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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3102 Beiträge • Seite 8 von 207 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 207
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Putin » Di Apr 01, 2014 10:41

Pevo hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Putin,
welches wären für Dich Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Intensivtierhaltung nachhaltig betrieben wird?
Siehst Du Grenzen, die nicht überschritten werden sollten?
Wo siehst Du Schwierigkeiten und wie werden die beherrscht?
Gibt es in Norddeutschland einen Hof, den Du als nachhaltig einstufen würdest und kann man den besichtigen.
Wo wären Deine Kompromisse, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu Erhöhen.
Vielleicht kannst Du das am Beispiel am der Schweinehaltung erläutern, (wo Aldi zurzeit die Preise drücken soll.)


1. Die Nachhaltigkeitskriterien sind nicht Thema in Zusammenhang mit der Form der Tierhaltung.
2. Ich sehe gar keine Schwierigkeiten.
3. Ich kann die Definition der NN nicht nachvollziehen und dementsprechend auch keinen Hof benennen...zumal die Definition Hof ja auch schwierig ist....was soll das sein?
4. Die Akzeptanz der Bevölkerung wird niemals einen befriedigenden Stand erreichen. Allein die Gesetze der Bundesrepublik sind für mich der Maßstab für das Handeln aller Beteiligten. Niemand muss Produkte von ihm nicht genehmen Erzeugern kaufen...sofern er dies überhaupt erkennen kann...
5. Die Preise für Schweinefleisch sind seit der Ankündigung von Aldi in der 10.KW von 1,47€ bereits auf 1,65€ gestiegen...hat Aldi Schuld am Preisanstieg? :mrgreen:


Ich bemühe mich sachlich zu bleiben: Die Antworten sind unbefriedigend.


"Hier stehe ich und kann nicht anders......"
Manchmal sind Antworten auch unbefriedigend...wie auch Fragen unsinnig sein können...
Putin
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon bindes » Di Apr 01, 2014 10:45

Du bemühst dich, möglich wenig klares zum Ausdruck zu bringen. Was in deinem Kopf zu funktionieren scheint oder Sinn zu machen, hat noch lange keine Praxistauglichkeit.

Pevo hat geschrieben:Ich kann mich nicht erinnern, dass ich etwas gegen Konvis gesagt habe. Ich habe begründet, weshalb ich für den Ausbau der ökol- LW plädiere. Beide haben Potential sich nachhaltiger zu entwickeln. Dabei sehe ich die Ökos ein Stück weiter.

Wie weit wären die Ökos denn, wenn sie nur ihre eigene Scheisse hätten? Es wird an Vielem mangeln - im Boden, im Regal...

Wenn Du sagen würdest, wir haben 5 Milliarden zu viele Menschen auf dem Planeten, damit alle von Öko nachhaltig leben könnten....DANN kämen wir der Sache näher. Aber so...ich weiß nicht.
Potenzial ist überall. Pack Dir mal an die eigene Nase. Du hast noch keine befriedigende Aussage zum Post gebracht. Nur BlaBlubb und hier und da. Politik ist genau deine Wellenlänge.
bindes
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 01, 2014 10:51

bindes hat geschrieben:Du bemühst dich, möglich wenig klares zum Ausdruck zu bringen. Was in deinem Kopf zu funktionieren scheint oder Sinn zu machen, hat noch lange keine Praxistauglichkeit.

Pevo hat geschrieben:Ich kann mich nicht erinnern, dass ich etwas gegen Konvis gesagt habe. Ich habe begründet, weshalb ich für den Ausbau der ökol- LW plädiere. Beide haben Potential sich nachhaltiger zu entwickeln. Dabei sehe ich die Ökos ein Stück weiter.

Wie weit wären die Ökos denn, wenn sie nur ihre eigene Scheisse hätten? Es wird an Vielem mangeln - im Boden, im Regal...

Wenn Du sagen würdest, wir haben 5 Milliarden zu viele Menschen auf dem Planeten, damit alle von Öko nachhaltig leben könnten....DANN kämen wir der Sache näher. Aber so...ich weiß nicht.
Potenzial ist überall. Pack Dir mal an die eigene Nase. Du hast noch keine befriedigende Aussage zum Post gebracht. Nur BlaBlubb und hier und da. Politik ist genau deine Wellenlänge.


Ich gehe davon aus, dass Du meine Aufsätze gelesen hast und dass Du nicht für Deinen Berusfstand "sprichst"
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 01, 2014 10:56

Putin,

Deine Antworten sind zwar unbefriedigen haben jedoch ach etwas Positives: Sie zeigen den dringenden Aufklärungsbedarf!
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Putin » Di Apr 01, 2014 11:07

Pevo hat geschrieben:Putin,

Deine Antworten sind zwar unbefriedigen haben jedoch ach etwas Positives: Sie zeigen den dringenden Aufklärungsbedarf!


