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Landwirtschaft, warum tuen wir uns das noch an?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Cairon » Sa Dez 03, 2011 15:44

@tyr

Wenn Du deine Kette weiter denkst würden dann auf der Anbieter-Seite die Betriebe weg brechen bzw. es würde zu einer massiven Konzentration kommen, langfristig hätten es die Discounter dann mit gleichwertigen Gegner zu tun. das wären dann wohl eher große Agrarkonzerne, aber meiner Meinung nach würde es darauf hinaus laufen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon SHierling » Sa Dez 03, 2011 15:53

Wenn Du deine Kette weiter denkst würden dann auf der Anbieter-Seite die Betriebe weg brechen bzw. es würde zu einer massiven Konzentration kommen, langfristig hätten es die Discounter dann mit gleichwertigen Gegner zu tun. das wären dann wohl eher große Agrarkonzerne, aber meiner Meinung nach würde es darauf hinaus laufen.


Wieso "würde" ? Das ist doch genau das, was seit 40 Jahren passiert?! Und ohne Ausgleichszahlungen wären die Folgen noch viel eher und noch viel deutlicher gewesen.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Cairon » Sa Dez 03, 2011 16:34

@SHierling

Genau das meinte ich, der Trend wird durch die Ausgleichszahlungen gebremst.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
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Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Sa Dez 03, 2011 17:24

automatix hat geschrieben: und dann, nachdem die Diskussion ihm langsam aber sicher wiederlegt hat

Also ich konnte zu meinen angesprochenen Themen bisher keine einzige erstzunehmende Widerlegung finden. Deshalb bezweifle ich ob zu früheren Zeiten etwas widerlegt wurde oder ob die genannten Forumsteilnehmer einfach zum Spaß gelöscht wurden. Aber das ist euer Problem.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Sa Dez 03, 2011 17:27

explicit hat geschrieben:Ich verstehe irgendwie nicht so ganz dass hier so auf Toom losgegangen wird, so ganz aus der Luft gegriffen sind seine Beispiele ja auch nicht. Deutsche Chemiefabriken müssen z.B. auch deutsche Umweltstandards einhalten und sich trotzdem ohne Subventionen auf dem Weltmarkt gegen die Chinesen durchsetzen.

Wollte nur darauf hinweisen, dass die Argumentation mit den Auflagen und dem Niedrighalten der Lebensmittelpreise nicht sehr überzeugend wirkt

Das meine Argumente mehr als berechtigt sind stimmt und es freut mich das auch Landwirte das so sehen. Aber selbst berechtigte Argumente werden hier sehr schnell und grundlos als Provokation ausgelegt. Vermutlich haben einige bei diesen Themen ein schlechtes Gewissen. Andere Gründe kann ich mir nicht vorstellen.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon flower-bauer » Sa Dez 03, 2011 17:36

...
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon automatix » Sa Dez 03, 2011 17:36

Cairon hat dir lang und breit geantwortet, du hast daraufhin mit einen dürren einzeiler das alles abgetan.

Der Fakt ist, ohne die ganzen Subventionen, vor allen die Zuschüsse zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung, würde sich die Landwirtschaft in Europa ziemlich schnell auf die Filetregionen reduzieren - und keiner mehr würde sich mit den Gebirgswiesen ärgern, mit den steinböden, mit Beregnungsböden usw - weil man es sich nicht mehr leisten könnte, solche Flächen zu bewirtschaften - und da würden dann massiv Lebensmittel wegbrechen, die dann einfach fehlen - was das dann für den Preis bedeutet kannst dir ja selber ausdenken oder?

Entweder teuer oder die gute Qualität aus Tschernobyl
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon frank1973 » Sa Dez 03, 2011 17:45

Ich schlage vor wir hacken nicht mehr auf den Subventionen herum,dafür gibt es den Thread "Subventionen abschaffen" sondern wenden uns wieder dem eigentlichen Thema zu.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Tooom » Sa Dez 03, 2011 17:53

automatix hat geschrieben:Cairon hat dir lang und breit geantwortet, du hast daraufhin mit einen dürren einzeiler das alles abgetan.

Der Fakt ist, ohne die ganzen Subventionen, vor allen die Zuschüsse zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung, würde sich die Landwirtschaft in Europa ziemlich schnell auf die Filetregionen reduzieren - und keiner mehr würde sich mit den Gebirgswiesen ärgern, mit den steinböden, mit Beregnungsböden usw - weil man es sich nicht mehr leisten könnte, solche Flächen zu bewirtschaften - und da würden dann massiv Lebensmittel wegbrechen, die dann einfach fehlen - was das dann für den Preis bedeutet kannst dir ja selber ausdenken oder?

