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Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 10:55

Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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369 Beiträge • Seite 21 von 25 • 1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 10:57

Abschaffung der flächenbezogenen Prämie. Am besten Abschaffung aller Subventionen, auch die in der Industrie. In unserer Wirtschft gibt es kaum einen Bereich der nicht direkt oder indirekt subventioniert werden.
Und es ist bekannt und bewiesen das Subventionen äußerst selten das gesteckte Ziel ereichen......
Meist das Gegenteil. Die Landwirtschftsubs wurden einstmals damit begründet, die bäuerlichen Familienbetriebe, die dörfliche Wirtschft und Kultur zu unterstützen und zu erhalten, darüber redet heute keiner mehr. Mit der heutige Subventionspraxis erreicht man das genaue Gegenteil, man unterstützt die Konzentration und schwächt eben die Familienbetriebe die man zu unterstützen vorgibt.



Besonders im EE Bereich bin ich voll deiner Meinung.... :prost:

^^ offensichtlich funktioniert das anders. Wenig aber immer größere Maschienen.... die können aber auch nicht gleichzewitig überall sein.
Risikostreuung wäre zwar möglich, bei einem kleinen Betrieb aber auch.
Findet allerdings nicht statt. Mais, mais, Raps bißchen Wintergetreide.
Eine AG muß Rendite für Aktionäre erwirtschften, also wird nur das angebaut, was derzeit Geld bringt, längerfristige Planung sind für Aktionäre heute nicht interessant. Generationsübergreifende, wie früher in der LW üblich, erst recht nicht. In einer AG gibt es keinen wirklich verantwortlichen Betriebsleiter, alle sind letztlich nur Angestellt, egal ob Vortsnds- oder Ausichtsratsvorsitzender.....
Und die verdienen nach Jahresgewinn, und nicht nach langfristigem vorausschauendem Handeln.



na die Aktionäre haben durch ihren Aktienkauf Geld in den Betrieb investiert, und erwarten natürlich Geld dafür..
Ein Bank leiht dir auch Geld und will dran verdienen...
du investiert auch Geld in deinen Betrieb weil du davon Gewinn erwartest,oder nicht?
Ob was statt findet, oder nicht, ist ja was anders ob man die Möglichkeit dazu hat...
Und was hilft derzeit langfristige Planung, wenn besonders in den Industrieländern die Bevölkerung wie Lemminge jedem Rattenfänger nachläuft, kaum investiert du langfristigt, änder sich ein Vorgabe, und du kannst dich in den A... beissen, weiterinvestieren, oder aufhören?

Die 70PS Schlepper machen deutlichg weniger Schaden an der Infrastruktur als ein 350PS schlepper...
Und für den schaden müssen alle Gemeindemitglieder aufkommen, obwohl in manchen Gemeinden nicht mehr einer irgendeine Beziehung zu dem Betrieb hat....
Bei vielen Betrieben innerhalb einer Gemeinde stellt sich das dann etwas anders dar, schon weil Du dann auch Steuerzahler bist, andere wieder auch von Deinen Aufträgen leben(Handwerker, LaMahändler, Landhändler usw.). Und die haben oft auch wieder Angestellte aus der Umgebung....
So ist die Landwirtschft innerhalb einer Region mit den anderen Wirtschftsbereichen vernetzt.....man profitiert gegenseitig vom jeweils anderen, und ist abhängig vom Wohlergehen des jeweils anderem.
Damit stellt sich die Struktur auf eine völlig andere Grundlage.

Heute kommt zweimal- dreimal im Jahr die Krarawane, macht viel Dreck, viel Lärm, viel Stau und viel kaputt. Und zieht nach kurzer Zeit weiter, und außer Kosten für Straßeninstandsetzung und Reinigung hat niemand was davon.


50zig Schlepper sind aber mehr Verkehrshindernis und mehr Belästigung als 3(die halt ein wenig grösser sind...) machen auch mehr Dreck auf der Strasse, wobei mir war das das Sache des Betriebes ist die Strasse wieder zu säubern...
Kaufst du deinen Schlepper von nem Produzenten im Dorf?Deinen Computer? Mir war als wie wenn du Schlepper eines massenfabrinkanten in Weißrussland fährst....Computer aus China, Anbaugerät von sonstwo....Öl aus dem nahen Osten....Alles Möglichkeiten wo du durchaus auf regionale Produkte zurückgreifen könntest, allerdings zu exorbitant höheren Kosten.. aber du propagierst es hier ja so massiv,also lebe es vor!
Und die Strassenschäden von 50zig gegen 3 Schleppern ist bei richtiger Strassengestaltung auch fraglich (von Dieselverbrauch /Reifen etc.. nicht zu reden).
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Feb 04, 2012 11:05

