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Klima: früher wars auch schon heiß

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Zement » Sa Mär 21, 2020 20:53

Falke hat geschrieben:so wichtig bist du nicht.

Na denn ist es ja gut . :|
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon langholzbauer » Sa Mär 21, 2020 21:29

Hosenträger hat geschrieben:....
Ja und 1/5 der Landoberfläche ist Permafrost. Der hoffentlich bald wieder mit Vegetation besiedelt wird. Ist schon eine ziemlich einseitige Argumentation, wenn man den Status Q auf biegen und brechen halten will. Nichts ist beständiger als der Wandel! Nur nicht beim Klima! :oops: Da muß mit sinnlosen Aktionismus Veränderungen die nicht beeinflußbar sind völlig skurrile nutzlosen Einschränkungen Phantastereien nachgejagt werden! :roll:


Ist ja nur eine Korrektur zu Deinen viel zu flachen Erklärungen gewesen.
Vor sinnlosem Aktionismus sollte erst mal die Besinnung auf das wesentliche kommen!
Ich persönlich finde nun mal Weltreisen sinnloser als gesundes Umweltbewusstsein.

Aber ganz sicher wird die Erde auch die Kalamität Mensch überleben!
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Sa Mär 21, 2020 21:42

Hosenträger hat geschrieben:Also wenn Sonnenstrahlen auf das Land treffen, verwandeln Pflanzen CO² in Traubenzucker und als Abfallprodukt Sauerstoff. Dazu wird Wasser verdunstet. Beim verdunsten von Wasser entsteht Verdunstungskälte.


Das musst du mir genauer erklären.
Wie wird bei der Photosynthese Wasser verdunstet?
Für die Reaktion an sich ist das unnötig.

Wasser verdunstet hauptsächlich durch die Spaltöffungen der Pflanze durch die sie das CO2 aufnimmt.
Das gefällt der Pflanze nicht, darum versucht sie das zu vermeiden.
Ist viel CO2 vorhanden muss die Pflanze also sogar weniger verdunsten weil sie Spaltöffnung sparen kann.
Der Effekt ist also damit umgekehrt.

Abgesehen davon wird dem Wärmesystem Erde durch Verdunstungskälte keine Energie entzogen.
Die Wärme wird durch Kondensation auch wieder frei.
Der Effekt ist örtlich begrenzt und woanders wird's dadurch wärmer vereinfacht gesagt.

Genauso beim Verdunsten von Meerwasser.
Die Wärme ist nicht weg, sie wird nur ein Stück weiter transportiert.

Diese Theorie ist schon eher von den von dir erwähnten "Schwätzern und Blendern".

Wasserdampf in der Atmosphäre hat durchaus einen Einfluss, das ist nicht ganz falsch.
Aber so einfach ist das auch wieder nicht.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon langholzbauer » Sa Mär 21, 2020 21:57

Die Wolken-Theorie vom Hosenträger lässt sich mit dem menschlichen Auge relativieren.
Nur Wolken, die von unten dunkler sind als der Himmel verhindern in ihrem Schatten Erwärmung.
Alle Wolken, die heller als der Himmel sind, verhindern eine Abstrahlung der Wärme ins All.
Denn diese werfen das Licht mit seiner Energie zurück auf die Erde.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Hosenträger » Sa Mär 21, 2020 22:56

Barbicane hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Also wenn Sonnenstrahlen auf das Land treffen, verwandeln Pflanzen CO² in Traubenzucker und als Abfallprodukt Sauerstoff. Dazu wird Wasser verdunstet. Beim verdunsten von Wasser entsteht Verdunstungskälte.


Das musst du mir genauer erklären.
Wie wird bei der Photosynthese Wasser verdunstet?
Für die Reaktion an sich ist das unnötig.

Wasser verdunstet hauptsächlich durch die Spaltöffungen der Pflanze durch die sie das CO2 aufnimmt.
Das gefällt der Pflanze nicht, darum versucht sie das zu vermeiden.
Ist viel CO2 vorhanden muss die Pflanze also sogar weniger verdunsten weil sie Spaltöffnung sparen kann.
Der Effekt ist also damit umgekehrt.

