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Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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369 Beiträge • Seite 20 von 25 • 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 ... 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Feb 03, 2012 18:13

Die mißgönnen mir auch meinen Betrieb, und tun alles den möglichst platt zu machen....


Inwiefern? :?
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Feb 03, 2012 18:31

Fassi hat geschrieben:Jochen, ich empfehle Dir mal die folgende Lektüre, damit Du mal was von den Grundlagen für die Vermarktungen der Erzeugnisse im Lebenmittelssektor weißt. Die gilt auch, wenn man in D auch nur einen Braten an ein Restaurant lieferst, völlig egal, wie groß man ist. Schafft man das nicht ein zu halten, darf man hier auch nichts verkaufen. Und das ist auf der Forderung nach sicheren Lebensmitteln entstanden. BTW wärs schön, wenn ichs noch so machen könnte wie Opa. Dann könnte ich nämlich wieder eigene Wurst und Fleischwaren statt lebenden Tieren verkaufen, ohne eine hohe 5 stellige Summer vorweg zu investieren.


Wo steht denn in Stein gemeißelt dass man seinen Braten oder Würste für Gastronomie-Kunden unbedingt im eigenen Betrieb herstellen muß?
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Feb 03, 2012 18:35

schimmel hat geschrieben:...übrigens Jochen, du bist mir noch ne Antwort schuldig...
...wie war das noch mit den 5000 Schweinen in der Hamburger Hafencity?

Ich würde ja gerne antworten. Das Problem liegt darin dass ich den Sinn deiner Frage nicht verstehe. Na ja, zu meiner Entschuldigung sei gesagt dass ich kein Abitur habe und auch kein geborener, allwissender Landwirt bin.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Fassi » Fr Feb 03, 2012 20:15

Steht nirgendwo, aber die Regelungen hören ja nicht an der Schlachthaustür auf. Das gilt bis zum Endverbraucher, d.h. im Fall das Restaurants bis auf den Teller! Dazu kommen noch ein paar kleine Details, 1. find erstmal nen Metzger, der noch schlachtet (ist hier ziemlich schwer geworden, die verarbeiten nur noch) und 2. kommen dann die Preise für den Metzger noch drauf. Bei Schafen z.B. reden wir da sehr schnell von 60 -100€ (und mehr) pro Tier für Zerlegen und verarbeiten (d.h. unter 200€ Erlös fahrt man ne Nullnummer oder macht Miese). In der Theorie schreibt sich das ja ganz einfach, aber in der Praxis siehts ganz anders aus (und ehe wieder Deine Weisheit was zu probieren zu schlägt, ich bin da schon seit Jahren dran, mir was zu überlegen und zu probieren).

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Fr Feb 03, 2012 21:28

Bei uns im Ort hat auch gerade die Bäckerei geschlossen, nach 3 Generationen. Sie fanden keinen Nachfolger und Pachten wollte den laden auch keiner. So lange der Eigentümer gewirtschaftet hat blieb halt noch genug zum leben, aber eine Pacht hätte man damit nicht verdienen können, zu viel Konkurrenz durch die Discounter. Schade, ich habe das Brot immer gerne gegessen. Die Leute kaufen billig und daher sterben die Kleinen raus, der Geldbeutel ist näher als die Ideologie. Ich kann mich noch sehr gut an die Schließung des letzten Einzelhändlers hier im Ort erinnern. Die SPD hat Unterschriften gesammelt, es gab Sondersitzungen und Proteste, der Bürgermeister sollte den Laden retten, was rechtlich unmöglich gewesen wäre. Das einzige was den laden hätte retten können, wäre ein geändertes Einkaufsverhalten der Kunden gewesen. Die Leute sind in den Nachbarort gefahren und haben dort bei Aldi, Aktiv, Lidl und Co. groß eingekauft und wenn sie mal eine Kleinigkeit vergessen hatten oder eine Schachtel Zigaretten brauchten haben sie im Ort gekauft. Von diesen Umsätzen kann kein Laden überleben, aber dann sollte man auch nicht heulen wenn der Laden geschlossen wird.
Es ist Niemand gezwungen bei den Discountern zu kaufen, wenn man sich umschaut kann man sich auch direkt auf Höfen oder da o es sie noch gibt in kleinen Läden, Bäckereien und Schlächtereien versorgen. Und wenn es so etwas nicht gibt kann man auch mit etwas Arbeitseinsatz einen ganzen Teil selber Nahrung selber anbauen, Stichwort Schrebergarten. Man kann auch selber Brot backen und wenn jemand wirklich für seine Überzeugung einstehen möchte, so kann man sich auch in gewissen Bereichen einschränken. Das Internet bietet auch eine ganze Menge Möglichkeiten. Sich billig mit Lebensmitteln und Gebrauchsartikeln zu versorgen und sich dann über die produktionstechnischen Folgen zu beschweren finde ich verlogen. Und wer kein Brot backen kann, der kann es lernen. Aber Moral macht halt nur Spaß so lange ich sie von anderen fordern kann, sie kein Geld kostet, man sich nicht einschränken muss und es nicht anstrengend wird.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Fr Feb 03, 2012 22:12

Cairon hat geschrieben:Bei uns im Ort hat auch gerade die Bäckerei geschlossen, nach 3 Generationen. Sie fanden keinen Nachfolger und Pachten wollte den laden auch keiner. So lange der Eigentümer gewirtschaftet hat blieb halt noch genug zum leben, aber eine Pacht hätte man damit nicht verdienen können, zu viel Konkurrenz durch die Discounter. Schade, ich habe das Brot immer gerne gegessen. Die Leute kaufen billig und daher sterben die Kleinen raus, der Geldbeutel ist näher als die Ideologie.


