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Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon SHierling » Di Dez 13, 2011 12:40

Wirtschaftsformen nicht mit Herrschaftsformen verwechseln.

Das hatten wir schon, zum xten mal: es gibt kein System, in dem wirtschaftliches und politisches System unabhängig voneinander sind, und nochmal, für ganz ganz Blinde: das ist hier nicht das Thema. Wenn Du der Ansicht bist, daß "Freiwirtschaft" automatisch zu besseren Haltungsbedingungen in der Tierhaltung führt, dann ist das eine Sache; wenn wir hier über die geltenden Tierschutzvorschriften reden, die jetzt und hier im geltenden Rechts und Wirtschaftssystem anfallen, dann ist das eine andere. Ich hab ganz sicher nix dagegen, irgendeine bessere Welt zu erfinden, aber (selbst) ich hab was dagegen, in jedem Thread vom Thema abzukommen. Gibts da vielleicht auch irgendwas freiwirtschaftliches dagegen oder brauchst Du was von Ratiopharm, bis Du das kapierst?
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Cairon » Di Dez 13, 2011 12:45

Du hast ja schon mal von den langen, glücklichen Zeiträumen erzählt in denen die Welt glücklich und nachfrage-orientiert vor sich hin wirtschaftete. Als ich Dich um die genau Definition dieser Zeiträume und Wirtschaftsweisen gebeten habe hast Du mich nur angemuffelt du wärst nicht mein Google. ich kann Dir da intellektuell wohl nicht ganz folgen, also lege mir doch bitte mal im Detail offen von welchen glücklichen Zeiten du redest.

Und ich muss SHierling da ganz klar recht geben, für dieses Thema solltest Du einen eigenen Thread öffnen. Denn hier sollte es eigentlich um die Gerechtigkeit und Effektivität ins Sachen Tierschutz gehen.
Zuletzt geändert von Cairon am Di Dez 13, 2011 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Jochens Bruder » Di Dez 13, 2011 12:46

tyr hat geschrieben:
Und es gab andere, rein nachfrageorientierte Wirtschftsformen, den längsten Teil unserer Geschichte, auf den Erfahrungen baut die Freiwirtschaft auf.
Wirtschaftsformen nicht mit Herrschaftsformen verwechseln.

Könntest du das mal belegen? Also einen längeren Zeitraum in einem größeren Staatsgebiet vor 1850 nennen wo es keine Kriege, Mißernten, Unterdrückung, Zinssystem und Ausbeutung der kleinen Leute gab? Und wenn ja, was hat das mit den heutigen Tierhaltungsformen zu tun?
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon SHierling » Di Dez 13, 2011 13:51

Freihirn hast Du vergessen.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon SHierling » Di Dez 13, 2011 14:20

tyr hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Freihirn hast Du vergessen.


Ich denk wir haben eine Demokratie, da sollte das heute schon selbstverständlich sein :wink:

???
1. haben Intelligenz und Merkfähigkeit mit Demokratie nichts zu tun, eher schon im Gegenteil, und
2. bist Du selber doch das beste Gegenbeispiel.


Und können wir jetzt zum Thema zurückkommen?

Vielleicht kann mans ja so zusammenfassen: regionale Gesetze und VOen nutzen - zumindest so, wie sie hierzulande angewendet werden - den Tieren nichts, sondern schaffen im Prinzip bei den Tieren die selbe Kluft zwischen "arm" und "reich" die es anderswo aufgrund der internationalisierung auch gibt. Einige wenige leben als "Ausstellungsstücke" sehr gut, tun das aber auf Kosten der vielen anderen.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon westfale2030 » Di Dez 13, 2011 14:35

@ cairon
Ich geb dir in allem was du sagst Recht. Ich hätte mich präziser ausdrücken sollen und schreiben müssen :...., daß die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren in Deuschland nützen.
Es ist wohl so, daß wir in unserem dicht besiedelten Land uns wieder ein wenig eine kleine heile Welt schaffen wollen. Der Wolf soll wieder heimisch werden, der Luchs ebenso. Im Siegerland werden die ersten Wisente wieder ausgebürgert. Die unzähligen, verniedlichenden Tiersendungen im Fernsehen verfehlen ihre Wirkung auch nicht. Da ist eine schlagkräftige Ökomaschinerie am Werk.
Der Bürger findet das alles ganz toll, kauft aber am nächsten Tag wieder Billigfleisch oder Eier (aus Osteuropa)mit dem Namen "Bauernglück". Das ist schon schizophren, zumindest aber extrem inkonsequent. Beim Geld hört die Freundschaft auf.
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon JohnDeere3040 » Di Dez 13, 2011 15:56

Warum nicht, dann können die Kühe im Anbindestall im Falle eines Falles mit 12 Feuerlöschern selbst löschen n8
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Re: Nützen die neuen Tierschutzvorschriften den Tieren?

