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Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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132 Beiträge • Seite 3 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 14, 2016 7:51

Einhorn64 hat geschrieben:Nur jemand der es schafft mit leerem Stall an die Liquiditätsbeihilfe zu kommen und daraus Spekulationsgewinne zu erzielen,
ist in der Lage aus einer
15.ooo Liter-Kuh, die nach 1 Laktation ausgemergelt ist

noch eine"Flut" an Embryonen herauszuspülen.
Der normale Techniker schafft das nicht.

:lol:
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 14, 2016 7:54

Welfenprinz hat geschrieben:Gibts denn realistischerweise genug GvO-freies Soja am Weltmarkt??

Der Verband der Geflügelhalter hat letztes jahr- natürlich medial ziemlich unbeachtet- darauf hingewiesen, dass sie die GvO -Freiheit nicht mehr garantieren können, weil es eben nicht genug Futter verfügbar gibt.
Lässt sich Soja in der Milchviehhaltung substituieren ohne Leistungseinbusse?


Es kann sicher in seiner Gesamtheit deutlich reduziert werden. Wenn man eine energiereiche Grundration hat und dementsprechend Eiweiß braucht wird es schwierig komplett zu ersetzen.
Haben wir eine zeitlang mit Biertreber gemacht, was auch sehr gut funktioniert hat, nur sind solche Dinge auch nicht überall in der entsprechenden Menge verfügbar.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Nordhesse » So Aug 14, 2016 8:13

Das meiste Soja wird wohl durch Rapsschrot ersetzt. Dann ist der Punkt schon mal durch.
Zur Leistung von Kühen: Ich kann euch Kühe mit ca 6500 l Jahresleistung zeigen, die auch total ausgemergelt sind.
Und wenn man sagt, man füttert einfach weniger Kraftfutter, und dann sinkt die Leistung, dann liegt man falsch. Fast die Hälfte der Kühe reagiert auf eine solche Fehlernährung mit dem einschmelzen der letzten Körperreserven, bevor sie dann stirbt.

Ich finde es auch lächerlich "GVO-freie" Milch zu fordern. - Oder wie es neulich in der Zeit stand: Die Antwort auf die derzeit drängenden Fragen der Welt lautet nicht : "Weidemilch"
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon LUV » So Aug 14, 2016 8:59

Leistungszahlen werden als Polemik für Tierwohl und gegen "Trubokühe" genutzt. Zuchtwerte werden doch schon seit Jahren hinsichtlch Lebensdauer und Fundamente etc. angepasst. Es wird aber auch nach einer 30% Reduzierung der Leistung Menschen geben, die alles, was über 3000kg gibt, als nicht Tiergerecht bezeichnen. Insofern ist es wieder eine nicht notwendige Diskussion auf ideologischem Niveau.
Die Emissionen pro kg Milch sind bei hochleistenden Tieren geringer......das wird komischerweise dann nicht mehr argumentiert, sondern lediglich das sog. Tierwohl. Die Israelis würden sich totlachen über solche Diskussionen......
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon KarlGustav » So Aug 14, 2016 18:42

LUV hat geschrieben:Leistungszahlen werden als Polemik für Tierwohl und gegen "Trubokühe" genutzt. Zuchtwerte werden doch schon seit Jahren hinsichtlch Lebensdauer und Fundamente etc. angepasst. Es wird aber auch nach einer 30% Reduzierung der Leistung Menschen geben, die alles, was über 3000kg gibt, als nicht Tiergerecht bezeichnen. Insofern ist es wieder eine nicht notwendige Diskussion auf ideologischem Niveau.
Die Emissionen pro kg Milch sind bei hochleistenden Tieren geringer......das wird komischerweise dann nicht mehr argumentiert, sondern lediglich das sog. Tierwohl. Die Israelis würden sich totlachen über solche Diskussionen......


Die Israelis?

Du hast ja lustige Schablonen für Deine Beurteilungen.

Bist Du schon so zerfressen systemimmanent, dass Du keine guten, deutschen Maßstäbe mehr ansetzen kannst?
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » So Aug 14, 2016 19:10

Nun wir haben die Aussenmaße der Kuh, die gibt das Maß für die Futteraufnahme vor.
Mit steigender Milchleistung, steigen auch die Anforderung an die Qualität und die Kosten vom Futter.
Der rest muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Kuh muss zum Bauern passen, nicht umgekehrt und Mutterkühe haben soviel Zukunft, wie Ochsengespanne :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon valtran121 » So Aug 14, 2016 20:44

"...... und Mutterkühe haben soviel Zukunft, wie Ochsengespanne " Wieso das denn ? Ernste Frage , bitte keine endlose sinnbefreite Diskussion. Danke
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 14, 2016 20:58

KarlGustav hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Leistungszahlen werden als Polemik für Tierwohl und gegen "Trubokühe" genutzt. Zuchtwerte werden doch schon seit Jahren hinsichtlch Lebensdauer und Fundamente etc. angepasst. Es wird aber auch nach einer 30% Reduzierung der Leistung Menschen geben, die alles, was über 3000kg gibt, als nicht Tiergerecht bezeichnen. Insofern ist es wieder eine nicht notwendige Diskussion auf ideologischem Niveau.
Die Emissionen pro kg Milch sind bei hochleistenden Tieren geringer......das wird komischerweise dann nicht mehr argumentiert, sondern lediglich das sog. Tierwohl. Die Israelis würden sich totlachen über solche Diskussionen......


