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Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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369 Beiträge • Seite 22 von 25 • 1 ... 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Sa Feb 04, 2012 16:54

Cairon hat geschrieben:@Tooom

Es hat auch schon genug Menschen gegeben die ihre Träume gejagt haben, immer gegen den Strom gezogen sind und dabei die wirklich wichtigen Dinge vollkommen aus den Augen verloren haben. Leider haben sie es erst gemerkt als die Gegenwart sie schon überrollt hatte.


Einen Punkt hast du ja schon verstanden : Die Mischung machts.
Diejenigen die immer schön brav mit dem Strom schwimmen, stehen später bei Aufständen, Protesten und Unruhen stets in der ersten Reihe. Hätten sie da mal besser früher reagiert, und nicht erst wenn es zu spät ist. Leider setzen sie zuviel Vetrauen in den Staat, die Politik, in den Arbeitgeber, in unseren gesamten Bürokratieapparat, usw. Und wenn sie dann eines Tages enttäuscht werden, rennen sie aufbrausend durch die Straßen und stecken Autos in Brand. Dieses Phänomen wird uns in Deutschland erst noch erreichen. Auf dem restlichen Globus steht das ja schon fast an der Tagesordnung wie man sieht. Aber leider ist selbst dort noch eine Steigerung möglich, und die wird kommen.
Und dasselbe trifft ja auf dich als Landwirt zu wenn ich das richtig verstanden habe. Den Betrieb immer weiter vergrößern, immer mehr zupachten und das vermutlich immer teurer, Ställe erweitern. Das ist ebenfalls ein mit dem Strom schwimmen. Die Regierung setzt das ja vor und der Soldat gehorcht. Das dies der falsche Weg ist wird der Landwirt spätestens erfahren, wenn die eigene Jugend den Hof nicht mehr übernimmt. Denn die sind nicht blöd und haben schließlich Augen im Kopf und haben keine Lust ihr gesamtes Leben nur für die Arbeit zu opfern. Somit sitzt der Landwirt mit Frau und seinen Investitionen eines Tages alleine da. So soll es übrigens bei einigen Landwirten jetzt schon sein. Wie gesagt, für mich wieder eine logische Konsequenz von " mit dem Strom schwimmen ". Aber das Erwachen wird eines Tages auch hier einsetzen.
Zuletzt geändert von Tooom am Sa Feb 04, 2012 16:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon frank1973 » Sa Feb 04, 2012 17:05

Tooom hat geschrieben:Einen Punkt hast du ja schon verstanden : Die Mischung machts.
Diejenigen die immer schön brav mit dem Strom schwimmen, stehen später bei Aufständen, Protesten und Unruhen stets in der ersten Reihe. Hätten sie da mal besser früher reagiert, und nicht erst wenn es zu spät ist. Leider setzen sie zuviel Vetrauen in den Staat, die Politik, in den Arbeitgeber, in unseren gesamten Bürokratieapparat, usw. Und wenn sie dann eines Tages enttäuscht werden, rennen sie aufbrausend durch die Straßen und stecken Autos in Brand. Dieses Phänomen wird uns in Deutschland erst noch erreichen. Auf dem restlichen Globus steht das ja schon fast an der Tagesordnung wie man sieht. Aber leider ist selbst dort noch eine Steigerung möglich, und die wird kommen.
Und dasselbe trifft ja auf dich als Landwirt zu wenn ich das richtig verstanden habe. Den Betrieb immer weiter vergrößern, immer mehr zupachten und das vermutlich immer teurer, Ställe erweitern. Das ist ebenfalls ein mit dem Strom schwimmen. Die Regierung setzt das ja vor und der Soldat gehorcht. Das dies der falsche Weg ist wird der Landwirt spätestens erfahren, wenn die eigene Jugend den Hof nicht mehr übernimmt. Denn die sind nicht blöd und haben schließlich Augen im Kopf und haben keine Lust ihr gesamtes Leben nur für die Arbeit zu opfern. Somit sitzt der Landwirt mit Frau und seinen Investitionen eines Tages alleine da. So soll es übrigens bei einigen Landwirten jetzt schon sein. Wie gesagt, für mich wieder eine logische Konsequenz von " mit dem Strom schwimmen ". Aber das Erwachen wird eines Tages auch hier einsetzen.
Richtig,die Mischung macht´s.Dann sind auch die Kinder bereit die LW zu übernehmen.Mitarbeiten lassen und wenn´s auch etwas länger dauert,aber auch Freiheiten lassen und wenn man selbst mal länger arbeiten muss.Es gibt halt dinge die in gewissen altersstufen den Jugendlichen wichtiger sind als die Arbeit auf dem Hof.Auch vorschläge von den Jungen annehmen.Und ganz wichtig:Wer als Vater oder Mutter von seinen Kindern erwartet daß sie einmal den Hof oder den Betrieb übernehmen muss sich im klaren sein daß man irgendwann nicht mehr der Chef ist.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon frank1973 » Sa Feb 04, 2012 17:10

