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Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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369 Beiträge • Seite 8 von 25 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » So Okt 02, 2011 10:18

Der Inhalt des Forums ist doch in der Presse gelandet, hättest mal weiter schauen sollen:

landwirtschaft-nein-danke-t64123-90.html

Und wenn man mal ganz logisch an die Sache heran geht, so ist es eher sinnvoll moderate Aussagen zu treffen. Der größte Teil der Bevölkerung steht der Landwirtschaft eher kritisch gegenüber bzw. ihm ist die Landwirtschaft egal. Wenn man dann die Spaltaxt auspackt und kräftig drauf drischt, ist dass meistens nicht wirklich ziel-führend. Politik ist in den meisten Bereichen Verhandlungssache.
Wir von der CDU haben es so gemacht wie die Mehrheit es ja auch in der Abstimmung sieht. Wir haben uns im Vorstand zusammengesetzt und haben erst mal die Fehler in dem Schreiben richtig gestellt und dann unsere Ansichten dazu offen gelegt. Wir haben uns klar hinter die Landwirtschaft gestellt, aber auch zugesagt die Interessen der Bürger zu berücksichtigen wo es geht.
Außerdem sollte man ja seine Entscheidungen für die Zukunft festlegen und dass kann man nicht. Jeder Antrag hat eine Einzelfallprüfung verdient.
Man kann sich ja auch nicht hinstellen und sagen man ist uneingeschränkt für Tourismus und wenn dann am Dorumer Tief eine 2000er-Bettburg mit Sangriatankstelle gebaut werden soll wird man gelyncht.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Ronjaräuberin » Mo Okt 03, 2011 0:25

Wir von der xxx :D :D :D sagen warum verhandeln,wenn die schon alles geschrieben haben.
Ihr geht ja doch nicht gegen an,weiß ich ja,aber ich sehe das so...dieses verhandeln,ist nur aufschieben und ruhig stellen,versprechen und nicht einhalten..achso und zum schluss...Steuern erhöhen :D
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Mo Okt 03, 2011 10:59

@Ronja

Was ich bisher für die Landwirtschaft getan habe, kannst Du von deinem Rechner aus sicher sehr gut beurteilen. Ich bin nicht im Landtag oder Bundestag tätig, ich muss den Menschen jeden Tag ins Auge sehen und muss mit ihnen Leben. Es geht nicht darum nur einen Weg für die eine Seite zu finden, sondern einen Kompromiss mit dem alle leben können. Bei der Sache mit dem Hühnerstall konnte ich ja eh kaum was machen, weder in die eine noch die andere Richtung. Die einzigen die da wirklich etwas zu sagen hatten waren die Leute vom Bauamt. Lediglich die Zuwegungen in Samtgemeindhand fielen in unsere Zuständigkeit. Und wie siehst Du dass, wenn du an eine Straße bis 8 t wohnst und jemand baut einen Stall und will diese Straße regelmäßig mit 40 t befahren, sollte der Verursacher für den Ausbau aufkommen oder würdest Du als Anlieger gerne selber zahlen?
Sich hinstellen und kritisieren ist immer einfach, was hätte ich aus Deiner Sicht denn tun sollen? Bist Du politisch oder ehrenamtlich aktiv? Wo setzt Du Dich ein oder stehst Du auch nur am Rand und sagst die Politik macht alles falsch? Mach doch mal ein paar Vorschläge, möglicherweise kann ich die dann ja beim nächsten mal umsetzen, denn der nächste Konflikt zwischen Landwirtschaft und anderer Bevölkerung kommt bestimmt. Und denke bei den Vorschlägen daran, dass ich nicht für das Land, den Bund oder die EU sprechen kann.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Ronjaräuberin » Mo Okt 03, 2011 12:02

Ich steh auch nur am Rand da!

Hört sich ja für den einen Fall ganz toll an,was Du tust.Nimms doch bitte nicht persönlich...es geht um das Ganze!Nicht um einen Fall,den Du übernommen hast zu verteidigen.

Und sorry,weil ich nicht sofort update war...über die ganze Geschichte.Hätte man eher auf den Punkt kommen können..usw.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Herbert P. » Mo Okt 03, 2011 19:28

Cairon hat geschrieben:
Herbert, hast Du meinen Beitrag gelesen? Der Bedarf an Medikamenten pro Tier ist Rückläufig. Auf Grund der größeren Einheiten und besseren Verflechtungen wir ein wesentlich besserer Gesundheitsstandart erreicht worden. Geschlossene Systeme teilweise betriebsintern teilweise betriebsübergreifend minimieren die Eintragungsmöglichkeiten für Krankheitserreger. Die Impfungen der Ferkel reduziert den Medikamentenbedarf zusätzlich. Massive Verbesserungen im Hygienemanagement haben zusätzlich den Bedarf an Medikamenten gesenkt. Antibiotische Leistungsförderer sind schon lange verboten und wie ich schon erwähnt habe, hat sich der Medikamentenbedarf in den letzten 15 Jahren bei uns über 50% reduziert.
Natürlich gibt es Bestandsbehandlungen, aber dass ist nicht die Regel. Normalerweise versucht man es erst mit einer Einzeltierbehandlung, es seit denn es zeigt sich schon dass der ganze Bestand angesteckt ist. Und sei Dir mal sicher, in der Bio-Schweinehaltung werden auch Medikamente eingesetzt. Gerade bei frei laufenden Tieren ist der Eintrag von Erregern durch Vögel und Wildschweine deutlich höher. Auch ist die Gefahr der Wurmbefalls deutlich stärker. Natürlich braucht man für 1000 Schweine mehr Medikamente als für 10, rechnet man es dann aber auf das einzelne Tier runter sieht die Welt ganz anders aus.


Das Gegenteil ist der Fall. Umso größer die Herden umso größer der Medikamenteneinsatz. Ist logisch das eine große Tierzahl auf engstem Raum ohne Freilauf ein erhöhtes Krankheitsrisiko trägt, da sich Krankheitserreger besser ausbreiten können.
Das der Medikamentenverbrauch zurückgeht kann natürlich sein. Das wurde in der ARD Reportage deutlich gezeigt das kranken Tieren der Todesstoß verpaßt wurde. Diese "Einsparung" sehe ich allerdings mehr als kritisch. :?
Und zu den Rassen habe ich bereits geschriebn das für mich diese Züchtungen eine Katastrophe darstellen.
Da wird auf Teufel komm raus Milch und Fleisch ranngezüchtet das die Tiere aufgrund Stoffwechselstörungen umkippen.
Wie hier :
http://www.selectstar.ch/Images/Stiere/FL-JOHNNY.jpg

Für euch mag das normal sein, für mich als normalen Bürger sicher nicht.
Herbert P.
 
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon SHierling » Mo Okt 03, 2011 19:35

Ist logisch das eine große Tierzahl auf engstem Raum ohne Freilauf ein erhöhtes Krankheitsrisiko trägt, da sich Krankheitserreger besser ausbreiten können.

Nein, das ist nicht "logisch", das ist Unfug, weil in ein geschlossenes System viel weniger Keime eingetragen werden als im "Freiland", und man darüberhinaus Ställe desinfizieren kann, Ausläufe aber nicht.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Frankenbauer » Mo Okt 03, 2011 19:36

Neun Seiten und er hats immer noch nicht kapiert, bzw. sich mal daran gemacht nachzuprüfen ob der Stuß, den er verbreitet überhaupt möglich ist. Die prophylaktische Verabreichung von AB ist VERBOTEN, daran ändern auch noch so vehement verbreitete Behauptungen der Spendensammelkonzerne.

Traurig, traurig, traurig

Gruß

Werner
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon CSW-LNF » Mo Okt 03, 2011 20:23

Herbert P. hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:
Da wird auf Teufel komm raus Milch und Fleisch ranngezüchtet das die Tiere aufgrund Stoffwechselstörungen umkippen.
Wie hier :
http://www.selectstar.ch/Images/Stiere/FL-JOHNNY.jpg

Für euch mag das normal sein, für mich als normalen Bürger sicher nicht.



Sorry, Herbert, aber hast Du schon mal einen echten weiß-blauen Belgier - Bullen gesehen, der reinrassig ist und ausgewachsen??
Dann wüßtest Du, daß die so aussehen....ich weiß, wovon ich rede, da wir selber schon welche hatten.
Diskutiere niemals mit einem Idio***.
Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon forenkobold » Mo Okt 03, 2011 20:45

dann müßte der Arnold auch umkippen wegen stoffwechselstörung....

