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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Jan 07, 2016 15:06

Südbaden Bauer hat geschrieben:Warum hat der Kanal 54.000 Klicks aber nur 24 Abonnenten? Aber der Film hat was, aber Werbung für Bio ist er halt nicht gerade.


Ich bin begeistert vom Impressum, die haben einfach nur ihren Namen eingetragen und nicht kapiert, was die damit anzufangen haben.
Die ganzen Quellcodes für die Homepage in der PDF Datei :roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Do Jan 07, 2016 15:11

Zitat von der website: Der Ökologische/biologische Landbau

Biologische Landwirtschaft ist mehr, als der Verzicht auf chemische Spritz- und Düngemittel. Und ökologischer Landbau ist die normale Form der Landwirtschaft, die konventionelle Landwirtschaft in der heutigen Form ist ein Experiment, das nicht besonders erfolgreich ist.
:prost: :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Jan 07, 2016 15:58

Da landen wir dann aber ganz schnell wieder bei den "Reichskrafttürmen" vom "Focus"
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Jan 07, 2016 21:00

Damit wieder Struktur in die sogenannte Diskussion kommt, hier der Hinweis auf eine Broschüre des Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Titel: „Länder in Entwicklung – Globale Nachhaltigkeitsziele“. Da sich die Hauptredner hier nach meinem Verständnis nicht als Ideologen verstehen :wink: , erhalten sie hier eine weitere Gelegenheit zu erkennen, dass es sich nicht um „Pevos Nachhaltigkeit/Transformation“, sondern um eine globale Strategie verantwortungsbewusster Menschen handelt. Die Nichtideologen unter Euch werden auch erkennen, dass es sich in der Nachhaltigkeitsdiskussion nicht um irgendeine Schuldzuweisung an die LW handelt, sondern dass es um einen Wandel des bisherigen Wohlstandsverständnisses geht.
Hier der Inhalt der Broschüre:
Nachhaltigkeit global angehen
Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
„Jeder muss mitwirken können“ – Interview mit Martha Naanda
Zu viel vom Falschen, zu wenig vom Richtigen
Generation Nachhaltigkeit
Die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele
Billig ist nicht genug
Nahverkehr für alle
Was die Kommunen bereits tun
Die Schöpfung bewahren
Wenn Verantwortung und Gewinn langfristig buchstabiert werden
Was nun?
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung

Hier der Link auf die Broschüre: http://www.nachhaltigkeitsrat.de/upload ... 0-2015.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Jan 07, 2016 22:51

Globale Nachhaltigkeitsstrategien in der praktischen Umsetzung:

Ja, warum wird über die größte Umweltkatastrophe des bisherigen 21. Jahrhunderts, das Abbrennen des
südostasiatischen Regenwaldes und Dschungels, so wenig berichtet? Das fragt sich Herr Habekuss in dem
Artikel. Die Katastrophe hätte auch 2015: „auf die Titelseiten der Zeitungen und die Frontpages der
Onlineportale, in Sondersendungen und Abendnachrichten“ gehört. Immerhin heißt es in dem Artikel zur
Quantität dieser Umweltkatastrophe, ZITAT „Die brennenden Wälder von Indonesien waren vielleicht die
schlimmste Umweltkatastrophe des jungen Jahrtausends.“

