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Nachfolge - wie kann's gehen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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183 Beiträge • Seite 8 von 13 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 13
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon xaver1 » Di Sep 25, 2018 17:31

Ich hab es mir nochmal durchgelesen, genau durch solche :roll: kommt Gut Aiderbichel oder andere zwielichtige Institutionen zu ihren Höfen, oder es wird eeewig nicht übergeben.

mfg
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon ihc 844 xla » Mi Sep 26, 2018 6:49

xaver1 hat geschrieben:Ich hab es mir nochmal durchgelesen, genau durch solche :roll: kommt Gut Aiderbichel oder andere zwielichtige Institutionen zu ihren Höfen, oder es wird eeewig nicht übergeben.

mfg


Also mein Bester, es war Ziel den Hof zu retten und meinem Onkel noch ein halbwegs anständiges Leben zu ermöglichen. Er sagte mal ich soll tun was nötig ist auch wenn er nicht mit einverstanden wäre.
UND DU LABERST HIER SO EINEN SCHEISS!
Du nennst mich hier zwielichtig? Du hast doch ein anner Waffel alter!

Ich habe das Elternhaus meines Vaters gerettet!
Ich habe meinen Onkel vor der absoluten Insolvens gerettet.
Ich habe dafür die Familien Ersparnisse geopfert, das war schwer genug der Frau das zu erklären.
Ich habe Nerven gelassen ohne Ende.

Und du schreibst so einen hirnverbrannten Schwachsinn!

Du bist ein Grund für solche Familiären Streitigkeiten. Du bist ein Typ der nur seine Dinge sieht aber nie über den Tellerans schauen würde. Traurig sowas!
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon countryman » Mi Sep 26, 2018 8:09

Guck mal Gut Aiderbichel bei Wikipedia, ich denke Xaver meint dass uneinsichtige und starrköpfige Altbauern das Problem sind oder sehe ich das falsch?
Die es lieber zwielichtigen Organisationen herschenken als es Kindern, Neffen usw. zu gönnen, obwohl diese die Familientradition gern in moderner Form weiterführen würden.


Pinzgauer56 hat geschrieben:
ihc 844 xla hat geschrieben:
Ich habe ja quasi nur den Hof vor der Zwangsversteigerung gerettet da mein Onkel ja alles an die Wand gefahren hatte.
Nach meinem einschreiten mit allen konsequenzen sehe ich der Zukunft nun sehr positiv entgegen denn wenn es so läuft wie es seid Jahren bei mir zuhause läuft, dann läufts :D


Passt doch ! :prost:


:prost:


Da trinke ich gern einen mit, ich denke hier war eine gewisse Hartnäckigkeit durchaus angebracht.
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon Qtreiber » Mi Sep 26, 2018 12:48

countryman hat geschrieben:Guck mal Gut Aiderbichel bei Wikipedia, ich denke Xaver meint dass uneinsichtige und starrköpfige Altbauern das Problem sind oder sehe ich das falsch?
Xavers Aussage ist nicht eindeutig, es kann so oder so gemeint sein. :?
Wenn ich dann vorher diese Aussage von Xaver lese und davon ausgehe, dass sie NICHT ironisch gemeint ist:
xaver1 hat geschrieben:Solch einen Übernehmer wünsche ich auch keinem …
Aus der Ferne die ihm wahrscheinlich alles bedeutenden Tiere wegnehmen, :gewitter: .

Es gibt auch so Spezialisten, welche dann mal den Wald schlägern, weil da die letzten Jahre nichts geblieben ist.

mfg

glaube ich eher, dass das o.a. "so" gemeint ist. :wink:
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon xaver1 » Mi Sep 26, 2018 14:10

Hallo, es geht mir einfach darum, das man den "Älteren" mit den letzten paar Tieren Lebensqualität wegnimmt.
Die Zeit regelt normal solche Sachen von selbst. Er wird keine anderen Hobbies haben und auch nichts anderes mehr anfangen.
Man kennt nur die eine Seite, das bei Mutterkühen kein Reichtum ausbricht, ist mir bekannt.
Aber 12000 Verlust pro Jahr, und das bei gut 20 Kühen plus Nachzucht, da ist irgendwo ein gröberer Rechenfehler, …..
Zusammengefasst, es wird ein Hof im Millionenwert übergeben, aber wegen bezahlter kleinerer Beträge, welche nicht mal belegbar sind, das auch Geld geflossen ist, nimmt man sich das Recht heraus, dem Übergeber die letzten paar Lebensjahre zu vermiesen.
Das mit den Maschinen beim Kumpel "verstecken" sollte eigentlich genug Zeichen gewesen sein.

