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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Sa Aug 06, 2016 15:28

Großprojekte, Kriege, Brände, Krankheiten... Irgendwas haut immer wieder rein. Weil man umziehen oder umplanen muss, heißt dass doch nicht, dass man seine Werte und Ziele aus den Augen verliert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Aug 06, 2016 16:19

In solchen Katastrophendimensionen brauchst du nicht zu denken um Visionen eine Halbwertszeit vom Stubentisch bis zur Wanduhr zu bescheinigen.

Die zivile Nutzung der Atomkraft hat in den 50ern alles visionäre in sich vereint,was du ansprichst. Unendlich erschwingliche,gesicherte Energie für alle in fast alle Ewigkeit.(und auch in gewissem Rahmen rational begründbar und technisch vollziehbar,also keine religiöse spinnerei)

War nach nicht mal einer Generation schon wieder obsolet,jedenfalls hierzulande.
Wenn man es schafft für eine Generation zu lenken und Verantwortung zu tragen ist das verdammt viel.
Und nüchtern betrachtet wird das sehr selten geschafft.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Sa Aug 06, 2016 17:51

Das Entsorgungsproblem und ein Teil der Risiken waren damals schon klar. Die Menschen mit den großen Dollarzeichen in den Augen hat das so wenig interessiert wie die bekannten Probleme heute.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Aug 07, 2016 16:56

Manfred hat geschrieben:Das Entsorgungsproblem und ein Teil der Risiken waren damals schon klar. Die Menschen mit den großen Dollarzeichen in den Augen hat das so wenig interessiert wie die bekannten Probleme heute.


Das stimmt nicht. Die Menschen waren insgesamt weniger gebildet, weniger aufgeklärt aber erheblich Risikobereiter als heute.
Unsere heutige Gesellschaft lähmt sich selbst, weil sie zu alt ist, weil sie zu bürokratisch ist, weil sie keine Veränderung des Ist-Zustandes mehr will, weil sie Angstgesteuert agiert.......Dollarzeichen haben heute sogar die Aufklärer der NGO´s in den Augen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 8:24

http://www.impulse.de/unternehmen/branc ... 38415.html

Die einen bemühen sich den Verkehr durch mehr Autobahnen zu entschärfen, die anderen forcieren den Verkehr durch "innovative" Vermarktungsideen.......dann kommen die gleichen Menschen und fordern mehr Regionalität und Nachhaltigkeit...Schizophrenie pur.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Mo Aug 08, 2016 8:44

Was das Atommüll-Problem angeht: Die Fachleute wussten Bescheid. Der Rest mag in Teilen naiver gewesen sein als heute. Sicher bin ich mir da nicht, wenn ich mir ansehe, was interessengesteuerte Medien heute anrichten.

Und mit Bezug auf Amazon: In einem Staat, der seine Entscheidungen am einem ganzheitlichen Kontext messen würde, wäre es nicht möglich, dass ein Konzern der hier keine nennenswerten Steuern zahlt und seine Gewinne in Steueroasen umleitet agieren könnte. Und schon gar nicht so, dass er durch diesen Kostenvorteil tausende kleiner Einzelhändler platt macht.
Das wäre relativ einfach zu beheben, indem man den Gesamtgewinn von Firmengeflechten hierzulande anteilig zum hier erzielten Umsatz besteuert.
Ist das Geflecht nicht durchsichtig, könnte man Zahlungen an nicht transparente Unternehmen(steile) zum zu versteuendern Gewinn addieren. Wem die Steuern zu hoch sind, der würde dann schon für Transparenz sorgen oder seine klebrigen Finger draußen lassen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 9:02

Manfred, die EU ist doch schon dabei, es den Konzernen schwerer zu machen: " Schäuble wies auch auf den jüngsten 15-Punkte-Plan der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gegen Steuergestaltungen und Gewinnverlagerungen hin. Damit sollen legale Schlupflöcher, die globale Konzerne wie Apple, Amazon, Google oder Starbucks zur Senkung ihrer Steuerlast nutzen, gestopft werden."

Deshalb ändert sich aber die Gesellschaft niemals hinsichtlich einer "Nachhaltigkeit".
Sontnag - Nachmittag, gutes Wetter.........Motorräder all überall, Gruppen von Quad-Fanatiker, Rentner die vom Mittagessen zur Kaffeetafel tingeln, Familien, die Freizeitparks bevölkern, Sportbootfans, die ihre Motorboote und Segelschiffe über die Wasserwege steuern, E-Biker, die einen Ausflug machen, Segelflieger, die ihre Wettkämpfe austragen, Pferdefreunde, die mit ihren Suvs und angehängten Hängern die Bundesstraßen verstopfen, ........usw. usw.....
Diese Wohlstandsgesellschaft wird niemals nachhaltig sein.....können!
Zuletzt geändert von LUV am Mo Aug 08, 2016 9:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Aug 08, 2016 9:09

Das Püppchen von Görmanwotsch hat sich doch heute morgen schon im öffentlich rechtlichen ausgekotzt, "In Deutschland wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft sowie durch den sehr hohen Flächenanspruch – insbesondere für die Fleischproduktion – überlastet."

Ergo: Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft wird verboten :klee:
(Steinhoff macht derweil nen 4Mrd Deal mit ner Matratzenfabrik, das hat wohl noch Potenzial... :lol: )
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 9:19

"Erdüberlastungstag"....geiler Begriff.
http://www.nwzonline.de/politik/1150-zi ... 30123.html

Evtl. mal bei Taijip anrufen, und fragen, ob er den Begriff kennt. :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Mo Aug 08, 2016 9:40

Die EU fliegt uns ja gerade um die Ohren, weil sie keine Politik für die Bevölkerung sondern für solche Konzerne macht.
Wer die schlimmsten Böcke wie Juncker, der in Luxemburg höchstpersönlich die Dumping-Steuersätze für Amazon verantwortet hat, und Schulz zu Gärtner macht, braucht sich nicht wundern, wenn hinterher nicht nur der Bewuchs sondern auch der Boden verschwunden ist.
Schäuble als Paradebeispiel für einen Transatlantiker rundet durch seine Hinhaltetaktik das Werk der beiden gut ab.
Aber dieses Netzwerk ist es so weitreichend und eng gesponnen, dass durch ein Austauschen der gerade oben schwimmenden muffelnden Fischköpfe nichts mehr zu ädern ist.

Und über die längst zum Selbstzweck verkommenen "Schutz"- und "Watch"-Organisationen, die sich durch gezielte Falschinformationen und Übertreibungen die Taschen vollstopfen, brauchen wir auch nicht streiten.

Die entscheidenden Fragen sind, wieso solche Organisationen, als die EU, unser Staat, die Schützer und Watcher, alle diesen Weg gehen. Und was man daran grundlegend ändern kann. An dieser Stelle setzt Savory an. Das macht ihn so interessant.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 9:45

Manfred, ich finde es immer wieder interessant, dass die Schuldigen immer andere sind....niemals der Bürger, der sich einen Webergrill für 1200€ kauft und seinen Wintergarten für 50000,-€ einrichten lässt.....Der Bürger selbst verdient sein Geld, um sich etwas leisten zu können, dass nachhaltig die Umwelt belastet und schimpft dann auf die Politik, die Unternehmen die Steuern nicht abnimmt? Das finde ich heuchlerisch.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Mo Aug 08, 2016 11:15

Das ist doch keine grundsätzliche Frage des Wegnehmens.
Die Frage ist, wieso ein leidlich erfolgreicher Einzelunternehmer im Buchhandel den Einkommensteuer-Höchstsatz plus Soli zahlt, während der Amazon-Investor mit Geldparkplatz auf irgendeiner Steuerspar-Insel nur 1% Unternehmensteuer in Luxemburg abdrückt, gar keine Einkommensteuer und schon gar keinen Soli.
Da ist doch von vorneherein völlig klar, wer den Markt übernimmt, völlig egal ob mein Nachbar einen Wintergarten baut oder nicht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 11:23

Ok, Manfred lass uns nicht in der Steuerdiskussion verheddern.....die Nachhaltigkeit wird dadurch nicht positiv oder negativ beeinflusst, finde ich.
Es gibt genügend Online-Händler, die klitzeklein sind.....das Problem sehe ich darin, dass sich der Kunde 100g seiner Lieblingswurst per Expressbote ins Haus schicken lassen kann und das tun wird....egal ob über Amazon oder über andere. DAS wollte ich damit ausdrücken. Die Welt soll sich doch in eine digitale verändern, das fordern doch die Meisten. Wer nicht mithält ist nicht hipp....sieht man gerade sehr schön am Pokemon - go....Schwachsinn hoch drei aber macht Spaß, das ist die Hauptsache und die Legitimation für jeden Unsinn.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Mo Aug 08, 2016 11:57

Zu einer Nachhaltigen Wirtschaft gehört natürlich auch Steuergerechtigkeit.

Was die Dose Leberwurst angeht: Ist es wirklich nachhaltiger, wenn 10 Leute jeweils mit eigenem LKW in die Kreisstadt zum Feinkosthändler fahren als wenn ein Paketbote auf seiner Tour die Döschen verteilt?
Oder ob der Einzelne einen Wocheneinkauf macht oder der Paketbote diesen ein einem großen Paket vorbei bringt?
Als man noch zum Dorfladen gelaufen oder geradelt ist, war es ökologisch ziemlich egal, ob man das 1 x oder 10 x die Woche gemacht hat.
Wenn die Nahversorgung verloren geht, steigt der Kfz-Verkehr so oder so.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Aug 08, 2016 14:43

Das sehe ich ganz anders. Die übers Internet bestellte Besonderheit kommt noch auf die sowieso getätigten Einkäufe und damit auf den Verkehr noch oben drauf. Genauso wie die Zalando-Eskapaden.....
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