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Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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133 Beiträge • Seite 9 von 9 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 12:41

Unser Lügentoom ist wieder zurück.
Fakt: Es gab in den letzten 3 Jahren insgesamt 21 Infektionen mit MRSA bei Menschen.
ALLE (!!) sind definitiv auf humane Keime zurückzuführen. Zusammenhang mit Lebensmitteln wurde ausgeschlossen. (Quelle: BfR Zoonosenbericht).
Und Antibiotika im Grund- und Oberflächenwasser kommt hauptsächlich aus der Humanmedizin.
http://www.animal-health-online.de/gros ... ser/14762/
Auffällig ist aber, Vegetarier deutlich mehr resistente Keime im Darm tragen als Fleischesser (8,9


Also ist der Ausspruch...

Ich steuere mich nicht nach Emotionen sondern nach Untersuchungsergebnissen. Tatsache ist und das belegen sämtliche offizielle Untersuchungen das bei Tieren in großen Anlagen und seither auch im Grundwasser verstärkt Arzneimittelrückstände zu finden sind und sich dadurch jetzt beim Menschen massive Resistenzen bilden.


.....eine weitere unverschämte Lüge und strafrechtlich als Volksverhetzung oder zumindest falsche Anschuldigung zu bewerten.
Zum wiederholten Mal stelle ich die Frage, wíeso in diesem Forum derlei Aussagen geduldet werden.
Herzlichen Glückwunsch zu Deutschlands einzigem Themenforum, in dem die Klientel der dauerhaften Verunglimpfung ausgesetzt wird.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 12:44

SHierling hat geschrieben: Es wird dabei nämlich unterschlagen, daß die AB-Einsatz beim Menschen weder dokumentiert noch kontrolliert noch sonst irgendwie nachvollzogen werden kann. .


Stimmt nicht ganz. Anhand der Absatzzahlen wurde schon kange nachgewiesen, dass der AB-Einsatz in der Humanmedizin um den Faktor 6 höher ist als in der Tierhaltung. Ein weiterer Beleg dafür, wie gesund unsere Tiere gehalten werden.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 12:52

Justice hat geschrieben: Wie kommt das AB das der Mensch nimmt ins Grundwasser? Beim Tier doch über die Gülle, die auf die Felder kommt?


Kläranlage-Fluß-Bewässerung (und bewässert werden hauptsächlich Gemüsekulturen)-Vegetarier.
Eventuell auch über Klärschlammdüngung.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/a ... index.html
In Oberflächengewässern ist Antibiotika IMMER feststellbar. Im Grundwasser wurden sie sehr selten festgestellt. Hier eine weitere Studie aus NRW, in der ganz gezielt Grundwasserproben aus Gebietne mit starker Viehhaltung auf Antibiotika untersucht wurden.

http://www.smul.sachsen.de/umwelt/wasse ... ck-Heger(1).pdf

Tetracycline und Fluorchinolone:
nicht nachweisbar (BG 0,05 μg/L)
• Sulfonamide:
in 20 von 21 Proben nicht nachweisbar (BG 0,05 μg/L), nur in einer
Probe Nachweis von Sulfamethoxazol (0,30 μg/L), erneute
Probenahme
0,37 μg/L, kein Nachweis im Boden der korrespondierenden Fläche
alle übrigen Sulfonamide < BG
• Mögliche Ursache für Nachweis von Sulfamethoxazol:
Sulfamethoxazol biologisch nicht abbaubar, schwache Sorption an
organische Substanz → schnelle Versickerung mit dem
Sickerwasser


0,3 Milliardstel Liter ist eine Menge, bei der weder Resistenzbildung noch antibiotische Wirkung möglich sind.
Zuletzt geändert von forenkobold am Mi Dez 14, 2011 13:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 12:57

schimmel hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:


das ist krümelkackerei, auch der deutsche Soldat in Afghanistan ist nicht vom Himmel gefallen, sondern kommt von deutschen Boden. Die Einsatzzentrale von der aus unserer Teil des krieges kordiniert wird liegt auf deutschem Boden, in Potsdam.



Was war jetzt noch mal Krümelkackerei...? Toom isn Psycho... :shock:


Es ging ja nicht um toom, sondern im Tierschutzthread (!!!!) um Zinsen, DDR und Afghanistan....
Tyr würde auch in einem Kochstudio über Zinsen, DDR und Afghanistan schwadronieren.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon H.B. » Mi Dez 14, 2011 12:59

Justice hat geschrieben: Wie kommt das AB das der Mensch nimmt ins Grundwasser?

Da Antibiotikarückstände im Grundwasser vorwiegend in Großstädten und in großstadtnähe vorkommt, geht man davon aus, dass das zum Großteil marode Kanalsystem die Ursache sein könnte.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 13:04

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2280

http://www.hilp.de/am-oekologie-literatur.pdf
Kein Wort zu Veterinärmedizin...
eine ganze Latte von ausschließlich in der Humanmedizin eingesetzten Wirkstoffen!

Landwirte, wehr Euch gegen Verunglimpfung. Gegen Hetze. Gegen Subjekte wie toooom.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Cairon » Mi Dez 14, 2011 13:47

Was soll man gegen Menschen sagen, die die Wahrheit gepachtet haben? Und wer kann schon sagen was ein Tier glücklich macht, es hat noch keiner mit einem Tier gesprochen (auch wenn mein Ex-Chef mal behauptet hat er hätte sich im Suff super mit seinem Jagdhund unterhalten. Möglicherweise gibt es ja auch bei Tieren einer Rasse Unterschiede, Menschen empfinden ja auch viele Dinge sehr individuell unterschiedlich. Sicherlich machen angepasst Tierschutzvorschriften Sinn, aber doch nur wenn sie nicht durch ausweichen in andere Länder umgangen werden können. Damit erreicht man nämlich genau das Gegenteil, die Produzent entziehen sich durch die Abwanderung den deutschen Kontrollinstanzen, daher sind Alleingänge in Sachen Tierschutz in meinen Augen absolut falsch. Man gibt damit das Heft des Handels aus der Hand und beruhigt nur sein Gewissen, damit man dann weiterhin günstige Importprodukte erwerben kann.
Tierschutz macht nur wirklich Sinn, wer er mindestens auf EU-Ebene umgesetzt wird und die Märkte gegen nicht nach den entsprechenden Richtlinien produzierte Ware abgeschottet werden. Alles andere ist kontraproduktiv und nützt weder dem Tier noch dem Verbraucher. Das ist einfach nur Politik nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.

@tyr

Sind wir doch mal ganz ehrlich, wer interessiert sich denn in Deutschland wirklich für den Krieg in Afghanistan außer den Soldaten und ihren Familien und teilen der Politik? Für die meisten Menschen ist ihre Lebenssituation vor Ort der Springende Punkt. So lange die Anschläge hier nicht ankommen ist es den Leuten ziemlich egal was am Golf los ist und für die deutsche Bevölkerung waren die Jahre von 1950 bis heute doch wirklich gut. Es mag ja sein das wir an Kriegen beteiligt sind, aber seit dem 2. Weltkrieg sind hier keine Bomben mehr gefallen und Angriffskrieg mit dem Ziel der Eroberung haben wir auch keine mehr geführt.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon SHierling » Mi Dez 14, 2011 14:22

Und wer kann schon sagen was ein Tier glücklich macht, es hat noch keiner mit einem Tier gesprochen (auch wenn mein Ex-Chef mal behauptet hat er hätte sich im Suff super mit seinem Jagdhund unterhalten. Möglicherweise gibt es ja auch bei Tieren einer Rasse Unterschiede, Menschen empfinden ja auch viele Dinge sehr individuell unterschiedlich. Sicherlich machen angepasst Tierschutzvorschriften Sinn, aber doch nur wenn sie nicht durch ausweichen in andere Länder umgangen werden können.


Da möchte ich aber doch noch mal einhaken. Im Gegensatz zu den Leuten, die "aus Tierschutzgründen" nur tun, was SIE SELBER für richtig halten, gibt es im Bereich Tierzucht und -haltung immerhin seit etlichen Jahrzehnten Forschungen, die sich ganz genau damit beschäftigen: möglichst herauszufinden, was einem Tier gefällt. Zu Anfang hieß das "artgerecht", und man hatte die Idee, Dinge von der Wildtierform auf Haustiere zu übertragen, im Lauf der Zeit hat sich aber herausgestellt, daß das nicht - oder nicht bei jedem Funktionskreis - ausreicht. Inzwischen gibt es nicht nur für jede Tierart unzählige Versuche zur Fütterung, sondern auch zur Haltung, zum Umfeld, und nicht nur Wahlversuche, sondern auch schon Versuche zu verschiedenen Wertschätzungen, d.h. man kann nicht nur sagen, ob ein Huhn nun lieber dieses oder jenes gerne hätte, sondern auch noch, wieweit es die ein oder andere Sache Bewertet, also wie wichtig sie ihm im Vergleich zu anderen Dingen ist. Und man kennt bei etlichen Verhaltensweisen rassetypische Unterschiede, und kann sogar sagen, wann und wo diese Rasse-Eigenschaften den Bereich individueller Schwankungen übersteigen und wo nicht.