CSW.. mach Dir wegen Herbert keine Mühe.
Der muß seine Dummheit hier laufend demonstrieren. Ist ein Fetisch... der braucht das.
Anders geht ihm keiner ab. Im Grunde eine ganz arme Sau.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Mo Okt 03, 2011 21:30

Herbert will es doch gar nicht verstehen, es würde doch sein Weltbild zum Einsturz bringen. Ich denke nicht, dass er überhaupt weiß was man unter Hygienemanagement oder Mykoplasmenimpfung versteht. Er scheint doch nicht mal zu begreifen, dass in größeren Einheiten mit geschlossenen Strukturen ein besserer Gesundheitsstatus vorherrscht als in irgendwelchen Scheunen mit 20 Schweinen wo die Ratten ein und aus gehen. Für Herbert ist es ganz einfach groß und konvi ist böse, klein und bio ist gut. Er macht sich doch nicht mal Gedanken bzw. liest wirklich was wir versuchen ihm hier zu erklären. Ich denke da wäre es einfacher Mahmud Ahmadinedschad zum Christentum zu bekehren als Herbert klar zumachen wie moderne Tierhaltung wirklich funktioniert. Das auch Biobetriebe Tiere die es nicht schaffen ausmerzen würde er uns ja eh nicht glauben.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Herbert P. » Di Okt 04, 2011 8:38

Ratten gehen eher in Großbetrieben ein und aus als in Kleinbetrieben. Und klar ist das bei größerer Ansammlung von Lebewesen wie in Massentierhaltungen der Krankheitsdruck nicht nur höher sondern um ein vielfaches höher ist. Somit dürfte einem klar Denkenden nachvollziehbar sein das ein erhöhter Medikamenteneinsatz nötig ist sofern man die Tiere nicht qualvoll verenden läßt. Nicht zu vergessen die sich dort ausbildenden Resistenzen. Was eine noch größere Chemiekeule nach sich zieht. Das hat nicht nur Agrargeograph und Hochschullehrer Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst mehrmals erläutert sondern sowas weiß heute jedes Grundschulkind.
Hier berichtet ein aktiver EHRLICHER Landwirt darüber :
http://www.schattenblick.de/infopool/ti ... l-483.html

Dasselbe trifft auf Monokulturen zu.
http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/monokultur.htm
In denen sich Schädlinge nach belieben ausbreiten sowie Resistenzen bilden was wiederum ein erhöhten Einsatz von gefährlichen Pestiziden erfordert. Wie gefährlich Pestizide sind wissen wir seit dem Fernsehmagazin " Kontraste" wie es um Glyphosat und deren noch wesentlich gefährlicheren Begleitstoffen ( Netzmittel ) steht.


Ich würde Vorschlagen das ihr euch über diese Grundthemen zuerst mal im Internet schlau macht. Ich hab nicht die Zeit das ich euch auch noch die Grundkenntnisse erkläre. Ziel ist es Probleme zu erkennen und nach Lösungen zu suchen.

Herbert
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon forenkobold » Di Okt 04, 2011 10:03

Ratten gehen eher in Großbetrieben ein und aus als in Kleinbetrieben

Ich würde Vorschlagen das ihr euch über diese Grundthemen zuerst mal im Internet schlau macht. Ich hab nicht die Zeit das ich euch auch noch die Grundkenntnisse erkläre


Die einen halten sich für Gott, die anderen für Napoleon und Herbert hält sich für löandwirtschaftlich fachkundig. Ob er harmlos ist oder gemeingefährlich soll ein Psychiater beurteilen...
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Schmeiß mich weg....
Bist ein ernsthafter Kanditat für den deutschen comedypreis.
you made my day.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Di Okt 04, 2011 18:48

@Herbert P.

Große Betriebe sind eigentlich ausnahmslos Qulitätsicherungssystemen wie QS, Global G.A.P oder ähnlichem angeschlossen. Von diesen System wird eine permanente und dokumentierte Schadnagerbekämpfung verlangt, viele Betreibe geben die Bekämpfung an einen professionellen Bekämpfer ab. Wenn es hier in der der Gegend schon zu Problemen mit Ratten gekommen ist, dann waren immer kleine Betriebe oder Privatleute der Herd. Die Hühnerfarmen oder größeren Betriebe sind nie negativ aufgefallen. Außerdem werden meiner Erfahrung nach größere Betriebe deutlich öfter kontrolliert als kleine und wenn da dann Ratten laufen, dann wird der Landkreis schon Druck machen. Große Betriebe sind von der Organisation und vom Personal meist besser aufgestellt als kleine Betreibe, die meist weniger spezialisiert sind, daher ist die Arbeitsweise (Desinfektion, Hygieneschleuse usw.) meist deutlich ausgeprägter als bei kleinen Betrieben

Hier kannst Du Dir gerne die Checklisten von QS anschauen: http://www.q-s.de/downloadcenter.html

Wenn Du Dir mal die Freilandsauen hier im Nachbarort anschaust. Dort leben 160 sauen in Freilandhaltung, seit einiger Zeit hat der Bauer die Sauen auf Bio umgestellt. Nicht aus Überzeugung, sondern weil ihm die Bio-Ferkel einen höheren Deckungsbeitrag sichern. Wenn er die Sauen mit dem Schleuderwagen füttert, dann füttert er die Möwen gleich mit. Außerdem gibt es in der Gegend Wildschweine und dass nicht zu knapp. Auch andere Vögel sieht man oft zwischen den Sauen und den Ferkeln. Die Haltung liegt direkt an einer Kreisstraße und gerade in der Tourismus-Saison halten dort fast ständig Auto. Es steht dort zwar ein großer Schild, dass das Füttern der sauen verboten ist, aber viele halten sich nicht daran. Meinst Du wirklich, dass der Keimdruck dort geringer ist als in einem Stall?

Hier noch ein sehr interessanter Bericht zum Thema Bio-Schweine: Welt-Online

Welt-Online hat geschrieben:..........Schon ein paar Wochen nach der Umstellung sahen meine Frau und ich die ersten Veränderungen an den Tieren, die wir damals aber nicht in Zusammenhang mit dem Futter brachten. Wenn sich die ?Sauen bei Rangeleien Schrammen holten, kam es häufiger zu Wundinfektionen. Sie erkrankten wegen jeder Kleinigkeit. Gesäuge-Entzündungen, Lahmheit und Totgeburten kamen immer öfter vor.

Auch in den Wurfbuchten machte sich das neue System bemerkbar. Im Biolandbau ist es verboten, die Sauen in einen Abferkelkäfig zu sperren. Das sind Gestelle, die verhindern, dass die Sauen sich beim Hinlegen an die Wand lehnen. Denn wenn sie das tun, geraten oft Ferkel unter den massigen Körper und werden erdrückt. Der Käfig gibt den Ferkeln die Möglichkeit, nach beiden Seiten wegzuschlüpfen, wenn die Sau sich legt. Kaum ließen wir die Käfige weg, stieg die Zahl der erdrückten Ferkel stark an. Im Schnitt wurden etwa ein Fünftel der Neugeborenen versehentlich von ihren Müttern getötet.

Da bekamen wir die ersten Zweifel. Stimmt schon, dass der Käfig für die Sau eine unangenehme Einschränkung bedeutet, aber er rettet den Ferkeln das Leben. Für mich ist das wie die Anschnallpflicht im Auto. Sie schränkt auch unsere Freiheit ein, aber wir akzeptieren sie, weil sie uns vor Schlimmerem bewahrt.

Die Wochen vergingen, die Würfe wurden kleiner, die Zahl der Totgeburten und der besonders kümmerlichen Ferkel nahm zu. Insgesamt waren die Ferkel magerer, man sah oft ihre Rippen. Unser alter Tierarzt wusste kein Rezept dagegen, und wir zogen einen neuen zurate. Der war Schweinespezialist und ging die ?Sache systematischer an.

Als Erstes empfahl er uns, das Futter und das Stroh untersuchen zu lassen. Wir schickten Strohproben ins Labor und erhielten die Auskunft, dass es voller Schimmelpilztoxine war. Und das, obwohl wir es ausgiebig gewendet und getrocknet hatten. Weil Getreide heute viel später geerntet wird, ist der Halm bereits auf dem Feld tot. Damit bietet er eine ideale Angriffsfläche für Pilze, die dadurch von vornherein im Stroh enthalten sind. Stroh ist bei den Bios Kult. Es sieht so schön nach Opas Bauernhof aus....................


Aber wie ist es so schön in dem Beitrag bestätigt, es geht nicht um Konzept oder Logik, es geht um Gesinnung und Religion.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon SHierling » Di Okt 04, 2011 18:59

Die Leute, zu denen ich fahre, sind ja so ziemlich ausnahmlos die ganz kleinen und ganz "biologischen".
Die allermeisten davon wissen noch nichtmal, das Schadnagerbekämpfung sogar für EFH-Besitzer Pflicht ist.
Und meistens kommen wir drauf, wenn das Thema eigentlich "meine Hühner legen so schlecht" war. Dann findet man bei genauerem Hinsehen nämlich die angefressenen Eierschalen. Und dann geht die Diskussion los: Ohhh, aber jaaaaa kein "Gift" legen, jaaaa nicht die Hühner einsperren und jaaaaa nicht Fertigfutter in den Automaten tun - ohne Essensreste im Auslauf geht da gar nix , und woher bei so viel "Biologie" dann die Ratten kommen, ist denen immer schleierhaft. :roll:
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Frankenbauer » Di Okt 04, 2011 22:42

Nicht zu vergessen, die vielen netten Menschen, die ihre Essensreste auf den gleichen Weg wie ihre Fäkalien schicken, die Kanäle in Stadt und Land sind voll mit Ratten und die sind verdammt intelligent, wenn die mitkriegen, da gibt es Futter sind die auch dabei.


Gruß

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