Abgesehen davon wird dem Wärmesystem Erde durch Verdunstungskälte keine Energie entzogen.
Die Wärme wird durch Kondensation auch wieder frei.
Der Effekt ist örtlich begrenzt und woanders wird's dadurch wärmer vereinfacht gesagt.

Genauso beim Verdunsten von Meerwasser.
Die Wärme ist nicht weg, sie wird nur ein Stück weiter transportiert.

Diese Theorie ist schon eher von den von dir erwähnten "Schwätzern und Blendern".

Wasserdampf in der Atmosphäre hat durchaus einen Einfluss, das ist nicht ganz falsch.
Aber so einfach ist das auch wieder nicht.

Das hat mit Osmose zu tun. Die Pflanzen müßen an den stellen, an denen sie CO² in Traubenzucker umwandeln H²O ausscheiden, um so die Konzentration der Nährsalze zu erhöhen, Nährstoffe und CO² werden als organische Masse gebunden, und stehen so der Nährlösung nicht zur Verfügung. so ist gewährleistet, dass Nährstoffe durch Wurzeln in die Pflanzen hinein und dann weiter in die Assimilationsflächen der Pflanzen gefördert werden. Die Spaltöffnungen sind an der Blattunterseite, da wird das Abfallprodukt(O²) rausgeworfen. Wasser wird über die Blattoberseite ausgeschieden(wäre nach unten sehr ineffizient). Also für die Reaktion ist die Verdunstung essentiell, da ohne Nachschub der Tot der Pflanze eintritt.
Ohne CO² kein Traubenzucker ohne Traubenzucker tot. Das CO² in der Luft ist das Fundament für Wachstum der Pflanzen! Das ist aber eigentlich (sehr vereinfacht) der Stoff vom BGJ.
Die Wärme wird schon durch Kondensation wieder frei, aber wo? 10-20Km höher! Und von dort müßte es ja laut den Schwätzern und Träumern durch das auch so böse CO² ja gehindert werden auf die Erde zurück zu kehren und so bleibt der bösen Wärme nichts anders übrig als ins All zu verschwindenden! 8)
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » So Mär 22, 2020 3:23

Hosenträger hat geschrieben:Die Wärme wird schon durch Kondensation wieder frei, aber wo? 10-20Km höher!

Wie praktisch!
Darf ich fragen, warum es ausgerechnet diese Höhe ist? Hast du das festgelegt und das Wasser hält sich brav dran? Komisch, bei mir tut es das irgendwie nicht. Naja, vielleicht liegt's an mir, ich bin nicht Poseidon. Mein Fehler :mrgreen:
Oder hat es vielleicht einen Grund, dass es keine Wasserverdunstungsanlagen für die Klimakühlung gibt? Wäre ja möglich :wink:

Hosenträger hat geschrieben:Und von dort müßte es ja laut den Schwätzern und Träumern durch das auch so böse CO² ja gehindert werden auf die Erde zurück zu kehren und so bleibt der bösen Wärme nichts anders übrig als ins All zu verschwindenden! 8)

Es gibt da etwas das nennt sich "Thermodynamik". Und diese besagt, dass es im bekannten Bereich dieses Universums absolut nichts gibt, was nur in eine Richtung Wärme abstrahlt. Nicht mal das scheinbar von dir noch immer nicht verstandene CO2 oder wie hier halt Wasser. Dafür muss man auch an nichts glauben außer Naturgesetze.


Mal ganz abgesehen davon, dass das allermeiste Wasser sowieso direkt aus den Ozeanen und anderen Gewässern verdunstet, wo CO2 überhaupt nicht beteiligt ist.
Diskussionen über den eventuellen Einfluss von CO2 auf die pflanzliche Transpiration und darüber eventuell auf den Wasserhaushalt, der seinerseits wiederum Einfluss auf das Klima hat, sind damit hinfällig.
Aber Respekt dafür, dass man auf sowas kommt und trotzdem den Treibhauseffekt nicht versteht. Echt kreativ :)
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Hauptmann » So Mär 22, 2020 8:43

Vario_TA hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Die Wärme wird schon durch Kondensation wieder frei, aber wo? 10-20Km höher!

