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Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon H.B. » Sa Jan 07, 2012 16:22

daniel1986 hat geschrieben:Ich habe nicht gejammert wie es den anderen in die Taschen läuft.....

Nein, aber du siehst dich genötigt, sie mit unlauteren Methoden zu bekämpfen, weil Schlamperei angeblich so wirtschaftlich sein soll.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 16:34

nein....ich sage nur,dass in "Meinem " Umfeld viele Betriebe weit unter ihren Grenzen bleiben weil sie schlampen...
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 16:38

zeig mir einen Betrieb der in der Anbindung 12500kg im Durschschnitt melkt..
Wirst du sehr sehr sehr wenige finden---
während 500 Kuh Betriebe nen Durschschnitt von 9000kg im Laufstall erzielen.
mit nem Jahres-Abo Arschlecken vom Lely-Vertreter der dann noch Licht und usw verkauft..
was wiedereum subventioniert wird..

davon rede ich,,
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon forenkobold » Sa Jan 07, 2012 16:59

Ulikum hat geschrieben: Nur mal so zum nachdenken,
Fotovoltaik auf dem Dach, ne Biogasanlage hinter dem Stall, und das Windrad auf dem Acker,
für verschiedene Umweltförderprogramme (Grünland, Acker) Geld bekommen,
und dann so undifferenziert gegen grüne Politik sein, ist für mich irgendwie unglaubwürdig.
Aber wie gesagt, das ist ja nur meine Meinung.


Der Initiator der PV - Förderung war Hermann Scheer (SPD).
Biogas ist NUR lukrativ wenn man es SO betreibt, wie es die Grünen NICHT wollen.
Windrad auf dem Acker sind die Grünen zumeist genauso dagegen wie gegen das geplante Pumpspeicherwek im Schwarzwald.
Die ersten und besten Agrarumweltprogramme waren MEKA (Schwarz-regierteres BW) und Kulap Bayern (initiert von der damals noch schwarzen CSU-Regierung). Die niedrigsten Zahlungen fanden immer (wenn überhaupt) in Ländern mit grüner Regierungsbeteiligung statt.
In Baden-Württemberg stehen jetzt unter der grünen Regierung massive Kürzungen bei MEKA an.

Hast ein klassisches Eigentor geschossen. Setzen 6.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 17:03

hey..jeder will überleben und das meiste raus holen..

haben zwar nichts von all dem aber wenn es nach mir ging wären 2 WKAs und der Schuppen voll Solar meins
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Ulikum » Sa Jan 07, 2012 17:18

forenkobold hat geschrieben:
Der Initiator der PV - Förderung war Hermann Scheer (SPD).
Biogas ist NUR lukrativ wenn man es SO betreibt, wie es die Grünen NICHT wollen.
Windrad auf dem Acker sind die Grünen zumeist genauso dagegen wie gegen das geplante Pumpspeicherwek im Schwarzwald.
Die ersten und besten Agrarumweltprogramme waren MEKA (Schwarz-regierteres BW) und Kulap Bayern (initiert von der damals noch schwarzen CSU-Regierung). Die niedrigsten Zahlungen fanden immer (wenn überhaupt) in Ländern mit grüner Regierungsbeteiligung statt.
In Baden-Württemberg stehen jetzt unter der grünen Regierung massive Kürzungen bei MEKA an.

Hast ein klassisches Eigentor geschossen. Setzen 6.


Wenn das mal so alles stimmt, was du da vom Stapel gelassen hast,

Übrigens, die Solarförderung hat richtig 1999 mit dem 100.000 Dächer Programm angefangen, und nicht erst 2004 und beides mal Rot/ Grün.
Erste Förderung 1990 auf drängen von Umweltverbänden das 1000 Dächerprogramm.
Aber das nur am Rande, und wie gesagt nur meine bescheidene Meinung bzw mein Wissenstand.
Zuletzt geändert von Ulikum am Sa Jan 07, 2012 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 17:36

warum nicht?
jeder muss sehen wo er bleibt....
und wenn so ein arsch sich kredite holt darf ich auch subventionen kassieren...

das land ist eh zum scheitern verurteilt...
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon daniel1986 » Sa Jan 07, 2012 17:36

warum nicht?
jeder muss sehen wo er bleibt....
und wenn so ein arsch sich kredite holt darf ich auch subventionen kassieren...

das land ist eh zum scheitern verurteilt...
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon H.B. » So Jan 08, 2012 16:30

tyr hat geschrieben:ganz einfach, wenn ich das maximum aus den Böden hole, leiden die selben über Gebühr, und ich will gern, das die nächste Generation auch noch von was leben kann.
Das Optimum zwischen Ertrag und Schonung des Bodens ist anzustreben, nich das Maximum was möglich ist.
Nur um mal bißchen Krümel zu kacken..... :wink:


Wenn der Boden bestens versorgt ist und vor Leben sprudelt, dankt er das mit Maximalerträgen. Das ist ähnlich wie bei der Versorgung des Viehs.

Ein Stück Vieh kannst du einen Tag zum Narren halten,
ein Stück Boden ein Jahr,
und einen Menschen sein ganzes Leben lang.

Jeder hier, der eins und eins zusammenzählen kann weiß, von was ich rede.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Jan 08, 2012 16:45

tyr hat geschrieben: maximalerträge sind immer Raubbau

Bla-bla, Standardfloskeln helfen immer wirklich weiter...
Guckst du mal nach dem Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs, das ist so ein basic.
Dann weißt du auch wie man Maximalerträge definiert.
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Cairon » So Jan 08, 2012 18:50

Das Maximale heraus holen heißt ja nicht automatisch Raubbau zu betreiben. Das Maximale heraus holen heißt für mich einen optimalen Deckungsbeitrag zu erzielen und dabei den Produktionsfaktor langfristige und erhaltend zu nutzen. Bondenuntersuchungen, Zwischenfrucht, Erhaltungskalkung, Fruchtfolge usw. das gehört doch auch dazu das Maximale heraus zu holen. Es geht ja nicht darum in 2-3 Jahren das Meiste heraus zu holen, sondern langfristig. Was für jeden das Maximale ist muss wohl jeder für sich selber definieren.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Mobilisierungspaket "Bauernhof statt Agroindustrie"

Beitragvon Weinbauer » Mo Jan 09, 2012 11:59

schimmel hat geschrieben:Deraber versucht nicht ständig einen Einheitslandwirtschaft für das nicht gewollte Allgemeinwohl zu kreieren....Wir sind eine Demokratie und keine Zwangsgesellschaft.....


richtig, aber der staat darf gerne auf von ihm gewünschte entwicklungen "hinweisen" (aber sollte nicht eine form einseitig bevorzugen).

Cairon hat geschrieben:Das Maximale heraus holen heißt ja nicht automatisch Raubbau zu betreiben. Das Maximale heraus holen heißt für mich einen optimalen Deckungsbeitrag zu erzielen und dabei den Produktionsfaktor langfristige und erhaltend zu nutzen. Bondenuntersuchungen, Zwischenfrucht, Erhaltungskalkung, Fruchtfolge usw. das gehört doch auch dazu das Maximale heraus zu holen. Es geht ja nicht darum in 2-3 Jahren das Meiste heraus zu holen, sondern langfristig. Was für jeden das Maximale ist muss wohl jeder für sich selber definieren.


eben, wie definiert sich "maximal". z.b. in welchem zeitraum.
so ähnlich wie carion definiere ich maximal auch, allerdings, würde ich falls ein ungleichgewicht ist, auch mal eine seite kurfristig primär behandlen, um wieder ein gleichgewicht zu erzielen. dh. mal mehr auf schonung statt auf ertrag setze oder umgekehrt.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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