schimmel hat geschrieben:Du willst Tierhaltungen begrenzen in dem du die Betriebe zwingen willst, die Flächen am Ort der Produktion zu binden. Das ist aber doch kompletter Blödsinn, was soll das bringen außer eine Begrenzung der Erzeugung an bestimmten Stellen. Warum soll nicht der reine Ackerbaubetrieb ohne Vieh, den organischen Dünger von einem reinen Viehhaltenden Betrieb abnehmen? Was spricht dagegen?
Entscheidend ist doch die Ausgeglichenheit von Versorgung und Entzug, nichts anderes. Wie dann was woher kommt, das sollte den Betrieben überlassen werden.
Dann muss das Essen aber auch da erzeugt werden wo es verbraucht wird.Also keine Argentinischen Rindersteaks mehr sondern nur noch Deutsche.Keine Neuseeländischen Kiwis sondern Deutsche Äpfel usw.Wie beim rest der Wirtschaft auch.Schaut doch mal was da alles um die Weltt geschippert wird.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Sa Feb 04, 2012 17:22

Tooom hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:@Tooom

Es hat auch schon genug Menschen gegeben die ihre Träume gejagt haben, immer gegen den Strom gezogen sind und dabei die wirklich wichtigen Dinge vollkommen aus den Augen verloren haben. Leider haben sie es erst gemerkt als die Gegenwart sie schon überrollt hatte.


Einen Punkt hast du ja schon verstanden : Die Mischung machts.
Diejenigen die immer schön brav mit dem Strom schwimmen, stehen später bei Aufständen, Protesten und Unruhen stets in der ersten Reihe. Hätten sie da mal besser früher reagiert, und nicht erst wenn es zu spät ist. Leider setzen sie zuviel Vetrauen in den Staat, die Politik, in den Arbeitgeber, in unseren gesamten Bürokratieapparat, usw. Und wenn sie dann eines Tages enttäuscht werden, rennen sie aufbrausend durch die Straßen und stecken Autos in Brand. Dieses Phänomen wird uns in Deutschland erst noch erreichen. Auf dem restlichen Globus steht das ja schon fast an der Tagesordnung wie man sieht. Aber leider ist selbst dort noch eine Steigerung möglich, und die wird kommen.
Und dasselbe trifft ja auf dich als Landwirt zu wenn ich das richtig verstanden habe. Den Betrieb immer weiter vergrößern, immer mehr zupachten und das vermutlich immer teurer, Ställe erweitern. Das ist ebenfalls ein mit dem Strom schwimmen. Die Regierung setzt das ja vor und der Soldat gehorcht. Das dies der falsche Weg ist wird der Landwirt spätestens erfahren, wenn die eigene Jugend den Hof nicht mehr übernimmt. Denn die sind nicht blöd und haben schließlich Augen im Kopf und haben keine Lust ihr gesamtes Leben nur für die Arbeit zu opfern. Somit sitzt der Landwirt mit Frau und seinen Investitionen eines Tages alleine da. So soll es übrigens bei einigen Landwirten jetzt schon sein. Wie gesagt, für mich wieder eine logische Konsequenz von " mit dem Strom schwimmen ". Aber das Erwachen wird eines Tages auch hier einsetzen.


Bis zur Hofübergabe ist es noch eine ganzes Stück hin und wenn ich den Hof jetzt nicht für die Zukunft aufstelle ist da in 20 Jahren nichts mehr um es zu übernehmen. Wenn man klein bleibt und die anderen an einem Vorbei ziehen, dann wird man irgendwann von den anderen gefressen. Klein bleiben geht nur, wenn ich einen anderen Vermarktungsweg finde,der mir einen deutlich hören Deckungsbeitrag bringt. Wenn ich wachse kann ich mir andere Technik leisten und damit meine Arbeitssituation bei entsprechender Planung auch entlasten. Wie viele Bauern stehen alleine vor ihrem Hof und wenn sie ausfallen brennt die Heide. Habe ich eine Größe erreicht bei der sich Fremd-AK rechnet (Angestellte, Lehrlinge, Hilfskräfte) kann ich mir damit auch Freiraum schaffen. Groß heißt ja nicht automatisch, dass man mehr Zeit verbringe muss. hat man einen 20 Kuh Anbindestall mit Rohrmelkanlage oder einen Laufstall mit Melkstand, miste ich mit der Hand oder mit dem Schlepper. Das ist eine Frage der Arbeitsorganisation und nicht der Größe.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon forenkobold » So Feb 05, 2012 9:23

Jochens Bruder hat geschrieben: Es geht doch um eine andere Methode der Flächenbindung als es derzeit praktiziert wird. Bei meinem Vorschlag muß der Tierhaltungsbetrieb die Flächen entweder besitzen oder pachten, auf jeden Fall aber bewirtschaften. Seine Gülle kann er dort ausstreuen, er kann aber auch dafür wie bisher andere Flächen, BGAs usw. benutzen.

.

"Gepachtet haben" heißt "besitzen".
Beispiel: 2 Betriebe im Ort. Der eine 200 Hektar Ackerbau, der andere 15 Hektar. Der mit 15 Hektar will auch weiterbestehen. An Fläche kommt er nicht.. also steigt er in die Veredelung ein und baut für 4000 Mastschweine. Gülle nimmt der 200-Hektar-Betrieb ab. Was ist daran schlimm?
Sollen etwa kleinen Betrieben die Möglichkeit der Wertschöpfung aus der Veredelung genommen werden und große Betriebe zur Tierhaltung gezwungen werden?
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » So Feb 05, 2012 10:43

forenkobold hat geschrieben:
.

"Gepachtet haben" heißt "besitzen".
Beispiel: 2 Betriebe im Ort. Der eine 200 Hektar Ackerbau, der andere 15 Hektar. Der mit 15 Hektar will auch weiterbestehen. An Fläche kommt er nicht.. also steigt er in die Veredelung ein und baut für 4000 Mastschweine. Gülle nimmt der 200-Hektar-Betrieb ab. Was ist daran schlimm?
Sollen etwa kleinen Betrieben die Möglichkeit der Wertschöpfung aus der Veredelung genommen werden und große Betriebe zur Tierhaltung gezwungen werden?[/quote]
Daran ist nichts schlimm. Ich hatte nur zu der Frage Stellung genommen wie die Flächenbindung bei Großbetrieben anders geregelt werden könnte um der Konzentration in bestimmten Hochburgen entgegenzuwirken. Ob mein Vorschlag nun gut bzw. praktikabel ist müssen Leute beurteilen die da mehr Ahnung von haben.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Mo Feb 06, 2012 10:33

schimmel hat geschrieben:Ein 2000ha Betrieb kann nun mal 2.000.000 Hähnchen halten, ohne ein Problem mit Fläche zu haben.

Mit der Fläche nicht, dafür umso mehr andere Probleme...
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Mo Feb 06, 2012 13:30

schimmel hat geschrieben:
Tooom hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Ein 2000ha Betrieb kann nun mal 2.000.000 Hähnchen halten, ohne ein Problem mit Fläche zu haben.

Mit der Fläche nicht, dafür umso mehr andere Probleme...


Aber keine nachhaltig landwirtschaftlichen...

Sicher auch die.

Was ist denn nun mit der Frage von neulich ?? Schon wieder vergessen ? Würde mich nicht wundern. :prost:
Da erwartet man ständig genaue Stückzahlabgrenzungen und Einstufungen zum Thema bäuerliche Landwirtschaft - Massentierhaltungen, ist aber nicht in der Lage einfachste Dinge selber einzugrenzen und zugehörige Fragen zu beantworten. :roll:

Ab welcher genauen Trinkmenge ist man Alkoholiker, wann Komasäufer, und bis zu welcher Menge nichts von beiden ?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Mo Feb 06, 2012 17:06

Wenn Du unbedingt auf Mengen bestehst, für mich als Antialkoholiker ist jeder Konsum von Alkohol der nicht medizinischen Zwecken dient verwerflich, also ist jegliche Weinbrandbohne für mich schwerer Alkoholismus.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Di Feb 07, 2012 11:02

Cairon hat geschrieben:Wenn Du unbedingt auf Mengen bestehst, für mich als Antialkoholiker ist jeder Konsum von Alkohol der nicht medizinischen Zwecken dient verwerflich, also ist jegliche Weinbrandbohne für mich schwerer Alkoholismus.


Und genauso schwer läßt sich Massentierhaltung einstufen. Da ich hier immer die Frage lese : ab wieviel Tieren ists Massentierhaltung.
Trotzdem, beide Gruppen ( Massentierhaltung und Alkoholiker ) gibt es, auch ohne genaue Einstufung nach Zahlen.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Di Feb 07, 2012 14:15

Tooom hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Wenn Du unbedingt auf Mengen bestehst, für mich als Antialkoholiker ist jeder Konsum von Alkohol der nicht medizinischen Zwecken dient verwerflich, also ist jegliche Weinbrandbohne für mich schwerer Alkoholismus.


Und genauso schwer läßt sich Massentierhaltung einstufen. Da ich hier immer die Frage lese : ab wieviel Tieren ists Massentierhaltung.
Trotzdem, beide Gruppen ( Massentierhaltung und Alkoholiker ) gibt es, auch ohne genaue Einstufung nach Zahlen.


Die Ironie in meinem Beitrag hast Du hoffentlich verstanden. Auch wenn die getrunkene Menge Alkohol die zum Alkoholiker nötig ist nicht 100%ig fassen lassen mag, so ist die Definition der WHO doch ganz klar nachvollziehbar. Und anhand des erwähnten Fragenkatalogs lässt sich der Grad der Abhängigkeit klar definieren. Diese Überzeugung vertritt die WHO. Auch wenn keine genauen Alkoholmengen vorgegeben sind, so ist an Hand der vorgegebenen Faktoren eine klar Definition von Alkoholismus möglich. Du lieferst für Massentierhaltung nicht mal Indizien. Dur kannst dich gerne an den Faktoren der WHO orientieren und einen Fragenkatalog erstellen an dem man wenigstens abschätzen kann ob man eher Landwirt oder Massentierhalter ist, bisher kam da von Dir nur heiße Luft. Dur wirst doch wohl wenigstens einen Punkt anführen können worin sich Massentierhalter und Landwirt unterscheiden, oder ist selbst das zu viel?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Di Feb 07, 2012 18:06

Ich denke der Begriff Massentierhaltung läßt sich nicht an einen einzigen Kriterium wie Anzahl der Tiere festmachen. Ich versuche das mal am Beispiel Mensch zu erläutern:

Wenn Menschen dichtgedrängt leben erhöht sich wegen der kurzen Wege das Infektionsrisiko. Wenn zudem noch eine sehr große Menge Menschen auf einer begrenzten Fläche lebt erhöht sich das Infektionsrisiko zusätzlich weil mehr potentielle Infektionsträger dabei sind. Wenn jetzt alle oder sehr viele Menschen auch noch ein beschädigtes Immunsystem haben wächst die Wahrscheinlichkeit einer Epedemie weiterhin an. Sind dann auch noch fast alle Menschen stark übergewichtig und leiden unter Bewegungsmangel ist die Katastrophe fast unvermeidlich.

Das sind also 4 Faktoren die jede für sich genommen eine Krankheitsausbreitung begünstigen. Treffen die nun zusammen wird sich das Epedemierisiko nicht addieren sondern potenzieren.

Besondere Beachtung sollten wir dem dritten und vierten Punkt schenken. Bei Nutztieren ist die Züchtung und Fütterung nicht auf ein langes und gesundes Leben optimiert sondern auf möglichst schnelles Wachstum von Geburt an. D.h. das Muskelfleisch wächst wesentlich schneller als die lebenswichtigen Organe wie Herz, Leber, Nieren usw. sowie das Knochengerüst.

In diesem Sinne wäre Massentierhaltung dann gegeben wenn es trotz guter Hygiene nur mit massivem Medikamenteneinsatz für alle Tiere möglich ist das Ende der Mast lebend zu erreichen.

Oder hat jemand eine zutreffendere Definition?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Di Feb 07, 2012 18:28

Wenn man eine große Gruppe Menschen auf einem kleinen Bereich möglichst stark von Äußeren Einflüssen isoliert, sie mit einem guten, umfassenden Impfschutz ausstattet, alles was rein kommt möglichst hohen Hygienestandards unterwirft, werden sie dann wirklich schneller krank als eine kleiner Gruppe Menschen die nicht diesen Standards unterworfen sind? Wurde ein Erreger eingeschleppt ist die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung höher, aber ist das Risiko einer Einschleppung nicht höher wenn man die große Gruppe auf 10 kleine Gruppen verteilt?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Di Feb 07, 2012 19:19

Cairon hat geschrieben:Wenn man eine große Gruppe Menschen auf einem kleinen Bereich möglichst stark von Äußeren Einflüssen isoliert, sie mit einem guten, umfassenden Impfschutz ausstattet, alles was rein kommt möglichst hohen Hygienestandards unterwirft, werden sie dann wirklich schneller krank als eine kleiner Gruppe Menschen die nicht diesen Standards unterworfen sind? Wurde ein Erreger eingeschleppt ist die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung höher, aber ist das Risiko einer Einschleppung nicht höher wenn man die große Gruppe auf 10 kleine Gruppen verteilt?


Man muß natürlich von vergleichbaren Grundvoraussetzungen ausgehen, also dass z.B. alle gleichmäßig geimpft sind, ausreichend Nahrung haben usw. Wegen des zusammenspielen vieler Faktoren ist ein Vergleich natürlich eine schwierige Sache.
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