Wie praktisch!
Darf ich fragen, warum es ausgerechnet diese Höhe ist? Hast du das festgelegt und das Wasser hält sich brav dran? Komisch, bei mir tut es das irgendwie nicht. Naja, vielleicht liegt's an mir, ich bin nicht Poseidon. Mein Fehler :mrgreen:
Oder hat es vielleicht einen Grund, dass es keine Wasserverdunstungsanlagen für die Klimakühlung gibt? Wäre ja möglich :wink:

Hosenträger hat geschrieben:Und von dort müßte es ja laut den Schwätzern und Träumern durch das auch so böse CO² ja gehindert werden auf die Erde zurück zu kehren und so bleibt der bösen Wärme nichts anders übrig als ins All zu verschwindenden! 8)

Es gibt da etwas das nennt sich "Thermodynamik". Und diese besagt, dass es im bekannten Bereich dieses Universums absolut nichts gibt, was nur in eine Richtung Wärme abstrahlt. Nicht mal das scheinbar von dir noch immer nicht verstandene CO2 oder wie hier halt Wasser. Dafür muss man auch an nichts glauben außer Naturgesetze.


Mal ganz abgesehen davon, dass das allermeiste Wasser sowieso direkt aus den Ozeanen und anderen Gewässern verdunstet, wo CO2 überhaupt nicht beteiligt ist.
Diskussionen über den eventuellen Einfluss von CO2 auf die pflanzliche Transpiration und darüber eventuell auf den Wasserhaushalt, der seinerseits wiederum Einfluss auf das Klima hat, sind damit hinfällig.
Aber Respekt dafür, dass man auf sowas kommt und trotzdem den Treibhauseffekt nicht versteht. Echt kreativ :)


Der Punkt ist einfach dass der Hosenträger recht hat und Du nicht. Der Begriff "Treibhauseffekt" ist meiner Meinung nach auch irreführend. Ohne auf die ganzen fehlerhaften Details eingehen zu wollen, natürlich müssen sollten wir unsere Resourcen schonen, aber das CO2 ist wichtig für das Pflanzenwachstum, und dürfte ruhig doppelt soviel sein. Auf das Klima hat das CO2 eine absolut unbedeutende Wirkung, das sag jetzt nicht nur ich, sondern wirklich Fachleute die ein Leben lang entsprechende Themen beackern. Leg Dich mal im Sommer in die Sonne da merkst doch sofort eine Abkühlung wenn eine Wolke die Sonne verdunkelt, genauso wie es in einer sternenklaren Nacht sehr kalt wird, hier wird dann umgekehrt viel von unserem Planeten weggestrahlt. Das Wasser in der Atmosphäre hat einen gewaltigen Einfluss dagegen kannst die paar Treibhausgaschen alle vernachlässigen. Und das gute CO2 sowieso. :-)
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Isarland » So Mär 22, 2020 8:45

Zement hat geschrieben:
Falke hat geschrieben:@Zement
Deine aus Klima-FAQs und anderen Quellen zusammengestellten und immer wiederholten Stehsätze entsprechen auch nicht dem Urheberrecht!
Wenn du die noch einmal ohne Quellangabe postest, werden sie gelöscht!

@Falke
Wenn das was ich schreibe , mein Wissenstand über das Klima ist , so darf man es wohl auch von sich geben !

