Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 14:43

Nachfolge - wie kann's gehen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
183 Beiträge • Seite 11 von 13 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13
  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jun 21, 2021 21:34

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Ich für meinen Teil bin über jeden froh, der seinen Betrieb erfolgreich führt und sehe keinen Anlass dafür einen 10Kuh Ferienhof mit Selbstvermarktung als geringer zu erachten.


Genau da liegt wohl der Unterschied. Ich beurteile die Betriebe ausschließlich rational. Bei dir schwingen wahrscheinlich Solidarität, Mitgefühl, Verbundenheit und anderes mit. Ein jeder so, wie er es möchte!

Was spricht gegen solch einen Betrieb, wenn das Gesamtkonzept die Familie versorgt? Rein rational.

Und nein, das hat nix mit Solidarität zu tun. Ich frage mich nur mittlerweile, wer hier in 20/30 Jahren die Betriebe weiter führen soll. Große Strukturen bewirtschaftet von Billiglöhnern haben kaum den Rückhalt der Gesellschaft.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 21, 2021 21:46

T5060 hat geschrieben:
Pass mal auf Freundchen ! Wir leben hier in der Bundesrepublik Deutschland, einem Land wo unternehmerische Freiheit und Schutz des Eigentums grundgesetzlich garantiert sind.

Die Zwangskollektivierung oder Wegrationaliserung bestehender Familienbetriebe sind altkommunistische Umtriebe Göttinger Altmarxisten wie auch z.B. Trittin einer ist.
In wie weit du noch hinter dem Grundgesetz und unserer demokratischen Ordnung stehst, muss man sich ernsthaft fragen.
In Nordkorea würde man dich mit offenen Armen empfangen, in einem israelischen Kibbuz würde man sich sogar die Mühe machen, dich im Toten Meer zu versenken.


Abgesehen davon, dass du wieder nur schwafelst und dich nicht sachlich am Thema orientierst -aber das ist bei dir ja die Regel-, bringst du hier einige höchst unterschiedliche Aspekte durcheinander. Zwangskollektivierung hat nichts mit Wegrationalisierung zu tun! Ersteres gibt es in unserer freien Welt nicht mehr und das Zweite wiederfährt jedem, der es nicht bringt! Zu glauben, dass die Gesellschaft den Auftrag hat bäuerliche Familienbetriebe zu erhalten, ist ein Irrtum! Wer es wirtschaftlich nicht gebacken bekommt, der scheidet aus. So ist das in der freien Marktwirtschaft. Wer glaubt, sich und seine Umwelt über seine eigene unternehmerische Unfähigkeit hinwegtäuschen zu müssen und dabei seine Vermögenswerte verschleisst, der ist selbst schuld!
Dir habe ich auch die berufliche Erfahrung in der Administration voraus. Ich weiß also, welchen legalen Handlungsspielraum das Grundgesetz mir lässt!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 21, 2021 21:52

meyenburg1975 hat geschrieben:Was spricht gegen solch einen Betrieb, wenn das Gesamtkonzept die Familie versorgt? Rein rational.

Und nein, das hat nix mit Solidarität zu tun. Ich frage mich nur mittlerweile, wer hier in 20/30 Jahren die Betriebe weiter führen soll. Große Strukturen bewirtschaftet von Billiglöhnern haben kaum den Rückhalt der Gesellschaft.


Grundsätzlich nichts! Aber diese Betriebe funktionieren nur, weil Arbeit nicht voll entlohnt wird und weil diese Betriebe, im Vergleich mit größeren Strukturen viele Privilegien besitzen. Besondere Förderung der ersten ha, Zuschüsse zu den ldw. Sozialabgaben, Befreiung von Dokumenttionpflichten u.a.m. Ich bin für Gleichbehandlung aller Betriebe.
Solange die Lebensmittel nur billig genug sind, ist es mehr als 90% der Bevölkerung/der Konsumenten schei..egal, wer die Arbeit verrichtet! Bei größeren Strukturen können wir uns die Ausbildung viler potenzieller Hofnachfolger ersparen. Wenige, gut ausgebildete Betriebsleiter, reichen da völlig aus.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon T5060 » Mo Jun 21, 2021 22:23

Das ist einfach nur noch eklig was der von sich gibt ......... aber typisch für jede Epoche
Nur immer dann, wenn totalitäre Kotzbrocken das Volk nicht satt bekamen, dann besinnte man sich auf die Familienbetriebe.

