Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 12:56

Landwirtschaft....? Nein, danke!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
369 Beiträge • Seite 17 von 25 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 ... 25

Wie würdet ihr auf den Brief der Bürgerinitiative reagieren?

Ja ankreuzen, Massentierhaltung ist nicht vertretbar
26
20%
Ja ankreuzen, und später anders entscheiden
0
Keine Stimmen
Nein ankreuzen, und gegen den Strom schwimmen
20
16%
Einen gesondert Brief schreiben und die eigene Position im Detail offen legen
55
43%
Gar nicht reagieren.
28
22%
 
Abstimmungen insgesamt : 129

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Do Feb 02, 2012 8:26

Weinbauer hat geschrieben:wiki führt zu beginn das hier auf: "Intensivtierhaltung, auch Massentierhaltung oder landlose Tierproduktion, bezeichnet die technisierte Viehhaltung meist nur einer einzigen Tierart in ländlichen Großbetrieben. Das primäre Ziel ist dabei die größtmögliche Erhöhung des erwirtschafteten Ertrages.[1][2]"

http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung

ich würde diese definition vorschlagen, besser so sollte es sein: "haltung einer oder mehrerer über den üblichen haustierbestand hinausgehenden tierart(en) durch entsprechend ausgebildete oder geschulte personen (sachkundenachweis)."
der einfachheit wegen könnten wir sie auch "profis" nennen.


Damit wirst Du nicht weit kommen, dann musst du nämlich den üblichen Haustierbestand definieren. Bezieht sich der Haustierbestand bzw. Nutztierbestand auf GV, auf Tiere je Art oder wie soll das laufen? Der übliche Schweinebestand ist in Vechta deutlich größer als in München, geht es dann um lokale Einschätzungen, so dass ein Betrieb im Saarland Massentierhalter ist, würde der Betrieb in Cloppenburg stehen wäre er es nicht?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Do Feb 02, 2012 12:20

Wikipedia weicht auf den Begriff "Intensivtierhaltung" aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung
Die angegebene Definition fand ich aber auch alles andere als passend.

Ich hatte gehofft das einige von selbst drauf kommen, nachdem ich den Anstoß gegeben hatte. Naja... das hat nicht geklappt. :D
Nun, muß ich es eben nochmal erklären. Der Begriff Massentierhaltung läßt sich nicht an einer genauen Stückzahl erläutern. Genausowenig wie sich ein Raser an der genauen Geschwindigkeit einstufen läßt. Oder wie sich ein Alkoholiker oder Komasäufer in eine genaue Trinkmenge einstufen lassen. Z.B. ab : 1,6 Liter täglich... siehe mein letzter Beitrag, da wurde das alles eigentlich schon ausreichen erklärt. :roll:
Also somit gibt es keine genaue Eingrenzung nach Zahlen.
Aber bedeuted dies das es weder Komasäufer noch Alkoholiker gibt ? Nein !!! Diese Probleme gibt es sehr wohl, leider. Auch ohne penible Stückzahl-definition oder Eingrenzung. Und das gleiche trifft auf Massentierhaltung zu.

Nun solltens nach dieser neuerlichen Ausführung endlich die letzten begriffen haben. :prost: :mrgreen:

Wie ich sehe sind wir bei der Abstimmung bei Massentierhaltung schon bei 20% angelangt... in einem Landforum... upps. :shock:
Zuletzt geändert von Tooom am Do Feb 02, 2012 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
Tooom
 
Beiträge: 210
Registriert: Mo Okt 10, 2011 13:07
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Weinbauer » Do Feb 02, 2012 12:21

genau deswegen "üblichen". das muss an den betrieben der region gemessen werden. es würde zumindest die 2-4 ziegen, schafe, rinder, schweine oder auch pferde fraktion ausschliessen. welche nur wirklich nicht dazu zählt und in aller regel auch keine sachkunde besitzt.
würde aber auch hunde-, katzenzüchter etc. einbeziehen.
dort würden "üblicherweise" wohl 4 oder mehr hunde schon eine unübliche zahl darstellen ;)

eine ganz konkrete zahl kannst du bei so einer definition nicht erwarten.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
Weinbauer
 
Beiträge: 2864
Registriert: Mo Okt 18, 2004 22:31
Wohnort: pfalz :)
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Do Feb 02, 2012 12:23

Wini hat geschrieben:Nein, wir brauchen Gesetze damit die Agrarindustrie nicht in unsere schönen Dörfer einzieht.

Anlagen dieser Größenordnung sind industrielle Massentierhaltung und haben mit
bäuerlicher Landwirtschaft nix aber auch gar nix mehr zu tun.