Gefühlte zehn mal hintereinander? das ist doch langweilig.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 8:47

Ihr müsst einfach mal die kalte Sonne lesen. Da wird es euch erklärt. Schon seit Jahren kommt die Abkühlung. Scheiß auf die Wissenschaftler. Die haben alle keine Ahnung und sind gekauft. Und wer sich immer noch einbildet, es würde wärmer, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Zement » So Mär 22, 2020 8:52

Welche Fachleute sind es denn ? Und die anderen 10tsd. (Klima)Wissenschaftler liegen nach deiner Ansicht falsch ? Die Wahrscheinlichkeit das du @Hauptman und Hosenträger , eine verkehrte Sicht auf die Zusammenhänge mit den Wärmestrahlung und CO2 .
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Hosenträger » So Mär 22, 2020 9:06

Vario_TA hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Die Wärme wird schon durch Kondensation wieder frei, aber wo? 10-20Km höher!

Wie praktisch!
Darf ich fragen, warum es ausgerechnet diese Höhe ist? Hast du das festgelegt und das Wasser hält sich brav dran? Komisch, bei mir tut es das irgendwie nicht. Naja, vielleicht liegt's an mir, ich bin nicht Poseidon. Mein Fehler :mrgreen:
Oder hat es vielleicht einen Grund, dass es keine Wasserverdunstungsanlagen für die Klimakühlung gibt? Wäre ja möglich :wink:

Hosenträger hat geschrieben:Und von dort müßte es ja laut den Schwätzern und Träumern durch das auch so böse CO² ja gehindert werden auf die Erde zurück zu kehren und so bleibt der bösen Wärme nichts anders übrig als ins All zu verschwindenden! 8)

Es gibt da etwas das nennt sich "Thermodynamik". Und diese besagt, dass es im bekannten Bereich dieses Universums absolut nichts gibt, was nur in eine Richtung Wärme abstrahlt. Nicht mal das scheinbar von dir noch immer nicht verstandene CO2 oder wie hier halt Wasser. Dafür muss man auch an nichts glauben außer Naturgesetze.


Mal ganz abgesehen davon, dass das allermeiste Wasser sowieso direkt aus den Ozeanen und anderen Gewässern verdunstet, wo CO2 überhaupt nicht beteiligt ist.
Diskussionen über den eventuellen Einfluss von CO2 auf die pflanzliche Transpiration und darüber eventuell auf den Wasserhaushalt, der seinerseits wiederum Einfluss auf das Klima hat, sind damit hinfällig.
Aber Respekt dafür, dass man auf sowas kommt und trotzdem den Treibhauseffekt nicht versteht. Echt kreativ :)

Hallo Vario_TA,
Die10-20 Km Höhe ist der Bereich, in dem sich der Wasserdampf wieder zu Wolken kondensiert, und somit die Wärme abgibt. Natürlich treibt die Thermodynamik die kondensierten Wassertröpfen weiter hoch in noch kältere Regionen, und geben somit weiter Energie ab. Das ist der Grund von Graupel und Hagel. Und ja du hast auch Recht Energie strahlt in alle Richtungen! Doch angeblich soll ja das CO² in der Luft die Energie nicht durchlassen. Also wäre folgerichtig, das die Energie nur Richtung Weltall abgehen könnte. Natürlich unter der Voraussetzung, das das böse CO² nicht in der Lage ist, nur die Wärmeenergie die von der Erde zurückgeworfen wird selektiv zu "isolieren".
Es ist mir schon klar, das nur 1/5 unseres Planeten Landmasse ist, und von dem auch nur ein Teil durchgehend mit grünen Pflanzen bedeckt. Diese sind aber dermaßen "aktiv" dass das sehr wohl klimatisch ins Gewicht fällt. Im übrigen, ohne Pflanzen würden wir sehr schnell nicht mehr über das Klima schreiben, da wäre es ganz schnell ruhig auf unseren Planeten! :oops:
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Paule1 » So Mär 22, 2020 9:48

„Was wir jetzt erleben, ist eine echte Zäsur“

"Die Prioritäten haben sich derzeit komplett verschoben", sagt Stephan Weil



Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland ... aesur.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » So Mär 22, 2020 10:22

