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Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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369 Beiträge • Seite 7 von 25 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Di Sep 27, 2011 11:31

Vor allem muss man doch sehen, dass Tourismus eine Saisongeschäft ist. Ab Herbst ist hier wieder Ruhe bis ins Frühjahr, das Rad der Landwirtschaft dreht sich aber das ganze Jahr. Und wenn man sieht was der Tourismus die Gemeinde jedes Jahr kostet, alleine 500.000 € Minus (im Schnitt) für das Wellenbad in Dorum jedes Jahr.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon H.B. » Di Sep 27, 2011 13:18

Herbert P. hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Immerhin hat die erste Verbraucherberatungsstelle erkannt, dass der Begriff Massentierhaltung ein unbestimmter Bergriff ist....evtl. ist das ja auch auf unsere Beiträge hin, erfolgt....
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 29964.html


Somit wurde das Problem von schimmel aus der Welt geschafft. Hurra.

Verkürzt kann mans so bezeichnen. Im Grunde wurde nur ein nicht existentes Problem als gelöst bezeichnet. Ungefähr so schlau, als wenn sich die Verbraucherzentrale jahrelang selbst in die Schuhe gepisst hat, und nach Jahren draufkommt, warum die Socken nass waren.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Piet » Di Sep 27, 2011 19:55

Herbert P. hat geschrieben:Sie an. Diese Abstimmung habe ich eben erst entdeckt. Natürlich habe ich den ersten Punkt angekreuzt :
"Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar"
Sind immerhin schon 21 % die für diesen Punkt gestimmt haben. Für ein landwirtschaftliches Forum garnicht so schlecht. Setzt da langsam ein Umdenken ein ?
In einem Verbaucherforum würden zwischen 95 - 100 % diesen Punkt ankreuzen da wäre ich mir zu 100 % sicher. :D

Gruß Herbert


Die 40 % hat er gar nicht gesehen, da ist er wie die etablierten Parteien, welche jedes Ergebniss schönreden können :mrgreen:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon tröntken » Di Sep 27, 2011 19:58

Da wir gerade beim Herr Rammel sind...

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 38329.html

Ist das nur eine Beruhigungstatik? Oder der Verband (mal wieder) zu lasch?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Hoschscheck » Mi Sep 28, 2011 6:57

In anderen Produktionszweigen der deutschen Wirtschaft ist es durchaus üblich, das Geld und externes Wissen mit den eigenen Voraussetzungen kombiniert wird.
Gilt das für die Landwirtschaft nicht wäre das dann nicht Ideologie?


Hoschscheck
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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Herbert P. » Fr Sep 30, 2011 9:35

schimmel hat geschrieben:
Herbert P. hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Immerhin hat die erste Verbraucherberatungsstelle erkannt, dass der Begriff Massentierhaltung ein unbestimmter Bergriff ist....evtl. ist das ja auch auf unsere Beiträge hin, erfolgt....
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 29964.html


Somit wurde das Problem von schimmel aus der Welt geschafft. Hurra.

:lol:



Im Gegensatz zu dir, scheinen die Leute bei der Verbraucherzentrale NRW Hirm zu besitzen.....

Bevor du die Massentierhaltungen weiter verteidigst muß ich nachfragen ob du den Link in der Signatur von
Heinzi the Chicken
durchgelesen hast ? Der Link kommt der Wahrheit näher als deine Verteidigungsbeiträge.
Schau in Heinzis Signatur nach oder hier :
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/m ... -1.1141294
Herbert P.
 
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Fr Sep 30, 2011 11:53

@Herbert P.

