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Milchviehstall umbauen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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100 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Alla gut » Mo Jan 10, 2022 14:08

Wenn ich sehe wie meine Eltern und Großeltern männlich und weiblich körperliche Arbeiten verrichteten bis ins hohe Alter,und ich auch .
Auch mal mit Gebrechen oder Verletzungen .

Da halt ich die 10kg Hebeverweigerer Jammerlappen Variofahrerbubies für absolut lächerlich .
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Jörken » Mo Jan 10, 2022 15:18

Das mag sein, nur haben sich die Zeiten verändert. Viele Betriebe haben nur mehr einen, manchmal nicht mal eine 100% Kraft. War früher die Arbeitskraft geteilt, ist heute der Betriebsleiter die wichtigste Resource am Hof. Früher war die Bäuerin noch Melkerin, Kindererzieherin, Direktvermarkterin und Mädchen für alles. Da konnte der Betriebsleiter, aka Chef bzw Bauer immer leicht gescheit reden, wie zäh er nicht ist wenn eigentlich mehrere Arbeitskräfte daheim voll angepackt haben. Und ja, die waren wirklich zäh. Wars immer nur gut?
Heute sollte man auf seinen Körper schauen, vielleicht mal mehr als 10 kg heben, aber aus Sparsamkeit kompensieren? Nein danke, vielleicht wenn man sich entscheidet im vorhandenen Hof noch weiter zu machen bis zugesperrt wird. Wenn man aber investiert, sollte man an die arbeitswirtschaftlichen Verbesserungen denken (dürfen).
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Alla gut » Mo Jan 10, 2022 15:41

Mir ist da anderes wichtiger heutzutage, die Arbeitssicherheit .
Etwas körperliche schwere Arbeit schadet niemand wirklich und bringt auch keinen um .
In einer Herde Mutterkühe oder Mastbullen rumturnen schon eher .
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Isarland » Mo Jan 10, 2022 16:43

Alla gut hat geschrieben:Wenn ich sehe wie meine Eltern und Großeltern männlich und weiblich körperliche Arbeiten verrichteten bis ins hohe Alter,und ich auch .
Auch mal mit Gebrechen oder Verletzungen .

Da halt ich die 10kg Hebeverweigerer Jammerlappen Variofahrerbubies für absolut lächerlich .

Die machen sich lächerlich. Ich habe so mit 20,22 Jahren im örtlichen Lagerhaus ausgeholfen. Da mussten im Spätherbst, als Dünger eingelagert wurde schon mal 5-6 Waggon in Säcken, a 27t. auf Palletten gestapelt werden. Da habe ich mir ein Kreuz und eine Rückenmuskulatur antrainiert, von der mein Orthopäde jetzt in meinem betagteren Alter ganz begeistert ist.
Allerdings bekommt jeder irgend einen Schlag. Ich habe zwei künstliche Hüftgelenke, die mich nicht behindern. Nur, mehr als 25kg sollte ich lt. meines Arztes nicht mehr tragen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Alla gut » Mo Jan 10, 2022 18:14

Isarland hat geschrieben:
Alla gut hat geschrieben:Wenn ich sehe wie meine Eltern und Großeltern männlich und weiblich körperliche Arbeiten verrichteten bis ins hohe Alter,und ich auch .
Auch mal mit Gebrechen oder Verletzungen .

Da halt ich die 10kg Hebeverweigerer Jammerlappen Variofahrerbubies für absolut lächerlich .

Die machen sich lächerlich. Ich habe so mit 20,22 Jahren im örtlichen Lagerhaus ausgeholfen. Da mussten im Spätherbst, als Dünger eingelagert wurde schon mal 5-6 Waggon in Säcken, a 27t. auf Palletten gestapelt werden. Da habe ich mir ein Kreuz und eine Rückenmuskulatur antrainiert, von der mein Orthopäde jetzt in meinem betagteren Alter ganz begeistert ist.
Allerdings bekommt jeder irgend einen Schlag. Ich habe zwei künstliche Hüftgelenke, die mich nicht behindern. Nur, mehr als 25kg sollte ich lt. meines Arztes nicht mehr tragen.


Mit den Waggons und dem "Kunstdünger " in 50 kg Säcken, das kannte ich auch noch ,war so Anfang der 80er Jahre .
Aber da war ich noch ein kleiner Junge ,diese Säcke mußte ich noch nicht anpacken .

Ja ja die Junglandwirte mit Ausbildung in den Jahren Anfang 80 waren sehr affin ,was der Umgang mit "Kunstdünger " betraf . :)
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Fortschritt » Mo Jan 10, 2022 18:33

Wir bauten 1979 einen Boxenlaufstall, für 60 Milchkühe,von Freßliegeboxen hat man damals schon ab geraten seit 2007 melken wir nicht mehr,nach 7Jahren Jungviehaufzucht ,bis 2015 ,wo auch nicht viel hängen bleibt haben wir zu dem Zeitpunkt Stall Güllesilo und 70% der Flächen verpachtet,das war die vernünftigste Entscheidung,ich habe mein Rentenalter jetzt,und werde dann die rest. Flächen verpachten ,meine Söhne haben ihr Auskommen außerhalb der Landwirtschaft in Bremen! Ich für meinTeil kann auch nur sagen,steckt bloß kein Geld in Umbauten ,die dann zum totalem Exitus führen,es gibt auch ein Leben ohne Landwirschaft,im Herzen bleibt man ihr hoffentl. verbunden ! Mfg.H.Sch
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Jörken » Mo Jan 10, 2022 19:33

So ists, darum wenn dann muss es passen.

Ich hab auch noch einige Geschichten auf lager. In den 80igern des vorigen Jahrhunderts :lol: , kauften wir Stroh in Bahn-Wagons. Das waren Kleinballen bis oben hin. Kaum jemand hatte damals hierzulande Traktoren für Großballen, also waren die auch kaum zu bekommen. Heute bringt ein LKW die Großballen bis zum Hof. Man spart sich also eine menge Knochenarbeit, hat höhere Arbeitssicherheit. Damals in den 80igern des vorigen Jahrhunderts waren auf jedem Feld auch noch 5-10 Leute zu Gange, viel wurde von Hand gemacht, Maschinen für Hanglagen rar oder nicht auf dem technischen Niveau wie heute. Heute kann dieselbe Arbeit von 1-2 Leuten schneller erledigt werden, mit geringerem körperlichen Höchsteinsatz und eigentlich auch immer bei erhöhter Sicherheit (außer man vergleich tatsächlich reine Handarbeit mit Maschinenarbeit, dann sind Maschinen fast immer gefährlicher).

Ich vermisse diese Zeit nicht, ich kenne keinen der Alten der diese Zeit vermisst. Sicher wars eine andere Zeit, langsamer, uriger. Ja in einigen verklärenden Geschichtsstunden fast mit nassen Augen war das die gute alte Zeit. Teilweise zu recht, Geld verdienen in der Landwirtschaft wurde nicht einfacher. Aber der Arbeit von damals weint hierzulande keiner nach.

Und darum finde ich, sollte man speziell im Stall, also üblicherweise dort wo man 365*2=730 mal im Jahr dieselbe Tätigkeit ausführt, auf körperlich schonende Arbeitsgänge achten. Diese Arbeitsgänge müssen natürlich auch gute Arbeitssicherheit bieten, niemand sagt man müsse Sicherheit für Arbeitserleichterung opfern - das wäre hanebüchener Unsinn. Man erreicht natürlich maximale Sicherheit und maximale Entlastung wenn man 730 mal im Jahr nicht in den Stall geht. Klar, das ist Realität, sonst würden ja nicht ständig Landwirte zu sperren. Davor darf man sich nicht verschließen, aber auch nicht vor einer überlegten Investition.
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Isarland » Mo Jan 10, 2022 20:03

Früher war nicht alles besser. Vor allem die Schinderei mit den Pessenballen vom Claas SF, den wir 63 bekamen und den Ballen von der Ködel und Böhm Heupresse. Darnach wurde eine Zeitlang mit dem Ladewagen das Heu heim gefahren, und mit dem Heugreifer abgeladen. Reine Schinderei, vor allem im Stock. Ca.1972 kam dann die Hochdruckpresse, eine AP45 von Welger mit Ballenschleuder, die von einer AP62 abgelöst wurde. Da hatte nur ein Mann, der die Ballenbahn beschickte die Schinderei.
Was für eine Wohltat war da die erste RB Presse vor ~ 30 Jahren. Dazu kam noch in heissen, dunklen, stickeigen Ställen das rumgekrieche unter den von schlagenden, Fliegen geplagten Kühen
Nein, diese Zeit wünsche ich mir nicht zurück.
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Jan 11, 2022 10:38

Interessante Geschichten habt Ihr da auf Lager.
Als ich vor ca. 10Jahren zu meinem Vater gesagt haben wir pressen das ganze Heu jetzt in Rundballen und nicht nur das welches nicht auf die Tenne ging, hat der mich blöd angeschaut.
Da wurden auch noch von 25ha Heu lose auf dem Heustock geblasen und im Winter runtergegabelt, das durfte der Junior. Der brauchte dann wenigstens kein Fitnessstudio.....

BtT: Wie ist das eigentlich wenn man sowas umbaut und bei einer eigentlich schönen Lösung (die mir so ein bisschen vorschwebt) vielleicht nicht ganz die geforderten Maße einhält.
Wen stört das, ich mein ne Verbesserung wäre doch immerhin...
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Optimist1985 » Di Jan 11, 2022 10:46

Bei Umbauten gibt es ja Investitionszuschüsse, um die zu erlangen musst du die gesetzlichen Masse (oder noch mehr) erfüllen.
Zudem bei einer Kontrolle ist es CC relevant, hier kann man dir was kürzen.
Bei manchen Massen gibt es Übergangsregelungen, die aber bei einen Neu/Umbau wegfallen würden.

Wenn du schon umbaust, dann wenigstens so das du keine Probleme bei einer Kontrolle bekommst.

lg
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Jörken » Di Jan 11, 2022 11:00

Einige Maße wie zb Fressgangbreiten erscheinen auf den ersten Blick völlig überzogen. Tatsächlich haben diese aber ihren Sinn im Kuhverkehr. Bei Umbauten tut man sich deshalb oft leichter mit "Entzerrungen", wie zb Fressen und liegen wirklich in unterschiedlichen Gebäuden unterzubringen. Trotzdem bleibt ein erheblicher Spielraum, wenn man Tierschutzverordnung und Anforderungen zb gewisser Bioverbände ansieht.

Oh die Heugebläse hab ich schon total verdrängt :) . Wir hatten keines, aber viele in der Umgebung. Was für ein technischer Wurf, man musste das Heu nicht mehr rauf gabeln, sondern nur mehr runter gabeln. Alles Waschlappen die das heute nicht mehr so machen :lol: . Oder ist dem einen oder anderen vielleicht doch gedämmert, dass die ehrhebliche Staubentwicklung nicht so gut für die Lunge ist? Heugebläse verwenden in meiner Gegend niemand mehr, alles Jammerlappen.
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon ChrisB » Di Jan 11, 2022 11:14

Hallo Schwabenjung,
damals warst Du hoffentlich Landwirt?
Oder hast du in der Freizeit das lose Hau runtergabeln müssen?
Ich nur von 3 Ha, habe ich in schlechter Erinnerung, nicht nur wegen Staub :oops:
Da sind die Rb, auch beim Füttern mit Futtertisch, eine Erleichterung .
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon hansi2019 » Di Jan 11, 2022 11:41

Die Heugebläse machten auch die Dachplatten mit Staub dicht.
So das die Falze nicht mehr richtig ablaufen konnten.
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Jan 11, 2022 13:21

Landwirt bin ich immer noch, lediglich im Nebenerwerb.
Ich habe einen Hof mit rund 75ha Fläche, 50/50 GL und Ackerland. Und mäste eben die Rinder nach wie vor, nun stört mich aber die Haltung der Tiere im Anbindeteil des Stalles.

Fressgangbreiten und Laufgangbreiten sind wären eingehalten bei meiner Lösung, kann ich aber jetzt auch nicht genau definieren wo jeder Funtkionsort ist und wieveil dort nun zugewiesen werden würde.
Gesamtplatz pro Tier wäre ich bei rund 4m²/Tier bis 24 Monate, das erscheint mir machbar.
Ich zeichne derzeit abends immer meinen Entwurf, hoffe ich kann Euch die nächsten Tage was präsentieren. :P

Investitionszuschüsse erwarte ich derzeit keine, ich rechne eher mit einer lokalen, kleinen Lösung.

Btw: Braucht jemand noch zwei Heugebläse? Hätte ich samt Verrohrungen abzugeben. :lol:

Edit: CC-Kontrolle gibt derzeit ja auch nichts zu beanstanden.....
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Re: Milchviehstall umbauen

Beitragvon Frankenbauer » Di Jan 11, 2022 20:18

Behalt die Gebläse, sind prima Einstreumaschinen!

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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