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Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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197 Beiträge • Seite 8 von 14 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 14
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 17:36

warum nicht?
jeder muss sehen wo er bleibt....
und wenn so ein arsch sich kredite holt darf ich auch subventionen kassieren...

das land ist eh zum scheitern verurteilt...
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon H.B. » So Jan 08, 2012 16:30

tyr hat geschrieben:ganz einfach, wenn ich das maximum aus den Böden hole, leiden die selben über Gebühr, und ich will gern, das die nächste Generation auch noch von was leben kann.
Das Optimum zwischen Ertrag und Schonung des Bodens ist anzustreben, nich das Maximum was möglich ist.
Nur um mal bißchen Krümel zu kacken..... :wink:


Wenn der Boden bestens versorgt ist und vor Leben sprudelt, dankt er das mit Maximalerträgen. Das ist ähnlich wie bei der Versorgung des Viehs.

Ein Stück Vieh kannst du einen Tag zum Narren halten,
ein Stück Boden ein Jahr,
und einen Menschen sein ganzes Leben lang.

Jeder hier, der eins und eins zusammenzählen kann weiß, von was ich rede.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Jan 08, 2012 16:45

tyr hat geschrieben: maximalerträge sind immer Raubbau

Bla-bla, Standardfloskeln helfen immer wirklich weiter...
Guckst du mal nach dem Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs, das ist so ein basic.
Dann weißt du auch wie man Maximalerträge definiert.
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Cairon » So Jan 08, 2012 18:50

Das Maximale heraus holen heißt ja nicht automatisch Raubbau zu betreiben. Das Maximale heraus holen heißt für mich einen optimalen Deckungsbeitrag zu erzielen und dabei den Produktionsfaktor langfristige und erhaltend zu nutzen. Bondenuntersuchungen, Zwischenfrucht, Erhaltungskalkung, Fruchtfolge usw. das gehört doch auch dazu das Maximale heraus zu holen. Es geht ja nicht darum in 2-3 Jahren das Meiste heraus zu holen, sondern langfristig. Was für jeden das Maximale ist muss wohl jeder für sich selber definieren.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Weinbauer » Mo Jan 09, 2012 11:59

schimmel hat geschrieben:Deraber versucht nicht ständig einen Einheitslandwirtschaft für das nicht gewollte Allgemeinwohl zu kreieren....Wir sind eine Demokratie und keine Zwangsgesellschaft.....


richtig, aber der staat darf gerne auf von ihm gewünschte entwicklungen "hinweisen" (aber sollte nicht eine form einseitig bevorzugen).

Cairon hat geschrieben:Das Maximale heraus holen heißt ja nicht automatisch Raubbau zu betreiben. Das Maximale heraus holen heißt für mich einen optimalen Deckungsbeitrag zu erzielen und dabei den Produktionsfaktor langfristige und erhaltend zu nutzen. Bondenuntersuchungen, Zwischenfrucht, Erhaltungskalkung, Fruchtfolge usw. das gehört doch auch dazu das Maximale heraus zu holen. Es geht ja nicht darum in 2-3 Jahren das Meiste heraus zu holen, sondern langfristig. Was für jeden das Maximale ist muss wohl jeder für sich selber definieren.


eben, wie definiert sich "maximal". z.b. in welchem zeitraum.
so ähnlich wie carion definiere ich maximal auch, allerdings, würde ich falls ein ungleichgewicht ist, auch mal eine seite kurfristig primär behandlen, um wieder ein gleichgewicht zu erzielen. dh. mal mehr auf schonung statt auf ertrag setze oder umgekehrt.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon forenkobold » Mo Jan 09, 2012 12:54

Landwirtschaft ist eine auf Nachhaltigkeit angewiesene Branche, in der traditionell über Generationen gedacht wird. Deshalb ist das Wort "Maximalertrag" aus dem Mund oder der Feder eines Landwirts IMMER im Sinne von "langfristig gesicherte gute Ertragsfähigkeit" zu sehen. Andere Definitionen im Sinne von "kurzfristigem nicht nachhaltigem Denken" sind pure Unterstellung. Einzelne Ausnahmen bestätigen die Regel.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Ulikum » Mo Jan 09, 2012 20:49

forenkobold hat geschrieben:Landwirtschaft ist eine auf Nachhaltigkeit angewiesene Branche, in der traditionell über Generationen gedacht wird.
Deshalb ist das Wort "Maximalertrag" aus dem Mund oder der Feder eines Landwirts IMMER im Sinne von "langfristig gesicherte gute Ertragsfähigkeit" zu sehen.
Andere Definitionen im Sinne von "kurzfristigem nicht nachhaltigem Denken" sind pure Unterstellung.
Einzelne Ausnahmen bestätigen die Regel.


Das ist mal wieder so ein Heile- Welt- Beitrag.

Wenn ich mir so ansehe wie die Pächter mit dem gepachteten Land umgehen,
Mais wenn möglich in Monokultur damit die Biogasanlage wirtschaftlich arbeitet,
(wie du ja selber geschrieben hast,)
keine Zwischenfrüchte, denn die kosten eh nur Geld, also Humusabbau,
dann noch den Pflug einsetzen der weiteren Humus verbrennt,
keine Grunddüngung mehr die kostet ja auch nur
und die meisten Böden sind ja eh über versorgt mit Phosphor und Kali,
zumindest die nächsten 10 Jahre funktioniert das erst mal so .....................
dann möchte ich deinen Beitrag vom guten Landwirt und nachhaltigem Denken ernsthaft in Frage stellen.
Die kleinen Familienbetriebe ja aber die anderen ?
Aber wie heißt es so schön, ausnahmen bestätigen die Regel, fragt sich nur wer die Ausnahmen sind.

Aber das ganze hat ja schon wieder nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun.


ps. so kann man auch schnell mal 100 Euro höhere Pachtpreise zahlen, die eingesparte Grunddüngung macht es möglich.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Holmer 91 » Mo Jan 09, 2012 21:01

Ulikum hat geschrieben:Die kleinen Familienbetriebe ja aber die anderen ?


zack da iss es wieder :mrgreen:
Wer ist Familienbetrieb und wer sind die anderen ??

Das was du hier betreibst ist Schwarz-weiß-denken.

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Meini » Mo Jan 09, 2012 22:14

Ulikum hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Landwirtschaft ist eine auf Nachhaltigkeit angewiesene Branche, in der traditionell über Generationen gedacht wird.
Deshalb ist das Wort "Maximalertrag" aus dem Mund oder der Feder eines Landwirts IMMER im Sinne von "langfristig gesicherte gute Ertragsfähigkeit" zu sehen.
Andere Definitionen im Sinne von "kurzfristigem nicht nachhaltigem Denken" sind pure Unterstellung.
Einzelne Ausnahmen bestätigen die Regel.


Das ist mal wieder so ein Heile- Welt- Beitrag.

Wenn ich mir so ansehe wie die Pächter mit dem gepachteten Land umgehen,
Mais wenn möglich in Monokultur damit die Biogasanlage wirtschaftlich arbeitet,
(wie du ja selber geschrieben hast,)
keine Zwischenfrüchte, denn die kosten eh nur Geld, also Humusabbau,
dann noch den Pflug einsetzen der weiteren Humus verbrennt,
keine Grunddüngung mehr die kostet ja auch nur
und die meisten Böden sind ja eh über versorgt mit Phosphor und Kali,
zumindest die nächsten 10 Jahre funktioniert das erst mal so .....................
dann möchte ich deinen Beitrag vom guten Landwirt und nachhaltigem Denken ernsthaft in Frage stellen.
Die kleinen Familienbetriebe ja aber die anderen ?
Aber wie heißt es so schön, ausnahmen bestätigen die Regel, fragt sich nur wer die Ausnahmen sind.

Aber das ganze hat ja schon wieder nichts mehr mit dem Ausgangsthema zu tun.


ps. so kann man auch schnell mal 100 Euro höhere Pachtpreise zahlen, die eingesparte Grunddüngung macht es möglich.


Wer maximale Pacht kassieren will hat nichts besseres verdient :evil:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Ulikum » Mo Jan 09, 2012 23:15

Holmer 91 hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Die kleinen Familienbetriebe ja aber die anderen ?


zack da iss es wieder :mrgreen:
Wer ist Familienbetrieb und wer sind die anderen ??

Das was du hier betreibst ist Schwarz-weiß-denken.

mfg, Holmer


lieber schwarz- weiß- denken,
wie diese verlogene schönmalerrei,

du willst wissen was für mich ein Familienbetrieb ist ?
das ist ganz einfach, das ist einer der sein Land so bewirtschaftet als ob es ihm selber gehören würde. (nachhaltige Bewirtschaftung)
Also in diesem Falle nicht an die Größe gebunden, sondern an die Einstellung die ich zu meinem Beruf/Tätigkeit habe.
oder anders ausgedrückt hier geht es nicht vorrangig um Rendite wie in der Industrie sondern um Nachhaltigkeit.
So und nun können wir trefflich diskutieren.
Zuletzt geändert von Ulikum am Mo Jan 09, 2012 23:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon forenkobold » Mo Jan 09, 2012 23:19

Ulikum hat geschrieben:
Holmer 91 hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:Die kleinen Familienbetriebe ja aber die anderen ?


zack da iss es wieder :mrgreen:
Wer ist Familienbetrieb und wer sind die anderen ??

Das was du hier betreibst ist Schwarz-weiß-denken.

mfg, Holmer


lieber schwarz- weiß- denken,
wie diese verlogene schönmalerrei,

du willst wissen was für mich ein Familienbetrieb ist ?
das ist ganz einfach, das ist einer der sein Land so bewirtschaftet als ob es ihm selber gehören würde. (nachhaltige Bewirtschaftung)
Also in diesem Falle nicht an die Größe gebunden, sondern an die Einstellung die ich zu meinem Beruf/Tätigkeit habe.
oder anders ausgedrückt hier geht es nicht um vorrangig um Rendite wie in der Industrie sondern um Nachhaltigkeit.
So und nun können wir trefflich diskutieren.


Nichts anderes habe ich geschrieben und das gilt für 90% der Betriebe in meinem Umfeld.
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