mfg
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon ihc 844 xla » Mi Sep 26, 2018 14:58

xaver1 hat geschrieben:Hallo, es geht mir einfach darum, das man den "Älteren" mit den letzten paar Tieren Lebensqualität wegnimmt.
Die Zeit regelt normal solche Sachen von selbst. Er wird keine anderen Hobbies haben und auch nichts anderes mehr anfangen.
Man kennt nur die eine Seite, das bei Mutterkühen kein Reichtum ausbricht, ist mir bekannt.
Aber 12000 Verlust pro Jahr, und das bei gut 20 Kühen plus Nachzucht, da ist irgendwo ein gröberer Rechenfehler, …..
Zusammengefasst, es wird ein Hof im Millionenwert übergeben, aber wegen bezahlter kleinerer Beträge, welche nicht mal belegbar sind, das auch Geld geflossen ist, nimmt man sich das Recht heraus, dem Übergeber die letzten paar Lebensjahre zu vermiesen.
Das mit den Maschinen beim Kumpel "verstecken" sollte eigentlich genug Zeichen gewesen sein.

mfg


Es gab nur 40% eigenes erwirtschaftetest Futter, der Rest musste teuer zugekauft werden.
Die Herde lebte nur von Inzucht und das seid Jahren. Im Rahmen sehr sehr kleine Tiere für Angus, kein Schlachter wollte die Absetzer haben.
Masterrind hat sich nur Bilder angesehen und hat dankend abgelehnt.
Ständig Veterinäramt da weil es sich kaum gekümmert hat, und das seid Jahren!
Und das sollte ich mir antun??
Bestimmt nicht!
Nach langem suchenm hatte ich einen Händler gefunden der mir noch ein wenig Geld für das trauerspiel gab.
Wäre ich das Amt gewesen, wären die Tiere schon vor langer Zeit verschwunden gewesen.
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon 15er » Do Sep 27, 2018 6:29

ihc 844 xla hat geschrieben:
xaver1 hat geschrieben:Hallo, es geht mir einfach darum, das man den "Älteren" mit den letzten paar Tieren Lebensqualität wegnimmt.
Die Zeit regelt normal solche Sachen von selbst. Er wird keine anderen Hobbies haben und auch nichts anderes mehr anfangen.
Man kennt nur die eine Seite, das bei Mutterkühen kein Reichtum ausbricht, ist mir bekannt.
Aber 12000 Verlust pro Jahr, und das bei gut 20 Kühen plus Nachzucht, da ist irgendwo ein gröberer Rechenfehler, …..
Zusammengefasst, es wird ein Hof im Millionenwert übergeben, aber wegen bezahlter kleinerer Beträge, welche nicht mal belegbar sind, das auch Geld geflossen ist, nimmt man sich das Recht heraus, dem Übergeber die letzten paar Lebensjahre zu vermiesen.
Das mit den Maschinen beim Kumpel "verstecken" sollte eigentlich genug Zeichen gewesen sein.

mfg


Es gab nur 40% eigenes erwirtschaftetest Futter, der Rest musste teuer zugekauft werden.
Die Herde lebte nur von Inzucht und das seid Jahren. Im Rahmen sehr sehr kleine Tiere für Angus, kein Schlachter wollte die Absetzer haben.
Masterrind hat sich nur Bilder angesehen und hat dankend abgelehnt.
Ständig Veterinäramt da weil es sich kaum gekümmert hat, und das seid Jahren!
Und das sollte ich mir antun??
Bestimmt nicht!
Nach langem suchenm hatte ich einen Händler gefunden der mir noch ein wenig Geld für das trauerspiel gab.
Wäre ich das Amt gewesen, wären die Tiere schon vor langer Zeit verschwunden gewesen.



Lass den Xaver trollen. Ist schon wirklich interessant dass man dir nicht mal zu traut rechnen zu können und einfach mal das Gegenteil behauptet.

So wie du es darstellst, hast du alles richtig gemacht, das Leben ist kein (Angus)Ponyhof. Von diesen Höfen gibt es viele, die haben in unseren breiten einen großen Anteil am schlechten Ruf der Landwirte.
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon xaver1 » Do Sep 27, 2018 8:39

Hallo 15er, das mit den nur 40% eigenes Futter von 20 ha ist für Dich wahrscheinlich auch noch realistisch, oder?
Noch dazu, da es sich um besonders kleine Tiere handeln soll.