Herr Habekuss, das ist doch ganz einfach, warum diese Katastrophe verschwiegen wird. Wäre es eine
Ölfirma oder die „Fleischindustrie“, die diese Brände zu verantworten hätten, die ganze Medienwelt wäre
vor Ort. So aber ist die Katastrophe eine Folge der grünen Klimaschutzpolitik, der NGO-Kampagnen etc. Das
kommt nicht so gut an bei den Umwelt-Päpsten, da alarmieren diese Kreise natürlich nicht so laut und tief,
denn sonst könnten ja ihr Unfehlbarkeits-Nimbus beschädigt werden. Wie Sie über das Jahr 2015
schreiben, ZITAT: „1500 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid haben die Feuer in die Luft
gepumpt, so viel wie Japan in einem Jahr emittiert. In Teilen Sumatras sahen Menschen für Monate die
Sonne nicht.“ ZITAT ENDE, wären da alle Medien vor Ort gewesen, wenn das Shell etc. zu verantworten
hätte und die NGO-Welt die Katastrophen-PR übernommen hätte. Über diese Katastrophe wird wenig
berichtet, weil die Medien das eigene Denken über die Umwelt eingestellt haben, bei dem Komplex in die
NGO‘s „eingebettet“ sind. Niemals in der Weltgeschichte können diese Treibhausgase durch den “treibhausgasneutralen
Biodiesel“ wieder eingespart werden. So irre wird nur für das Kyoto-Klima-Protokoll gerechnet
und darum brennen die Wälder und Torfböden. Wenn unsere Mineralölkonzerne hier Palmölbiodiesel
zumischen, erfüllen sie eine gesetzliche Vorgabe auf Druck der Grünen und der Klimaschützerwelt,
die doch tatsächlich bis vor ein paar Jahren glaubten, dass so eine Zumischung generell gut für unser Klima
wäre und deshalb Klimagas-Bonuspunkte beim Kyotoprotokoll bringen muss. In dem Fall nicht! Reine
Planwirtschaft. Nun treibt die LINKE die GRÜNEN bei dem Thema vor sich hier und fordert im Namen der
Umweltschutzverbände die Abschaffung aller Biosprit-Beimischungszwänge52
. – und niemand schreibt das!
Die Wahrheit darf im Artikel eine (vermutlich bekehrte) NGO-Mitarbeiterin in Indonesien sagen: „Als
Europa beschloss, Benzin und Diesel Biokraftstoff beizumischen, breitete sich hier eine große PalmölEuphorie
aus“. Immerhin werden die Ursachen und Urheber dieser Umweltkatastrophe erwähnt, die Grüne
und NGO-Politik zum Klimaschutz mit ideologischen Zentrum Deutschland. Biodiesel ist der Haupttreiber
der letzten Jahre für die Pflanzenölnachfrage53, die am effektivsten durch Palmöl zu erfüllen ist. Man kann
es auch personalisieren, so nach NGO-Kampagnenrezept: „Durch den grünen Einsatz für den Beimischungszwang
des angeblich „klimaneutralen“ Biodiesels in den Diesel ist z.B. die wohlmeinende Frau Höhn
eine der größten Arten- und Umweltvernichter der Weltgeschichte geworden.“ Mit Biogas haben die
Grünen die größte Industrialisierungs- und Kleinlandwirteverdränungswelle der Nachkriegsgeschichte
angeworfen! Übrigens auch ein großes Artenbedrängunsprogramm durch immer intensiver Landnutzungen
als Folge der Pachtpreissteigerungen im Schlepptau der Biogaslanlagen! Jetzt so tun, dass man in
Indonesien das mit Zertifikaten etc. aufhalten könnte, ist Leuteverdummung, dann kommt der Biodiesel
nur von alten Farmen und das von den neuen Farmen wird an die Speiseölindustrie in Indien und China
verkauft. Palmöl ist bei Normaltemperatur fest54, kommt also nie ins Salatöl, wie das gerne behauptet
wird, auch auf Zeit-online55, um davon abzulenken, dass Palmöl der günstigste Biodiesel-Rohstoff ist.


http://www.keckl.de/texte/Rundmail%201_ ... l%20ua.pdf
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Do Jan 07, 2016 22:53

Alles gesprochen was nötig ist. Den Thread kann man schließen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Do Jan 07, 2016 23:35

Das ist ziemlich harter Tobak. :roll: Also die gesamte rundmail.

Dass umweltschutz tot ist, seit auf Ablasshandel -genannt zertifikate- gesetzt wird, ist mir seit Ende der Achtziger Jahre klar. Aber dass sich das in einem derartigen Umgang weltweit auswirkt, wusste ich nciht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Fr Jan 08, 2016 6:32

T5060 hat geschrieben:Alles gesprochen was nötig ist. Den Thread kann man schließen.

zum Abschluss noch ein Satelitenbild:
http://eoimages.gsfc.nasa.gov/images/im ... 67_lrg.jpg
Fifty shades of green
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Jan 08, 2016 9:08

Todde,
soll Dein Keckl-Beitrag eine Anwort auf meinen ADEBAR-Hinweis sein? Ich denke nicht!
posting.php?mode=quote&f=3&p=1365656

Hab auch mal den Rundbrief überflogen. Seine Aufzeichnungen der Negativ-Fakten sind doch bekannt, auch die Palmöl-Zusammenhänge konnte man mehrfach in den Medien sehen/hören/lesen. Deshalb gibt es doch die lokalen, regionalen, nationalen und globalen Nachhaltigkeitsstrategien – die sind unzulänglich – aber ich kenne nichts Besseres. Auch die Umsetzung der UN-Menschenechte sind unzulänglich – aber ich kenne keinen besseren Ansatz – wir befinden uns in einem zu gestaltenden Prozess – da wird es immer „Negatives“ zu verbessern geben.
Eine Satzpassage von Keckl gefällt mir besonders gut:
„Immer mehr schauspielern wir und was vor…..“
. In der Schlussfolgerung der Negativszenarien (die ich hier im Thema weitgehend bestätigt habe) findet man das Wir leider kaum wieder. Da verfällt er einer Methode der Schuldzuweisung, die er der öffentlichen Diskussion über LW massiv vorwirft. Das finde ich teilweise niveau-/verantwortungslos. Er bleibt in Negativszenarien stecken und lässt eine Zukunftsperspektive vermissen, wie sie die Nachhaltigkeitsstrategien bieten. Er ist das Gegenteil eines Moderators für die Überbrückung der Differenzen zwischen LW und Verbraucher. So wird er der LW nicht helfen.

PS: Auffällig ist die Übereinstimmung des Beitragstils einiger Teilnehmer hier im Thread mit Keckls Diskussionsstil. Keckl scheint da eine wesentliche Info-und Formulierungs-Quelle zu sein. Wie gesagt: Das führt nicht weiter! - wie wir hier immer wieder feststellen können.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lacy Laplante » Fr Jan 08, 2016 9:38

Todde,
Erstmal muss ich feststellen, ob du überhaupt die entsprechenden Qualifikationen besitzt sowas entscheiden zu dürfen :) .



Pevo:
Keckl will darauf hinweisen, dass der Quark von denjenigen verzapft wurde, welche immer am lautesten nach Umweltschutz schreien. Allerdings sind die politischen Kräfte, namentlich Grüne, anscheinend nicht in der Lage etwas zuende zu denken.
Hauptsache der Normalo hat bei jedem Atemzug ein schlechtes Gewissen.
Ist doch beim Thema Vögeln ähnlich. Auch wenn es wie Quatsch erscheint, aber vom Essen ists nicht weit bis zum Bett, Strand, wo auch immer :wink:
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Jan 08, 2016 9:50

Pevo hat geschrieben: Er bleibt in Negativszenarien stecken und lässt eine Zukunftsperspektive vermissen, wie sie die Nachhaltigkeitsstrategien bieten.

Vielleicht sollte mal einer darüber nachdenken, wieviele "Nachhaltigkeitsstrategien" wir uns auf diesem Planeten überhaupt noch erlauben können?
Nach dem ihr aller Vorbild, der Vegetarierführer schon 1945 mit sämtlichen Nachhaltigkeitszielen gescheitert ist, versuchen sich ewiggestrige Anhänger, sein Werk zu vollenden. Alle Zukunftsperspektiven können nicht anders, als in die Hose gehen. Es fehlt komplett an fachlicher Qualifikation, statt dessen sind die Stellen mit den Ratten der Spendensammelindustrie besetzt (siehe NNR).
Noch auszrechnen wäre, wieviel mal mehr ein Pevo im Vergleich zum Normalbürger der Umwelt schadet. Man stelle sich mal vor: irgendwo mal geboren, zur Schule gegangen, womöglich studiert und dann verbeamtet. Sein Leben lang auf Kosten der Gesellschaft gelebt, sein Leben lang die Umwelt verschmutzt, und sein Leben lang Negativ-Leistungen erbracht.....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Jan 08, 2016 9:59

So lange wir in dieser Klimazone leben und wirtschaften, wird es niemals eine Nachhaltigkeit geben. Nehmen wir als Beispiel das Wohnen. Die Schaffung einer Behausung entsprechend für unser Klima, die Einhaltung und Umsetzung der Regeln und Gesetze für deren Herstellung, die Energieversorgung, der Anspruch an Wohnfläche und dessen Komfortanspruch, die Aufrechterhaltung und Schaffung der dafür notwendigen Infrastruktur, sind schon allein Grund genug, es niemals schaffen zu können. Wenn wir in den Subtropen leben würden, wäre das schon eine erheblich nachhaltigere Lebensweise.
Lasst uns gegen den Strom schwimmen und nach Afrika ziehen!
Die Formulierung von Nachhaltigkeitszielen aus einer Industriegesellschaft heraus ist weder glaubhaft noch umsetzbar.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Einhorn64 » Fr Jan 08, 2016 10:08

