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Landwirtschaft, warum tuen wir uns das noch an?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Matz » Mi Nov 30, 2011 20:32

tyr hat geschrieben:Schön wenn´s so wäre....
Die Wirklichkeit sieht aber eher so aus: Ohne richtige Geburt kein Preis, egal wie fleißig...


Die beliebteste Ausrede all derer, die es mit dem Fleiß nicht so haben....... :wink:
Viele Grüße, M a t t h i a s
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Mi Nov 30, 2011 20:56

Dann walte bitte deines Amtes..... :D
Bild Eine 2`te Verwarnung ohne Begründung ist wie Sex ohne Höhepunkt.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Lettlandbauer » Mi Nov 30, 2011 21:12

Wenn ich mich aufhänge, kriegt hier auch keiner einen qm Pachtland mehr ...... also bringt es euch auch nichts ein .... Amoklauf bringt auch nix : Man trifft nur die verkehrten ...[/quote]

Musst halt an der richtigen Stelle laufen. :mrgreen:
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Do Dez 01, 2011 10:14

Cairon hat geschrieben:Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?


Ist das nicht jammern auf höchstem Niveau ?
Zuerst habt ihr als Landwirt von euren Eltern euren Hof und Landbesitz sowie Inventar vererbt, also geschenkt bekommen was einen nicht unerheblichen Wert darstellt der irgendwann teuer versilbert werden kann. Dazu bekommt ihr jährlich eine nicht unerhebliche Summe vom Steuerzahler als Subventionen geschenkt und aufs Konto überwiesen.
Es gibt Landwirte die jährlich 50 000 Euro auf diese Weise einnehmen also wesentlich mehr als eine Familie das ganze Jahr über verdient wo Mann und Frau täglich arbeiten gehen.
Da haben 99% aller Bürger bestimmt mehr Gründe um zu jammern.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Do Dez 01, 2011 10:25

Ja klar, ein „normaler Arbeitnehmer“ hat ja auch so viele Fixkosten und Instandhaltungskosten wie ein LW. :lol:
Bild Eine 2`te Verwarnung ohne Begründung ist wie Sex ohne Höhepunkt.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Do Dez 01, 2011 10:29

FrauMüller hat geschrieben:Ja klar, ein „normaler Arbeitnehmer“ hat ja auch so viele Fixkosten und Instandhaltungskosten wie ein LW. :lol:

Landwirte in Neuseeland bekommen übrigens ebenfalls keine Staatsgelder. Die werden behandelt wie jedes außerlandwirtschaftliche Unternehmen.

Was haben Fixkosten und Instandhaltungskosten mit Subventionen zu tun ?
Gibt viele Unternehmen in Deutschland die haben hohe Fix und Instandhaltungskosten und bekommen keine Unterstützung vom Staat. Gerade Fuhrunternehmen müssen mit der günstigen Konkurrenz aus dem Osten klarkommen. Wenn die ihre Kosten und Einnahmen nicht im Griff haben gehen die Pleite. Was auch sehr oft passiert.
Zuletzt geändert von Tooom am Do Dez 01, 2011 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Cairon » Do Dez 01, 2011 10:36

Tooom hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?


Ist das nicht jammern auf höchstem Niveau ?
Zuerst habt ihr als Landwirt von euren Eltern euren Hof und Landbesitz sowie Inventar vererbt, also geschenkt bekommen was einen nicht unerheblichen Wert darstellt der irgendwann teuer versilbert werden kann. Dazu bekommt ihr jährlich eine nicht unerhebliche Summe vom Steuerzahler als Subventionen geschenkt und aufs Konto überwiesen.
Es gibt Landwirte die jährlich 50 000 Euro auf diese Weise einnehmen also wesentlich mehr als eine Familie das ganze Jahr über verdient wo Mann und Frau täglich arbeiten gehen.
Da haben 99% aller Bürger bestimmt mehr Gründe um zu jammern.


Das zeigt doch mal wie viel Ahnung Du hast was wirklich auf den Höfen abgeht. Die Zahlungen der EU sind keine Subventionen, sondern Ausgleichszahlungen dafür, dass man die Lebensmittelpreise künstlich niedrig hält und gleichzeitig die Bauern noch unter Druck setzt. Welche Belastung es darstellt einen Betrieb zu führen, kannst Du Dir anscheinend gar nicht vorstellen. Mit dem Hof erbt man eine ganze Menge Verantwortung und es ist ja nicht so dass man ihn gleich auf Schlag verkaufen könnte, mach Dich mal schlau was das Erbrecht in der Landwirtschaft angeht. Wie kannst Du das Gewicht eines Kreuzes beurteilen, dass Du selber nie getragen hast?
Zuletzt geändert von Cairon am Do Dez 01, 2011 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Do Dez 01, 2011 10:55

Tooom hat geschrieben:
FrauMüller hat geschrieben:Ja klar, ein „normaler Arbeitnehmer“ hat ja auch so viele Fixkosten und Instandhaltungskosten wie ein LW. :lol:

Landwirte in Neuseeland bekommen übrigens ebenfalls keine Staatsgelder. Die werden behandelt wie jedes außerlandwirtschaftliche Unternehmen.

Was haben Fixkosten und Instandhaltungskosten mit Subventionen zu tun ?
Gibt viele Unternehmen in Deutschland die haben hohe Fix und Instandhaltungskosten und bekommen keine Unterstützung vom Staat. Gerade Fuhrunternehmen müssen mit der günstigen Konkurrenz aus dem Osten klarkommen. Wenn die ihre Kosten und Einnahmen nicht im Griff haben gehen die Pleite. Was auch sehr oft passiert.