In dem Artikel steht doch drin, dass die Zahlen sehr alt sind und ich muss Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass der Bedarf an Medikamenten bei uns deutlich zurück gegangen ist. Wenn wir Läufer zukaufen bekommen wir Gruppen von ca. 200 Tieren. Vor ca. 15 Jahren kamen diese Läufer aus bis zu 8 verschiedenen Betrieben. da hatte man immer irgendeinen Erreger mit eingekauft und es wurde immer die ersten 7 Tage Antibiotika ins Futter gemischt. Mit der Zeit wurden die sauenhaltenden Betriebe und die Aufzüchter größer, so dass wir jetzt 200 Tier eine Herkunft bekommen. Inzwischen sind wir so weit, dass wir alle Ferkel von einem Aufzüchter bekommen, der seine 7 kg-Ferkel alle aus von einem Sauenhalter bekommt. Die Läufer die ich bekomme haben also alle den gleichen Erregerstatus und die Einschleppung von keinem wurde deutlich reduziert. Dadurch können auf Einstallungsbehandlungen verzichten, die Läufer werden lediglich entwurmt. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist der Bedarf an Medikamenten auf unserem Betrieb um über 50% zurück gegangen. Zusätzlich zu den größeren Einheiten haben die heute üblichen Impfungen eine Menge zur Verbesserung des Gesundheitsstaus der Schweine beigetragen.
Wer meint der Verbrauch an Antibiotika in der Tierhaltung habe zugenommen, der irrt sich. Auf Grund von Wachstum und Hygienemanagement ist der Verbrauch an Medikamenten rückläufig.
Und hast Du überhaupt eine Vorstellung was es kostet 200 Schweine 7 Tage unter Antibiotika zusetzen? Da wird nicht mehr als nötig eingesetzt, weil das zeug nämlich brandteuer ist.
Und was ich ja auch so schön finde, wenn es dem Herrn Tierarzt aus Bayern so gegen den Strich geht, warum regt er sich dann erst auf als er aus dem Amt raus ist? Hätte er im Amt nicht mehr tun können?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon SHierling » Fr Sep 30, 2011 12:53

Und was ich ja auch so schön finde, wenn es dem Herrn Tierarzt aus Bayern so gegen den Strich geht, warum regt er sich dann erst auf als er aus dem Amt raus ist? Hätte er im Amt nicht mehr tun können?

Genau das hatte ich vorhin schon fertig geschrieben, und dann wieder gelöscht, weil bei Herberts ja eh Hopfen und Malz verloren ist. ASS zB hat gar keine Zulassung ad us vet, das muß - wenn überhaupt - imho umgewidmet werden bei Behandlungsnotstand (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=6340) . Was hat der Typ da denn die ganze Zeit gemacht, als TA, wenn er sich "so gut auskennt"? ER hätte doch als erster die Leute "richtig beraten" können?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Herbert P. » Sa Okt 01, 2011 13:37

Cairon hat geschrieben:@Herbert P.

In dem Artikel steht doch drin, dass die Zahlen sehr alt sind und ich muss Dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass der Bedarf an Medikamenten bei uns deutlich zurück gegangen ist. Wenn wir Läufer zukaufen bekommen wir Gruppen von ca. 200 Tieren. Vor ca. 15 Jahren kamen diese Läufer aus bis zu 8 verschiedenen Betrieben. da hatte man immer irgendeinen Erreger mit eingekauft und es wurde immer die ersten 7 Tage Antibiotika ins Futter gemischt. Mit der Zeit wurden die sauenhaltenden Betriebe und die Aufzüchter größer, so dass wir jetzt 200 Tier eine Herkunft bekommen. Inzwischen sind wir so weit, dass wir alle Ferkel von einem Aufzüchter bekommen, der seine 7 kg-Ferkel alle aus von einem Sauenhalter bekommt. Die Läufer die ich bekomme haben also alle den gleichen Erregerstatus und die Einschleppung von keinem wurde deutlich reduziert. Dadurch können auf Einstallungsbehandlungen verzichten, die Läufer werden lediglich entwurmt. Innerhalb der letzten 10 Jahre ist der Bedarf an Medikamenten auf unserem Betrieb um über 50% zurück gegangen. Zusätzlich zu den größeren Einheiten haben die heute üblichen Impfungen eine Menge zur Verbesserung des Gesundheitsstaus der Schweine beigetragen.
Wer meint der Verbrauch an Antibiotika in der Tierhaltung habe zugenommen, der irrt sich. Auf Grund von Wachstum und Hygienemanagement ist der Verbrauch an Medikamenten rückläufig.
Und hast Du überhaupt eine Vorstellung was es kostet 200 Schweine 7 Tage unter Antibiotika zusetzen? Da wird nicht mehr als nötig eingesetzt, weil das zeug nämlich brandteuer ist.
Und was ich ja auch so schön finde, wenn es dem Herrn Tierarzt aus Bayern so gegen den Strich geht, warum regt er sich dann erst auf als er aus dem Amt raus ist? Hätte er im Amt nicht mehr tun können?