Als weiterer "Nachhaltigkeitspapst" wäre ja Pol Pot zu nennen.
Der Vegetarier hat ja schließlich alle unnötigen Transportwege vermieden durch Ansiedlung der Esser in den Nahrungserzeugungsgebieten, Stoffkreisläufe wurden optimiert(jeder durfte ins eigene Reisfeld kacken).
Der Nachhaltigkeit zuwiderlaufende Dinge wie Kreuzfahrten, Flugreisen oder Individualverkehr mit Pkw waren nicht mehr nötig,
keine resourcenverschlingende Ausfuhr von Nahrung oder Industrieprodukten, die dann Arbeitsplätze in den anderen Ländern vernichten.
Anpassung der Bevölkerung an das Nachhaltigkeitsziel(Killingfields)
Die "Endziele" der Nachhaltigkeitsfaschisten" dürften ja nicht allzuweit davon weg liegen...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Fr Jan 08, 2016 10:22

Einhorn64 hat geschrieben:Als weiterer "Nachhaltigkeitspapst" wäre ja Pol Pot zu nennen.
Der Vegetarier hat ja schließlich alle unnötigen Transportwege vermieden durch Ansiedlung der Esser in den Nahrungserzeugungsgebieten, Stoffkreisläufe wurden optimiert(jeder durfte ins eigene Reisfeld kacken).
Der Nachhaltigkeit zuwiderlaufende Dinge wie Kreuzfahrten, Flugreisen oder Individualverkehr mit Pkw waren nicht mehr nötig,
keine resourcenverschlingende Ausfuhr von Nahrung oder Industrieprodukten, die dann Arbeitsplätze in den anderen Ländern vernichten.
Anpassung der Bevölkerung an das Nachhaltigkeitsziel(Killingfields)
Die "Endziele" der Nachhaltigkeitsfaschisten" dürften ja nicht allzuweit davon weg liegen...


So krass würde ich das nicht beschreiben wollen, aber die Richtung stimmt schon.
Pevos Vergleich mit dem Erreichen der Menschenrechte kann so auch nicht ganz gelten, finde ich. Der Kampf um die Menschenrechte betrifft Menschen persönlich, sie sind körperlich oder seelisch betroffen. Die sog. Nachhaltigkeitsziele sind theoretisch und am Beispiel der Forderung nach weniger Fleischverzehr eben auch erkennbar unsinnig.
Glaubhaft wären sie, wenn man den Menschen offen erklären würde, dass ihr gesamtes Handeln innerhalb der derzeitigen Gesellschaft Ressourcenverschwendend und Umweltschädlich ist, ausnahmslos. Nicht herumreden und relativieren, die Wahrheit auf den Tisch!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Jan 08, 2016 10:25

Pevo hat geschrieben:Todde,
soll Dein Keckl-Beitrag eine Anwort auf meinen ADEBAR-Hinweis sein? Ich denke nicht!


Nein, eine Antwort auf Deinen flapsen Umgang mit der Natur und Umwelt.
Ein Großteil "Deiner" Vorbeter ist an den negativen Entwicklungen beteiligt gewesen und darf weiterhin die Umwelt zerstören,
man lebt in einer Traumwelt, die man sich nach Wünschen erschaffen kann. Die Folgen werden nicht ausreichend bedacht, Kritiker werden weggewischt.

Hab auch mal den Rundbrief überflogen. Seine Aufzeichnungen der Negativ-Fakten sind doch bekannt, auch die Palmöl-Zusammenhänge konnte man mehrfach in den Medien sehen/hören/lesen.


Aber nicht das extreme Ausufern der letzten 2 Jahre!
Wie schrieb letztens ein Prof bei Facebook, der momentan in Indonesien lebt, seit Monaten sieht man den Rauch der NGOs, der Regenwald brennt seit Monaten.
Das alles geschieht im "Namen" von Umweltschutz, Klimarettung und Nachhaltigkeit...

Wenn auf Borneo die Torfböden brennen, geht damit auch das Klimaretterimage der Grünen in Rauch auf.
Ein paar nachgeschobene „Reparaturgesetze“, recht einfältige „Nachhaltigkeitszertifikate“, schaffen nur
neue Quellen für Korruption bis in die NGO-Zertifizierer hinein, Scheinheiligkeit und Marktumwege. Hier
sterben „nur“ Orang-Utangs und andere Urwaldbewohner an grünen Schnapsideen, aber die
Versorgungssicherheit der Menschheit sollte man nicht solchen Eiferern übergeben, die die
Nebenwirkungen ihres Tuns nicht überblicken.


http://www.keckl.de/texte/Rundmail%201_ ... l%20ua.pdf


Deshalb gibt es doch die lokalen, regionalen, nationalen und globalen Nachhaltigkeitsstrategien – die sind unzulänglich – aber ich kenne nichts Besseres.


Unzulänglich? Die sind eine Katastrophe, ob regional oder global. Man lässt die falschen Leute immer weiter wirken.
Falsches Tun, weil man es nicht besser weiß? Das kann doch nicht Dein ernst sein, es handelt sich nicht um eine umgepflügte Wiese, wo der Verantwortliche diese dann wieder herzustellen hat, nein es geht um verbrannte Erde.
Niemand zieht denr NNR, das Umweltministerium oder die GreenNGOs zur Rechenschaft, nein noch schlimmer die machen daraus noch mehr Geld, in dem die zertifizieren, kassieren und weiter wegschauen.
Die Zertifizierung hat genau dazu geführt, was nun läuft, es werden immer mehr Urwälder niedergebrannt im extrem großen Stil, um alte annerkannte Ackerflächen zu Plantagen zu machen und die Lebensmittel werden dann auf den "nicht zertifizierten" Flächen erzeugt.
Es wird alles nur schlimmer, niemand zieht hier die Reißleine, niemand (Medien) macht auf diesen Wildwuchs an Umweltzerstören mit Regenbogen und Sonnenblume aufmerksam.


– aber ich kenne keinen besseren Ansatz – wir befinden uns in einem zu gestaltenden Prozess – da wird es immer „Negatives“ zu verbessern geben.


Man verschlimmert seit über einem Jahrzehnt die ganze Situation, in einem Ausmaß, dass es so noch nicht gegeben hat.


Er bleibt in Negativszenarien stecken und lässt eine Zukunftsperspektive vermissen, wie sie die Nachhaltigkeitsstrategien bieten. Er ist das Gegenteil eines Moderators für die Überbrückung der Differenzen zwischen LW und Verbraucher. So wird er der LW nicht helfen.


Will er Moderator sein? Ich glaube nicht, dass er nur im geringsten den Anspruch darauf erhebt, sondern gravierende Misstände anprangert.
Diese Misstände wurden vorhergesagt von kritischen Fachleuten, die "Experten" nennen diese dann meist korrupte Industrieschergen, das hat Tradition beim BUND und Co und ist heute typischer Bestandteil in solchen Diskussionen,wo "aufgeklärte Bürger" meinen sie wissen ja bescheid...
Welche Zukunftsperspektive hast Du denn für den asiatischen Regenwald, der niedergebrannt ist?
Madame Tussauds Wachsbäumekabinett?

PS: Auffällig ist die Übereinstimmung des Beitragstils einiger Teilnehmer hier im Thread mit Keckls Diskussionsstil.


Das kommt halt, wenn man Misstände nicht wahrhaben will und meint wir machen weiter so, man Zitat Pevo "kennt ja nichts besseres"...
Wie soll der Stil denn sein? Sollen alle Diskussionteilnehmer erst mal in ein paar Wochen in die Waldorfschule?
Wie ist denn Dein Stil?
Merkst Du nicht, dass die "ruhigeren" Diskussionsteilnehmer lange aufgegeben haben, weil die gemerkt haben, egal wie viele Fakten man bringt,
"es geht weiter - man kennt nichts besseres"
Vielleicht bleiben dann irgendwann die übrig, die immer wieder auf die globale Katastrophe durch "diese" Umweltstrategie hinweisen und es nicht müde werden immer wieder und wieder zu wiederholen.

Und das Dir Keckl nicht zusagt, ist mir bekannt, vermutlich weniger wegen seiner Ausdrucksweise, viel mehr weil er bestens mit Fakten den Finger in die offenen Wunden legt. Was er von sich gibt hat Hand und Fuß, was ich in der NNS lesen hat nichts außer Fantasie.
Keckl muss den Lesern auch nicht gefallen, er verdient, anders als Greenpeace und Co nicht sein Einkommen damit, er macht es aus freien Stücken ohne davon zu profitieren.

Die Landwirtschaft reißt sich nun die Beine aus, um den
Alltagsirren zu gefallen, wird dabei selber irr. Die Mühe wird am Ende fast nichts bringen, denn das Konvi-,
wie das Biostöcken, würde immer höher gesetzt, sobald die Landwirte es erreichen könnten. Es geht ja
nicht um Fakten, es geht um Gefühle: wir sind besser und ihr habt deswegen schlechter zu bleiben! Wir
sind die „aufgeklärten Verbraucher“ und ihr die „realen Verbraucher“9
, die man durch sanftes „Nudging“
über eifernde Medienkampagnen bis zur Angebotslenkung, Abgabengestaltung und Gesetze ins Gatter
lenken muss.


http://www.keckl.de/texte/Rundmail%201_ ... l%20ua.pdf
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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