Zu diesem Thema hab ich noch einen interessanten Beitrag. Wenn ich mal Zeit habe geh ich näher drauf ein.
Tooom
 
Beiträge: 210
Registriert: Mo Okt 10, 2011 13:07
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Weinbauer » Do Feb 02, 2012 12:25

Cairon hat geschrieben:Damit wirst Du nicht weit kommen, dann musst du nämlich den üblichen Haustierbestand definieren. Bezieht sich der Haustierbestand bzw. Nutztierbestand auf GV, auf Tiere je Art oder wie soll das laufen? Der übliche Schweinebestand ist in Vechta deutlich größer als in München, geht es dann um lokale Einschätzungen, so dass ein Betrieb im Saarland Massentierhalter ist, würde der Betrieb in Cloppenburg stehen wäre er es nicht?


genau, womit meist auch dem element des "empfindens" rechnung getragen wird. wo kleinere bestandsgrössen üblich, wird die bevölkerung, auch schneller von einer "massentierhaltung" sprechen.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
Weinbauer
 
Beiträge: 2864
Registriert: Mo Okt 18, 2004 22:31
Wohnort: pfalz :)
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Fassi » Do Feb 02, 2012 12:29

Wie ich sehe sind wir bei der Abstimmung bei Massentierhaltung schon bei 20% angelangt... in einem Landforum... upps.


Und wieviele davon sind Deine Mehrfachaccounts?

BTW: Die Alkoholikerdefinition kommt ohne Mengenangeben aus? Aber von Tier fehlt da immer noch eine analoge Definition, das geht auch ganz ohne Tierzahlen, aber halt mit anderen Indikatoren. Zähl da doch mal auf. Oder geht das etwa nicht, weil uns der geistige Horizont dafür fehlt. Oder Dir auch nur ansatzweise Fachwissen, um sowas zu finden. Sagt einem ja schließlich weder das Fernsehn noch PETA.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
Benutzeravatar
Fassi
 
Beiträge: 7993
Registriert: Mi Feb 13, 2008 0:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 13:41

Es ist sicherlich schwierig bis unmöglich den Begriff Massentierhaltung objektiv zu definieren. Mir sind da aber zumindest 2 Anhaltspunkte in den Sinn gekommen:

1. Ab einer bestimmten Bestandsgröße ist es nicht mehr technisch oder finanziell möglich, einzelne erkrankte Tiere zu identifizieren und individuell mit Medikamente zu behandeln. Da bekommt dann der gesamte Bestand vorsorglich die Behandlung.

2. Eine weitere Definition könnte in der dem Betrieb gehörenden Ackerfläche liegen. Wenn diese potentiell nicht ausreicht um die gesamten Futterpflanzen anzubauen und die Gülle zu verwerten. Wie gesagt potenziell, denn nicht auf jedem Standort kann jede Futterpflanze gedeihen. Da müsste man mit Durchschnittswerten operieren.
Jochens Bruder
 
Beiträge: 1162
Registriert: Fr Okt 14, 2011 3:16
Wohnort: Tigaon, Philippinen und Hamburg
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Tooom » Do Feb 02, 2012 14:15

Jochens Bruder hat geschrieben:1. Ab einer bestimmten Bestandsgröße ist es nicht mehr technisch oder finanziell möglich, einzelne erkrankte Tiere zu identifizieren und individuell mit Medikamente zu behandeln. Da bekommt dann der gesamte Bestand vorsorglich die Behandlung.


Genau das ging doch neulich durch die Medien. Das in großen Hähnchenmastbetrieben, jedes Tier in seinen 30 Lebenstagen mehrere Antibiotika bei ersten Verdachtsfällen über die Nahrung erhalten.
Wie du richtig schreibst ist bei diesen großen Tieransammlungen keine individuelle Behandlung oder Kontrolle möglich. Die Regierung hat angekündigt zu handeln.
Zuletzt geändert von Tooom am Do Feb 02, 2012 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
Tooom
 
Beiträge: 210
Registriert: Mo Okt 10, 2011 13:07
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Nordhesse » Do Feb 02, 2012 14:16

Bei einzeln erkrankten Tieren wird es schon ab 100 st. schwierig zu behandeln- erkennen ist nicht das Problem.