Hosenträger hat geschrieben:Das hat mit Osmose zu tun. Die Pflanzen müßen an den stellen, an denen sie CO² in Traubenzucker umwandeln H²O ausscheiden, um so die Konzentration der Nährsalze zu erhöhen, Nährstoffe und CO² werden als organische Masse gebunden, und stehen so der Nährlösung nicht zur Verfügung. so ist gewährleistet, dass Nährstoffe durch Wurzeln in die Pflanzen hinein und dann weiter in die Assimilationsflächen der Pflanzen gefördert werden. Die Spaltöffnungen sind an der Blattunterseite, da wird das Abfallprodukt(O²) rausgeworfen. Wasser wird über die Blattoberseite ausgeschieden(wäre nach unten sehr ineffizient). Also für die Reaktion ist die Verdunstung essentiell, da ohne Nachschub der Tot der Pflanze eintritt.
Ohne CO² kein Traubenzucker ohne Traubenzucker tot. Das CO² in der Luft ist das Fundament für Wachstum der Pflanzen! Das ist aber eigentlich (sehr vereinfacht) der Stoff vom BGJ.
Die Wärme wird schon durch Kondensation wieder frei, aber wo? 10-20Km höher! Und von dort müßte es ja laut den Schwätzern und Träumern durch das auch so böse CO² ja gehindert werden auf die Erde zurück zu kehren und so bleibt der bösen Wärme nichts anders übrig als ins All zu verschwindenden! 8)



Du beschreibst Cuticuläre Transpiration.
Die hat mit Photsynthese aber nix zu tun.
Die ist unabhängig vom CO2 Gehalt und stellt den kleinen Anteil des Wasserverlustes einer Pflanze dar.

Ich hab den für die Photosynthese und damit CO2 relevanten stomatären Teil beschrieben.
Der Wasserverlust der Pflanze bleibt damit genau umgekehrt wie in deine "Experten" beschreiben.

Nach deren Logik wird es also kälter wenn viele Wolken entstehen.
Gleichzeitig wird es kälter wenn nachts keine Wolken da sind.

Das würde vielleicht funktionieren wenn tagsüber viele Wolken da sind die nachts spontan wieder verschwinden.
Aber auch das verhält sich eher andersrum.

Denk mal drüber nach und überdenke dann ob nicht deine "Experten" eher die Träumer und Schwätzer sind.

Edit:
Wie erklären deine Experten eigentlich dass ein Treibhaus ja tatsächlich funktioniert, der Treibhauseffekt nach den exakt gleichen physikalischen Prinzipien nur mit anderen Zahlenwerten jedoch nicht?
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » Mo Mär 23, 2020 0:32

Hosenträger hat geschrieben:Die10-20 Km Höhe ist der Bereich, in dem sich der Wasserdampf wieder zu Wolken kondensiert, und somit die Wärme abgibt.

Was du nicht sagst :roll:
Und andere Orte, wo Wasser kondensiert, gibt es natürlich nicht. Alles klar.

Hosenträger hat geschrieben:Und ja du hast auch Recht Energie strahlt in alle Richtungen! Doch angeblich soll ja das CO² in der Luft die Energie nicht durchlassen. Also wäre folgerichtig, das die Energie nur Richtung Weltall abgehen könnte. Natürlich unter der Voraussetzung, das das böse CO² nicht in der Lage ist, nur die Wärmeenergie die von der Erde zurückgeworfen wird selektiv zu "isolieren".