Hatten wir doch alles: Die große KTG Agrar, die die Flächen von einst verstaatlichten Familienbetrieben sich unter den Nagel riss, die Flächen runterwirtschaftete, die Leute um ihr Geld für die Altersvorsorge betrogen und sich einen Göttinger Professor als Berater gehalten hat. Dann war da noch in Thüringen der Superbetrieb, der so Pleite war, das man an Bosfors/ALDI verkaufte und dann die einst größte Ex-LPG in meiner Nachbarschaft, die die Hausbank übernehmen musste, wollte sie von ihrem Geld überhaupt noch mal was sehen. Alles hirngespinstige Konstrukte die am Ende durch Mißwirtschaft, Selbstbedienung und Personalkosten zerstört werden.

Wir brauchen in Deutschland keine Verhältnisse wie in der Tschechei/Slowakei wo eine Agrofert/Babis (SKW Priesteritz/Golden Toast), die Landwirtschaft solange terrorisiert, bis er dann die Betriebe in der Pleite billigst kaufen kann

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Pass mal auf Freundchen ! Wir leben hier in der Bundesrepublik Deutschland, einem Land wo unternehmerische Freiheit und Schutz des Eigentums grundgesetzlich garantiert sind.

Die Zwangskollektivierung oder Wegrationaliserung bestehender Familienbetriebe sind altkommunistische Umtriebe Göttinger Altmarxisten wie auch z.B. Trittin einer ist.
In wie weit du noch hinter dem Grundgesetz und unserer demokratischen Ordnung stehst, muss man sich ernsthaft fragen.
In Nordkorea würde man dich mit offenen Armen empfangen, in einem israelischen Kibbuz würde man sich sogar die Mühe machen, dich im Toten Meer zu versenken.


Abgesehen davon, dass du wieder nur schwafelst und dich nicht sachlich am Thema orientierst -aber das ist bei dir ja die Regel-, bringst du hier einige höchst unterschiedliche Aspekte durcheinander. Zwangskollektivierung hat nichts mit Wegrationalisierung zu tun! Ersteres gibt es in unserer freien Welt nicht mehr und das Zweite wiederfährt jedem, der es nicht bringt! Zu glauben, dass die Gesellschaft den Auftrag hat bäuerliche Familienbetriebe zu erhalten, ist ein Irrtum! Wer es wirtschaftlich nicht gebacken bekommt, der scheidet aus. So ist das in der freien Marktwirtschaft. Wer glaubt, sich und seine Umwelt über seine eigene unternehmerische Unfähigkeit hinwegtäuschen zu müssen und dabei seine Vermögenswerte verschleisst, der ist selbst schuld!
Dir habe ich auch die berufliche Erfahrung in der Administration voraus. Ich weiß also, welchen legalen Handlungsspielraum das Grundgesetz mir lässt!
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon langholzbauer » Mo Jun 21, 2021 22:42

" Der Kapitalismus in seiner stinkenden und faulenden Art" hat es Karl Marx damals gut analysiert!
Dass es selbst auf Land- u.Forstwirtschaft so hart durch schlägt, hätte er sich vermutlich nicht träumen lassen.
Denn damals gab es noch keine weltweite Logistik!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 21, 2021 23:13

Ich befürchte fast, die Landwirte entwickeln sich zu den neuen Sozialisten. :roll:
Botaniker
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon langholzbauer » Mo Jun 21, 2021 23:25

Eine soziale Landwirtschaft, in der jeder Verbraucher weiß, wie und woher seine Nahrung kommt, kann sicher nicht schaden!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon DWEWT » Di Jun 22, 2021 5:37

