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Landwirte Umweltverschmutzer ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
207 Beiträge • Seite 6 von 14 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 14

Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon TomDeeh » Mi Mär 23, 2011 12:55

Janina hat geschrieben:hallo holger

wieviel gras isst du denn so am tag?


Gras und essen , Holger ist doch keine Kuh. Wenn , dann raucht man das !
Gruß Tom
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon forenkobold » Mi Mär 23, 2011 13:00

WollF_JDL310 hat geschrieben: Das hat sich jetzt durch diesen Thread grundlegend geändert, leider durch die informellen Führer hier im Thread, als auch durch die nicht kommentierbaren persönlichen Beleidigungen, die unterhalb jeder normalen und zwischenmenschlichen Ausdrucks- und Verhaltensweise sind.

Nein, ich bin keineswegs empfindlich oder ein Sensibelchen. :wink:



Mess doch nicht mit zweierlei Maß.
Der Holger hat diesen thread mit einer Rundumbeleidigung, Verleumdung, Verunglimpfung gestartet.
"Konventionelle Landwirte sind Umweltverschmutzer."
"Juden betrügen"
"Türken nehmen einem den Arbeitsplatz weg"
"Neger stinken"

KEINE EINZIGE dieser Aussagen würde ich in einem Forum dulden.
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon Cairon » Mi Mär 23, 2011 13:01

Hallo Holger, anscheinend meinst Du es ja wirklich ernst. Es ist sicher leicht mit dem Finger auf die Bauern zu zeigen und zu rufen die sind schuld. Sicherlich gibt es in einigen Bereichen Defizite, aber ich denke daran wird gearbeitet. Und es hat sich doch schon eine ganze Menge in den letzten Jahren geändert.

Ich möchte auf Deine Vorwürfe mit ein paar Gegenfragen reagieren. Wo kaufst Du Deine Lebensmittel und was zahlst Du dafür? Welcher deiner Lebensmittel baust Du selber in relevanten mengen an und komm jetzt nicht mit den Gartenkräutern? Wie sieht es bei Dir mit der Mobilität aus öffentlicher Nahverkehr, Fahrrad oder eigenes Fahrzeug? Wie wohnst Du, wie viele Quadratmeter nutzt Du, wie ist die Dämmung, womit heizt Du und woher beziehst Du Deinen Strom? Welche Kleidung trägst Du und woher stammt sie? Wie hast Du Deinen persönlichen Lebenswandel angepasst um die Umwelt möglichst zu entlasten? Wie entsorgst Du deine Abfälle und wie sieht Deine Mülltrennung bzw. Müllvermeidung aus?

Die Vorwürfe die Du hier ansprichst haben wir alle hier schon mehr als einmal gehört und sie waren mal mehr mal weniger belegbar. Wenn die Tierhaltung das größte Problem ist, wie sie dann dein Plan zu einer Umstellung auf Viehlosigkeit aus und wie willst Du die dann zum aussterben verdammten Nutztierrassen erhalten. Bei der Artenverdrängung ist ein weiteres Hauptproblem die Versiegelung von Flächen und die Zerschneidung der Landschaft durch Infrastruktur (Straßen, Bahngleise, Stromtrassen usw.). Wie stellst Du Dir die Lösung dieses Problem vor? Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren stellt Windkraft eine wichtige Alternative da, gerade im Offshore-Bereich, dafür braucht man aber ein bessere Kabelnetz um den Strom von den Küsten zu den Verbrauchern zu bringen. Die neuen Kabeltrassen werden nicht ohne größere Eingriffe in die Natur zu lösen sein, wie soll das Umgesetzt werden?

Und was die Grünen angeht, so haben sie sicher ihre Verdienste in Sachen Umweltschutz, aber oftmals widersprechen sie sich selber. regenerative Energie ja, Kabeltrassen nein z.B.

http://www.die-dagegen-partei.de/

Dur fragst warum Ferkel ohne Betäubung kastriert werden. Warum werden Ferkel überhaupt kastriert? Ferkel werden kastriert, weil der Verbraucher kein Eberfleisch kauft. Wenn Du schon mal ein Stück Eberfleisch gerochen hast weißt Du warum. Man könnte die Eber bis ca. 80kg Mästen und sie dann schlachten und sensorisch am Schlachtband untersuchen um Tiere die bereits Ebergeruch haben zu selektieren. Ich glaube aber kaum, dass der Markt dieses Fleisch aufnehmen wird. Auf die Betäubung wird verzichtet, weil die Wissenschaft bisher immer der Meinung war, dass bei Frühkastration (bis zum 21 Lebenstag) die Nervendichte beim Ferkel verhältnismäßig gering ist und daher auf die Betäubung verzichtet werden kann. Weiter stellt sich die frage ob die Betäubung dem Ferkel nicht mehr schadet als die herkömmliche Methode.
Warst Du schon mal in einem Schweinestall oder hast mal in diesem Bereich mitgearbeitet oder beziehst Du Dein Wissen nur aus den Medien?

Du schreibst bei der Maisernte würden so große Fahrzeuge eingesetzt da muss ich Dich fragen werden denn beim Mähdrusch, bei der Rübenernte usw. kleiner Fahrzeuge benutzt?

Jetzt kann man natürlich die Frage stellen, warum die Maschinen so groß sein müssen. Die Antwort ist, weil die Lebensmittel so billig sind. In den 50er Jahren gaben die Menschen 3/4 ihres Einkommens für Lebensmittel aus, heute sind es noch ca. 14%. Das bedeutet also, dass ein Landwirt ca. das 5,5fache Produzieren muss und die gleiche Einnahme zu haben wie 1950. Das geht nicht mehr mit einem 11er Deutz. Landwirte sind Unternehmer und sie tun dass was sie tun aus einem einfachen Grund, sie müssen Gewinn erzielen um ihre Betriebe am Leben zu halten, ihre Familien zu ernähren und ihren Betrieb möglicherweise weiter geben zu können. Landwirte produzieren dass, was am Markt gefragt ist und was die politischen Rahmenbedingungen her geben. Und momentan ist beim Mais für die BGAs einfach mehr drin als beim Getreide.
Was würde denn passieren wenn ich gegen den Markt arbeiten würde? Dann würde es mir moralisch möglicherweise besser gehen, aber ich wäre wohl der letzte meiner Familie die diesen betrieb schon seit über 10 Generationen bewirtschaftet.

Wenn die Verbraucher konventionelle Lebensmittel nicht mehr kaufen würden, dann würde sie auch keiner mehr produzieren. das handeln der Landwirte ist eigentlich nur die Vorsetzung des Verbraucherverhaltens und die Umsetzung der politischen Bedingungen.

Und da wir gerade dabei sind möchte ich Dich auf ein anderes Thema aufmerksam machen, wo die Diskussion in eine ähnlicher Richtung ging:

fruchtfolge-vorschreiben-t56819.html
Zuletzt geändert von Cairon am Mi Mär 23, 2011 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon forenkobold » Mi Mär 23, 2011 13:03

Volksverhetzer hat geschrieben:

Und warum den Threat blitzartig löschen ? Um brisante Themen schnell unter den Teppich zu kehren bevor es gelesen wird ? Das gibts leider heute noch in vielen Regierungen das eine freie Meinungsäusserung verboten ist !!!


Ist "Neger stinken" oder "Juden betrügen" tolerierbare freie Meinungsäußerung?
Wenn nicht, wieso sollte es dann"konventionelle Landwirte sind Umweltverschmutzer" sein?
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 23, 2011 13:06

WollF_JDL310 hat geschrieben:nach über 12.000 Beiträgen solltest Du aber schon wissen, wie's geht :lol:

Ja, eben deswegen muß man die auch nicht nennenswert brauchbar kopieren, sieht man ja und sollten eh bekannt sein.
Und wo war jetzt Dein sachlicher Beitrag?
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon Cairon » Mi Mär 23, 2011 13:09

forenkobold hat geschrieben:Volksverhetzer hat geschrieben:

Und warum den Threat blitzartig löschen ? Um brisante Themen schnell unter den Teppich zu kehren bevor es gelesen wird ? Das gibts leider heute noch in vielen Regierungen das eine freie Meinungsäusserung verboten ist !!!


Ist "Neger stinken" oder "Juden betrügen" tolerierbare freie Meinungsäußerung?
Wenn nicht, wieso sollte es dann"konventionelle Landwirte sind Umweltverschmutzer" sein?


Ist recht einfach, weil er hier eine Berufsgruppe komplett und man Stück in eine Tasche steckt. Er hat nicht geschrieben, dass seiner Meinung nach Landwirte Umweltverschmutzer sind sondern er hat eine nicht Tatsachenbehauptung aufgestellt. Er hat auch nicht nach konventionellen, ökologischen oder sonst wie gearteten Landwirten differenziert. Es ist genau so eine Beleidigung wie alle anderen hier aufgeführten Assoziationen die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte.
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon Falk » Mi Mär 23, 2011 13:20

Was 3000€ je ha für mais??? Ich breche alles um und mache nur noch mais, dann gibts jedes Jahr nen neuen Trecker
und 6Montae Urlaub auf ner Insel!
Wer hat Dir den sch... den Erzählt?
Über den Rest mag ich eigentlich mit Dir diskutieren, weil Deine Argumente, wie auch der Grünen ohne Fundament sind!
Das meiste ist dum mes gerede ohne auch nur ein bißchen Ahnung von der Thematik zu haben!

Einfach nur Dumm Deine Beiträge, denn wenn Du wüßtest was Du da laberst würdest Du Deine Beiträge nicht schreiben!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon WollF_JDL310 » Mi Mär 23, 2011 14:00

forenkobold hat geschrieben:Volksverhetzer hat geschrieben:

Mess doch nicht mit zweierlei Maß.
Der Holger hat diesen thread mit einer Rundumbeleidigung, Verleumdung, Verunglimpfung gestartet.
"Konventionelle Landwirte sind Umweltverschmutzer."
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Landwirte Umweltverschmutzer ?

Wenn man die Threadüberschrift richtig lesen kann, sehe ich, dass es eine Frage ist.
Macht man in der Regel, wenn man eine schriftlich formulierte Frage stellt, oder nicht ?

(Gut, die BILD-Zeitung macht es so vor. Das ist aber eher der Grund, dass die Redaktion nicht wegen Beleidigung usw. angezeigt werden möchte.)

SHierling:
Und wo war jetzt Dein sachlicher Beitrag?

Wieso fragst Du mich nach einem sachlichen Beitrag ?

Frag doch mal jetzt den forenkobold :lol:

______________________________________________________


Diesen Beginn von Cairon's Beitrag finde ich ja schon ganz nett:
Hallo Holger, anscheinend meinst Du es ja wirklich ernst. Es ist sicher leicht mit dem Finger auf die Bauern zu zeigen und zu rufen die sind schuld. Sicherlich gibt es in einigen Bereichen Defizite, aber ich denke daran wird gearbeitet. Und es hat sich doch schon eine ganze Menge in den letzten Jahren geändert.

Frage mich aber jetzt: Wieso ist es zu einer Änderung gekommen ?
Schuld sind ja nur die Wasserwerker und Labore, die die Überschreitungen feststellen :P
Was hat sich geändert ?
Halten sich alle Landwirte an diese Änderungen ?

Dann frage ich mich weiter, wieso kommt es noch heutzutage zB. zu Überschreitungen von u.a. Nitrat im Grundwasser ?
Sind das Altlasten oder sind die Nitrobakterbakterien im Streik ?
Die wollen doch auch etwas zu fressen haben, die armen Kerlchen :wink:
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 23, 2011 14:04

Dann frage ich mich weiter, wieso kommt es noch heutzutage zB. zu Überschreitungen von u.a. Nitrat im Grundwasser ?

Weil der Weg des N ins Grundwasser je nach Boden und Tiefe zwischen 5 und 30 Jahren dauert. So einfach ist das. Und funktioniert ganz ohne - sorry - bödsinnige Unterstellungen, auf die Du ja wohl nur kommen kannst, weil Dir die einfachsten Grundlagen fehlen.
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon Cairon » Mi Mär 23, 2011 14:17

WollF_JDL310 hat geschrieben:Frage mich aber jetzt: Wieso ist es zu einer Änderung gekommen ?
Schuld sind ja nur die Wasserwerker und Labore, die die Überschreitungen feststellen :P
Was hat sich geändert ?
Halten sich alle Landwirte an diese Änderungen ?

Dann frage ich mich weiter, wieso kommt es noch heutzutage zB. zu Überschreitungen von u.a. Nitrat im Grundwasser ?
Sind das Altlasten oder sind die Nitrobakterbakterien im Streik ?
Die wollen doch auch etwas zu fressen haben, die armen Kerlchen :wink:


Gegenfrage: Halten sich alle in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen an die hier geltenden Gesetze und Vorschriften? Und wenn ein Bauer einen Menschen umbringt und ihn an seine Schweine verfüttert, sind dann alle Bauern Mörder?

Was hat sich geändert? Sag mal hast Du mit Landwirtschaft nichts zu tun? Düngebilanzen, Höchstmengen, Pflanzenschutzmittelrecht, CC, Umweltauflagen, Bimsch, Baurecht schon mal davon gehört?

Die Änderungen im Verhalten der Landwirte hängen natürlich von den Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen und der wirtschaftlichen Gegebenheiten ab oder hast Du selbständig das Duale-System in deiner Mülltrennung eingeführt?
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon WollF_JDL310 » Mi Mär 23, 2011 14:34

SHierling hat geschrieben:
Dann frage ich mich weiter, wieso kommt es noch heutzutage zB. zu Überschreitungen von u.a. Nitrat im Grundwasser ?

Weil der Weg des N ins Grundwasser je nach Boden und Tiefe zwischen 5 und 30 Jahren dauert. So einfach ist das. Und funktioniert ganz ohne - sorry - bödsinnige Unterstellungen, auf die Du ja wohl nur kommen kannst, weil Dir die einfachsten Grundlagen fehlen.

Welche meiner Unterstellungen meinst Du jetzt :)

Übrigens, ich arbeite seit einiges über 20 Jahren in der Grundwassersanierung, da kannst Du kaum von fehlenden Grundlagen in Sachen Hydrogeologie sprechen. Gut, die Schadstoffe, die wir abpumpen, abreinigen oder in-situ behandeln sind u.a. BTX, PAK, LHKW, usw. und deren teils gefährlicheren Abbauprodukte.
Nitrate sinds in der Tat nicht, das machen die Wasserwerke.


Cairon:
Na sicher halten sich nicht alle an die Gesetze, die Frage war wohl rein rhetorisch.
Auch habe ich das Duale-System nicht erfunden.
Obwohl ich als Kind bereits Papier und Flaschen zum Schrottler gebracht habe und dafür auch noch Geld bekommen habe :D

Mülltrennung macht(e) mein bäuerlicher Nachbar in seiner Verbrennungstonne hinterm Hof auch nicht, wenn er seine gebrauchten, nicht ausgespülten Kunststoffkanister mit Totenkopf oder ähnlichen Gefahrensymbolen verbrennt. Aber eine Bitte, dieses zu unterlassen, reichte, ohne dass er mir auf's Maul gehauen hat :D
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 23, 2011 14:56

WollF_JDL310 hat geschrieben:Übrigens, ich arbeite seit einiges über 20 Jahren in der Grundwassersanierung, da kannst Du kaum von fehlenden Grundlagen in Sachen Hydrogeologie sprechen. Gut, die Schadstoffe, die wir abpumpen, abreinigen oder in-situ behandeln sind u.a. BTX, PAK, LHKW, usw. und deren teils gefährlicheren Abbauprodukte.

Tja, wenn es erst 20 Jahre sind, kannst Du von den Auswirkungen der Biogasanlagen bzw des Biogas-Mais ja noch nicht viel wissen, vor 20 Jahren konnte man die noch mit der Lupe suchen, und davon ist eher noch nix im Grundwasser. Und BTX, PAK oder LHKW möchtest Du ja wohl nicht grade nur der Landwirtschaft zuordnen?!
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Mär 23, 2011 15:24

schimmel hat geschrieben:Wolffi, welche Diskussion möchtest du denn nun vertiefen? Die N - Problematik? Weißt du denn warum die N - Belastung in bestimmten Regionen höher ist, oder folgst du auch nur einer Vermutung? Wer weiß, worin die Ursache liegt? Sind die Vermutungen vielleicht gerade gut genug um eine Pauschalisierung, eine sog. "Vermaisung" oder einer sog. "Massentierhaltung" zu unterstellen?
Warum weiß der gute Mensch immer schon im Voraus, was die Ursachen sind? Finde ich komisch, dass ein Laie immer die Lösung eines Problemes parart hat, obwohl die Betroffenen von diesem Problem noch gar nichts wissen....aber das ist wohl normal heutzutage..


Die Lösung für dieses Problem hat keiner. Aber das heisst noch lange nicht, dass man damit mal offen diskutieren darf....aber ich weiss, Kritik ist immer einfacher als Aktion! :klug:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon SHierling » Mi Mär 23, 2011 15:32

Heinzi, wenn Dir die Einwände der Verbraucher so wichtig und qualifiziert erscheinen,
und Du offenbar der einzige bist, der die "Kritik" hier versteht und befürwortet,
dann komm Du doch mal mit Zahlen und "Vorstellungen" rüber?
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Re: Landwirte Umweltverschmutzer ?

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Mär 23, 2011 15:47

SHierling hat geschrieben:Heinzi, wenn Dir die Einwände der Verbraucher so wichtig und qualifiziert erscheinen,
und Du offenbar der einzige bist, der die "Kritik" hier versteht und befürwortet,
dann komm Du doch mal mit Zahlen und "Vorstellungen" rüber?


keinen Bock und keine Ahnung. Ich weiss nur, zur viel Gülle --> zu viel N --> zu viel N im Grundwasser --> Menschen trinken Grundwasser :lol:

oh ja, etwas weiss ich auch noch, N heisst Stickstoff! := :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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