Wäre es Peta oder Greenpeace gewesen, wäre wieder Parteilichkeit vorgeworfen worden.
Das war kein Tierarzt sondern der ehemalige Vizepräsident der Tierärztekammer. Der hatte sicher einen sehr guten Einblick und weis wovon er redet. Vermutlich hat er einen besseren Einblick als wir alle zusammen. Und wenn er sowas sagt dürfte einiges drann sein. Wenn bei euch der Medikamenteneinsatz zurückgeht ist das erfreulich. Aber mach nicht den Fehler deine Daten auf andere Betriebe zu übertragen.
Bei zig Tausend Tieren ist die Übersicht weg. Nicht zu vergessen der ohnehin erhöhte Krankheitsdruck in Massentieranlagen auf engstem Raum indem sich die Erreger beliebig vermehren können. Ist ein Tier krank werden mal eben alle mit der Chemiekeule behandelt wie es geschildert wurde. Diese speziellen heutigen Tierzüchtungen auf immer nochmehr Leistung sind doch immer mehr anfällig als frühere Rassen.

Kann gut möglich sein das es in Massentierhaltungen keine andere Möglichkeit wie in dem Beitrag beschrieben um den Supergau zu vermeiden. Allerdings werde ich diese Produkte boykottieren. Und mein Boykott ist konsequent, im Gegensatz zu Forenkobold, schimmel, ihc833 usw. die erst einen Boykott großspurig ankündigen und dann passiert nichts.

Gruß Herbert
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon SHierling » Sa Okt 01, 2011 13:51

Der hatte sicher einen sehr guten Einblick und weis wovon er redet. Vermutlich hat er einen besseren Einblick als wir alle zusammen.

Wie kommst Du darauf, das ein Vizepräsident in Bayern, zu dessen Aufgaben nicht mal die Überwachung von $irgendwas gehört, da "Einblick" hätte, geschweige denn irgendwelche Dinge bundesweit beurteilen könnte?

Nicht zu vergessen der ohnehin erhöhte Krankheitsdruck in Massentieranlagen auf engstem Raum indem sich die Erreger beliebig vermehren können.

Und wie kommst Du darauf?
Der "Krankheitsdruck" ist in jeder Freilandhaltung erheblich größer, egal wie viel Tiere da stehen, denn da kannst Du weder Desinfizieren noch die Tiere gegen Einträge von außen / oben schützen. Hab ich Dir btw schon mal erklärt - solche dummdreisten Unterstellungen zeigen nur, wie wirklich absolut weltfremd Du Dir Tierhaltung vorstellst und wie wirklich gnadenlos wenig Du überhaupt über Tiergesundheit weißt. Sorry, aber jedes 5-jährige Gör, das draußen spielt und dessen Mami sagt: wasch Dir die Hände, wenn Du wieder reinkommst und/oder was essen willst, hat da schon mal mehr Ahnung als Du..
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon forenkobold » Sa Okt 01, 2011 17:53

Und mein Boykott ist konsequent, im Gegensatz zu Forenkobold, schimmel, ihc833 usw. die erst einen Boykott großspurig ankündigen und dann passiert nichts.



Dumpfbacke....
ich war der Meinung, du wärst endlich hinausgeworfen. Konnte ich ja nicht wissen, dass du aus irgendwelchen Gründen nicht internetfähig warst (Vollsuff? Knast? Starke Medikamente zur Ruhigstellung?)
Mittlerweile bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass jedes Forum seinen Forumsnarr braucht. Wenn Du aber NOCHMAL auf die Idee kommst, hier rechtsstaatsfeindliche Parolen und Beleidigungen zu verbreitenm wie du es am Beginn deiner Invasion getan hast, gibts ne Anzeige.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Sa Okt 01, 2011 19:17

Herbert P. hat geschrieben:Wäre es Peta oder Greenpeace gewesen, wäre wieder Parteilichkeit vorgeworfen worden.
Das war kein Tierarzt sondern der ehemalige Vizepräsident der Tierärztekammer. Der hatte sicher einen sehr guten Einblick und weis wovon er redet. Vermutlich hat er einen besseren Einblick als wir alle zusammen. Und wenn er sowas sagt dürfte einiges drann sein. Wenn bei euch der Medikamenteneinsatz zurückgeht ist das erfreulich. Aber mach nicht den Fehler deine Daten auf andere Betriebe zu übertragen.
Bei zig Tausend Tieren ist die Übersicht weg. Nicht zu vergessen der ohnehin erhöhte Krankheitsdruck in Massentieranlagen auf engstem Raum indem sich die Erreger beliebig vermehren können. Ist ein Tier krank werden mal eben alle mit der Chemiekeule behandelt wie es geschildert wurde. Diese speziellen heutigen Tierzüchtungen auf immer nochmehr Leistung sind doch immer mehr anfällig als frühere Rassen.

Kann gut möglich sein das es in Massentierhaltungen keine andere Möglichkeit wie in dem Beitrag beschrieben um den Supergau zu vermeiden. Allerdings werde ich diese Produkte boykottieren. Und mein Boykott ist konsequent, im Gegensatz zu Forenkobold, schimmel, ihc833 usw. die erst einen Boykott großspurig ankündigen und dann passiert nichts.

Gruß Herbert


Herbert, hast Du meinen Beitrag gelesen? Der Bedarf an Medikamenten pro Tier ist Rückläufig. Auf Grund der größeren Einheiten und besseren Verflechtungen wir ein wesentlich besserer Gesundheitsstandart erreicht worden. Geschlossene Systeme teilweise betriebsintern teilweise betriebsübergreifend minimieren die Eintragungsmöglichkeiten für Krankheitserreger. Die Impfungen der Ferkel reduziert den Medikamentenbedarf zusätzlich. Massive Verbesserungen im Hygienemanagement haben zusätzlich den Bedarf an Medikamenten gesenkt. Antibiotische Leistungsförderer sind schon lange verboten und wie ich schon erwähnt habe, hat sich der Medikamentenbedarf in den letzten 15 Jahren bei uns über 50% reduziert.
Natürlich gibt es Bestandsbehandlungen, aber dass ist nicht die Regel. Normalerweise versucht man es erst mit einer Einzeltierbehandlung, es seit denn es zeigt sich schon dass der ganze Bestand angesteckt ist. Und sei Dir mal sicher, in der Bio-Schweinehaltung werden auch Medikamente eingesetzt. Gerade bei frei laufenden Tieren ist der Eintrag von Erregern durch Vögel und Wildschweine deutlich höher. Auch ist die Gefahr der Wurmbefalls deutlich stärker. Natürlich braucht man für 1000 Schweine mehr Medikamente als für 10, rechnet man es dann aber auf das einzelne Tier runter sieht die Welt ganz anders aus.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Ronjaräuberin » Sa Okt 01, 2011 20:50

Haha...wie süß,die Abstimmungsmöglichkeiten sind ja nun wahrlich in eine Richtung steuernd. :)

Aber,ich glaube in den meisten Teilen Deutschlands gibt es doch gar keine Massentierhaltung.Ein Demeter Bauer hat auch 150 Kühe und einen Bullen auf 4qm² gehalten.60 Rinder in einer Öko Bruchbude wo 30 geplant waren.ein kleines Gartenhäuschen für 2 Kälber mit Flechte.
Ich bin für bessere Abstimmungsaussagen!!!
oder Konkretere.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Sa Okt 01, 2011 21:10

Ronja, das Thema hat sich längst überholt. hast Du den Brief am Anfang gelesen? Solltest Du mal tun, dann würdest Du die Umfrage verstehen.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Ronjaräuberin » So Okt 02, 2011 9:49

Joa,jetzt hab ich es gelesen.

Ist doch nichts neues,dass man den Landwirten Steine in den Weg schmeisst.

Ich wollte mit dem Demeter Hof und der Anzahl seiner Tiere darauf hinweisen,dass die Leute oft denken,dass ab 100 Tiere aufwärts es sich Massentierhaltung schimpft.und sowas bei einem super öko bio Siegel Hof niemals vorkommt.
Dadurch fällt es ja eh den nicht biobetriebenen Höfen auch so schwer sich jedesmal wieder zu rechtfertigen.Oder es wird ihnen einfach schwerer gemacht.Es ist ja völlig normal,dass man heute in DE gerne Sitzstreiks etc. vor "gemeinten"massentierhaltenden Höfen abhält.

Wenn man den Menschen kein Spiegel vors Gesicht hält,ist es kein Wunder,dass die damit auch noch durchkommen.

Sowas wie "keine "Massentierhaltung im Auge des Betrachters,gibt es doch gar nicht mehr.Nur denken die alle,ein Öko Hof hält wenig Tiere auf massig Gelände.

Wieso geht ihr eigentlich nie gegen solche Aussagen an,oder redet mal Klartext wie es wirklich ist?Lasst solche hoffnungslosen Beiträge einfach nur im Forum stehen?

Liebe Grüße!!! :)
und einen schönen Sonntag
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