Lass mich nicht dumm sterben, bitte!
Putin
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon bindes » Di Apr 01, 2014 12:29

Das Zauberwort heisst Klärschlamm, oder versteh ich was falsch?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Apr 01, 2014 19:42

Putin hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Putin,
welches wären für Dich Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass Intensivtierhaltung nachhaltig betrieben wird?
Siehst Du Grenzen, die nicht überschritten werden sollten?
Wo siehst Du Schwierigkeiten und wie werden die beherrscht?
Gibt es in Norddeutschland einen Hof, den Du als nachhaltig einstufen würdest und kann man den besichtigen.
Wo wären Deine Kompromisse, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu Erhöhen.
Vielleicht kannst Du das am Beispiel am der Schweinehaltung erläutern, (wo Aldi zurzeit die Preise drücken soll.)


1. Die Nachhaltigkeitskriterien sind nicht Thema in Zusammenhang mit der Form der Tierhaltung.
2. Ich sehe gar keine Schwierigkeiten.
3. Ich kann die Definition der NN nicht nachvollziehen und dementsprechend auch keinen Hof benennen...zumal die Definition Hof ja auch schwierig ist....was soll das sein?
4. Die Akzeptanz der Bevölkerung wird niemals einen befriedigenden Stand erreichen. Allein die Gesetze der Bundesrepublik sind für mich der Maßstab für das Handeln aller Beteiligten. Niemand muss Produkte von ihm nicht genehmen Erzeugern kaufen...sofern er dies überhaupt erkennen kann...
5. Die Preise für Schweinefleisch sind seit der Ankündigung von Aldi in der 10.KW von 1,47€ bereits auf 1,65€ gestiegen...hat Aldi Schuld am Preisanstieg? :mrgreen:


Entgegen Deiner Vorstellung ist Nachhaltigkeit sehr wohl ein Aspekt in allen Bereichen der LW, auch wenn es für die Tierhaltung nur den indirekten Indikator „Stickstoffüberschuss“ und „Ökologische LW“ mit den Kriterien „kein prophylaktisch Antibiotikaeinsatz, keine Hormone, keine chemisch-synthetische Wachstumsregulatoren gibt.
Ich will nicht tiefer in das Motiv Deiner unbefriedigenden Antwort eindringen, bitte Dich jedoch um folgende Aufklärung: Das neue Arzneimittelgesetz tritt heute in Kraft. Anlass ist der hohe Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Dabei soll der Einsatz auch prophylaktisch und als Wachstumsbeschleuniger eingesetzt worden sein. Dabei handelt es sich offensichtlich nicht nur um die hier gerne zitierten „2% schwarzen Schafe“, sonst hätte man das Gesetzt nicht verändert. Wie kann so etwas vor dem Hintergrund der Guten fachlichen Praxis passieren und wie kommst Du zu der Erklärung, keine Schwierigkeiten zu sehen?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Putin » Mi Apr 02, 2014 6:53

Pevo hat geschrieben:[
Entgegen Deiner Vorstellung ist Nachhaltigkeit sehr wohl ein Aspekt in allen Bereichen der LW, auch wenn es für die Tierhaltung nur den indirekten Indikator „Stickstoffüberschuss“ und „Ökologische LW“ mit den Kriterien „kein prophylaktisch Antibiotikaeinsatz, keine Hormone, keine chemisch-synthetische Wachstumsregulatoren gibt.
Ich will nicht tiefer in das Motiv Deiner unbefriedigenden Antwort eindringen, bitte Dich jedoch um folgende Aufklärung: Das neue Arzneimittelgesetz tritt heute in Kraft. Anlass ist der hohe Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Dabei soll der Einsatz auch prophylaktisch und als Wachstumsbeschleuniger eingesetzt worden sein. Dabei handelt es sich offensichtlich nicht nur um die hier gerne zitierten „2% schwarzen Schafe“, sonst hätte man das Gesetzt nicht verändert. Wie kann so etwas vor dem Hintergrund der Guten fachlichen Praxis passieren und wie kommst Du zu der Erklärung, keine Schwierigkeiten zu sehen?



