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LsV die II.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Di Nov 17, 2020 17:21

Genau, wichtig ist mein Laden läuft und anderen Kollegen kann und will ich nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.
Immer brav im Windschatten der anderen hinter her machen. Dabei muss man aber auf passen, das die nicht auf den Abgrund zu steuern. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Di Nov 17, 2020 17:27

meyenburg1975 hat geschrieben:
Und es ist mitnichten ein Alleinstellungsproblem der Landwirtschaft. Jede Menge kleine/mittlere Betriebe aus zB Handwerk oder Dienstleistung stehen vor den selben Herausforderungen.


Allerdings mit dem Unterschied, dass die Handwerker vor Aufträgen nicht in den Schlaf kommen, während viele Landwirte aus anderen Gründen nicht gut schlafen können. :wink: Selbst hier im deutschen outback, haben die Handwerker Wartezeiten von mind. 3 Monaten (Maler/Anstreicher) und Maurer/Betonbauer schon jetzt sagen: "Fragen sie doch ab Mitte nächsten Jahres noch einmal nach". Über Preise wird schon lange nicht mehr verhandelt!
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Re: LsV die II.

Beitragvon Isarland » Di Nov 17, 2020 17:28

wastl90 hat geschrieben:Ich betreibe selbst einen Instagram und Facebook Account auf dem wir, hauptsächlich eine Mitarbeiterin, meine Frau und ich, für unsere Produkte, Laden und Onlineshop werben. Ca. 99% der insgesamt ca. 10.000 Follower auf beiden Kanäle sind Verbraucher die bei uns kaufen bzw. es hoffentlich irgendwann mal tun. 1% sind Landwirte und Mitbewerber. Es ist schon sehr spannend zu sehen wie diese Leute auf unserer Seite agieren. Man macht eine Umfrage ob man XY Produkt toll findet, die Antwortmöglichkeiten sind ja oder nein. Ihr glaubt nicht welche Gruppe fast ausschließlich auf nein klickt (anscheinend meinen diese Personen man sieht das Ergebnis nicht als Seitenbetreiber) - ja richtig - es sind fast ausschließlich Landwirte. Teilweise Mitbewerber, bei denen ich es ja noch verstehen kann, ansonsten ausnahmslos Jungs aus 25km Umkreis. Wenn man sich dann deren Profil mal ansieht sind alle gegen die bösen Verbraucher, Politik und NGOs. LsV Bilder sind meist auch dabei. Solche Leute blocke ich im übrigen, warum soll ich jemanden etwas zeigen der mir höchstens Konkurrenz macht oder nur miese Stimmung verbreitet?

Merkt ihr es selbst denn gar nicht mehr? Das ständige Bekriegen zwischen Konvi vs. Bio, Tierhalter vs. Ackerbau vs. Biogas oder auch "Kleinbauer" gegen "Großbauer" ist das wahre Problem! Jeder gönnt den anderen nicht mal das schwarze untern Fingernagel, ständig wird angeschwärzt, gestänkert oder gejammert. Innovationen, etwas neues wagen oder auch selbst in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden kann keiner.

:!: :!: :!: Boahh, genau so ist es. :!: :!: :!:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Di Nov 17, 2020 17:36

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Und es ist mitnichten ein Alleinstellungsproblem der Landwirtschaft. Jede Menge kleine/mittlere Betriebe aus zB Handwerk oder Dienstleistung stehen vor den selben Herausforderungen.


Allerdings mit dem Unterschied, dass die Handwerker vor Aufträgen nicht in den Schlaf kommen, während viele Landwirte aus anderen Gründen nicht gut schlafen können. :wink: Selbst hier im deutschen outback, haben die Handwerker Wartezeiten von mind. 3 Monaten (Maler/Anstreicher) und Maurer/Betonbauer schon jetzt sagen: "Fragen sie doch ab Mitte nächsten Jahres noch einmal nach". Über Preise wird schon lange nicht mehr verhandelt!


Siehste wer mehr als eine linke Hand hat, sieht heute doof aus. Ich hab heute wieder selbst eine Heizkörpernische verschwinden lassen.
Nächste Woche kommt der Maler und dann häng ich den neuen Heizkörper wieder dran.
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Di Nov 17, 2020 17:47

wastl90 hat geschrieben:
Merkt ihr es selbst denn gar nicht mehr? Das ständige Bekriegen zwischen Konvi vs. Bio, Tierhalter vs. Ackerbau vs. Biogas oder auch "Kleinbauer" gegen "Großbauer" ist das wahre Problem! Jeder gönnt den anderen nicht mal das schwarze untern Fingernagel, ständig wird angeschwärzt, gestänkert oder gejammert. Innovationen, etwas neues wagen oder auch selbst in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden kann keiner.


Da hast du grundsätzlich recht!
Allerdings muss man Öffentlichkeitsarbeit jeweils für den Berufsstand und den eigenen Betrieb auch unterschiedlich betrachten. Es ist eine Gradwanderung, sich mit seiner manpower für den Berufsstand einzusetzen, wenn der Erfolg dann durch nur ein Schwarzes Schaf zunichte gemnacht wird. Das ist dann eine Sisyphos-Arbeit, oft ohne positiven Effekt. Andererseits kann man natürlich auch mit seinem Betrieb Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Landwirtschaft machen. Da stellt sich allerdings die Frage, warum man das machen sollte. Sich zu engagieren, wenn man von hinten angeschwärzt, diffamiert und diskriminiert wird? Natürlich aus der Anonymität heraus! Nöö, diese Zeiten sind vorbei. Sich bei Hofbesichtigungen und Feldbegehungen mit DBV-Fuzzis herumschlagen? Daqs war einmal!. Öffentlichkeitsarbeit ist jetzt auf die Belange meines Hofes/ meines Vermarkters/ den speziellen LEH und die spezeille Gastronomie zugeschnitten. In kleiner Runde, kann es dann auch schon mal sehr in Detail gehen. Die Sorgen der Landwirtschaft im Allgemeinen, sind weit weg.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Di Nov 17, 2020 19:13

Naja Wastl du lebst in einer Genussregion mit extrem hoher Kaufkraft, du DWEWT produzierst irgendwas auf einer Riesenfläche mit einem Output auf dem Ertragsniveau vom Sudan und lebst von der Staatsknete.
Diese Modelle sind keinesfalls auf 100 % eurer Kollegen übertragbar und auch nicht für mehr als 5 % der Verbraucher sinnstiftend
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Di Nov 17, 2020 20:12

T5060 hat geschrieben:
Diese Modelle sind keinesfalls auf 100 % eurer Kollegen übertragbar und auch nicht für mehr als 5 % der Verbraucher sinnstiftend


Kein Landwirt steht mit seinem Betrieb für 100% seiner Kollegen! Darin liegt ja auch die Chance für einen Teil der Betriebe. Über das, was "sinnstiftend" für Verbraucher ist, muss sich die Mehrheit der Landwirte wirklich keinen Kopf machen; das können sie auch gar nicht!
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Re: LsV die II.

Beitragvon DWEWT » Di Nov 17, 2020 20:17

T5060 hat geschrieben:du DWEWT produzierst irgendwas auf einer Riesenfläche mit einem Output auf dem Ertragsniveau vom Sudan und lebst von der Staatsknete.


Solange der input geringer ist, ist es allemal ein Geschäft. :D
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Re: LsV die II.

Beitragvon wastl90 » Di Nov 17, 2020 20:18

Marketing für meinen Betrieb und meine Produkte sind auch gleichzeitig auch Marketing für die gesamte Landwirtschaft. Warum soll sich das auch ausschließen? Viele verstehen unter Öffentlichkeitsarbeit jammern in der Öffentlichkeit, Jammern bei Facebook und Youtube und am Sonntag Gülle fahren. Für mich ist das keine Öffentlichkeitsarbeit.

T5060 hat geschrieben:Naja Wastl du lebst in einer Genussregion mit extrem hoher Kaufkraft, du DWEWT produzierst irgendwas auf einer Riesenfläche mit einem Output auf dem Ertragsniveau vom Sudan und lebst von der Staatsknete.
Diese Modelle sind keinesfalls auf 100 % eurer Kollegen übertragbar und auch nicht für mehr als 5 % der Verbraucher sinnstiftend


Was ist denn eine Genussregion? Du meinst Gunstregion? Ja ich lebe in einer Gunstregion, das har aber nicht immer Vorteile. Gunstregion bedeutet gut bezahlte Bürger die sich ungern am Wochenende oder Abend stören lassen, hohe Pachtpreise, viel Verkehr und vieles mehr. Das hat nicht nur alles Vorteile. Der Vertrieb vor Ort läuft natürlich deutlich einfacher wie irgendwo am Arsch der Welt. Mindestens 50% meiner Produkte verkaufe ich aber außerhalb meiner Gunstregion. Dafür wäre es völlig egal wo ich sitze. Das könnte auch gut und gerne 100km weiter sein. Gerade bei hochpreisigen und exotischen Lebensmitteln spielt auch der Onlinemarkt eine große Rolle, solange dein Betrieb im Dunstbereich von DHL liegt ist alles in Ordnung.
Es sind auch sicherlich mehr wie 5% der Verbraucher die nicht 0815 einkaufen. Das sind mehr und werden auch mehr. Aber auch das ist ein Thema das uns gerne in Berufsschulen, LsV, Bauernverband und offizieller Beratung eingeredet wird.

Man kann auch nicht 100% der Betriebe ein Konzept bieten. Das hat bei der Ablieferungsmentalität super funktioniert. Das kommt eben auf den jeweiligen Betrieb. Betriebsleiter, Standort und persönliche Vorlieben an. Ich bin mir aber sicher, dass es für über 50% ein Konzept geben würde, das würde den Markt auch so entlasten, dass die anderen 50% besser leben können.
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Re: LsV die II.

Beitragvon LUV4.0 » Di Nov 17, 2020 21:12

Also hast du auch einen Onlineshop? Oder wie stellt man sich das vor? Milch geht hier zum Teil auch direkt vom Hof..bei Kartoffeln könnte man tatsächlich mehr machen. Da kenne ich ein gelungenes Beispiel ein paar Orte weiter..die gehen bis nach China.
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Re: LsV die II.

Beitragvon T5060 » Di Nov 17, 2020 21:39

Eine Genussregion ist für mich eine Region, wo es noch viele Menschen gibt für die es eine Ehre ist, gute Lebensmittel anzubieten und es gleichzeitig auch Verbraucher gibt, die den Mehraufwand zahlen.

Abliefermentalität ist ein geiler Vorwurf, aber völlig fehlplaziert und am Thema vorbei. Wir haben uns bäuerliche Selbsthilfeeinrichtungen geschaffen, meist Genossenschaften, aber auch die Südzucker als AG.

Und wir sehen ja bei der BayWa AG mit dem Aufsichtsratmitglied Rukwied, dass es dort möglich die Preise zu Lasten der Bauern zu manipulieren.

In den deutschen Genossenschaften liegt einfach das Problem. Die sind ihrer Aufgabe NIE nachgekommen. Hätte die dort ihren Job richtig gemacht, gäb es kein TÖNNIES undd kein Müller-Milch. Letztlich haben die bäuerlichen Genossenschaften um das Jahr 2000 noch den Genossenschaften REWE und EDEKA mit viel zu guten Einkaufskonditionen unter die Arme gegriffen um sich gegen ALDI und LIDL behaupten zu können. Dafür gibt es Immobilienkonstrukte wo diverse Bauern, zu guten Preisen Märkte an EDEKA und REWE vermieten.

Der deutsche Bauer braucht kein Bauernverband, BDM oder LSV; der braucht einfach nur gutgeführte Genossenschaften bzw. Vermarktungseinrichtungen.
In dem Punkt habe ich zeitlebens nie was anders gefordert. TÖNNIES und Leppersdorf, das ist BAUERNVERSAGEN.

Leppersdorf hat die Südmilch (auch Rukwied-Gebiet) gebaut und die Deppen aus BaWü haben es faktisch an Müller-Milch verschenken müssen.

und das nächste aus der Rukwied Ecke : Die Baywa suchte für ihr Energiegeschäft einen Investor und haben den mit der DWS gefunden, aber vor der Unterschrift haben sich die Baywa Leute beim Saufen drüber lustig gemacht, wie die die DWS übervorteilt haben. Da waren mit einem Schlag 200 Mill. € futsch. So Trottel brauchen wir nicht.

Ich kann jetzt nicht auch noch das erzählen, was mir die Tage ein Führender aus der bäuerl. Molkereibranche alles erzählt hat. Euch gehen die Haare zu Berge.

Das erste was gemacht werden muss, das bei den Genossenschaften das Konstrukt "Vertreterversammlung" abgeschafft wird. Eine Genossenschaft, die nicht ihre Mitglieder aushält,
hat keine Berechtigung zu existieren. Dazu brauche ich keinen BV und keinen LSV. Das kann man in der genossenschaft ausleben und nirgendswo anders.

Kleiner Exkurs : Ein mittelgroßer Filialbäcker erzählt mir dann so nebenbei, dass er heute für Ladenmiete mehr Geld ausgibt als für Mehl, Eier und Milchprodukte
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Re: LsV die II.

Beitragvon clemi » Di Nov 17, 2020 22:06

moinsen,

ja was hat mir ein futtermittelwagenfahrer letztens erzählt....euer (unser) problem ist das unsere produkte "nix" wert sind....naja, das stimmt ja nicht, aber leider ist das system ja so das die urbane produktion all das was danach kommt in der wertschöpfungskette miterwirtschaften muss.....

wenn ich arbeite ....und werte schaffe von denen dann 3 andere mehr oder weniger gut leben dann müsste ich doch rein theoretisch 3 x soviel verdienen wie meine "zecken"......ansonsten geht mir auf dauer das "blut" aus.
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Re: LsV die II.

Beitragvon Ferengi » Di Nov 17, 2020 23:42

Wer kennt ihn nicht, den grünendämlichen Sprich "Im Einkauf liegt der Gewinn"?!

Den Spruch " Ein gutes Geschäft ist es, wenn beide Seiten davon profitieren." hingegen scheint heute kaum noch einer zu kennen. :roll: :roll:
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Re: LsV die II.

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 18, 2020 13:51

Ja wir haben auch einen Onlineshop.

zu T5060,
die Selbsthilfeeinrichtungen, wie du sie nennst, gibt es doch schon lange nicht mehr. Welche Genossenschaft ist heute nicht in Wahrheit ein Konzern bzw. wird so geführt? Aber genau das ist doch das Problem. Wir liefern an irgendwelche Leute oder Konzerne ab und warten dann ein oder zwei Monate und gucken auf die Abrechnung was wir überwiesen bekommen. In welcher Branche, außer der Landwirtschaft, ist das denn üblich? Ja auch andere Branchen haben ihren Druck.

Die Landwirtschaft ist aber auch zu weit weg vom Verbraucher, ich habe den Eindruck das möchte man auch auf biegen und brechen so halten. Fast jedes Produkt hat saisonale Schwankungen, die Trends gehen teilweise in andere Richtungen. Auf das müssen auch wir reagieren. Ich sehe, wenn ich es auch nicht selbst bin, Bio hier als wichtigen Baustein. Was ist daran verwerflich wenn Leute eben Bio kaufen? Ist doch schön und gut und darüber sollten wir Konvi Kollegen auch nicht lästern oder gar hetzen.
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Re: LsV die II.

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 18, 2020 13:51

Ja wir haben auch einen Onlineshop.

zu T5060,
die Selbsthilfeeinrichtungen, wie du sie nennst, gibt es doch schon lange nicht mehr. Welche Genossenschaft ist heute nicht in Wahrheit ein Konzern bzw. wird so geführt? Aber genau das ist doch das Problem. Wir liefern an irgendwelche Leute oder Konzerne ab und warten dann ein oder zwei Monate und gucken auf die Abrechnung was wir überwiesen bekommen. In welcher Branche, außer der Landwirtschaft, ist das denn üblich? Ja auch andere Branchen haben ihren Druck.

Die Landwirtschaft ist aber auch zu weit weg vom Verbraucher, ich habe den Eindruck das möchte man auch auf biegen und brechen so halten. Fast jedes Produkt hat saisonale Schwankungen, die Trends gehen teilweise in andere Richtungen. Auf das müssen auch wir reagieren. Ich sehe, wenn ich es auch nicht selbst bin, Bio hier als wichtigen Baustein. Was ist daran verwerflich wenn Leute eben Bio kaufen? Ist doch schön und gut und darüber sollten wir Konvi Kollegen auch nicht lästern oder gar hetzen.
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