Da Landwirte fast immer mehr oder weniger Eigentum haben, welches sie der Allgemeinheit vorenthalten, sind sie auch alle Kapitalisten! Hier den Eindruck erwecken zu wollen, Landwirtschaft habe eine soziale Funktion, ist mehr als verlogen. Ihr rennt doch ständig dagegen an, eure Flächen über eine Ökologisierung mehr in den Dienst der Allgemeinheit stellen zu lassen. Hinter jeder Maßgabe vermutet ihr eine schleichende Enteignung/eine Entrechtung, die ihr euch bezahlen lassen wollt. Das ist legal aber auch zutiefst kapitalistisch! Also, haltet den Ball flach!
Auf der anderen Seite appelliert ihr an das soziale Gewissen der Gesellschaft, indem ihr das "Höfesterben"- welch theatralische Wortschöpfung- anprangert. Dieser Gesellschaft ist es völlig wumpe, ob da 250 Tsd. Betriebe für ihre Versorgung arbeiten oder nur noch 30 Tsd.! Ihr frönt dem Kapitalismus und wollt, dass die Gesellschaft euch eure Privilegien sichert. Geht´s überhaupt noch kapitalistischer? Sich hier als sozialen Gutmenschen anzubiedern ist schon etwas verlogen. Wir sind Unternehmer und werfen die uns verfügbaren Produktionsfaktoren in die Waagschale. Wir versuchen, dabei das Optimum für unsere Betriebe herauszuholen. Wir wollen von unserer Arbeit leben und nicht von staatlichen Almosen, Das setzt allerdings ein strategisches und betriebsegoistisches Handeln voraus. Jeder arbeitet mit und für seine(m)(n) Betrieb! Die Interessen der anderen Berufskollegen zu akzeptieren und zu respektieren, ist da kein Widerspruch. Etwas mehr Ehrlichkeit könnte hier nicht schaden.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jun 22, 2021 8:11

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Was spricht gegen solch einen Betrieb, wenn das Gesamtkonzept die Familie versorgt? Rein rational.

Und nein, das hat nix mit Solidarität zu tun. Ich frage mich nur mittlerweile, wer hier in 20/30 Jahren die Betriebe weiter führen soll. Große Strukturen bewirtschaftet von Billiglöhnern haben kaum den Rückhalt der Gesellschaft.


Grundsätzlich nichts! Aber diese Betriebe funktionieren nur, weil Arbeit nicht voll entlohnt wird und weil diese Betriebe, im Vergleich mit größeren Strukturen viele Privilegien besitzen. Besondere Förderung der ersten ha, Zuschüsse zu den ldw. Sozialabgaben, Befreiung von Dokumenttionpflichten u.a.m. Ich bin für Gleichbehandlung aller Betriebe.
Solange die Lebensmittel nur billig genug sind, ist es mehr als 90% der Bevölkerung/der Konsumenten schei..egal, wer die Arbeit verrichtet! Bei größeren Strukturen können wir uns die Ausbildung viler potenzieller Hofnachfolger ersparen. Wenige, gut ausgebildete Betriebsleiter, reichen da völlig aus.

Hattest Du nicht mal,geschrieben, man muss seinen Betrieb auch nach den Prämien ausrichten :wink:
In Umfragen finden doch unsere Bürger die Förderung von kleinen Betrieben mindestens genauso gut, wie bei Bio. Dann kann die Politik das doch auch umsetzen. Man kann vieles, bis zur gänzlichen Infragestellung, an den Sozialkassen kritisieren. Aber die grundsätzliche solidarische Ausrichtung ist wesentlicher Bestandteil des Sytems. Ob die Bemessungsgrundlage immer korrekt ist, ist wieder was anderes.
Würde ich alles privat machen, wäre das einiges günstiger und vor allem effektiver für mich. Wenn das aber alle könnten, hätten wir amerikanische Verhältnisse. Fände ich auch nicht gut.

Und zur Arbeit, dass ist sicher richtig, dass viele Betriebe da nicht gut bei wegkommen.
Ich hab mich schon mal mit dem Thema osteuropäische Arbeiter beschäftigt. Wenn man sich ansieht, was da nach Abzug für Logis und die Menschenhändler übrig bleibt, man bedenkt, dass nicht selten unbezahlte Überstunden geleistet werden müssen, muss man ganz klar festhalten, dass unterbezahlte Arbeit kein Privileg von Familienbetrieben (mehr) ist. Und das sind nicht nur die klassischen Saisonarbeiter, die findet man vermehrt immer mehr in anderen Bereichen.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht der Einzige bin, der dem ablehnend gegenüber steht.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon T5060 » Di Jun 22, 2021 9:21

