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Land schafft Verbindung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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541 Beiträge • Seite 14 von 37 • 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 37

Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Lonar » Mi Nov 06, 2019 20:31

Ob die Messtellen passen oder nicht wird sich klären lassen. Mehrere Landvolkverbände aus Niedersachsen haben lassen mometan Gutachten erstellen und streben eine Normenkontrollklage an, wenn es da Zweifel von dem Experten gibt.
Wir werden sehen was dabei raus kommt.
Die Einleitung aus Kläranlagen wird fürs Grundwasser keine große Bedeutung haben. Pro ha Nutzfläche ist das in Nds nur 1,5kg N. Aber es wird Auswirkungen auf den chemischen Zustand von Fließgewässern haben. Und da haben wir ja im Agrarpaket die 10m Abstand da stehen. Und diese 1,5kg N/ha sind bei einer 10ha Wiese am Graben auch mal ebend 15kg N oder 3m3 Kuhgülle und ich bezweifle stark das diese Menge in einem Jahr im Graben landet insbesondere wenn man die ha Lf von Graben zu Graben hochrechnet. Das eine Punktuelle Gabe an einem Tag andere Folgen hat brauch ich nicht wegreden, will ich auch gar nicht, nur mir sollen diese Mengen die ich nicht eintrage nicht zugeschoben werden!
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 06, 2019 20:36

Kläranlagen werden sicher keine Relevanz für das Grundwasser haben. Das Abwassersystem als solches möglicherweise schon. Muss ja einen Grund haben, dass Nitratgehalte unter Siedlungsflächen höher sind als unter Grünland.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Family Guy » Do Nov 07, 2019 10:00

Kläranlagen werden sicher keine Relevanz für das Grundwasser haben.


aber für den Nitrateintrag in die Umwelt sehr wohl.
Wir haben eine Nitratklärung in den Kläranlagen deutschlandeit von 92%, klingt im ersten Moment gut, bedeutet aber, dass die Nitratfracht von 7 Millionen Deutschen ungeklärt in den Voflutern landet. Also, das Nitrat der Bevölkerung von Niedersachsen landet im Bach um es zu verdeutlichen.
Diese Zahl ist öffentlich, kein Geheimnis, ein Geheimnis dagegen ist die Verlustmenge des maroden Abwassersystems.

Auf die Schnelle habe ich nur eine veraltete Quelle gefunden, in der nur 75 % des Nitrats entfernt werden. Man beachte, das Bundesamt für Umwelt nennt selbst diese Zahlen!

https://www.bmu.de/themen/wasser-abfall ... ntsorgung/

Circa 90 Prozent des anfallenden Phosphors und circa 76 Prozent des anfallenden Stickstoffes werden in den kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen entfernt. Die EG-Richtlinie 91/271/EWG (Kommunalabwasserrichtlinie) fordert für beide Stoffe eine Reduktion von 75 Prozent.


Möchte nicht erleben, wie es ist, wenn ein Bauernhof 25% seiner Gülle einfach mal so in den Graben laufen lässt, aber bei Kläranlagen normal?
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Grimli » Do Nov 07, 2019 10:20

Kläranlagen leiten aber dafür ja auch nicht in Gräben sondern in größere Flußsysteme ein.
Die Emscher wurde hier bei uns im Ruhrgebiet ja deswegen zuletzt für 9 Mrd € in einen Klärwasserfreien Fluß und ein Klärwasser und Grubenwasser leitendes Abwassersystem getrennt.

Nicht so toll ist die Idee der Naturschützer mit diesem Grubenwasser bei uns nördlich davon Wiedervernässung zu betreiben. Womöglich noch mit Salzhaltigem Grubenwasser das dann erst so richtig schön die Nitratsalze im Boden löst n8
100 m tiefer soll dann daraus Trinkwasser gewonnen werden.
Das die ziemlich viel Wasser weg pumpen für Trinkwasser versteh ich ja das die Salzhaltiges Zeug dann wieder hier hin befördern wollen und im Gegenzug organische Dügung minimieren wollen ist unverschämt...
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon germane » Do Nov 07, 2019 10:45

Wenn die N-Werte im Grundwasser seit 2000 wieder steigen, sehe ich 3 mögliche Ursachen:

1. Die Windräder führen zu geringeren Niederschlägen, was dann bei gleichem N-Überschuss den N-Gehalt im Grundwasser steigen lässt. Die halben Niederschläge bei gleichem N-Überschuss führen zu einer Verdoppelung des Nitratgehaltes im Grundwasser(theoretisch).

2. Der Bio-Landbau. Beim Anbau von Luzerne mit einer Wurzeltiefe von 5m und mehr bringt man schon N in 5 m Tiefe, der von nachfolgenden Kulturen nicht mehr nach oben geholt wird. Getreide ,beispielsweise, hat eine Wurzeltiefe von ca. 1 m und das nur für ein paar Monate. Außerdem bilden die tiefgehenden Wurzeln ein Kanalsystem in dem N mit Wasser leicht in die Tiefe gewaschen wird.
Die Verwendung organischen Düngers wird in Trockenjahren auch Probleme machen, weil zu dessen Umsetzung neben Temperatur auch Feuchtigkeit vorhanden sein muss. Wenn es dann im Herbst erst feucht wird, wird der N erst dann frei und im Winter ausgewaschen.

3. Die Biogasanlagen. Für die Umsetzung des N´s im Substrat wird ebenfalls Wärme und Feuchtigkeit benötigt. Es gilt deshalb das Gleiche wie unter 2. für organischen Dünger.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mo Nov 11, 2019 17:42

Es haben sich wieder alle lieb

https://www.agrarzeitung.de/nachrichten ... ehnt-89191

es geht weiter richtig so.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mo Nov 11, 2019 21:57

BMU hat geschrieben:In Deutschland sind immer weniger Insekten unterwegs – neue Daten der TU München belegen das Ausmaß des Insektensterbens. Betroffen sind vor allem Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden, aber auch Wälder und Schutzgebiete. Deshalb arbeiten wir an der zügigen Umsetzung unseres Aktionsprogramms Insektenschutz. Es beinhaltet konkrete Maßnahmen zum Schutz von Insekten und ihren Lebensräumen: www.bmu.de/insektenschutz


T5060 hat geschrieben:Bundesumweltministerium die Ursache kennen sie nicht und sie wollen sie auch nicht kennen und vor allen Dingen, ihre Pläne werden etwa den Steuerzahler oder die Volkswirtschaft etwa 8 Mrd. € kosten. Die sie mit falschen Annahmen einfach vernichten.


BMU hat geschrieben:Bundesumweltministerium Lieber Herr T5060, Staatssekretär Jochen Flasbarth hat gerade bei einer Veranstaltung von TopAgrar folgendes betont: "Der dramatische Rückgang an Insekten führt uns vor Augen, was passiert, wenn die natürlichen Nahrungsnetze nicht mehr funktionieren. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist ein Faktor, der den zunehmenden Verlust an biologischer Vielfalt mit verursacht. Darüber kann kein Zweifel bestehen. Auch wenn nicht exakt quantifiziert werden kann, zu wie viel Prozent die biologische Vielfalt durch die Landwirtschaft oder durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zurückgeht, so lassen die wissenschaftlichen Studien nur einen Schluss zu: Wir müssen dringend handeln. Ich möchte an dieser Stelle keine wissenschaftlichen Studien zitieren, sondern auf zwei Quellen verweisen, die auch für Kritiker meiner Sichtweise unverdächtig sein sollten: Ich zitiere hier die aktuelle Stellungnahme des wissenschaftlichen Beirats, der im Auftrag des BMEL den Fortgang des „Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln“ begleitet und der dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einen bedeutenden Anteil am Verlust der Biodiversität zuschreibt. Und ich zitiere die aktuelle Publikation des Industrieverbands Agrar „15 Maßnahmen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft“: …es gibt auch Hinweise, dass der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln direkte und indirekte Wirkungen auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft hat“. Auch wenn das im gedanklichen Konjunktiv steht: Eine so eindeutige Aussage habe ich vom IVA früher nicht gehört." Viele Grüße vom Social-Media-Team des BMU


T5060 hat geschrieben:Liebes Bundesumweltministerium, ich habe das in der Rhön mal dem Naturschutzexperten einer NGO und dem Chef einer ONB im Vergleich von zwei Feldfluren gezeigt anhand unterschiedlicher Agrarstrukturen, da war sogar jede Menge BIO dabei. Es liegt einzig und alleine an der Vielfalt der Bauern und an den vielen unterschiedlichen Wirtschaftsweisen. Aber gerade Herr Flasbarth hat es sich schon beim NABU auf die Fahnen geschrieben diese vielfältigen Agrarstrukturen zu zerstören. Herr Flasbarth muss heute zur Kenntnis nehmen, dass die Landwirte auch in Naturschutzfragen sehr kompetent sind und dem BMU fachlich überlegen. Es gibt keine dummen Bauern mehr. Die dummen Bauern sind weggebasht worden und was heute noch da ist, ist gut gebildet und bestens vernetzt. Wir werden uns wehren !
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Mo Nov 11, 2019 23:00

Wenn man hier jetzt hört bei TopAgrar, https://www.youtube.com/watch?v=kTTjPqt ... dNXasd%3A6
dann sollen mehr Biotopflächen geschaffen werden, damit die Strukturen für die Großbetriebe erhalten bleiben, alles sehr wirr,
vor allen Dingen von Bauernverband und Topagrar in die falsche Richtung gedacht.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Grimli » Di Nov 12, 2019 10:33

Also ich komme dieses Jahr beim Feucht Grünland im NSG Gebiet mit organischer Düngung,mineralischer Düngung, Pflanzenschutz bei 3 maliger Heu Nutzung gegenüber einer 15 Juni Grünland Fläche mit 1maliger Heu Nutzung ohne Düngung und Pflanzenschutz auf eine Differenz von etwa
+ 2700 € bei der intensiven Nutzung und +580 € (abzüglich Gülleabgabe 170 kg N/ha und Phospat + etwaige Nachnutzung mit begrenzter Anzahl Weidetieren) entsprechend über 2100 € ha. Da sind die schlechtere Ausnutzung bereits vorhandener Grünland Maschinen noch nicht mit eingerechnet.
Heu Nutzung als Vergleichsdeckungsbeitragsverfahren deshalb weil Gewichte und Erträge vergleichsweise besser ermittelt werden als bei Futternutzung die Silofläche zu Schätzen.

Das sind bei 600.000 ha im Jahr schon alleine 1.3 Mrd € ~1.300 Millionen € ....davon ganze 80 Mio € will das Ministerium als Ausgleich anbieten das reicht nicht mal für den zusätzlichen Bürokram :gewitter:
Vogelschutzgebiete noch mal die Selbe Fläche dazu ...dann wohl ohne Düngeverzicht und das ganz harte Programm aber Freude kommt dort doch auch nicht auf.
Und dann noch die Ankündigung das artenreiches Grünland ohne Vorwarnung in ein Biotop verwandelt werden kann n8 Habe diesen Spaß bereits in einzelnen Flächen wo dort mal 100 m² und im nächsten Fleck 50 m² als Biotop ausgewiesen worden sind. Zu 50% kann man die Fläche in der Praxis nicht als Biotop erkennen die anderen 50% stehen normalerweise ganzjährig unter Wasser dort kommt also eh niemals PSM, Dünger oder der Mähbalken zur Anwendung.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » Di Nov 12, 2019 11:06

Ich habe als vor einigen Jahren das Grünland Umbruchverbot Mal kurz vor Weihnachten kurzfristig aufgehoben wurde eine Rundmail an einige Berufskollegen geschickt ob das für sie Sinn macht.
Einige habe die Change genutzt und noch schnell Getreide reingeschmiert.
Im Nachgang wurde dann drainiert etc. Heute sind das wo es ging passable ackerflaechen. Ein Kollege hat mir letztes Jahr nochmal Gedankt da er das sonst nicht mitbekommen hätte und dieses ehemalige Grünland jetzt wohl in ein ffh Gebiet gerutscht wäre.

Wenn man meint Bauern über den Umweg des Naturschutzes enteignen zu müssen, dann muss man sich nicht wundern wenn keiner mehr was freiwillig macht.
Wir ersetzten Grade alle Laubwälder durch Nadelholz Mischbestände. Douglasie, küstentanne, Weisstanne, etwas Fichte, Kiefer, Lärche und an manchen nassen stellen als Laubholz nur noch erle.
Nachdem unsere Umwelttante beim Landkreis bei der letzten Baugenehmigung aerger gemacht hat wurde das von mir so angekündigt und wird jetzt nach und nach durchgezogen. Schön mit regelmaessigen Photos per Email.

