manch vermeintliches Problem löst. Elektrokettensäge, das war ein Gag. Der Nachbar muss da durch. Vielleicht braucht er auch mal ein Kantholz??? Klar leise gegenüber dem Zweitakter, Eigenbau ist natürlich möglich mit dem richtigen Werkzeug aber es gibt auch einsatzbereite Geräte z. Bsp. von Stihl mit Längsmotor, sieht aus wie eine Trennscheibe, aaaaber das Kabel..... Gruß
Hallo Leute, als Anregung für einige Selbstbauer ein paar Bilder meines Kleinsägewerkes. Hat ein Metallbaumeister in der Nähe von Kassel angefertigt und hat vor 2 Jahren einschl. 10 Sägebändern und Schleifmaschine ca. 4000,- € gekostet. Das Sägeband läuft über den Rücken des Antriebskeilriemens, es können Bäume bis 100 cm Durchmesser gesägt werden, die Höhenverstellung ist elektrisch mit genauer Justierung über Handrad, Vorschub manuell aber sehr leicht, Schnittlänge ca. 7 m aber beliebig verlängerbar.
Hallo Auch eine gute Idee. Mehr Info bitte Höhenverstellung über Gewindespindel oder Zahnstange? Leistung des Motors, bei einem Meter Durchmesser muss da ja richtig Leistung da sein? Höhe zwischen Band und Kasten, Gelingen plane Schnitte? Gruß
Hallo, der dickste Baum den ich geschnitten habe war eine 85 cm Buche und der Motor mit 7,5 kw hatte damit keine Probleme. Zur Höhenverstellung werden 2 Drahtseile auf einer Welle aufgewickelt, je nachdem per Hand oder elektrisch. Wichtig für präzise Schnitte ist, neben einem scharfen Sägeblatt, eine hohe Blattspannung.
ich bin neu hier im Forum. Ich habe eine Logosol M7 mit drei Beingestellen (8m Sägelänge), 8kW Elektromotor mit 50cm Schwert, Blockbohlenfräse und elektrischen Vorschub. Das Sägewerk habe ich fertig gekauft, Zu einem selbstbau hatte ich leider keine Zeit. Zum befördern der Stämme habe ich einen rollbaren Schlitten der auf einer Holzbahn fährt gebaut. Die Stämme müssen so, nachdem sie vom Lastwagen auf das Stammgerüst vor der Scheune abgelegt wurden, nicht mehr gehoben werden. Nur seitlich gerollt. Sehr empfehlen kann ich die Kühlung der Sägekette mit Wasser. Es wird tröpfchenweise zugefügt. Ich verbrauche ca doppelt so viel Wasser wie Öl.
Jetzt überlege ich mir noch eine Bandsäge als Aufsatz für das Sägewerk zu bauen. Es gibt auch eine fertige Bandsäge von Logosol, aber die ist mir zu teuer (3150 €). Von der sägegeschwindigkeit wird es wohl kein grosser Unterschied, aber ich könnte 5 anstatt 4 Bretter sägen. Glaubt Ihr, dass es sich dafür lohnt? Josef, Deine Säge ist ja wie das Logosolsägewerk aufgebaut, wie sieht es bei Dir mit Vibrationen aus? Durch die einseitige Befestigung auf der Schiene entsteht ja ein erheblicher Hebel.
die Konstruktion ist rein intuitiv entstanden, habe null Ahnung wie die Logosol gebaut ist. Der Führungsschienenabstand ist etwas zu schmal ausgefallen sind nur 250 mm. Ab und an kommt es zu Schwingungen des Aggregates, die beruhigen sich jedoch schnell wieder wenn man den Vorschub kurz anhält bzw. verlangsamt. Dies trifft jedoch nur bei breiten Schnitten, also dicken Stämmen zu. Ansonsten könnte ich ja noch eine gegenüberliegende Führung anbauen oder die Führungsrohre mit weiteren Auflagepunkten stabilisieren.
Ob sich's lohnt dass du auf Band umbaust? Kann ich so nicht beantworten. Wenn du Spass am Umbau hast, lohnt es sich schon deswegen.
die Führungsschiene des Logosol ist noch schmaler. Es gibt ein Video von Logosol, auf welchem die Bandsäge vorgeführt wird. Mir kommt es in dem Video so vor, als ob das ganze Bandsägeagregat schwingen würde.
Lust habe ich auf jeden Fall eine Bandsäge zu bauen, aber es kostet leider auch Geld und Zeit. Deshalb möchte ich vorher in Erfahrung bringen, wie gut eine so kleine Bandsäge mit einseitiger Lagerung funktioniert.
Hier ein paar Bilder meines Sägewerkes:
Stammlager
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Rollbahn
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Stamm auf Rollwagen
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Sageagregat
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IR-Thermometer zur Überprüfung der Schwerttemperatur, wenn die Temperatur steigt, ist die Kette stumpf.
Ich sehe nur geringe Schwingung bei dem Video, bei meiner Säge können sie etwas stärker auftreten.
Der Radius der Sägebandrolle wirkt durch das Motordrehmoment als Hebel. Durch den Reibwiderstand des Bandes erzeugt das Drehmoment des Motors eine Kraft welche versucht das Aggregat entgegen der Drehrichtung um die Motorachse zu verdrehen. Diese Kraft ändert sich permanent, jedenfalls bei meinem manuellen Vorschub, aber auch durch unterschiedliche Schnittwiderstände. Ist die Führung nicht entsprechend massiv bzw. die Lagerung nicht spielfrei kommt es meiner Ansicht nach zu diesen Schwingungen.
Mit der Kettensäge entsteht dieses senkrechte Drehmoment nicht, da die Motorachse senkrecht verläuft, das Drehmoment waagrecht, also in Schnittrichtung und somit diese Schwingungen nicht auftreten.
Hier ein paar Bilder meines Kleinsägewerks . 2011 gebaut, nach Anschaffung der Stihl MS391 mit 50er Schwert. Im Sommer wurden schon einige Buchenbohlen verschiedener Stärke zum Trocknen auf Lager, sowie ein Birkenstamm aufgesägt. Soll nach dem Trocknen ein Wikingerstuhl werden. Habe aber jetzt keine Bilder davon parat.
Diese Bilder sind von kurzen Stämmen, werden 45er Abdeckbohlen für eine Montagegrube. Und ein paar Bilder längerer Stämme mit Hilfe einer Leiter gesägt, damals war das Teil noch unlackiert. Eine Kette habe ich auf 15° Winkel als Längsschnittkette umgeschliffen. 40cm Breite ist machbar.