Die Israelis?

Du hast ja lustige Schablonen für Deine Beurteilungen.

Bist Du schon so zerfressen systemimmanent, dass Du keine guten, deutschen Maßstäbe mehr ansetzen kannst?

Die Israelis sind mangels Ressourcen auf Effizienz angewiesen und dementsprechend Spitzenreiter was die Leistung angeht. Da wird es solche Diskussionen in dem Ausmaß in der Tat nicht geben.

Was sind denn gute deutsche Maßstäbe in Bezug auf Leistung der Milchkühe?
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Nordhesse » So Aug 14, 2016 22:22

Zu den Mutterkühen- ich finde die ja auch nicht schlecht. Ich frage mich nur, wie ich das Ganze jahr ne Kuh halten kann um dann ein en Fresser zu verkaufen. Rechnet sich sowas ?
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Qtreiber » So Aug 14, 2016 23:23

Nordhesse hat geschrieben:Zu den Mutterkühen- ich finde die ja auch nicht schlecht. Ich frage mich nur, wie ich das Ganze jahr ne Kuh halten kann um dann ein en Fresser zu verkaufen. Rechnet sich sowas ?

Nein. Insofern kann ich diesem Satz:
T5060 hat geschrieben: und Mutterkühe haben soviel Zukunft, wie Ochsengespanne

vollumfänglich zustimmen. Mit einer Ergänzug:
wenn die Mutterkuhhalter rechnen könnten.
:mrgreen:
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Mo Aug 15, 2016 0:16

valtran121 hat geschrieben:"...... und Mutterkühe haben soviel Zukunft, wie Ochsengespanne " Wieso das denn ? Ernste Frage , bitte keine endlose sinnbefreite Diskussion. Danke


Weil wenn Du ne Fleckviehkuh hast und der einen Roboter hinstellst, dann hast von der Kua, nett nur a schisser, sondern auch noch a Milli.

Mutterkuhhaltung, dass wurde mal um 1970 zu Zeiten Mansholt gedacht, dann gehypt durch Prämien,
zum Schluß noch ne Beschäftigungstherapie um bestehende Aktiva zu verbrauchen.

Deshalb : Das Comeback des 60er Milchkuhbetriebs mit Robbi, wird den 500er Milchkuhbetrieb, genauso verdrängen, wie irgendwelche Mutter-Ammenkuhgeschichten

So und wenn das jetzt ein promovierter liest, hat der wieder wegen mir Verdauungsprobleme :mrgreen:
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon cerebro » Mo Aug 15, 2016 5:07

MutterKuhHaltung rechnet sich nur dank PrämienOptimierung. Großteil der Halter sind BioBauern, warum nur? Nirgends geht bio einfacher als mit ein paar MutterKühen, dann noch niedriger gv Besatz, 2 ha mit schnittZeitpunkt und schon wird die Sache langsam etwas attraktiver.
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Pinzgauer56 » Mo Aug 15, 2016 5:29

Genau so, Bio u. Direktvermarktung, u. auf Flächen die sonst keiner mehr bewirtschaftet.
Wie hoch ist denn momentan der Deckungsbeitrag einer Kuh bei konvie ?
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon T5060 » Mo Aug 15, 2016 6:11

Pinzgauer56 hat geschrieben:Wie hoch ist denn momentan der Deckungsbeitrag einer Kuh bei konvie ?


Kannste Dir da selbst ausrechnen, teilst uns dann deine Ergebnisse mit :

https://www.stmelf.bayern.de/idb/milchkuhhaltung.html
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Re: Molkerei erzwingt Umstelllung auf GVO-freie Fütterung???

Beitragvon Qtreiber » Mo Aug 15, 2016 7:39

Pinzgauer56 hat geschrieben:Genau so, Bio u. Direktvermarktung,

"Bio" kann man auch mit Milchkühen machen. Direktvermarktung seiner männlichen und nicht zur Remonte benötigten weiblichen Nachzucht auch.
Hat also nicht unbedingt was mit Mutterkuhhaltung zu tun.
Pinzgauer56 hat geschrieben:..auf Flächen die sonst keiner mehr bewirtschaftet.

ist für mich der einzige Grund, der für Mutterkuhhaltung sprechen könnte. Aber auch da stellt sich mir die Frage, ob man jeden m² Land mit viel Aufwand an Arbeit oder EU-Geldern unbedingt in der Bewirtschaftung halten muss.
Tatsache ist, dass die ach so naturnahe Mutterkuhhaltung letztendlich Ressourcenverschwendung ist, wo doch gerade die Grünen immer darauf hinweisen, wie wichtig es ist, schonend mit Ressourcen umzugehen.
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