Der letzte Bauantrag war dann auch problemlos.....
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Di Nov 12, 2019 12:11

z.Zt. fehlen der deutschen Landwirtschaft mind. 4 Mrd. € im Jahr um vernünfig wirtschaften zu können, um aktuell den Schaden aus dem Stickstoffschwindel, JGS, etwas mehr Tierwohl abzudecken fehlen weitere 4 Mrd. . Mit dem Auflagenpaket was jetzt noch vorgesehen ist, brauchen wir 12 Mrd. € im Jahr. Das wären dann je Durchschnittsbetrieb etwa 40.000 € im Jahr.

Geld was gezahlt werden für Auflagen, das finanziell den Schaden noch nicht mal abdeckt, braucht gar keiner.

Wo soll der Bauer das Geld noch aus der Kuh oder der Sau rausquetschen ?....3/4 erwirtschaften nicht mal mehr die Gebäude AfA, geschweige denn die Preissteigerung für den Neubau

Das muss mal klar gesagt werden. Wie auch gesagt werden muss, das im Hochlohnland Deutschland, der Verbraucher weniger zu zahlen hat, als die ärmsten der Welt.
Das ist Betrug am Bauern und am Vieh.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » Di Nov 12, 2019 12:33

Ich habe ja 2014/15 nochmal gute 1,3mio in die hand genommen und alle staelle auf vordermann gebracht bzw neu gebaut.
Aktuell Frist mir die afa die Gewinne praktisch auf. Dazu kommt, dass Ruck zuck das Geld aufm Konto wieder verplant wird. Dieses Jahr zu nen neues Auto, Grubber, Futtersilos und wohl nochmal ne Kreiselegge, und Schubs sind 70000€ investiert bzw weg. Zwei Familien ernähren, steuern Sozialabgaben etc und weitere +100000€ gehen vom Konto ab.
Da wundert man sich manchmal wie schnell das geld einem aus den Fingern rinnt.

Wenn das einigermaßen laufen soll ich der Landwirtschaft dann müssen die preise wie aktuell im Schweinebereich so bleiben. Sonst wird einfach zu wenig verdient.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon T5060 » Di Nov 12, 2019 13:29

Estomil hat geschrieben:Wenn das einigermaßen laufen soll ich der Landwirtschaft dann müssen die preise wie aktuell im Schweinebereich so bleiben. Sonst wird einfach zu wenig verdient.


Also bestätigst du meine + 40.000 € auch. 25.000 zur Kompensation des Ökofaschismus und 15.000 € zur Einkommensaufholung bei bundesweit 300.000 Betrieben, die wir auch brauchen um die Agrarstruktur zum Erhalt der Artenvielfalt zu gestalten.

Flasbarth ist es nie um Umweltschutz gegangen. Für Flasbarth ist der Umweltschutz, seine Waffe, das bestehende System zu zerstören.
Im Vergleich zu Flasbarth ist die AfD ein brüllender, aber zahnloser Tiger.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 12, 2019 13:37

Ich habe in '14 für 450k nen "halben" Kuhstall gebaut. Erstmal nur für Trockensteher sowie Rinder und wegen dem Lagerraum. Eigentlich war ab '20 die Planung für die andere Hälfte mit Melkzentrum usw. angedacht, inkl. Umbau des alten Kuhstalls für Jungvieh und Trockensteher. Dürfte dann so Richtung eine Million gehen.
Das lass ich erstmal. Kein Bock auf den ganzen Murks zur Zeit.
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Re: Land schafft Verbindung

Beitragvon Estomil » Di Nov 12, 2019 15:03

Der Durchschnittsbetrieb kommt ja nur auf 50000-70000€ buchgewinn im Schnitt der Jahre. Damit kann man weder zwei Familien ernähren, noch investieren. Wer unter 100000€ verdient hat somit ein gewaltiges Problem.
Für Neuinvestitionen in Ställe oder Maschinen muss man heute locker 50% mehr einplanen als vor zehn Jahren.
Da helfen auch keine super günstigen Kredite weiter.
Dazu kommen ausufernde Kostensteigerungen zb bei den sozialabgaben, Löhnen sowie auch bei den steuern. Die Einkommenstabelle ist ja weitgehend gleich geblieben in den letzten Jahren. Als Single ist man mit 50000€ schon beim Spitzensteuersatz.
Wer also 60000€ buchgewinn hat zahlt nicht nur 12-15000€ Sozialabgaben, er muss auch noch seine privaten steuern davon zahlen. Am Ende bleiben dann keine 30000€ von denen er dann auch noch Kredite tilgen soll.

Die 40000€ sind also vermutlich sogar noch sehr sehr tief gestapelt.
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