Entweder teuer oder die gute Qualität aus Tschernobyl


Seh ich nicht so. Subventionen haben politische Beine und das auch noch in Zeiten in denen kein Geld da ist. Und politische Beine haben kurze Beine, was bedeuted das sich somit die Landwirtschaft in diesen Gebieten niemals selber tragen wird und das ist somit nichts weiter als eine Planwirtschaft. In Zeiten einer globalen Weltwirtschaft und Rekordverschuldungen aller Staaten sind diese Gelder ohnehin nicht länger aufrechtzuerhalten und dann kommt eines Tages der große Knall.

Ich schlage vor wir hacken nicht mehr auf den Subventionen herum,dafür gibt es den Thread "Subventionen abschaffen" sondern wenden uns wieder dem eigentlichen Thema zu.

Guter Vorschlag. Meinerseits ist ohnehin alles zu diesem Thema gesagt.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon SHierling » Sa Dez 03, 2011 18:05

Seh ich nicht so. Subventionen haben politische Beine und das auch noch in Zeiten in denen kein Geld da ist. Und politische Beine haben kurze Beine, was bedeuted das sich somit die Landwirtschaft in diesen Gebieten niemals selber tragen wird und das ist somit nichts weiter als eine Planwirtschaft. In Zeiten einer globalen Weltwirtschaft und Rekordverschuldungen aller Staaten sind diese Gelder ohnehin nicht länger aufrechtzuerhalten und dann kommt eines Tages der große Knall.


Na, dann sag doch einfach mal an, welche Teile "der Weltwirtschaft" DICH dann noch füttern sollen. Wie stellst Du Dir einen "Weltmarktpreis" denn vor, wenn es unterschiedliche Klimazonen gibt: glaubst Du, die Gegenden ohne Winter versorgen diejenigen mit Winter dann mit? Oder in Afrika wächst dann plötzlich Getreide?
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon johndeere8608 » Sa Dez 03, 2011 18:20

Staune immer wieder wie ihr dem Lausbuben euere kostbare Zeit verschwendet. Bei dem Herbertli ist doch sowiso Hopfen und Malz verloren. haben wir doch schon X-mal versucht.

Nichts für ungut.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Rumpsteak » Sa Dez 03, 2011 18:52

frank1973 hat geschrieben:Ich schlage vor wir hacken nicht mehr auf den Subventionen herum,dafür gibt es den Thread "Subventionen abschaffen" sondern wenden uns wieder dem eigentlichen Thema zu.


Wenn ihr dann wie von Frank vorgeschlagen wieder aufs eigentliche Thema zurück kommen würdet.. :klug:.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon johndeere8608 » Sa Dez 03, 2011 18:59

Rumpsteak hat geschrieben:
frank1973 hat geschrieben:Ich schlage vor wir hacken nicht mehr auf den Subventionen herum,dafür gibt es den Thread "Subventionen abschaffen" sondern wenden uns wieder dem eigentlichen Thema zu.


Wenn ihr dann wie von Frank vorgeschlagen wieder aufs eigentliche Thema zurück kommen würdet.. :klug:.



Sorry, das musste noch sein, jetzt gebe ich ruhe.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon SHierling » Sa Dez 03, 2011 19:11

Fein. Ich stell mal zur DIskussion, was mir im Lauf der Zeit an Argumenten PRO Landwirtschaft so über den Weg gelaufen ist

- man hockt nicht nur in einem Büro herum
- man muß nicht Klinken putzen gehen
- man tut nicht jeden Tag das selbe
- man arbeitet mit und in der Natur
- man tut etwas, das für alle Menschen sinnvoll ist
- man geht mit Tieren um
- man kann Maschinen fahren, gegen die ein Auto Spielkram ist
- man lernt die Grundlagen verschiedenster Bereiche von Bodenkunde über Pflanzenbau, Tierzucht, Ernährung, den Umgang mit Metall, Holz, Bauen, Elektrik und kann sich in den allermeisten lebenswichtigen Bereichen selber helfen und versorgen.
- man "sieht, was man geschafft hat"
- das Essen schmeckt besser (verschiedenste Gründe)
+etliches andere steht schon im thread

Und irgendwo stehts hier schon mal:
"Traktorfahren mit Bodensee (erw. Marsch- Wald- Heide- Meer-)blick ist ein Genuß :)
Zuletzt geändert von SHierling am Sa Dez 03, 2011 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
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