Ich bin kein Fachmann für Antibiotika, aber der Gesetzgeber wäre wohl medial wie politisch tot, wenn er nicht das Verbot prophylaktischer Verwendung, als auch das Verbot als Wachstumsbeschleuniger reinschreiben würde....wie naiv bist du.
Es gibt sogar ein Gesetz gegen das Fahradfahren auf Helgoland...
http://www.spiegel.de/einestages/verrue ... 48772.html
Putin
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 02, 2014 7:44

Putin hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:[
Entgegen Deiner Vorstellung ist Nachhaltigkeit sehr wohl ein Aspekt in allen Bereichen der LW, auch wenn es für die Tierhaltung nur den indirekten Indikator „Stickstoffüberschuss“ und „Ökologische LW“ mit den Kriterien „kein prophylaktisch Antibiotikaeinsatz, keine Hormone, keine chemisch-synthetische Wachstumsregulatoren gibt.
Ich will nicht tiefer in das Motiv Deiner unbefriedigenden Antwort eindringen, bitte Dich jedoch um folgende Aufklärung: Das neue Arzneimittelgesetz tritt heute in Kraft. Anlass ist der hohe Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Dabei soll der Einsatz auch prophylaktisch und als Wachstumsbeschleuniger eingesetzt worden sein. Dabei handelt es sich offensichtlich nicht nur um die hier gerne zitierten „2% schwarzen Schafe“, sonst hätte man das Gesetzt nicht verändert. Wie kann so etwas vor dem Hintergrund der Guten fachlichen Praxis passieren und wie kommst Du zu der Erklärung, keine Schwierigkeiten zu sehen?



Ich bin kein Fachmann für Antibiotika, aber der Gesetzgeber wäre wohl medial wie politisch tot, wenn er nicht das Verbot prophylaktischer Verwendung, als auch das Verbot als Wachstumsbeschleuniger reinschreiben würde....wie naiv bist du.
Es gibt sogar ein Gesetz gegen das Fahradfahren auf Helgoland...
http://www.spiegel.de/einestages/verrue ... 48772.html


Putin,
lies noch einmal meinen Text. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du mit Deiner bisherigen Antwort zufrieden bist.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 02, 2014 8:10

Die Ablehnung von Rebound-Effekten durch den Ökologismus
Ohne diese inhaltlichen Rebound-Effekte, die mit den bekannten ökonomischen Rebounds (Minderaufwand durch Effizienzsteigerungen an der einen erzeugt Investitionen in höherwertige Produkte an anderer Stelle) Hand in Hand gehen, wäre die Orientierung in der Gegenwart für den oben erwähnten zeitreisenden Homo sapiens ganz einfach. Denn er würde dieselbe steinzeitliche Jäger- und Sammlerkultur vorfinden, der er entstammt.


Quelle:
http://www.novo-argumente.com/magazin.p ... el/0001542

Zur Verteidigung ihrer Definitionshoheit über das Bild der Welt waren Religionen schon immer bestrebt, das Neue zu verhindern.
Der Ökologismus ist hier keine Ausnahme.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon germane » Mi Apr 02, 2014 8:54

Während der Jause paar Gedanken:

Der menschliche Verdauungstrakt kann Eiweiße,Mineralstoffe,....aus tierischen Quellen besser verwerten als aus pflanzlichen.Daraus folgt:

1:Unser Verdauungstrakt wird zu einem gewissen Teil auf tierische Produkte ausgelegt sein.

2:Wegen der schlechteren Verwertbarkeit pflanzlicher Stoffe werden Veganer mehr Mineralstoffe aufnehmen müssen.Das bedeute,daß der Raubbau an den Böden zunehmen muß und folglich die Nachhaltigkeit leidet.

Bezüglich Ab-resistenzen fehlen mir hier Zahlen.Wenn der Pevo sich schon engagiert könnte er doch mal Zahlen besorgen :
Gegen welche Abs treten Resistenzen beim Menschen auf?
Welche davon werden in der Lw verwendet?
Wieviel % der Resistenzfälle bei Menschen lassen sich auf die Lw zurückverfolgen und wieviele auf andere Quellen?
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Apr 02, 2014 9:35

Diskussion um Nachhaltigkeit verstärken: Offener Brief an MdB Grosse-Brömer. Da wird auch Putins Hinweis berücksichtigt: http://airtimers.com/europa-park-fur-na ... t/0017943/

Der Offene Brief: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... romer.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Apr 02, 2014 10:39

Comedian Vince Ebert im Interview

„Nachhaltigkeit ist Voodoo“

Im Moment ist alles nachhaltig.

EBERT: Ja, Fußcreme, Immobilien, alles ist nachhaltig. Das ist meiner Meinung nach eine Voodoo-Wissenschaft. Es gibt den Leuten ein gutes Gefühl, aber bei genauerem Betrachten ist Nachhaltigkeit ein Fake. Nachhaltig für wie lange? Diese Fragen werden ja nie gestellt. Für 10, 100, 1 000 oder eine Million Jahre? Und überhaupt: Nachhaltig für wen? Für eine zukünftige Gesellschaft, deren Bedürfnisse wir gar nicht kennen? Vor 150 Jahren war man sich in der Fachwelt einig, das größte Zukunftsproblem in Großstädten werde der Pferdemist sein. Halten Sie mich für verrückt, aber Pferdemist ist derzeit nicht unser größtes Problem. Möglicherweise werden unsere Urenkel ähnlich belustigt reagieren, wenn sie erfahren, dass wir uns Anfang des 21. Jahrhunderts Sorgen über unsere Erdölvorräte gemacht haben. Der Mensch ist innovativ und erfindungsreich. Die Steinzeit ist schließlich auch nicht zu Ende gegangen, weil es plötzlich keine Steine mehr gab.


Quelle:
http://www.absatzwirtschaft.de/content/ ... odoo;74661
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Putin » Mi Apr 02, 2014 10:47

Ich bleibe bei meiner festen Überzeugung: Die Nachhaltigkeitsdiskussion ist ein überflüssiger Kropf, weil sie lediglich zur Volksberuhigung dient und z.B. den landw. Part als einzigen mit einem öffentlichem Stigma belegt, in dem Diskussionen über die Welternährung, die Umweltverschmutzung, Antibiotika, Tierschutz, Ethik und Moral geführt werden, die so in keiner anderen Branche auch nur annähernd diskutiert werden.

Besipiel aus dem Leben: Umweltbewusste Mutti steht vor Regal mit Grundnahrungsmittel und will entscheiden, ob sie dieses oder das Produkt kaufen möchte/darf/soll. Sie wägt ab: fair gehandelt muss es sein, ökologisch einwandfrei, regional, Tierschutzkonform, sozial gerecht erzeugt, gesund, politisch korrekt, preiswert, geschmacklich einwandfrei, die Verpackung muss einen grünen Punkt haben, ....die Menge darf nicht zu groß sein, damit sie nichts unnötig wegwerfen muss.
Da kommt der kleine Sohn daher und sagt nach Muttis Entscheidung: "Nee, das ist uncool und schmeckt doof, ich will das da!"....so einfach ist das Leben, und so real.
Dann fahren sie mit ihrem Mittelklasse Kombi nach Hause und schieben sich die Pizza in die zertifizierte Mikrowelle....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Putin » Mi Apr 02, 2014 11:06

Mensch hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:Ich bleibe bei meiner festen Überzeugung: Die Nachhaltigkeitsdiskussion ist ein überflüssiger Kropf, weil sie lediglich zur Volksberuhigung dient und z.B. den landw. Part als einzigen mit einem öffentlichem Stigma belegt, in dem Diskussionen über die Welternährung, die Umweltverschmutzung, Antibiotika, Tierschutz, Ethik und Moral geführt werden, die so in keiner anderen Branche auch nur annähernd diskutiert werden.

Besipiel aus dem Leben: Umweltbewusste Mutti steht vor Regal mit Grundnahrungsmittel und will entscheiden, ob sie dieses oder das Produkt kaufen möchte/darf/soll. Sie wägt ab: fair gehandelt muss es sein, ökologisch einwandfrei, regional, Tierschutzkonform, sozial gerecht erzeugt, gesund, politisch korrekt, preiswert, geschmacklich einwandfrei, die Verpackung muss einen grünen Punkt haben, ....die Menge darf nicht zu groß sein, damit sie nichts unnötig wegwerfen muss.
Da kommt der kleine Sohn daher und sagt nach Muttis Entscheidung: "Nee, das ist uncool und schmeckt doof, ich will das da!"....so einfach ist das Leben, und so real.
Dann fahren sie mit ihrem Mittelklasse Kombi nach Hause und schieben sich die Pizza in die zertifizierte Mikrowelle....


Sie setzen die Nachhaltigkeitsdiskussion mit Nachhaltigkeit gleich und kommen dann aus ihrem Befund - die Diskussion ist Mist - eben wegen der Gleichsetzung, zum Schluß - da die Nachhaltigkeitsdiskussion Mist ist, ist Nachhaltigkeit Mist.

Das ist formal logisch richtig, aber eben NUR wenn die Prämisse, ihre Vorannahme der Gleichheit stimmt.
Und da sind schon, gelinde gesagt, mehr als Zweifel angebracht!
Ich denke das wissen Sie nur zu genau, deshalb leiten Sie Ihre Annahme auch nicht her, sondern steigen gleich mit der Gleichsetzung als gegeben ein.
Daher, weil Sie garnicht ihre Vorannahme näher beleuchten und schon garnicht herleiten wollen, reden Sie von ihrer "festen Überzeugung". Ach wissen Sie, das ist ein Zeichen von Immunisierung gegen jedwege Kritik, wie Sie dies der Öko-Kirche so gern vorwerfen.

Netter Versuch, aber gescheitert!


Endlich sind wir auf einem Nenner! :prost: ...und sprechen die gleiche Sprache.
Was war nochmal Nachhaltigkeit? Definiert nach wessen Vorstellungen? Der eines Mitteleuropäers oder der eines Pygmäen?
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