Flächengebundene Tierhaltung ist sicherlich ersterbenswert, aber auch da gibt es Grenzfälle: z.B. Gülleabgabe an BGA

Genauso lässt Tierschutz sich nicht an Größe festmachen oder durch Gesetze verordnen. Tierschutz liegt im Auge des Betrachters
Nordhesse
 
Beiträge: 4030
Registriert: So Mai 22, 2011 7:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Do Feb 02, 2012 14:34

Weinbauer hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Damit wirst Du nicht weit kommen, dann musst du nämlich den üblichen Haustierbestand definieren. Bezieht sich der Haustierbestand bzw. Nutztierbestand auf GV, auf Tiere je Art oder wie soll das laufen? Der übliche Schweinebestand ist in Vechta deutlich größer als in München, geht es dann um lokale Einschätzungen, so dass ein Betrieb im Saarland Massentierhalter ist, würde der Betrieb in Cloppenburg stehen wäre er es nicht?


genau, womit meist auch dem element des "empfindens" rechnung getragen wird. wo kleinere bestandsgrössen üblich, wird die bevölkerung, auch schneller von einer "massentierhaltung" sprechen.


Und was ist dann mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz? Dann gelten für Betriebe in klein strukturierten gebieten andere Auflagen wie für Betriebe in deren Nachbarschaft die Betriebe größer sind, da möchte ich mal sehen wie lange soetwas vor Gericht stand hält.
Jochens Bruder hat geschrieben:Es ist sicherlich schwierig bis unmöglich den Begriff Massentierhaltung objektiv zu definieren. Mir sind da aber zumindest 2 Anhaltspunkte in den Sinn gekommen:

1. Ab einer bestimmten Bestandsgröße ist es nicht mehr technisch oder finanziell möglich, einzelne erkrankte Tiere zu identifizieren und individuell mit Medikamente zu behandeln. Da bekommt dann der gesamte Bestand vorsorglich die Behandlung.

2. Eine weitere Definition könnte in der dem Betrieb gehörenden Ackerfläche liegen. Wenn diese potentiell nicht ausreicht um die gesamten Futterpflanzen anzubauen und die Gülle zu verwerten. Wie gesagt potenziell, denn nicht auf jedem Standort kann jede Futterpflanze gedeihen. Da müsste man mit Durchschnittswerten operieren.


Bei Geflügel mag es so sein, aber bei Schweinen ist eine individuelle Kontrolle großer Bestände doch gar kein Problem. Flüssigfütterung mit Quertrog und beim Füttern durchgehen, da sieht man am Fressverhalten der Tiere wie es ihnen geht. Wenn ein Schwein nicht entsprechend mit am Trog steht oder gleich wieder zurück weicht bekommt es einen Farbstrich und man kehrt zurück und behandelt es bzw. ruft den Tierarzt. Sehr große Einheiten haben sogar meist eigene Tierärzte. Je nach dem wie groß die Anlage ist teile ich sie zwischen mehreren Arbeitskräften auf und schon habe ich genug Tierbeobachtung. bei Sauen und Ferkel mag es etwas schlechter sein, aber wenn ich Arbeitsorganisation stimmt kann ich auch hier gute Arbeit leisten. Die Grenzen einer Arbeitskraft sind fest, aber wer sagt, dass ich nicht mehr Arbeitskräfte einsetzen kann?

Wenn Du die Fläche nicht nachweisen kannst, kommst Du automatisch in den Bereich der gewerblichen Tierhaltung und wenn man die Möglichkeit hat Fläche über Verträge nachzuweisen, wo ist dann das Problem. Soll nur soviel Fläche da sein, dass der Betrieb seine Tiere versorgen könnte oder muss er es wirklich tun zu mindest teilweise wenn mit entsprechenden Früchten machbar sind? Da ist doch nichts wirklich greifbar und wenn man gegen etwas ist, dann sollte man zumindest wissen was man eigentlich genau meint.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 14:45

Nordhesse hat geschrieben:
Flächengebundene Tierhaltung ist sicherlich ersterbenswert, aber auch da gibt es Grenzfälle: z.B. Gülleabgabe an BGA

Ja, deshalb meinte ich auch potenzielle Fläche, ob sie nun auch für die Tiere verwendet wird wäre dann unwichtig. Also pro GVE soundsoviel Quadratmeter Acker, Grünland oder Wald. Anders würde das wohl auch kaum gehen weil z.B. die zulässigen Güllemengen pro Hektar je nach Boden usw. stark schwanken.