Aber wie man hiermit sieht kauft selbst die Dorfbevölkerung ( auch Landwirte ) dort ein wo es am günstigsten ist.
Ein gutes Vorbild für die Verbraucher in der Großstadt ? :roll: Sollen die nicht regional und teurer kaufen ?

Da wird für einige Cents günstiger in der entfernten Großstadt beim Discounter eingekauft als beim Bäcker oder beim Lebensmittelhändler vor Ort auf dem Dorf. :roll: Kein Wunder also das selbst die Läden auf dem Lande schließen müssen. Früher gabs in jedem Dorf gleich mehrere Läden, die vom Verkauf leben konnten.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Fr Feb 03, 2012 22:32

@Tooom

Habe ich jemals über den Einsatz von Pflanzschutz- und Düngemitteln geschimpft, habe ich mich über große Ställe aufgeregt, ich habe die Konsequenzen weitestgehend akzeptiert und versuche mich damit zu arrangieren. Ich renne nicht herum und versuche anderen vorzuschreiben wie sie ihren Betrieb führen sollen. Ich will in Deinem Sinne, gar kein Vorbild sein, ich will im System überleben. Und ja es ist schade um die kleine Bäckerei, aber sie war eben nicht zu retten, obwohl wir als alter Verbundenheit dort viel gekauft haben.
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 8:11

In dem sie alles was geht zu Mondpreisen kaufen z.B.... und die Gegend leerpachten.


Aber du hast doch deine Flächen, und Wachsen ist doch verpönt... sonst wärst ja du bald Einer von den Großen, und müsstest dich selbst bekämpfen.
Ausserdem machen die es nicht um deinen betrieb zu zerstören, sondern einfach, weil sie es können...
(Das könnten sie auch in der heißgeliebten Wirtschaftsform, sogar noch mehr, ausser du würdest doch enteignen und zerschlagen)
Ich sag immer noch Landwirtschaft-Ja bitte (und ganz ohne Spitzfindigkeiten und Ausgrenzungen).
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 9:45

Sie können es weil sie jährlich allein über 3Mio alleine an Direktzahlungen bekommen....


Aber das richtet sich doch nach der bewirtschafteten Flächengröße,oder?Sind nunmal Groß, bekommen mehr, pro ha das Gleiche,oder? :? (Korrigiert mich, wenn ich falsch liegen und es nicht propotonial läuft..)

In der Freiwirtschft gäbe es keine Subventionierung, und würde sich ein 10.000ha Aktiengesellschaft nicht rentieren, auch wenn er theoretische möglich wäre


Immer noch mehr als ein 10-20ha Betrieb, weil er trotzdem kostensparender produzieren kann...

Ich würde auch davon leben wollen, aber dank Weltmarkt und Globaldings ist das nun nicht möglich.



Tja das wird sich aber erst ändern wenn ein Sonnensturm jegliche Elektronik vernichtet, oder kein Sprit mehr da ist für Lkw´s und Schiffe.
Jede Generation hat nunmal seine Herausforderungen, für deine (und meine) ist es nunmal in einer globalisierte Welt zu bestehen...
Du nutzt ja auch Produkte aus dem globalen Handel, oder? :roll:
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Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 04, 2012 10:17

Schon, aber soch Subventionspraxis konzentriert halt bitter.... wenn Du Millionenbeträge faktisch geschenkt bekommst, juckt Dich auch nicht, wenn Du die Landpreise nach oben treibst, bzw ist das äußerst zielführend, da Du weißt das Deine konkurenten mit lächerlichen Summen keinerlei Chancen haben.
Weiterhin darfst Du den Informationsvorsprung nicht unterschätzen, wenn Du genügend ehemalige Genossen der Barnche, bzw Ehefrauen hoher Vortsandsmitglieder in den entsprechenden Ämtern plaziert hast


Also du wärst für Ungleichbehandlung so 1000ha bekommt X€ (pro ha) - 500ha 2xX€ - 100ha 3xX€ - 20ha 4xX€ - 10ha 5xX€ oder wie?
Na dann lieber gleich weg bevor Ineffizienz unterstützt wird...
(Und dann wäre es trotzdem wieder so -Gleiche Ausgangsbedingungen-Wettbewerbsvorteile für die Großen..)

Das würde sich erst zeigen, wenn die Subventionen fallen, je größer je unflexibler, das war schon zu DDR- Zeiten so, nur haben die das mit Maschienen und Manpower ausgeglichen, und das ist heute nich mehr so.
Vor allem bei schwierigen Erntejahren, wie die letzten zwei....
Landwirtschft hat völlig andere Bedingungen wie Industriebetriebe, eine Einfache Rechnung, groß = Effizent haut in der LW noch weniger hin wie in der Industrie.



Wieso sollte ein großer Agragrbetrieb da unflexibler sein?Mehr Fläche, mehr Risikostreuung möglich, schlechte Jahre, Arbeitskräfte ausstellen,Maschinen abstoßen (Das kannst du als kleiner nicht, bzw. nur begrenzt)....

Ausserdem ändert das alles nichts an der Landwirtschaft -Nein danke Einstellung gewisser Bürgergruppen, oder meinst du ernsthaft das denen 50zig 20ha Betriebe um sie rum , besser gefallen werden als ein 1000ha Betrieb, ob nun 3 350PS Schlepper unterwegs ist, oder in der gleichen Zeit 50zig 70Ps Schlepper? Diese Gruppe "Menschen" fühlen sich von allem angepisst das IHRE Ruhe stört, und die haben völlig den Bezug zu Notwendigkeiten verloren, weil sie so gut versorgt sind.. Sieht man ja immer an dem der hier auf die Pauke haut...

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