Sicher hat deswegen immer noch keiner mit einem Tier "gesprochen" (obwohl es auch im Bereich Lautäußerungen inzwischen richtig gute Daten gibt), aber man kann auch nicht gerade sagen, daß man "gar nichts darüber weiß".

Und in jedem Fall wissen die Leute, die sich mit Ethologie bei Haus- und Nutztieren befassen, über die Ansprüche dieser Tiere ganz erheblich viel mehr als sämtliche Vereine oder Leute, die "Tierversuche ablehnen" und einfach der Ansicht sind, sie müßten eine Kuh nur wie ein Ur behandeln, oder eine Legehenne wie ein Bankivahuhn (im Kühlschrank), und dann wäre das schon "tiergerecht".


Cairon: bei dem Rest hast Du natürlich recht, wenn die Tierschutzrichtlinien dazu führen, daß keine Tiere mehr gehalten werden, oder dier überwiegende Teil einfach ohne Schutz ins Ausland verlagert wird, hat das nur wenig Sinn. Sinnvoll wären solche Veränderungen und Verbesserungen nur dann, wenn dazu auch die entsprechenden Importbeschränkungen kämen.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Dez 14, 2011 14:42

Cairon hat geschrieben:Tierschutz macht nur wirklich Sinn, wer er mindestens auf EU-Ebene umgesetzt wird und die Märkte gegen nicht nach den entsprechenden Richtlinien produzierte Ware abgeschottet werden. Alles andere ist kontraproduktiv und nützt weder dem Tier noch dem Verbraucher. Das ist einfach nur Politik nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn.


Ich frage mich allerdings, warum die in Deutschland produzierenden Betriebe, Bauernverbände, Greenpeace, Peta, Foodwatch etc. nichts Wirksames gegen die Käfighennen-Auslagerung unternehmen. Auch habe ich noch von keinen Traktorblokaden vor Verarbeitungsbetrieben importierter Käfigeier gehört.

Na ja, schon 1919 gab es vor dem Reichstag ein Schild: Die Herren Revolutionäre werden gebeten, den Rasen nicht zu betreten.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon forenkobold » Mi Dez 14, 2011 15:15

Jochens Bruder hat geschrieben: Ich frage mich allerdings, warum die in Deutschland produzierenden Betriebe, Bauernverbände, Greenpeace, Peta, Foodwatch etc. nichts Wirksames gegen die Käfighennen-Auslagerung unternehmen. .


Soweit reicht die Mächtigkeit des Bauernverbandes nicht, anderen Ländern Vorschriften machen zu können. Und auch die anderen schreien bloß rum und können nichts tun.

Auch habe ich noch von keinen Traktorblokaden vor Verarbeitungsbetrieben importierter Käfigeier gehört.



Innerhalb der Landwirtschaft sind die Befürworter krimineller Protestaktionen (zum Glück) dünn gesät.
Diese Verarbeitungsbetriebe arbeiten völlig legal und würden sich mit allen Mittel zu Recht gegen Nötigung wehren.. Genauso wie beispielsweise ein Hähnchenstallerbauer, dessen Bauplatz besetzt wird.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Dez 14, 2011 15:26

forenkobold hat geschrieben:Innerhalb der Landwirtschaft sind die Befürworter krimineller Protestaktionen (zum Glück) dünn gesät.
Diese Verarbeitungsbetriebe arbeiten völlig legal und würden sich mit allen Mittel zu Recht gegen Nötigung wehren.. Genauso wie beispielsweise ein Hähnchenstallerbauer, dessen Bauplatz besetzt wird.


Hunderttausende Teilnehmer der Montagsdemos hatten auch gegen geltendes Recht verstoßen. Im Fall der Käfigeier dürfte die Rechtslage nicht so eindeutig sein, denn immerhin verstoßen diverse Mitgliedsländer gegen geltendes EU-Recht.
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