schimmel hat geschrieben:Der Sinn der Frage besteht darin, den Gebetsmühlenartig verbreiteten Schmarrn über die Flächenbindung der Tierhaltung in Frage zu stellen....wo liegt da der Sinn drin....das solltest du einmal begründen, wenn du es kannst.
Für die Beantwortung muss man kein Landwirt sein und auch kein Abitur haben, denn diejenigen, die die Forderung aufstellen, haben diese Voraussetzungen häufig auch nicht...


Ich hatte es ja schon in einem vorherigen Posting geschrieben: Der Stallbetreiber muß pro GVE soundsoviel Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche besitzen oder pachten, in einem bestimmten Umkreis von der Stallanlage. Es ist dann auch egal was dort wächst (Acker, Weide, Wald etc.) und ob er seine Gülle dort ausbringt oder anderswo, z.b. BGA. Das gleicht sich irgendwie aus.

Das wäre eine simple Methode um eine Flächenbindung praktikabel zu machen. Dann könnte auch in der Hafencity der Stall stehen weil in sagen wir mal 30 KM Umkreis genügend landwirtschaftliche Flächen vorhanden sind.

Gewinne ich jetzt den Blumentopf?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Sa Feb 04, 2012 12:16

Cairon hat geschrieben:@Tooom

Habe ich jemals über den Einsatz von Pflanzschutz- und Düngemitteln geschimpft, habe ich mich über große Ställe aufgeregt, ich habe die Konsequenzen weitestgehend akzeptiert und versuche mich damit zu arrangieren. Ich renne nicht herum und versuche anderen vorzuschreiben wie sie ihren Betrieb führen sollen. Ich will in Deinem Sinne, gar kein Vorbild sein, ich will im System überleben. Und ja es ist schade um die kleine Bäckerei, aber sie war eben nicht zu retten, obwohl wir als alter Verbundenheit dort viel gekauft haben.

Das sollte kein Vorwurf sein, sonder war nur eine Feststellung.
Klar ist auch das die meisten Menschen in unserer Gesellschaft in jeder Beziehung mit dem Strom schwimmen, und leider nichts in Frage stellen. Einfach in diesem System überleben und mitmachen lautet die Devise. Ob das gut ist, wird die Zukunft zeigen. Aber genau gesagt, zeigt uns bereits die Gegenwart, das es eben nicht gut ist. Bei einigen dauerts natürlich etwas länger, bis sie es sehen können. Oder einfach ausgedrückt : sie hören erst den Knall und sehen dann erst den Straßengraben in dem sie mit ihrem PKW liegen. Leider nicht umgekehrt.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Sa Feb 04, 2012 12:26

schimmel hat geschrieben:
Das verstehe ich jetzt nicht....die Flächenbindung ist doch gegeben dadurch, dass der Flächenlose Betrieb seinen organischen Dünger an einen Viehlosen Betrieb abgibt und dieser Betrieb einen Nachweis über die ordnungsgemäße Verwendung des organischen Düngers führen muss....also ist doch eine Bindung der Fläche an einen Tierhalter völliger Unfug. Du sagst sogar es sei egal, ob er seine Gülle auf den Flächen ausbringt....das wäre sogar Gesetzeswidrig. Es muss von jedem Tierhalter nachgewiesen werden, wie er seinen organischen Dünger verarbeitet...und er kann nicht einfach Wald als Fläche angeben, wie soll diese Fläche als Düngerverwertung gelten....du beförderst Umweltverschmutzung....ist dir das klar?


Nicht falsch verstehen, aber wer hat gestern noch gefragt ob der Kindergarten schon vorbei ist ?
Wenn ich hier die Rechtschreibfehler betrachte, kommt mir deine Frage von gestern wieder in den Sinn. :klug:
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 12:27

JDas ist eine dämlich e Argumentation, wir sind alle in den mechanismen der Globalisierung gefangen.
Dabei ist es egal, ob ich das will oder nicht, einen Computer aus D. gibt es nicht. Eine regional hergestellte Landmaschiene auch kaum, schon gar nicht in meinen benötigten größen, obwohl ich noch viele aus der Zeit besitze, als es noch sowas gab.