Mich braucht das Thema eigentlich nicht jucken. Ich habe mich entgegen der allgemeinen Lehre und dem blöden Getöne Göttinger Professoren verhalten und seit 1987 brav jeden Monat einen Obolus für den Kauf von Aktien verwendet, so dass ich heute alleine von meinen BASF Aktien steuerfrei 80.000 € p.a. Dividende erhalte. Das sind 6.500 € im Monat und mehr was ein Landwirtschaftsdirektor an Pension bekommt. Der Gelduafwand hierfür war geringer als das was ich in die Landwirtschaftliche Alterskasse einbezahlt habe, die ich dann irgendwann in 20 Jahren mal ein paar Huller bekomme. Für die Altersversorgung hätten mir auch keine 1.000 ha Pachtland was genutzt oder ein Doktortitel der deutschen Landwirtschaft. Aus einem Invest von 1,25 € im Februar 1992 generieren wir heute ein jährliches steuerfreies Einkommen von 10,44 €, das üblicherweise jährlich um 3 - 4 % wächst. Die Banken und die Finanzindustrie bekommen davon so 100 € jährlich, die Kirche und der Staat 36.000 €. Ich glaube nicht das DWEWT mehr vom Staat für seine zeitweise Administration im Staatsdienst bekommt. Hihi.....

Die Altersversorgung bleibt Generationen nach mir auch noch erhalten, die braucht keine neue Heizung, dazu braucht man auch kein Parteibuch und arme Mieter oder Versicherungsvertreter muss man da auch nicht kennenlernen. Das ist einfach nur Finanzmathematik.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon DWEWT » Di Jun 22, 2021 10:32

T5060 hat geschrieben:Mich braucht das Thema eigentlich nicht jucken. Ich habe mich entgegen der allgemeinen Lehre und dem blöden Getöne Göttinger Professoren verhalten und seit 1987 brav jeden Monat einen Obolus für den Kauf von Aktien verwendet, so dass ich heute alleine von meinen BASF Aktien steuerfrei 80.000 € p.a. Dividende erhalte. Das sind 6.500 € im Monat und mehr was ein Landwirtschaftsdirektor an Pension bekommt. Der Gelduafwand hierfür war geringer als das was ich in die Landwirtschaftliche Alterskasse einbezahlt habe, die ich dann irgendwann in 20 Jahren mal ein paar Huller bekomme. Für die Altersversorgung hätten mir auch keine 1.000 ha Pachtland was genutzt oder ein Doktortitel der deutschen Landwirtschaft. Aus einem Invest von 1,25 € im Februar 1992 generieren wir heute ein jährliches steuerfreies Einkommen von 10,44 €, das üblicherweise jährlich um 3 - 4 % wächst. Die Banken und die Finanzindustrie bekommen davon so 100 € jährlich, die Kirche und der Staat 36.000 €. Ich glaube nicht das DWEWT mehr vom Staat für seine zeitweise Administration im Staatsdienst bekommt. Hihi.....


Da du in vielen deiner Reaktionen auf meine Beiträge mit heftigen und kaum glaubwürdig erscheinenden Zahlen um dich wirfst, die sich ganz offensichtlich auf eine von mir nicht beschriebene Situation meinerseits beziehen sollen, vermute ich mal, dass du heftige Minderwertigkeitskomplexe hast. Außerdem sind die von dir hier oft eingestellten betriebswirtschaftlichen Zahlen schon fast ein Beleg dafür, dass du mit der realen Landwirtschaft nicht wirklich konfrontiert bist. Ich hoffe mal, dass du auch nur halb so fähig bist, wie du zu sein hier vorgibst! Aber, sei´s drum. Eine Frage allerdings drängt sich mir auf. Warum melkst du eigentlich noch, wenn du doch so gut situiert bist? Ist es vielleicht Sadomasochismus?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon eclipso » Di Jun 22, 2021 11:17

T5060 hat geschrieben: so dass ich heute alleine von meinen BASF Aktien steuerfrei 80.000 € p.a. Dividende erhalte.


:-) Kommt ja immer besser :-)
Trotz deiner stolzen Dividende bist du im Kuhstall sowie mehreren Nebenjobs unterwegs ?
Du teilst dir eine kleine Wohnung zum "schlafen im Schichtbetrieb" mit mehreren Leuten?
Ja?
eclipso
 
Beiträge: 311
Registriert: Sa Jan 05, 2019 13:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon Hofglongge » Di Jun 22, 2021 11:18

"Grundsätzlich nichts! Aber diese Betriebe funktionieren nur, weil Arbeit nicht voll entlohnt wird und weil diese Betriebe, im Vergleich mit größeren Strukturen viele Privilegien besitzen. Besondere Förderung der ersten ha, Zuschüsse zu den ldw. Sozialabgaben, Befreiung von Dokumenttionpflichten u.a.m. Ich bin für Gleichbehandlung aller Betriebe.
Solange die Lebensmittel nur billig genug sind, ist es mehr als 90% der Bevölkerung/der Konsumenten schei..egal, wer die Arbeit verrichtet! Bei größeren Strukturen können wir uns die Ausbildung viler potenzieller Hofnachfolger ersparen. Wenige, gut ausgebildete Betriebsleiter, reichen da völlig aus."