Nordhesse hat geschrieben:Genauso lässt Tierschutz sich nicht an Größe festmachen oder durch Gesetze verordnen. Tierschutz liegt im Auge des Betrachters


So sieht es wohl aus. Ich persönlich kann es jedenfalls nicht fassen dass gemäß unserer tollen Tierschutzgesetze 7 Ferkel auf einem Quadratmeter zusammengequetscht werden dürfen. Auch begreife ich nicht warum es kein generelles Importverbot für Eier und Ei-Produkte aus EU-Ländern gibt die weiterhin Käfighaltung erlauben. Weiterhin ist mir schleierhaft warum Bio-Futtermittel um die halbe Welt geschippert und gekarrt werden dürfen.
Jochens Bruder
 
Beiträge: 1162
Registriert: Fr Okt 14, 2011 3:16
Wohnort: Tigaon, Philippinen und Hamburg
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 14:49

Cairon hat geschrieben:
Bei Geflügel mag es so sein, aber bei Schweinen ist eine individuelle Kontrolle großer Bestände doch gar kein Problem. Flüssigfütterung mit Quertrog und beim Füttern durchgehen, da sieht man am Fressverhalten der Tiere wie es ihnen geht. Wenn ein Schwein nicht entsprechend mit am Trog steht oder gleich wieder zurück weicht bekommt es einen Farbstrich und man kehrt zurück und behandelt es bzw. ruft den Tierarzt.


Das will ich gerne glauben. Die Frage ist allerdings, inwieweit das auch flächendeckend praktiziert wird?
Jochens Bruder
 
Beiträge: 1162
Registriert: Fr Okt 14, 2011 3:16
Wohnort: Tigaon, Philippinen und Hamburg
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Cairon » Do Feb 02, 2012 14:57

Jochens Bruder hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:
Bei Geflügel mag es so sein, aber bei Schweinen ist eine individuelle Kontrolle großer Bestände doch gar kein Problem. Flüssigfütterung mit Quertrog und beim Füttern durchgehen, da sieht man am Fressverhalten der Tiere wie es ihnen geht. Wenn ein Schwein nicht entsprechend mit am Trog steht oder gleich wieder zurück weicht bekommt es einen Farbstrich und man kehrt zurück und behandelt es bzw. ruft den Tierarzt.


Das will ich gerne glauben. Die Frage ist allerdings, inwieweit das auch flächendeckend praktiziert wird?


Das ist ja ein tolles Totschlagargument, es ist verboten Banken zu überfallen und es wird trotzdem von einigen gemacht sind dann alle schuld? Es ist im eigenen Interesse jedes Tierhalters die Tier gut zu versorgen und gesund zu halten, was verdient man an einem kranken Bestand oder an einem verendeten Tier? Es mag Fälle geben in denen es anderes ist, aber das sind dann Dinge die in die Verantwortung des einzelnen Betriebsleisters fallen. Eine kranke Sau bringt keine Ferkel, ein krankes Ferkel kann man nicht verkaufen und ein krankes Mastschwein wird verworfen, wo besteht als ein Interesse der Betriebsleiter ihre Tier nicht ordentlich zu versorgen oder sie nicht gesund zu erhalten?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 15:27

Cairon hat geschrieben:
Das ist ja ein tolles Totschlagargument, es ist verboten Banken zu überfallen und es wird trotzdem von einigen gemacht sind dann alle schuld? Es ist im eigenen Interesse jedes Tierhalters die Tier gut zu versorgen und gesund zu halten,

Ja schon, ist aber völlig am Thema vorbei. Es ging um die präventive Medikamentenversorgung großer Tierbestände. Wie hoch mag da der Anteil der scharzen Schafe sein? Es ist ja auch eine Rechenaufgabe: Was ist billiger, erkrankte Tiere einzeln zu behandeln oder alle in einem Rutsch. Das eine kostet Zeit, das andere Geld für zusätzliche Medikamente.
Jochens Bruder
 
Beiträge: 1162
Registriert: Fr Okt 14, 2011 3:16
Wohnort: Tigaon, Philippinen und Hamburg
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landwirtschaft....? Nein, danke!

Beitragvon Jochens Bruder » Do Feb 02, 2012 16:01

schimmel hat geschrieben:...und immer wieder wird die gleiche Schei.e gequirrlt...warum darf ich nicht in der Hamburger Hafencity 5000 Schweine halten (abgesehen von der rechtlichen Relvanz, meine ich die Unabhängigkeit von der Fläche)?
Wer mir das erklären kann, der gewinnt einen Blumentopf!

Weil dann wegen dem Gestank die Immobilienpreise im Milliardenbereich sinken würden? Oder weil eine Schweinemastanlage nicht im Bebauungsplan vorgesehen ist?

Nachdem ich nun zwei Blumentöpfe gewonnen habe würde ich es begrüßen wenn aus deinem Hirn etwas Konstruktives zum Thread-Thema rausquirlen würde.
Jochens Bruder
 
Beiträge: 1162
Registriert: Fr Okt 14, 2011 3:16
Wohnort: Tigaon, Philippinen und Hamburg
  • Website
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
369 Beiträge • Seite 17 von 25 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 ... 25

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: 309erwolfi, Bing [Bot], Google Adsense [Bot], MrBurns, Nick

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki