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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Qtreiber » Sa Mai 21, 2016 8:08

meyenburg1975 hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Du glaubst, Migranten aus Afrika lassen sich von einigen Säcken Milchpulver abhalten, nach Europa einzuwandern ?

Vielleicht wenn die Mauer aus Milchpulversäcken hoch genug ist :roll:

Der gleiche Gedanke lag mir auch auf der Tastatur. :oops: Ich habe ihn mir aber verkniffen. :wink:
Qtreiber
 
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hessen-Sibirier » Sa Mai 21, 2016 20:44

Iron Maiden hat geschrieben:@ Hessen-Sibirier:
Gab es nicht diese Woche nen Rundschreiben, wo die Schwälbchen von 4 Cent Milchpreisrückgang berichtet?


Eine Woche später ist der Liebesbrief jetzt gekommen..... :evil:

SCHWÄLBCHEN
22ct das sind die 4 ct weniger.
Und immer schön an Hochwald orientiert, grade 1ct mehr als der große Nachbar im anderen Bundesland.... :mrgreen:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon paysan en colere » Sa Mai 21, 2016 21:14

ja 22 cts ist ja immer besser als nichts!!
der herr christian schmitt hatt ja gesagt 80% der miclchproduzenten sind im DBV und die voollen keine begrenzung.
also immer veiter so der weg ist nnoch weitt bis zu NUL !!!
milchproduzent aus frankreich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Opf.Bauer » So Mai 22, 2016 5:41

paysan en colere hat geschrieben:ja 22 cts ist ja immer besser als nichts!!
der herr christian schmitt hatt ja gesagt 80% der miclchproduzenten sind im DBV und die voollen keine begrenzung.
also immer veiter so der weg ist nnoch weitt bis zu NUL !!!


Heisst das im Umkehrschluss dass wir unter 50% an DBV-Mitgliedschaft kommen müssen um eine Mengenbegrenzung durch zu bekommen?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon JORA » So Mai 22, 2016 10:43

Eine Mengenbegrenzung halte ich für nicht mehr durchführbar. Die Ungerechtigkeit würde nur noch größer werden.
Was würde mit den Betrieben passieren, die bereits eine Aufstockung genehmigt bekommen haben? Ich denke da an die Forderungen von Härtefallregelungen usw.

Ich könnte mir noch am ehesten eine Staffelpreisregelung vorstellen, wo der Milchpreis mit zunehmender Menge niedriger wird. Wo aber auch wer viel Milch liefert für die ersten Liter/Kg auch den hohen Preis bekommt.
Dieses System ist aber auch nicht auf freiwilliger Basis durchführbar und die Milchverarbeiter dürften eher für größere Betriebe sein.(Bessere Erfassung weniger Arbeit)

Diese Regelung müßte der Staat den Molkereien zur Auflage machen. Dies halte ich noch als die einzige Möglichkeit die Milchmenge zu Reduzieren, andernfalls reduziert die Marktwirtschaft die Bauern.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon ExLW » So Mai 22, 2016 10:48

Chinese imports were down 50% and Russian imports were down 42% in 2015.

?? Haben die Chinesen auch ein Embargo? Schmeckt Denen die Überschußmilch aus der EU nicht mehr? Ist der SVG gestiegen? Liefern andere mehr?

Wenn die LW nicht intensiv, ehrlich, selbstkritisch mit den Ursachen der Absatzkrise umgeht, wird es keine Wende geben können. Das hat nichts mit D zu tun!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mai 22, 2016 10:56

meyenburg1975 hat geschrieben:Vielleicht wenn die Mauer aus Milchpulversäcken hoch genug ist :roll:


Was glaubt ihr was ne schlaue Molkerei jetzt an Milchpulver sitzen hat ?
Billiger Rohstoff, in der Bilanz sieht man es nicht direkt und da kann man mal gemütlich so 3 Milliönchen zocken.

@ExLW : Der deutsche Verbraucher profitiert in der Tat vom verlangsamten Wachstum in China.
Schaut man sich die globale Gesamtverschuldung an, dann kommt auch noch einiges

So und die ganzen ****** die geschrieen haben wachsen, wachsen, wachsen und 60 PS am Zweikreiselschwader ist untermotorisiert, die sind jetzt die, die auch am lautesten schreien.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lüpi » So Mai 22, 2016 13:21

JORA hat geschrieben:
Diese Regelung müßte der Staat den Molkereien zur Auflage machen. Dies halte ich noch als die einzige Möglichkeit die Milchmenge zu Reduzieren, andernfalls reduziert die Marktwirtschaft die Bauern.



Warum muss der Staat sich eigentlich überall einmischen ? Auf der einen Seite wird gejammert wenn er es durch Auflagen tut, auf der anderen Seite wird gejammert weil er es nicht tut wenn es dem Bäuerlein schlecht geht. Ich habe mein Milchvieh abgeschafft weil es nicht mehr rentabel war, es ist doch klar dass Preise fallen wenn es von einem Rohstoff zu viel gibt, das machen die Schweinebauern schon 40 Jahre mit.


Die Bauern, und das meine ich nicht abwertend sind zum großen Teil eben keine Unternehmer, in der heutigen Landwirtschaft MUSS man aber ein Unternehmer werden wenn man überleben will. Bei unseren Eltern war das anders, aber Zeiten ändern sich nun mal auch in der Landwirtschaft.


Gruß Lüpi
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon landmann14 » So Mai 22, 2016 17:52

Vielleicht kann man das Modell der holländischen Fleischwirtschaft abwandeln und auf den Milchmarkt übertragen. Dort haben sich die Schlachtereien, die Händler ( vor allem Albert Heijen und Jumbo ) und Tierschutzorganisationen ( wakker dier ) zusammen an einen Tisch gesetzt und überlegt, was der Verbraucher eigentlich immer fordert. Danach wurden Haltungsbedingungen für die Tiere vorgegeben und im Markt wird jetzt ausschließlich Ware angeboten, die diese Bedingungen erfüllt. Heißt in unserem konkreten Fall, wir stallen wesentlich weniger Tiere auf, haben eine Genetik, die viel langsamer wächst und liefern den Tieren mehr Tageslicht, Beschäftigungsmaterial und eben mehr Platz. Am Ende des Jahres haben wir ca. nur halb so viel KG Fleisch abgeliefert wie früher, aber einen wesentlich höheren Preis. Mäster, die das nicht umsetzen wollen oder können, produzieren wie früher weiter und liefern für den Exportmarkt für den alten Preis; da aber insgesamt weniger am Markt ist, kann der Preis sich auch noch halten.
Für Milchkühe könnte das bedeuten, die Jahresmilchleistung z.B. auf 7000 kg/Kuh zu begrenzen, ein Mindestplatzangebot von 10 qm/Kuh Stallfläche und mindestens 1000 Stunden Weidegang mit mindestens 400 qm Weide je Kuh. Dadurch würde das Angebot kurzfristig verringert. Milch die dann so produziert wird erhält einen Aufschlag von z.B. 12 ct.. Entscheidend dabei ist nur, dass sich die Molkereien, der LEH und der Tierschutz hier einig sind und z.B. erst die ganze Vollmilch und H-Milch so vermarktet wird. Es darf dann aber kein Auswählen mehr für die Verbraucher geben, hier ist der LEH und Tierschutz gefordert den Verbraucher zu überzeugen. Milchbauern, die die Vorgaben nicht Umsetzen können oder wollen, liefern dann weiter für Export oder andere weiterverarbeitete Produkte, die noch nicht umgestellt werden.
Die genannten Zahlen und Vorgaben bitte nur als Beispiel verstehen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mai 22, 2016 18:40

Das haben wir hier schon seit 32 Jahren bei Tegut, nennt sich "Landprimus" und ist eine direkte Regelung zwischen Tegut und Landwirten.
Landprimus kommt ohne Verbände und externe Zertifizierer aus. Sonderlich der Brüller ist das jedoch auch nicht mehr, läuft halt noch so.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon landmann14 » So Mai 22, 2016 22:08

Aber der ALDI und LIDL um der Ecke bietet noch seine H-Milch für 44 ct an. Der Verbraucher darf nicht die Auswahl haben. Es darf nur das angeboten werden, was der Verbraucher nach seinen Aussagen auch wünscht und dafür nimmt man dann den höheren Preis.
Bei unserem Hähnchenfleisch, welches in Holland verkauft wird, funktioniert es zumindest sehr gut.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mo Mai 23, 2016 9:14

landmann14 hat geschrieben:Aber der ALDI und LIDL um der Ecke bietet noch seine H-Milch für 44 ct an. Der Verbraucher darf nicht die Auswahl haben. Es darf nur das angeboten werden, was der Verbraucher nach seinen Aussagen auch wünscht und dafür nimmt man dann den höheren Preis.
Bei unserem Hähnchenfleisch, welches in Holland verkauft wird, funktioniert es zumindest sehr gut.


DAS eine ist Diktatur und das andere Dummheit......Schau dir doch mal an, was Verbraucherwunsch sein soll. Da wird behauptet, der Verbraucher hätte aufgrund der Kennzeichnung der Eier an der Ladentheke entschieden, dass nur noch Eier aus Boden- oder Freilandhaltung gekauft werden. Dabei haben die LEHs die Käfigeier aufgrund von Angst vor einer schlechten Presse die Eier einfach ausgelistet. Parallel hat man die Käfighaltung verboten und die Volierenhaltung "noch" akzeptiert. Nun beginnt man die Volierenhaltung zu verteufeln, weil sie ja eigentlich dem Käfig näher steht, als der Bodenhaltung.....der Verbraucher weiß gar nichts, er ist willfähriger Spielball von LEH und NGOs.
Ich würde eine Wette eingehen, dass Eier aus Käfighaltung für 5Cent mit Kennzeichnung gekauft würden, wenn sie denn wirklich angeboten würden......Alles Heuchelei.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Mo Mai 23, 2016 9:38

LUV hat geschrieben:
landmann14 hat geschrieben:Aber der ALDI und LIDL um der Ecke bietet noch seine H-Milch für 44 ct an. Der Verbraucher darf nicht die Auswahl haben. Es darf nur das angeboten werden, was der Verbraucher nach seinen Aussagen auch wünscht und dafür nimmt man dann den höheren Preis.
Bei unserem Hähnchenfleisch, welches in Holland verkauft wird, funktioniert es zumindest sehr gut.


DAS eine ist Diktatur und das andere Dummheit......Schau dir doch mal an, was Verbraucherwunsch sein soll. Da wird behauptet, der Verbraucher hätte aufgrund der Kennzeichnung der Eier an der Ladentheke entschieden, dass nur noch Eier aus Boden- oder Freilandhaltung gekauft werden. Dabei haben die LEHs die Käfigeier aufgrund von Angst vor einer schlechten Presse die Eier einfach ausgelistet. Parallel hat man die Käfighaltung verboten und die Volierenhaltung "noch" akzeptiert. Nun beginnt man die Volierenhaltung zu verteufeln, weil sie ja eigentlich dem Käfig näher steht, als der Bodenhaltung.....der Verbraucher weiß gar nichts, er ist willfähriger Spielball von LEH und NGOs.
Ich würde eine Wette eingehen, dass Eier aus Käfighaltung für 5Cent mit Kennzeichnung gekauft würden, wenn sie denn wirklich angeboten würden......Alles Heuchelei.


Warscheinlich hast du recht
ich sag immer entschieden wird an der Theke. Jeder Verbraucher wird dir sagen Milch für 48 Cent ist zu billig.
Gekauft wird aber die billigst.
Bei Eiern wird es ähnlich sein.
Stell 2 Pakete in dem Laden.
Einmal Eier aus Bodenhaltung für 15 Cent.
Einmal Eier aus Käfighaltung für 5 Cent.
Mittags ist der Karton aus Käfighaltung leer und der andere fängt an leer zu werden, weil einig Verbraucher zu lange geschlafen haben.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mo Mai 23, 2016 9:59

Heinrich, auf dem Zukunftsdialog in Berlin hat der Klaus Müller (ehem. Umweltminister SH und derzeitiger Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (bzbv)) genau das behauptet, dass der Verbraucher an der Theke aufgrund der hervorragenden Kennzeichnung entscheiden könne, was er kaufen wolle. Und deshalb fordere er auch die gleichen Kennzeichnungen für Milch und Fleisch......Man müsse sich nur noch über die Qualitätskriterien einigen.....DAS nenne ich Dummheit im Quadrat und Paternalismus ohne Sinn und Verstand.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Mai 23, 2016 12:12

Bei Milch gibt es nur ein Unterschied, verkocht als H-Milch bzw. ESL Milch oder als ultrafiltrierte ESL nach GEA Verfahren ( Weihenstephan oder Marburg ).
Der erfahrene und ernährungsbewusste Gourmet nimmt letztere.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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