1. Wir sind hier in Deutschland und nicht in Neuseeland, wenn Du das Land so vorteilhaft findest kannste ja Auswandern.

2. Fixkosten und Instandhaltungskosten fallen bei einen „normalen Arbeitnehmer“ von dem Du gesprochen hast nicht an zumindest minimal. Ob ich nun ne 70qm Wohnung unterhalten muss (Fixkosten)oder einen Betrieb mit 70 Hektar und so und so viele Tiere ist schon ein kleiner Unterschied.

3.Instandhaltungskosten fallen bei einen „normalen Arbeitnehmer“ von dem Du gesprochen hast in diesem Rahmen nicht an, außer er hat 4-5 Schlepper mit den passenden Gerätschaften um zur Arbeit zukommen.

4. Unternehmen die hohe Fix und Instandhaltungskosten haben, haben auch dem entsprechende Gewinne, wenn sie die nicht hätten, würden sie auch nicht wachsen und ihre Kosten wären den entsprechend auch geringer. Ey wie blöd biste eigentlich. :roll:

5. Und entscheide Dich ob Du von Arbeitnehmern sprichst oder von Arbeitgebern das sind zwei Paar Schuhe.

6. Und zu guterlest kommt es mir so vor, das Du irgendwelche Minderwertigkeitsprobleme hast.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Dez 01, 2011 11:03

Tooom hat geschrieben:Zuerst habt ihr als Landwirt von euren Eltern euren Hof und Landbesitz sowie Inventar vererbt, also geschenkt bekommen was einen nicht unerheblichen Wert darstellt der irgendwann teuer versilbert werden kann. Dazu bekommt ihr jährlich eine nicht unerhebliche Summe vom Steuerzahler als Subventionen geschenkt und aufs Konto überwiesen.
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Man erbt einen Arbeitsplatz. Nicht das das nichts wäre, aber mehr ist es eben auch nicht.
Und die Subventionen dienen lediglich zur Gängelung der aktiven Landwirte.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Do Dez 01, 2011 11:13

Die Zahlungen der EU sind keine Subventionen, sondern Ausgleichszahlungen dafür, dass man die Lebensmittelpreise künstlich niedrig hält und gleichzeitig die Bauern noch unter Druck setzt.

Das stimmt doch alles nicht. Lebensmittelpreise werden nicht künstlich niedrig gehalten das liegt nur an dem Angebot und Nachfrage und sonst nichts. Wie das jeder seit Jahren feststellen kann. Der Getreidepreis lag vor wenigen Jahren auf einem Rekordniveau, ebenso kürzlich der Kaffeepreis. Da war von künstlicher Abwertung nichts zu sehen weil es die nicht gibt sonder nur als Ausrede verwendet wird. Zurzeit gibts ein Überangebot an Getreide und der Preis fällt wie überall zu lesen ist.
Wem das noch immer nicht einleuchtet... :roll:
http://www.godmode-trader.de/nachricht/ ... 64604.html

Unter Druck werden andere Unternehmen gesetzt. Der deutsche Fuhrpark wird im Preis niedrig gehalten, da er sonst von der Osteuropäischen Konkurrenz eiskalt abgehängt wird. Oder hält der LKW Fahrer seine Lenkzeiten nicht ein bekommt er und zusätzlich sein Chef Strafen im Tausenderbereich, Punkte in Flensburg und das Fahrzeug bleibt stehen. Bei Wiederholungstäter gehts nocht drastischer zu.

Die ganzen Vorschriften müssen bei anderen Unternehmen egal welcher Bereich auch ohne Subventionen penibel eingehalten werden. Subventionen haben mit Vorschriften und deren Einhaltung überhaupt nichts zu tun.
Dazu kommt wie schon gesagt als Beispiel bei Fuhrunternehmer die wesentlich billigerer Konkurrenz aus dem Osten. Wieder ohne staatliche Unterstützung für das deutsche Unternehmen und somit ohne Ausgleich.
Warum bekommt der pro Fracht keine Subvention ?
Der hat schließlich die 3fach höheren Ausgaben bei Arbeitskosten.
Aber dreht es ruhig wie es euch gefällt. Die Wahrheit sieht aus wie ichs eben beschrieben habe. Durch leugnen und ständiges wiederholen wird eine Unwahrheit auch nicht wahrer.
Mir war wichtig das ich das klargestellt habe. Jetzt überlaß ich euch wieder das Feld und ihr könnt weiterjammern. :prost:
Bene valete...
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Justice » Do Dez 01, 2011 11:22

FrauMüller hat geschrieben:

4. Unternehmen die hohe Fix und Instandhaltungskosten haben, haben auch dem entsprechende Gewinne, wenn sie die nicht hätten, würden sie auch nicht wachsen und ihre Kosten wären den entsprechend auch geringer.



Du meinst wohl eher Umsätze. Hohe Kosten in der Produktion verringern den Gewinn.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon schwester_lulu » Do Dez 01, 2011 11:25

Tooom hat geschrieben:jede Menge heisse Luft und noch mehr Neid

Ich mach Dir nen Vorschlag. Lass uns tauschen. Du machst meinen Job, mit allem drum und dran. Und ich Deinen. ;-)

Oder willst Du lieber weitersaufen?? :prost:
Egoismus ist die Kunst schuldig zu sein ohne depressiv zu werden.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Dez 01, 2011 11:28

Die (UN)Wahrheit sieht aus wie ichs eben beschrieben habe.


Hey du gibst dir auch gleich selbst eine Antwort auf diesen dämlichen Satz

Durch leugnen und ständiges wiederholen wird eine Unwahrheit auch nicht wahrer.


Ausserdem sind meist die, die meinen sie hätte die Wahrheit(Was ist Wahrheit?) für sich gepachtet, die größten Lügner... :roll:
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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