Und nochmal stellst du unter Beweis, dass CO2 dir absolut nichts sagt und Thermodynamik nur ein lästiges Wort ist.
Vielleicht hast du ja schonmal aus einer Thermosflasche GETRUNKEN. Und vielleicht ist dir dabei aufgefallen, dass der Inhalt trotz verhältnismäßig guter Isolation mit der Zeit kälter wird. Denn oh wunder: absolute Isolation gibt es nicht. Also selbst wenn durch mehr co2 auch nur ein einziges gramm Wasser mehr am Boden verdunstet würde und in einigen Kilometern Höhe wieder kondensiert und runterregnet: selbst von der kondensationswärme kommt noch ein erheblicher teil wieder auf den Boden zurück (und bis in den Weltraum sind es von da aus auch noch einige Kilometer). Eben weil CO2 wie alles andere auch gegen absolut nichts komplett isoliert. Und da die Bandbreite der wellenlänge der entsprechenden wärmestrahlung sowieso ziemlich groß ist, kann sowieso nur ein Teil überhaupt vom CO2 aufgenommen werden. Das ist beim Treibhauseffekt auch so, nur reichen da auch Bruchteile, weil wir hier von der gesamten Wärmestrahlung der Erde reden. Da interessieren ein paar Wassermoleküle absolut nicht.
Die Erdoberfläche strahlt im Schnitt wärmestrahlung mit knapp 400W/m² ab. Die Gesamtleistung durch Evapotranspiration, wovon die Verdunstung durch Pflanzen ja nur einen Bruchteil (weniger als 1/8) ausmacht, liegt gerade mal bei rund 80W/m²
Selbst wenn wir also großzügigerweise mal 1/8 der Verdunstung den Pflanzen zuschreiben und wir über CO2 einen so großen Einfluss hätten, dass wir das um 20% erhöhen könnten (was ja schon absurd ist), wären das noch immer nur 2W/m² bzw lächerliche 0,5% der wärmestrahlung der erdoberfläche und davon wiederum wird ja nur ein Teil überhaupt in den Weltraum abgestrahlt. Das ist gegenüber der wärmestrahlung der Erdoberfläche komplett vernachlässigbar.

Hosenträger hat geschrieben: Diese sind aber dermaßen "aktiv" dass das sehr wohl klimatisch ins Gewicht fällt.

Und wenn ich furze, hat das auch Einfluss auf das weltklima. Davon fällt das aber noch lange nicht ins Gewicht.
Aus den Ozeanen verdunstet sieben mal so viel Wasser wie auf der gesamten Landmasse durch Pflanzen und anderes. Und dann meinst du mit optimistischerweise vielleicht ein paar Promille Veränderung bei diesem Achtel der gesamten Verdunstung irgendwas zu bewirken?
Der größte Teil bleibt sowieso Wasserdampf (unter 1% des Wassers in der Atmosphäre sind flüssig oder fest). 95% des gesamten Wassers in der Atmosphäre befinden sich außerdem unterhalb von 5km Höhe.

Wie kommt man also dazu, so eine bescheuerte vermeintliche wirkungskette aufzustellen, obwohl selbst wenn es so funktionieren würde wie behauptet, der negative Effekt weitaus überwiegt? Ein größeres Eigentor habe ich echt selten gesehen.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Mo Mär 23, 2020 9:14

Vario_TA hat geschrieben:Wie kommt man also dazu, so eine bescheuerte vermeintliche wirkungskette aufzustellen, obwohl selbst wenn es so funktionieren würde wie behauptet, der negative Effekt weitaus überwiegt? Ein größeres Eigentor habe ich echt selten gesehen.


Das kommt daher weil die "Experten" die solche Thesen aufstellen.
a) Selber zu wenig Ahnung vom Thema haben.
b) Genau die Sachen erzählen die ihre "Kunden" hören und glauben WOLLEN.
Diese verpacken sie in Theorien die diese wunderbar nachplappern aber aufgrund mangelnder Lust und Grundwissen nicht nachprüfen.
Wenn er dann noch eine Verschwörungstheorie einbaut klappt das ganze bei Leuten die eh einen Grant auf Politik haben noch besser.
Damit bringen die "Experten" ihre Vorträge, Bücher und Youtubevideos an den Mann.
Oft liegt es auch in ihrem eigenen finanziellen Interesse dass Änderungen abgelehnt werden.

Wenn jemand etwas unbedingt glauben will ist es sehr schwierig bis unmöglich ihn mit Fakten umzustimmen.
Der wird sich an den letzten Strohhalm klammern um seine ihm passende Meinung nicht ändern zu müssen.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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