Also ich antworte nur noch auf das ,weil das weiter oben, naja, sei doch froh wenn alles zusammenbricht, evtl. kommt dann das von dir gewünschte, und da du nicht viel hast kannst du nicht viel verlieren, und wenn die Bank und du was aus dem investierten Geld machen willst, warum solls dann auch nicht der Investor in Form eines Aktionärs?
Ausserdem in einem Verklagestaat wie Deutschland kann ich mir nicht vorstellen das ein Großbetrieb nicht hingehängt wird wenn er sich nicht an Vorschriften hält, werden doch swchon angeschwärzt wenn sie sich in gesetzlichem Rahmen bewegen...

DOCH du bekommt reginaol herstellte Maschinen und Computer..
Geh zu einem versierten Maschinenbauer und sag ihm was du willst... (Und setz dich hin wenn er dir die Rechnung präsentiert...)
Ebenso einen Computer, such dir die richtigen Leute und du bekommst sowas... (Bei der Rechnung, siehe oben...)
Aber wenn man was propagiert, muss man sich erst selber dran halten....
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 12:44

Wenn ich was reperieren lasse mach ich das doch.....
Neukaufen brauch ich auf absehbare Zeit nichts, was ich an Geräten hab unterliegt noch nicht der künstlichen Obsoleszenz...


Ja und die Leuts machen das halt auch so, wenn sie mal vorbeikommen kaufen sie im Hofladen, oder aufm Wochenmarkt, sonst rennen sie in den Discounter.(Ich auch, schrei aber auch nicht nach dem kleinen Kramerladen/bauern/schmied im Dorf..)
Du lässt aber auch Ersatzteile verbauen die in Timbuktu gebaut wurden :wink: .
Es schaut oberflächlich immer alles so einfach und unkompliziert aus, nur wenn man ohne Scheuklappen weiterdenkt, ists eben nicht so einfach "back to the roots" zu fordern...Upps, doch zu fordern schon, allerdings nicht umzusetzen..
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Sa Feb 04, 2012 13:06

@Tooom

Es hat auch schon genug Menschen gegeben die ihre Träume gejagt haben, immer gegen den Strom gezogen sind und dabei die wirklich wichtigen Dinge vollkommen aus den Augen verloren haben. Leider haben sie es erst gemerkt als die Gegenwart sie schon überrollt hatte.

Märtyrertum ist schön, hat nur den Nachteil dass die Märtyrer tot sind.
Zuletzt geändert von Cairon am Sa Feb 04, 2012 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 13:07

Nein, niemals würde ich Teile aus Timbuktu kaufen, noch nicht mal um die Ecke aus Polen oder Tschechhei.
zu miese Qualität.


Wenn mans falsch verstehen will, dann versteht man es halt falsch.. :roll: :wink:

Ich kauf gern mal eine chinesische Maschine, in dem Wissen das die Chinesen schwedisches Holz kaufen...
auf deutsch:
Man kann chinesische Maschinen kaufen, in dem Wissen das die Chinesen deutsche Werkzeugmaschinen/Luxusauto´s kaufen...
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Feb 04, 2012 13:27

schimmel hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht....die Flächenbindung ist doch gegeben dadurch, dass der Flächenlose Betrieb seinen organischen Dünger an einen Viehlosen Betrieb abgibt und dieser Betrieb einen Nachweis über die ordnungsgemäße Verwendung des organischen Düngers führen muss....also ist doch eine Bindung der Fläche an einen Tierhalter völliger Unfug. Du sagst sogar es sei egal, ob er seine Gülle auf den Flächen ausbringt....das wäre sogar Gesetzeswidrig. Es muss von jedem Tierhalter nachgewiesen werden, wie er seinen organischen Dünger verarbeitet...und er kann nicht einfach Wald als Fläche angeben, wie soll diese Fläche als Düngerverwertung gelten....du beförderst Umweltverschmutzung....ist dir das klar?


Es geht doch um eine andere Methode der Flächenbindung als es derzeit praktiziert wird. Bei meinem Vorschlag muß der Tierhaltungsbetrieb die Flächen entweder besitzen oder pachten, auf jeden Fall aber bewirtschaften. Seine Gülle kann er dort ausstreuen, er kann aber auch dafür wie bisher andere Flächen, BGAs usw. benutzen.

Von Gülle in den Wald kippen habe ich nichts gesagt oder gemeint, das entspringt einzig deiner feuchten Fantasie.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Meini » Sa Feb 04, 2012 13:40

Jochens Bruder hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht....die Flächenbindung ist doch gegeben dadurch, dass der Flächenlose Betrieb seinen organischen Dünger an einen Viehlosen Betrieb abgibt und dieser Betrieb einen Nachweis über die ordnungsgemäße Verwendung des organischen Düngers führen muss....also ist doch eine Bindung der Fläche an einen Tierhalter völliger Unfug. Du sagst sogar es sei egal, ob er seine Gülle auf den Flächen ausbringt....das wäre sogar Gesetzeswidrig. Es muss von jedem Tierhalter nachgewiesen werden, wie er seinen organischen Dünger verarbeitet...und er kann nicht einfach Wald als Fläche angeben, wie soll diese Fläche als Düngerverwertung gelten....du beförderst Umweltverschmutzung....ist dir das klar?


Es geht doch um eine andere Methode der Flächenbindung als es derzeit praktiziert wird. Bei meinem Vorschlag muß der Tierhaltungsbetrieb die Flächen entweder besitzen oder pachten, auf jeden Fall aber bewirtschaften. Seine Gülle kann er dort ausstreuen, er kann aber auch dafür wie bisher andere Flächen, BGAs usw. benutzen.

Von Gülle in den Wald kippen habe ich nichts gesagt oder gemeint, das entspringt einzig deiner feuchten Fantasie.


Wenn du im Ausenbereich baust ist das defakto schon der Fall , nur zur Info. Allerdings muss man sich dann auch mal fragen warum so etwas nur für die LW gillt Warum dürfen Autoterile um die Welt gekarrt werden um sie hier zusammen zu bauen, muss VW zukünftig sein Recycling selber auf dem Werksgelände machen ? Die Modehäuser ihre Garne selber produzieren eigene Schafe halten Hanf anbauen und zwar hier wo ihr Markt ist ??? wohl gemerkt es geht nicht darum Gülle zu entsorgen sondern sie als das was sie ist einzusetzen,wertvoller Dünger.Den nachweis wo deine Nährstoffe bleiben musst du schon vor Baubeginn erbringen. Denk mal drüber nach :wink:
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Feb 04, 2012 13:59

Meini hat geschrieben:Wenn du im Ausenbereich baust ist das defakto schon der Fall , nur zur Info. Allerdings muss man sich dann auch mal fragen warum so etwas nur für die LW gillt Warum dürfen Autoterile um die Welt gekarrt werden um sie hier zusammen zu bauen, muss VW zukünftig sein Recycling selber auf dem Werksgelände machen ? Die Modehäuser ihre Garne selber produzieren eigene Schafe halten Hanf anbauen und zwar hier wo ihr Markt ist ??? wohl gemerkt es geht nicht darum Gülle zu entsorgen sondern sie als das was sie ist einzusetzen,wertvoller Dünger.Den nachweis wo deine Nährstoffe bleiben musst du schon vor Baubeginn erbringen. Denk mal drüber nach :wink:

Wenn ein neues Gesetz eingeführt wird ist das alte nicht mehr gültig. Ich bin kein Experte aber wenn ich es richtig verstanden habe können derzeit Mastbetriebe auch ohne eigene Flächen produzieren solange der Nachweis einer sachgemäßen Gülleverwertung erbracht wurde. Das würde sich bei meinem Vorschlag ändern. Damit würden Neubauten in den Hochburgen enorm erschwert, die Mastbetriebe würden sich gleichmäßiger über das Land verteilen.

Ich gebe dir Recht, ähnliche Ausgleichsmaßnahmen wären auch für manch andere Branchen angebracht.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Meini » Sa Feb 04, 2012 14:21

Da gibt es eigentlich schon reichlich in der LW angefangen von dem degressiven VE besatz ab dem du Gewerblich wirst, der gesetzlich Regelung das du im 50% deines Futters selber produzieren können musst um als previligiert zu gelten, das ist die Grundvorraussetzung um eine Genehmigung zu erhalten im Ausenbereich, mit größeren Ställen läufst du zumindest in unserer gegend vor die Wand heißt Ställe über 1500 Mastplätze.

Derartige Regelungen möchte ich mal in Handwerk und Industrie sehen :lol: den Lacher nicht falsch verstehen, ich habe auch nichst für Schweinmastanlagen jenseists der 5000 Plätze übrig. Nur muss man dann auch Konsequent sein, dann Dürfte es Firmen wie Tönnies, Vion ,Westfleisch,Aldi, Lidl ,Edeka ,K+S,Bayer,VW usw usw auch nicht geben in der Größe wie sie da sind. Immer beim Kleinsten anzufangen, finde ich mit verlaub äußerst assi. :evil:
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