Beitragvon Cairon » Di Dez 13, 2011 19:02

@tyr

Die Lebenserwartung ist im Laufe der Menschheitsgeschichte immer weiter gestiegen seit ca. 1850 allerdings stark beschleunigt. Dies ist vor allem auf verbesserte Ernährung im Zuge der Grünen Revolution und hygienische Bedingungen zurückzuführen. Noch immer steigt die Lebenserwartung in der Regel mit jedem Jahrgang um etwa drei Monate.

Einige geschätzte historische Lebenserwartungen für das Alter 0:

Steinzeit Nordafrika: 21 Jahre
Römisches Reich : 22 Jahre
männliche Grundbesitzer in England um 1200-1300: 35 bis 30 Jahre
männliche Grundbesitzer in England während der Pest 1350-1400: 18 Jahre
England und Wales (ganze Bevölkerung) 1451-1850: 29 bis 41 Jahre


http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Le ... rtung.html


Hunger und Mangel im Mittelalter

Missernten, Kriege, Plünderungen, Dürren und Hochwasser führten dazu, dass es den mittelalterlichen Menschen immer wieder an ausreichender Nahrung mangelte. Solche Notzeiten traten regional und periodisch sehr unterschiedlich auf. Es gab Hungerszeiten, die weite Teile Europas trafen wie die Hungerkatastrophe zwischen den Jahren 1043 und 1045 sowie die von 1195, von 1198 und 1225/1226. Einige begrenzten sich auf große Gebiete Europas. So herrschte 1302 auf der iberischen Halbinsel großer Nahrungsmangel und zwischen 1338 und 1340 war die Apenninhalbinsel von einer schweren Hungersnot betroffen. Es gab aber auch regional sehr begrenzte Hungersnöte, wie die in Friesland 1272 und 1273, die in anderen deutschen Landen unbemerkt blieb. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Mangelzeiten oder zumindest ein starker Preisanstieg für Lebensmittel nach Missernten für nahezu jeden mittelalterlichen Menschen zur Lebenserfahrung zählten.[19] Bereits eine Verteuerung von Lebensmitteln konnte zu Hunger führen: Etwa 80 Prozent des Einkommens eines mittleren Haushalts des Spätmittelalters wurde für Nahrungsmittel aufgewendet, was wenig Spielraum ließ, um ausreichende Lebensmittel auch in einer Verknappungssituation zu erwerben. Skelettfunde aus dem Früh- und Spätmittelalter belegen entsprechend Ernährungsmängel.[20] War Getreide knapp und teuer, wurde es mit so unterschiedlichen Lebensmitteln wie Kastanien, Hülsenfrüchten, Eicheln und Farnen gestreckt. Nicht selten zogen Menschen dahin, wo sie ausreichende Nahrungsmittel vorzufinden glaubten. Der Historiker Ernst Schubert spricht deshalb von einer „Hungermobilität“ des Früh- und Hochmittelalters und sieht in ihr einen der Faktoren, die die Entstehung der Kreuzzugsbewegung begünstigten.[20] Im Spätmittelalter milderten die intensivierten Fernhandelsbeziehungen und die Erweiterung der Landwirtschaft die Folgen von Fehlernten. [21] Unverändert aber galt, dass Fehl- und Mangelernährung in solchen Notzeiten zu einer höheren Anfälligkeit gegenüber Krankheiten führten und insbesondere Kinder in ihrer Entwicklung teils erheblich beeinträchtigt waren.


http://de.wikipedia.org/wiki/Esskultur_ ... ittelalter


Kriege im laufe der Zeit

Ich zitiere die hier jetzt nicht alle einzeln, einfach mal die Liste und die Daten anschauen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriege

Ich muss ganz ehrlich sagen, da bin ich doch froh das ich heute lebe und nicht in der von tyr so gepriesenen "guten, alten Zeit."
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