Das stimmt schon aber es kann auch leicht ein gravierender Nachteil daraus entstehen , nämlich dann wenn bei handarbeitsintensiven Großbetrieben eben jede Stunde entlohnt werden muss. Deshalb haben Großbetriebe des Obst und Gartenbaus die ein hohes Handarbeitsvolumen - zumeist die Ernte - haben in Zukunft bei einem Mindestlohn von 10 - 12 Euro im internationalen Wettbewerb keine Chance mehr .
Überall dort wo maschinell gearbeitet werden kann gibt die Maschinenauslastung die Betriebsgröße vor .

Übrigens : Die Dividende der BASF für das Geschäftsjahr 2020 betrug 3,30 € je Aktie . :roll:
Zuletzt geändert von Falke am Di Jun 22, 2021 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatkonstrukt korr.
Hofglongge
 
Beiträge: 50
Registriert: Mo Aug 27, 2018 18:56
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon T5060 » Di Jun 22, 2021 13:22

DWEWT hat geschrieben:Da du in vielen deiner Reaktionen auf meine Beiträge mit heftigen und kaum glaubwürdig erscheinenden Zahlen um dich wirfst, die sich ganz offensichtlich auf eine von mir nicht beschriebene Situation meinerseits beziehen sollen, vermute ich mal, dass du heftige Minderwertigkeitskomplexe hast. Außerdem sind die von dir hier oft eingestellten betriebswirtschaftlichen Zahlen schon fast ein Beleg dafür, dass du mit der realen Landwirtschaft nicht wirklich konfrontiert bist. Ich hoffe mal, dass du auch nur halb so fähig bist, wie du zu sein hier vorgibst! Aber, sei´s drum. Eine Frage allerdings drängt sich mir auf. Warum melkst du eigentlich noch, wenn du doch so gut situiert bist? Ist es vielleicht Sadomasochismus?


Wir melken, weil wir Bauern sind und Bauern gehen nicht joggen und wer keine Bewegung hat wird krank, melken hält fit.
Nicht melken sind mind. 20 Cent weniger Cash pro kg. Das ist am Ende richtig viel Geld.

Ja ich kenne die realen Zahlen, weil ich immer zum Jahresabschluß den Hof kenne und anhand der Tatsache, dass es Gegenden gibt wo die Pacht höher ist als die Prämie kannst du erkennen,
dass es Höfe gibt, die deutlich mehr erwirtschaften. Hättest du in deinem Leben mal an einer landw. Buchstelle gearbeitet, statt bei einer Kontrollstelle, würdest du meine Meinung teilen.

Wie man über die Jahre an eine gute stetige Dividende kommt, hab ich an anderer Stelle in dem Forum ausführlich dargelegt. Ist wirklich kein Problem, kostet auch nicht viel Geld.
Nach dem Jahr 20 überholt dich der Zinseszinseffekt, nach dem Jahr 30 wird der Zinseszinseffekt zum Turbo. Die letzten 30/40 Jahre stieg der DAX im Schnitt um 8 - 9 % p.a.
Das Geld dafür bekommt man ganz einfach zusammen: Das Girokonto immer im Plus halten, die gesparten Zinsen sind dann das Geld für die Geldanlage :mrgreen:
Also einfach mal hinsetzen und rechnen. Geht mit Excel ganz gut ohne das man lang Formel kennen muss.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon wastl90 » Di Jun 22, 2021 15:00

Schon lustig was hier einige ablassen.
Kommt doch noch mal zum Kern zurück.

Fürs Alter muss man vorsorgen, das muss jeden klar sein. Wer ist so naiv und gibt einen herunter gewirtschafteten Betrieb, verschuldet oder unverschuldet, ab und erwartet dafür dann auch noch eine riesige Altersversorgung vom Übernehmer? Solche Dinge müssen doch schon viel früher realisiert und bedacht werden.
wastl90
 
Beiträge: 4589
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
183 Beiträge • Seite 11 von 13 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Geisi, Google Adsense [Bot], IHC-Bernhard, Milchtrinker

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki