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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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3102 Beiträge • Seite 3 von 207 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 207
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 12, 2013 7:38

Pevo hat geschrieben:Sehr geehrte Forum-Teilnehmer,

„Nutzung von begrenzten öffentlichen Gütern/ Schutzgütern in einer Weise, dass Menschen gegenwärtig benachteiligter Regionen und zukünftige Generationen vergleichbare Chancen haben.“ /


gut, das ist ein Ansatzpunkt.Damit alle über daselbe reden. (wie Du richtig bemerkst, ist es sinnfrei da jetzt spitzfindig dran rumzunörgeln , ob es denn die richtige Definition sei).

Die begrenzteste und wichtigste Ressource und Gemeingut ist Boden , Platz. Eine unvermehrbare ressource.

Nun hält man also 40000 Legehennen auf 15 ha Auslauf statt in einem Stall mit :?: qm bebauten Raum.

Platzverbrauch?
Artenvielfalt auf einer Hähnerauslauffläche ?
Dung und Medikamentenausbringung auf der Auslauffläche statt gezielte Ausbringung des Hühnerkots im Ackerbau?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 9:50

:mrgreen:



1. Artenvielfalt
2. Stickstoffüberschuss
3. Ökologischer Landbau

Das Statistische Bundesamt (DESTATIS) veröffentlicht jährlich den Sachstand der Indikatoren-Ziele. Im Folgenden werden die entsprechenden Informationen zu den o.gen. Indikatoren wörtlich wiedergegeben:

Artenvielfalt
Eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen ist eine wesentliche Voraussetzung für einen leistungsfähigen Naturhaushalt.
Die natürliche Artenvielfalt und Landschaftsqualität in Deutschland ist seit Jahrhunderten durch Nutzung überprägt.
Zur Erhaltung und Verbesserung der Vielfalt bedarf es nachhaltiger Formen der Landnutzung, einer Begrenzung von Emissionen und des schonenden Umgangs mit der Natur.
...........................
Nach einer methodischen Umstellung der Basisdaten wurden die aktuellen Zeitreihen neu berechnet.
Der Indikator lag bereits im Jahr 1990 deutlich unter den Werten, die für die siebziger Jahre rekonstruiert wurden.
..............................
Im Vergleich mit den historischen Werten für 1970 und 1975 hat der Teilindikator für Agrarland besonders stark abgenommen.
1970 bzw 1975 war die Ausgangslage und die Aufgabenstellung für die deutsche Landwirtschaft eine völlig andere. Der damalige Auftrag an die Landwirtschaft lautete eine ausreichende Erzeugung von Nahrungsmittel zur Sicherstellung der Versorgung der westdeutschen Bevölkerung.
2010 lag er bei 63 % des Zielwerts und entwickelte sich in den letzten zehn Jahren bis 2010 statistisch signifikant weg vom Ziel.
Die Teilindikatoren für Wälder (78 %), Binnengewässer (69 %) und Siedlungen (66 %)
Schaue ich mir die anderen Teilindikatoren an, und setze in Bezug das die Landwirtschaft seit 1970 jedes Jahr Flächen verloren, (Straßenbau, Siedlungsbau, Naturschutzgebiete, Windkraftflächen, usw.) sich die Aufgabenstellung von ausschließlicher Erzeugung von Lebensmitteln um den Bereich Erzeugung von Energie für die Gesellschaft erweitert hat, dann möchte ich sagen würde man die Zahlen bereinigen stehen wir gar nicht so schlecht da.

Eine Einheit Fläche hat nun mal eine gewisse Artenvielfalt bei entsprechender Nutzung.
Ändere ich die Nutzung der Flächeneinheit, ändert sich zwangsläufig die Artenzusammensetzung.


Eine Trendwende beim Gesamtindikator könnte insbesondere durch Maßnahmen zur Verbesserung der Verhältnisse im Agrarraum befördert werden.
Dem stimme ich absolut zu, aber das wird nur dann gelingen wenn wir der Landwirtschaft die Aufgabe geben die sie natürlicher Weiße hat, nämlich die Ernährung bzw. die Sicherstellung der Ernährung der Gesellschaft bei gleichzeitiger Pflege und Weiterentwicklung der Kulturlandschaft analog zur Entwicklung der Gesellschaft.
............................

„…..Die wichtigsten Ursachen für den Rückgang der Artenvielfalt sind – regional unterschiedlich – eine intensive land- und forstwirtschaftliche Nutzung, …….sowie Stoffeinträge (z. B. Säurebildner oder Nährstoffe)……
…….Grünlandumbruch und zunehmender Energiepflanzenanbau können negative Auswirkungen auf Landschaftsqualität und Artenvielfalt haben…..“

..............................


Stickstoffüberschuss
„Stickstoff ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe.
Er dient auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche als Düngemittel, um verbrauchte Nährstoffe zu ersetzen sowie die Erträge und Qualität von Ernteprodukten und die Bodenfruchtbarkeit zu sichern.
Dabei kommt es auf eine effiziente Ausnutzung des Nährstoffes an. Auch weitere Quellen (Tierproduktion, Verkehr u. a.) tragen über den Luftpfad zum Eintrag von Stickstoff auf die Fläche bei.
Überschüssiger Stickstoff führt zur Verunreinigung des Grundwassers, zur Überdüngung von Gewässern und Landökosystemen und zur Entstehung von Treibhausgasen und versauernden Luftschadstoffen.

Der Stickstoffindikator ergibt sich rechnerisch aus der Gegenüberstellung von Stickstoffzufuhr und Stickstoffabfuhr. Es werden Stickstoffzufuhren mit Düngemitteln, aus atmosphärischer Deposition, biologischer Stickstofffixierung, Saat und Pflanzgut sowie Futtermitteln berücksichtigt.
Die Stickstoffabfuhr findet über pflanzliche und tierische Produkte statt.
Der Gesamtsaldo wird nach dem Prinzip der Hoftor-Bilanz berechnet, das heißt Stickstoffflüsse im innerwirtschaftlichen Kreislauf werden – mit Ausnahme der inländischen Futtermittelerzeugung – nicht ausgewiesen.
Wenngleich eine gewisse Stickstoffmenge für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit notwendig ist, können die bilanzierten Überschüsse als Maß für die Umweltbelastung durch Stickstoff herangezogen werden.
Ganz so einfach ist es nun auch nicht, aber das ist ein anderes Thema.
In meinem Betrieb wird seit 1992 eine Düngebilanz erstellt, die von der Bundesregierung als Ziel genannten 80kg Stickstoff pro ha und Jahr sind eine durchaus realistische Größe.
Würden wir das ganze auf eine Betrieblichefruchtfolge beziehen sollten sogar noch geringere Werte möglich sein. Das ganze aber je Wirtschaftsjahr zu sehen und drei Jahre pauschal zu mitteln ist fachlicher Nonsens.

Die Bundesregierung hatte das Ziel, die landwirtschaftlichen Stickstoffüberschüsse bis zum Jahr 2010 auf 80 kg Stickstoff pro ha und Jahr zu reduzieren. Dieses Ziel konnte nicht erreicht werden, ein Drittel des Wegs zum Ziel blieb offen. Zwischen 1991 und 2010 ist der Saldo (Dreijahresmittel) von 130 kg/ha und Jahr auf 97kg/ha und Jahr (25 %) zurückgegangen. In den letzten fünf Jahren lag der durchschnittliche jährliche Rückgang bei 1,6 %. Die Ursprungswerte für die Einzeljahre zeigten zuletzt starke Schwankungen und sind seit 2009 wieder deutlich angestiegen“

Das selbstgesteckte Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung wird also auch bzgl. des Indikators Stickstoffüberschuss deutlich verfehlt. ................................
Deutlicher wird die Zielverfehlung durch die Zahlenreihe:
Ist 1991: 130 kg/ha – Ziel 2010: 80 kg/ha – Ist 2011: 112 kg/ha.
Gründe für die Verfehlungen werden in dem Fortschrittsbericht 2013 explizit nicht genannt.
Sie liegen in einer nicht (mehr) verantwortbaren Produktionsweise der intensiven, konventionellen Landwirtschaft. Dieser Schluss liegt nahe, wenn man die Stellungnahme zur Düngeverordnung vom 23.08.2013 auf der Homepage des Sachverständigenrates für Umweltfragen liest:
................................................................
Sie liegen in einer nicht (mehr) verantwortbaren Forderung/Auftrag der Gesellschaft an die deutsche Landwirtschaft.
Eine Landwirtschaftliche Produktion ist nun mal keine Industrielle Produktion.
Unwägbarkeiten bei der Witterung können im extrem zu einem Totalausfall der Erzeugung führen.
Die eingesetzten Produktionsmittel sind aber unwiderruflich verbraucht.
Schaue ich mir die Zahlen an, so behaupte ich mal die Zunahme des N Überschuß in den letzten Jahren ist eine Folge des Ausbaues der Bioenergie (Biogasanlagen)

........................................................

Eine Lösung für die sich aus der intensiven Landbewirtschaftung ergebenden Nachhaltigkeits-probleme besteht in dem Ausbau des ökologischen Landbaus. Zu diesem Indikator liefert der Fortschrittsbericht 2013 eine Ziel- und Ergebnisbetrachtung. Zitat:

Ökologischer Landbau
„ist besonders auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Er schont die Natur und Umwelt und leistet einen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft sowie zur Sicherung der Beschäftigung im ländlichen Raum. Zu den Anbauregeln gehören unter anderem der Verzicht auf leichtlösliche mineralische Düngemittel und gentechnisch veränderte Organismen sowie der eingeschränkte Einsatz chemisch-synthetischer Stoffe. Der Indikator nennt die im Ökolandbauverfahren genutzte Fläche von Betrieben, die dem Kontrollverfahren der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau unterliegen, als Anteil an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche. Er umfasst sowohl die voll auf Ökolandbau umgestellten als auch die noch in der Umstellung befindlichen Flächen. Die Bundesregierung beabsichtigt, die Rahmenbedingungen für Landwirte so zu gestalten, dass in den nächsten Jahren (aber ohne konkreten Zeithorizont ein Flächenanteil von 20 % erreicht werden kann. Von 1994 bis 2012 stieg der Flächenanteil des ökologischen Landbaus an der land-wirtschaftlichen Nutzfläche von 1,6 % auf 6,2 % (1 034 355 Hektar). Gegenüber dem Vorjahr nahm die Ökolandbaufläche in 2012 nur noch um 0,1 Prozentpunkte bzw. 18 729 Hektar zu. Die Zunahme hat sich in den letzten Jahren verringert. Bei gleich bleibend schwacher Entwicklung würde der Indikator noch drei Jahrzehnte bis zum Erreichen des Zielwerts benötigen. Unter den Bundesländern verfügte Bayern mit 20 % (207 863 Hektar) über den größten Anteil der Ökolandbaufläche in Deutschland, gefolgt von Brandenburg (14 %) und Mecklenburg-Vorpommern (12 %). Die Umstellung auf Ökolandbau wird von den einzelnen Bundesländern in unterschiedlichem Umfang gefördert. Die Umstellung auf den Ökolandbau kann in Flächenkonkurrenz zu anderen Nutzungen, u. a. auch der geförderten Erzeugung erneuerbarer Energien auf der Landwirtschaftsfläche geraten. Für die EU27 schätzt Eurostat für 2010 den Anteil der Ökolandbaufläche an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche auf 5,1 %“.
Neben den Indikatoren „Artenvielfalt“ und „Stickstoffüberschuss“ erreicht auch der Indikator „ökologischer Landbau“ nicht das von der Bundesregierung gesteckte Ziel. Zwar gibt es hier keine Zeitvorgabe für die Zielerreichung, die Stagnation des Flächenzuwachses der letzten Jahre genügt einem problemkonformen Nachhaltigkeitsfortschritt bei weitem nicht.

Eine Lösung für die sich aus der intensiven Landbewirtschaftung ergebenden Nachhaltigkeitsprobleme bestehen sicher nicht im Ausbau des ökologischen Landbaus.
Dieser ist nicht in der Lage die von der Gesellschaft geforderten Leistungen zu erbringen.
Will man langfristig eine Lösung, wird man das Problem Nachhaltigkeit dort anfangen lösen zu müssen
wo des "Übels" Wurzel liegt, wir werden unsere Gesellschaft umbauen müssen.


Sehr geehrte Frau Stadler (SPD/MDB),
sehr geehrter Herr Grasse-Brähmer(CDU/MDB,
sehr geehrter Herr Bölke (CDUMDL),
welche Möglichkeiten sehen Sie im Rahmen Ihres Mandats, Maßnahmen der Politik so zu gestalten, dass die landwirtschaftlichen Indikator-Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie termingerecht erreicht werden können.
Wage ich einen Blick in die Zukunft,.........
Wenn ich überlege welche Aufgabe in den nächsten Jahren noch auf die Landwirtschaft zukommt, -
die Erzeugung von Rohstoffen für die Chemische Industrie - die ja über kurz oder lang ihren Hauptrohstoff (Erdöl) verlieren wird.
Aus diesem Grunde sehe ich keine Veranlassung der Politik Vorhaltungen zu machen,
vielmehr ist zu überlegen ob die sogenannten "Indikator Ziele" nicht dem heutigen Stand der Gesellschaft angepasst werden müssten.

Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 12, 2013 17:06

Das blaue ist von dir ? Schwer zu lesen.

Wir sind hier im Wasserschutzgebiet und haben seit über 20 Jahren Kontrolle und Erfassung von Nährstoffgehalten im Grundwasser.
Intensive Ackerbauregion mit Höchsterträgen, Düngegaben bis 260 kgN/ha, wenig viehhaltung, keinen Ökolandbau, bis vor wenigen Jahren (bis die HTK -Transporte begannen) fast nur mineralschen und praktisch 0 organischen Dünger.
Nitrat "belastung" im Grundwasser < 1mg /l.
http://www.water-click.de/dvl_eckerde.cfm

Mit vermehrtem Einsatz organischen statt mineralischen Düngers wird sich dieser Wert natürlich erhöhen.
Dass weiss zwar jeder der in Pflanzenernährung II ein bisschen aufgepasst hat......... aber nun gut, wenns der Gutmensch anders will soll ers anders haben.
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Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 17:42

Welfenprinz hat geschrieben:
Mit vermehrtem Einsatz organischen statt mineralischen Düngers wird sich dieser Wert natürlich erhöhen.
Dass weiss zwar jeder der in Pflanzenernährung II ein bisschen aufgepasst hat......... aber nun gut, wenns der Gutmensch anders will soll ers anders haben.


:mrgreen:

hilf mir mal weiter,
ich stehe gerade auf dem Schlauch was deine Antwort betrifft.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Nov 12, 2013 18:36

Guten Abend Ulikum,

vielen Dank Deinen sachlichen Beitrag. Allerdings finde ich die Vermischung von Zitaten, meiner und Deiner Meinung etwas schwierig.
Ich teile Deine Meinung nicht in jedem Punkt, aber ist es nicht der Sinn einer Diskussion, aus der Meinungsvielfalt kleine Schritte nach vorne zu entwickeln? Ich verstehe deshalb die Aggressivität und Destruktivität einiger Forum-Teilnehmer nicht.

Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie einschließlich ihrer Indikatoren und den dazugehörigen Zielen ist nach meinen Informationen das Ergebnis einer umfassenden öffentlichen Diskussion unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Neben den hier von mir ausgewählten Zielen (Artenvielfalt, Stickstoffüberschuss, Ökologischer Landbau) für den Bereich Landwirtschaft gibt es noch weitere Indikatoren und Ziele. Zusammen unterstützen sie den auch von Dir geforderten Umbau der Gesellschaft. Das reicht natürlich nicht aus, aber wir sollten die damit verbundenen positiven Möglichkeiten auch nicht unterschätzen. Ich denke, die Festlegungen der messbaren Ziele werden regelmäßig überprüft. Eine Korrektur zu Lasten von öffentlichen Schutzgütern sollte nicht unser Anliegen sein. Dein Ansatz zum Umbau der Gesellschaft scheint mir der richtige Weg zu sein. Diese Forderung hat mittlerweile Mainstraemcharakter --- nur wer hat die Lösung? Die wird vermutlich nicht von einzelnen kommen. Wir befinden uns seit Jahren in einem Prozess, einem sogenannten Paradigmenwechsel. Dabei hat die Menschheit sicherlich das Risiko zu scheitern. Das weiß die „Wissenschaft“ und das weiß die „Politik“. Um das zu verhindern, halte ich ein Engagement für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie für sinnvoll und erwarte von der Politik Maßnahmen, die geeignet sind die geltenden Ziele zu erreichen.

Zum Indikator/Ziel Artenvielfalt: (Ich gebe hier mein Bild wieder, das sich aus dem Studium unterschiedlichster Qellen ergeben hat – muss ja nicht unbedingt richtig sein, aber ist es komplett falsch?). -Die Stabilität eines Systems, auch das der Erde, erhöht sich mit der Vielfalt unterschiedlichster Komponenten (Arten). Unterschreitet die Vielfalt eine bestimmte Grenze, bricht das System zusammen. Wir bewegen und auf diese Grenze zu. Ist Deine Feststellung da hilfreich: „Ändere ich die Nutzung der Flächeneinheit, ändert sich zwangsläufig die Artenzusammensetzung.“?

Zum Indikator/Ziel Stickstoffüberschuss: Unter anderen sagst Du: Schaue ich mir die Zahlen an, so behaupte ich mal die Zunahme des N Überschuss in den letzten Jahren ist eine Folge des Ausbaues der Bioenergie (Biogasanlagen).--- Das kann ich nicht beurteilen, mag sein. Was ändert das an der Verfehlung des Nachhaltigkeitszieles. Auch in diesem Punkt erwarte ich von der Politik Maßnahmen, die geeignet sind, die geltenden Ziele zu erreichen. Möglicher weise muss über die Sinnhaftigkeit der Bioenergie nachgedacht werden- dann sind wir vermutlich wieder schnell an dem Punkt, wo wir an Deinem Ansatz des Umbaus der Gesellschaft arbeiten müssen. Das heißt jedoch nicht, dass wir die Nachhaltigkeitsziele aufgeben sollten.

Zum Indikator/Ziel Ökologischer Landbau: Hier sagst Du u.a: Eine Lösung für die sich aus der intensiven Landbewirtschaftung ergebenden Nachhaltigkeitsprobleme bestehen sicher nicht im Ausbau des ökologischen Landbaus. ---- Das ist eine Behauptung, für die ich dich um einen belastbaren Nachweis bitte.

Abschließend wiederhole ich noch einmal : Der Landwirt ist m.E. einer der wichtigsten Berufe mit höchsten Anforderungen an die Ausübenden—sowohl hinsichtlich sozialer, ökologischer und ökonomischer Qualifikation.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 12, 2013 18:38

@uli:Warum sind die bisher höchsten Nitratbelastungen im Grundwasser dort aufgetreten , wo die Kombination "organischer Dünger , leichte Böden" vorliegt (cloppenburg/Vechta Achtziger Jahre) und nicht in den Intensivackerbauregionen mit fast rein mineralischem Düngereinsatz (Hildesheimer Börde, Gemüsebau Pfalz, ).
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 12, 2013 18:46

Pevo hat geschrieben:
Zum Indikator/Ziel Stickstoffüberschuss: Unter anderen sagst Du: Schaue ich mir die Zahlen an, so behaupte ich mal die Zunahme des N Überschuss in den letzten Jahren ist eine Folge des Ausbaues der Bioenergie (Biogasanlagen).--- Das kann ich nicht beurteilen, mag sein.


Das ist keine behauptung, das ist seit mehreren Jahren das konkrete Problem der Regionen in denen die Biogasanlagen gehäuft auftreten. Es müssen immer mehr Nährstoffüberschüsse aus den Regionen hinaus gefahren werden.
und auch hier wieder das grundsätzlcihe Problem:
organischer Dünger ist grundlegend potentiell grundwassergefährdender als mineralischer


Das heißt jedoch nicht, dass wir die Nachhaltigkeitsziele aufgeben sollten.

Du hast oben eine recht brauchbare Definition für ""nachhaltigkeit" angeführt.
ist Trinkwasser ein solches "Algemeingut" , das man unter diesem Aspekt überhaupt betrachten kann?
kleiner Denkanstoss: Wasser wird gebraucht nicht verbraucht.
Inwieweit stellt sich die Problematik der Nachhaltigkeit überhaupt?

Zum Indikator/Ziel Ökologischer Landbau: Hier sagst Du u.a: Eine Lösung für die sich aus der intensiven Landbewirtschaftung ergebenden Nachhaltigkeitsprobleme bestehen sicher nicht im Ausbau des ökologischen Landbaus. ---- Das ist eine Behauptung, für die ich dich um einen belastbaren Nachweis bitte.


Den belastbaren Nachweis findest Du in Ertragsstatistiken. Wegen tendenziell geringerer ERträge ist mit Biolandbau die benötigte Fläche zur ERnährung derselben Menge Mensch grösser.

und im Gegensatz zum Wasser ist Boden eine endliche , nicht vermehrbare und nciht im Kreislauf zu gebrauchende Ressource.
Das heisst unter Nachhaltigkeitsaspekten der am meisten zu schonende Faktor überhaupt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 18:57

Welfenprinz hat geschrieben:@uli:Warum sind die bisher höchsten Nitratbelastungen im Grundwasser dort aufgetreten , wo die Kombination "organischer Dünger , leichte Böden" vorliegt (cloppenburg/Vechta Achtziger Jahre) und nicht in den Intensivackerbauregionen mit fast rein mineralischem Düngereinsatz (Hildesheimer Börde, Gemüsebau Pfalz, ).


:mrgreen:
das meinte ich nicht,
ich konnte eine Forderung nach mehr organischer Düngung von "Gutmenschen" nicht finden.
Wobei ich aber der Meinung bin, das in Zukunft eine rein mineralische Düngung auch in der Hildesheimer Börde zu überdenken ist. Bezüglich Stickstoff gibt es bekannte ackerbauliche Möglichkeiten man wird halt langfristig mehr im System- bzw. nachhaltigen Fruchtfolgen denken müssen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Nov 12, 2013 19:14

Welfenprinz hat geschrieben:Das blaue ist von dir ? Schwer zu lesen.

Wir sind hier im Wasserschutzgebiet und haben seit über 20 Jahren Kontrolle und Erfassung von Nährstoffgehalten im Grundwasser.
Intensive Ackerbauregion mit Höchsterträgen, Düngegaben bis 260 kgN/ha, wenig viehhaltung, keinen Ökolandbau, bis vor wenigen Jahren (bis die HTK -Transporte begannen) fast nur mineralschen und praktisch 0 organischen Dünger.
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Mit vermehrtem Einsatz organischen statt mineralischen Düngers wird sich dieser Wert natürlich erhöhen.
Dass weiss zwar jeder der in Pflanzenernährung II ein bisschen aufgepasst hat......... aber nun gut, wenns der Gutmensch anders will soll ers anders haben.


Welfenprinz,
das sind ja gute Ergebnisse. Es wäre schön, wenn sie überall nachweisbar wären.
Was sind HTK-Transporte?
Wo finde ich Studien, die Deine These bzgl. organischem/mineralischen N-Dünger stützen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 19:48

:mrgreen:

"Erfolgskontrolle und Weiterentwicklung der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie"
Eine nachhaltige Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Such- und Lernprozess.
Er ist kontinuierlich von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen begleitet.
Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie ist aus diesem Grund kein abgeschlossenes Dokument, sondern ein langfristiger gesellschaftlicher Prozess, der Ziele und Maßnahmen fortschreibt und weiterentwickelt.


Mit dieser Ausführung ist meiner Ansicht nach alles gesagt.
Ziele und Zahlen die 2002 definiert wurden, können 2013 keinen absoluten Bestand mehr haben.
Die Gesellschaft hat sich in den letzten 10 Jahren mit ihren Bedürfnissen weiter entwickelt.
Was geblieben ist sind die Indikatoren, die haben nach wie vor Ihre Berechtigung, aber die Zahlen sollten der Gesellschaft und Ihren Forderungen angepasst werden.


Unterschreitet die Vielfalt eine bestimmte Grenze, bricht das System zusammen.
Wir bewegen und auf diese Grenze zu.
Ist Deine Feststellung da hilfreich: „Ändere ich die Nutzung der Flächeneinheit, ändert sich zwangsläufig die Artenzusammensetzung.“?

Ich denke man sollte das ganze in Zusammenhang mit dem Einleitenden Text sehen.
Auch in der Landwirtschaft haben wir einen kontinuierliche Veränderung seit 2002 gehabt.
Fordert die Gesellschaft eine gewisse Leistung, so wird die Landwirtschaft mit einer Nutzungsänderung darauf reagieren müssen.
Daraus resultiert dann zwangsläufig eben auch eine Veränderung der Biodiversität.
Will man das nicht muss die Gesellschaft ihre Forderungen an die Landwirtschaft zurücknehmen, anders oder neu definieren.
Man darf aber nicht herkommen und der Landwirtschaft einen neuen Aufgabenbereich geben und gleichzeitig verlangen das im Bereich Biodiversität alles beim alten bleiben kann.
Ob diese Veränderung der Biodiversität gut oder schlecht ist, und ob sich daraus langfristig eine Reduzierung der Artenvielfalt ergibt kann ich nicht beurteilen. In wieweit andere Umweltfaktoren auf das ganze Einfluss haben ist ebenfalls eine Fragestellung der man nachgehen müsste.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Nov 12, 2013 19:55

@uli: den polemischen Gutmenschenschlenker erlaube mir doch bitte als Stilmittel einer anregenden Debatte.

@pevo: "über all so wäre" kann ich nicht gesichert nachweisen. Was ich weiss, ist , dass es in Wasserschutzgebieten üblich ist diese WErte zu erfassen , zu kontrollieren und in Rückmeldung mit/zu den Landwirten die Düngung einzustellen.
Studien? Das wäre jetzt ein bisschen landwirtschaftliche Grundausbildung.Umsetzung von org. N-Verbindungen zu anorganischen in abhängigkeit von Witterungsbedingunge, N-verlagerung im Boden, n-Aufnahme von Pflanzen et.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Nov 12, 2013 20:09

Welfenprinz hat geschrieben:@uli: den polemischen Gutmenschenschlenker erlaube mir doch bitte als Stilmittel einer anregenden Debatte.

@pevo: "über all so wäre" kann ich nicht gesichert nachweisen. Was ich weiss, ist , dass es in Wasserschutzgebieten üblich ist diese WErte zu erfassen , zu kontrollieren und in Rückmeldung mit/zu den Landwirten die Düngung einzustellen.
Studien? Das wäre jetzt ein bisschen landwirtschaftliche Grundausbildung.Umsetzung von org. N-Verbindungen zu anorganischen in abhängigkeit von Witterungsbedingunge, N-verlagerung im Boden, n-Aufnahme von Pflanzen et.


Welfenprinz,
das mit dem Gutmenschen ist o.k --wenn man sich gut kennt. In anderen Fällen besteht das Risiko, dass ehrliche Bemühungen diskriminiert werden. Zukünftig akzeptiere ich, wenn Du mich damit meinst --ich bin aber keiner. :D
Der Düngeaspekt ist für mich (als Grundwassersanierer) neu. Ich bin deshalb an Informationen interessiert, die über das Lehrbuchwissen hinaus gehen. Vieleich hast Du da ja "was auf Lager"
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon ahja » Di Nov 12, 2013 20:22

Pevo hat geschrieben:bin aber keiner. :D
Der Düngeaspekt ist für mich (als Grundwassersanierer) neu.


Boff :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Ulikum » Di Nov 12, 2013 20:26

:mrgreen:
Nachtrag:
Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Wichtiger Bestandteil der auf dem Weltgipfel in Rio 1992 verabschiedeten Agenda 21 ist die Einführung nationaler Nachhaltigkeitsstrategien. Im Jahr 1999 befasste sich die Bundesregierung erstmals mit diesem Auftrag. 2001 wurde der Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen, der der Bundesregierung beratend zur Seite steht. Die deutsche Nationale Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Titel "Perspektiven für Deutschland" wurde 2002 veröffentlicht.


Ich frage mich ob dieses Vorgehen das erstellen einer "Nationale Nachhaltigkeitsstrategie" überhaupt so und in dieser Form richtig war bzw. ist.
Da Deutschland keine Insel ist, wir nicht autark bei der Lebensmittelversorgung sind, unser Wirtschaft in eine Globale Weltwirtschaft eingespannt ist, muss eine solch Nationale Nachhaltigkeitsstrategie zwangsläufig zu Lasten Dritter gehen. Damit möchte ich ausdrücken das wir vielleicht unsere Ziele erreichen können, aber der Preis der dafür gezahlt werden muss ist der nicht zu hoch? Welchen Nutzen hätten wir wenn in ganz Deutschland Biologischer Landbau betrieben würde, wir aber wegen einer nicht angepassten Gesellschaft 70% unserer Nahrungsmittel aus anderen Ländern importieren müssten. Gut die Biodiversität würde mit großer Wahrscheinlichkeit in Deutschland größer, aber was ist mit dem Rest der Welt.

Stallmist
ist ein organisches Düngemittel, bei dem der enthaltene Stickstoff überwiegend in
der organischen Substanz gebunden ist und deshalb erst durch Umsetzungsprozesse im
Boden für die Pflanze verfügbar wird.
Bei Rinder-,Schweine-, Schafs- und Ziegenmist kann
im Anwendungsjahr von einer etwa 15 - 25 %igen N-Wirkung ausgegangen werden,
Pferdemist hat wegen der meist hohen Einstreumengen eine geringere Wirksamkeit
(ca. 10 - 20%).
Bei Puten-, Enten-, Gänse- und Kaninchenmist liegt die N-Ausnutzung im Anwendungsjahr bei rund 20 - 30 %,
bei Hähnchen- und Hühnermist bei 30 - 40 %.
Geflügelkote aus einstreulosen Haltungsverfahren weisen höhere schnell verfügbare N-Gehalte auf als die
Festmiste und ähneln daher in der Düngewirksamkeit eher den Güllen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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