Da mach ich gern den Troll, jeden Scheiß will ich einfach nicht glauben. :mrgreen:

mfg
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon Fassi » Do Sep 27, 2018 9:34

Ich würde schon fast sagen, Glück gehabt, dass der Onkel so friedlich geblieben ist. Ich kenne einige (mich eingeschlossen), da hätte der Neffe näheren Kontakt mit der Flachschippe gehabt, hätte man denen die Tiere ohne Rücksprache unterm Hintern weg verkauft.

Sowas macht man einfach nicht, da gibt's neben der ganzen Wirtschaftlichkeit noch ne soziale Komponente. Die Tieren sind höchst wahrscheinlich der einzige feste Bezugspunkt des Onkels gewesen. Da spricht man mit ihm und läßt ihm ein paar zum Spielen fürs Seelenheil. Die Reaktion mit den Maschinen spricht Bände.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon ihc 844 xla » Do Sep 27, 2018 10:12

Na gut, der Hof sollte vom Finanzamt, vom LAMA, vom Lohner und von der Stadt Zwangsversteigert werden.
Das Veterinäramt hätte die Tiere beschlagnahmt und sein Konto war gepfändet.
Nein, ich habe mich nicht verrechnet!

Die soziale Komponente?
Ich denke war hier egal.
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon xaver1 » Do Sep 27, 2018 10:19

Was mich noch interessieren würde, wie wird der Hof jetzt bewirtschaftet?

Zusätzlich zum Nebenerwerbsbetrieb in 12km Entfernung?

mfg
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon ihc 844 xla » Do Sep 27, 2018 10:35

xaver1 hat geschrieben:Was mich noch interessieren würde, wie wird der Hof jetzt bewirtschaftet?

Zusätzlich zum Nebenerwerbsbetrieb in 12km Entfernung?

mfg


Sehr gerne,
nachdem die völlig zerstörten und einem Acker gleichenden Weiden rekultiviert wurden, wird dort nun bestes Heu gewonnen für die Pferdepensionshaltung im 12 km entfernten Nebenerwerbsbetrieb.
Die wenigen Ackerflächen ( Inklusive der Oachtflächen ) werden für Getreide genutzt, genau wie im 12km entfernten Nebenerwerbsbetrieb.
Die Hofstelle steht weiterhin meinem Onkel zu verfügung und ab und an als Lagerplatz.

Das ganzen Bewohner haben zu mir gesagt das es Zeit wurde dort einzuschreiten, und die sind dicht dran und nicht in einem Forum!
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon xaver1 » Do Sep 27, 2018 10:48

Und bei der Heuproduktion erwirtschaftet man Gewinn?
Ich meine nachhaltig, ohne Nährstoffabbau.
Das die Pensionspferdehaltung ein Bombengeschäft ist, wusste ich. :mrgreen:
Da würde ich sofort in den Vollerwerb wechseln. :wink:

mfg
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon ihc 844 xla » Do Sep 27, 2018 10:57

xaver1 hat geschrieben:Und bei der Heuproduktion erwirtschaftet man Gewinn?
Ich meine nachhaltig, ohne Nährstoffabbau.
Das die Pensionspferdehaltung ein Bombengeschäft ist, wusste ich. :mrgreen:
Da würde ich sofort in den Vollerwerb wechseln. :wink:

mfg


Ich brauch seid dem kein Heu mehr zu kaufen und nein, von der Pferdeoffenstallhaltung wird man nicht reich aber hat doch einen ordentlichen Zugewinn.
Deshalb sehe ich der Zukunft positiv entgegen.

Wenn man allerdings wegen Sentimentalitäten, sozialen Aspekten oder einem geliebtem Hobby einen Hof an die Wand fahren will soll man das bitte tun.
Ich tu das nicht, ich werde mit der Zeit gehen.
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Re: Nachfolge - wie kann's gehen ?

Beitragvon countryman » Do Sep 27, 2018 12:01

ihc 844 xla hat geschrieben:Wenn man allerdings wegen Sentimentalitäten, sozialen Aspekten oder einem geliebtem Hobby einen Hof an die Wand fahren will soll man das bitte tun.


Kann man jederzeit machen, das ist völlig OK. Kein Nachfolger hat ein Naturrecht auf ungeschmälerten Erb-Antritt.
Nicht OK sind Tierschutzverstöße, Rechnungen nicht bezahlen, Pflichten gegenüber Mietern vernachlässigen usw.

Edit, Zitierfehler beseitigt. Hatte eine Zeile zu viel stehen gelassen. Danke @Qtreiber!
Zuletzt geändert von countryman am Do Sep 27, 2018 14:33, insgesamt 2-mal geändert.
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