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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » So Mär 02, 2014 22:43

IHC_833 hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Tschuldigung, aber das ist so quälend, das kann man sich nicht antun...


Hast Du auch nach vier Zeilen mit dem Lesen aufhören müssen ?


Hey, du bist gut! Ich hab nach zwei Zeilen abgebrochen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 20, 2014 8:08

Im Thema "Zukunft der Arbeit" wurde wieder Ablehnung der NNS und damit auch Ablehnung der Ökologischen Landwirtschaft geäußert. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie verbesserte Rahmenbedingungen schafft. Wie Svenja Stadler (MdB-SPD) in der Antwort auf einen offenen Brief mitteilt, stehen die Interessen der Agrarlobby dagegen.
http://waehlerauftrag.blogspot.de/2013/12/antwort-mdb-stadler.html#more
Der Bedarf ist vorhanden, er wächst. Verbesserte Rahmenbedingungen müssen auch verhindern, das Öko-Importe eingedämmt werden.
Es gibt auch eine wachsende Bereitschaft von Landwirten, auf Öko-LW umzustellen - und gute Erfahrungen von praktizierenden Öko-LW. vgl. Interview
http://waehlerauftrag.blogspot.de/search/label/1.2%20Nachhaltigkeit%20Landwirtschaft
Selbstverstänlich darf man anderer Meinung sein. Insbesondere aus Sicht eines Konv-LW kann man andere Ansichten vertreten. Mein Lebensumfeld zeigt mir eindeutig: Der Verbraucher orientiert sich zunehmend in Richtung Öko-Produkte.
Klar ist auch, das nicht alles glänzt, was grün ist. Verbesserungen sind notwendig - aber die Richtung stimmt.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 20, 2014 8:35

Pevo hat geschrieben:Im Thema "Zukunft der Arbeit" wurde wieder Ablehnung der NNS und damit auch Ablehnung der Ökologischen Landwirtschaft geäußert. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie verbesserte Rahmenbedingungen schafft.


Der Staat soll vorschreiben, was der Bürger zu tun hat?

Wieso sollen die Bauern zwangsumgestellt werden?
Fang doch da an, wofür die Lebensmittel produziert werden -> Beim Verbraucher.
Wie viel bioerzeugte Waren landen denn in der konventionellen Ware, weil es keinen Biomarkt dafür gibt?
Bio-Fleisch hat nicht einmal 1% Marktanteil...Weil es keiner will und daher nicht kauft.

Außerdem lassen sich arbeitsaufwendige Bioprodukte billiger im Ausland produzieren, dort fallen schon mal wesentlich weniger Lohnkosten an.
Von den ganzen anderen Kosten mal ab.
Rahmenbedingungen wie in der Planwirtschaft der DDR?

Landwirtschaftspolitik sollte mit Landwirten gemacht werden und nicht gegen sie!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 20, 2014 11:15

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Im Thema "Zukunft der Arbeit" wurde wieder Ablehnung der NNS und damit auch Ablehnung der Ökologischen Landwirtschaft geäußert. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie verbesserte Rahmenbedingungen schafft.


Der Staat soll vorschreiben, was der Bürger zu tun hat?

Wieso sollen die Bauern zwangsumgestellt werden?
Fang doch da an, wofür die Lebensmittel produziert werden -> Beim Verbraucher.
Wie viel bioerzeugte Waren landen denn in der konventionellen Ware, weil es keinen Biomarkt dafür gibt?
Bio-Fleisch hat nicht einmal 1% Marktanteil...Weil es keiner will und daher nicht kauft.

Außerdem lassen sich arbeitsaufwendige Bioprodukte billiger im Ausland produzieren, dort fallen schon mal wesentlich weniger Lohnkosten an.
Von den ganzen anderen Kosten mal ab.
Rahmenbedingungen wie in der Planwirtschaft der DDR?

Landwirtschaftspolitik sollte mit Landwirten gemacht werden und nicht gegen sie!
FarmingFirst.org


Einige Deiner Aussagen teile ich. Sie sprechen aber nicht gegen Öko, sondern vielmehr dafür, das Verbesserungen vorgenommen müssen. Darüber kann man sich austauschen.

Im Übrigen: An irgend einer Stelle hast Du von Respekt gesprochen: Mein Respekt gilt allen LW , insbesondere denen, die sich Ihre Unabhängigkeit von Agrarindustrie und Banken bewahrt haben oder dabei sind, diese wiederzuerlangen.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 20, 2014 12:12

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Im Thema "Zukunft der Arbeit" wurde wieder Ablehnung der NNS und damit auch Ablehnung der Ökologischen Landwirtschaft geäußert. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie verbesserte Rahmenbedingungen schafft.


Der Staat soll vorschreiben, was der Bürger zu tun hat?

Wieso sollen die Bauern zwangsumgestellt werden?
Fang doch da an, wofür die Lebensmittel produziert werden -> Beim Verbraucher.
Wie viel bioerzeugte Waren landen denn in der konventionellen Ware, weil es keinen Biomarkt dafür gibt?
Bio-Fleisch hat nicht einmal 1% Marktanteil...Weil es keiner will und daher nicht kauft.

Außerdem lassen sich arbeitsaufwendige Bioprodukte billiger im Ausland produzieren, dort fallen schon mal wesentlich weniger Lohnkosten an.
Von den ganzen anderen Kosten mal ab.
Rahmenbedingungen wie in der Planwirtschaft der DDR?

Landwirtschaftspolitik sollte mit Landwirten gemacht werden und nicht gegen sie!
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Einige Deiner Aussagen teile ich. Sie sprechen aber nicht gegen Öko, sondern vielmehr dafür, das Verbesserungen vorgenommen müssen. Darüber kann man sich austauschen.


Verbesserungen? Die Verstaatlichung des Einkommens durch exorbitante Subventionen?
Subventionen auch für Biobetriebe abschaffen und der Markt wird es richten. mM
Eine Steuerung des Systems führt nur in die Krise, hohe Importe, Zusammenbruch der heimischen Landwirtschaft.

insbesondere denen, die sich Ihre Unabhängigkeit von Agrarindustrie und Banken bewahrt haben oder dabei sind, diese wiederzuerlangen.

Mensch hat es gut ausgeführt.

Es geht nicht ohne.
"Agrarindustrie", willst Du unsere Agrar Wirtschaft in allen Bereichen kaputt machen, weil die Welt dann für Dich als Nicht-Landwirt toller ist?
Landwirte sind unabhängig in vielen Bereichen, niemand muss Dünger kaufen, niemand muss Pflanzenschutzmittel kaufen.

Und wie stellst Du Dir einen Stallneubau vor? Soll es keine Modernisierung geben?
Produktion bis der letzte Stall eingefallen ist und dann importieren wir...

Das ist einfach Blödsinn und Deine Transformatoren wollen eins -> die Landwirtschaft in Deutschland kaputt machen.
Schäden in Milliardenhöhe für Arbeitsplätze und Forschung haben Deine Genossen schon erreicht, wichtige Züchter und Unternehmen haben Deutschland verlassen.
150Millionen Jahresetat bei der Forschung hat BASF ausgelagert. Die Investitionen in BASF Standorte von 2/3 in Deutschland werden ab 2014 und in Zukunft nur noch zu 1/5 der Summe betragen. Bedeutet wohl, die Abwanderung des Unternehmens mit all seiner Produktion, das betrifft nicht nur die Landwirtschaft.

Produziert wird trotzdem, halt nur wo anders. Deutschland kauft trotzdem nicht weniger BASF Produkte.
Nachhaltige Zerstörung von Arbeitsplätzen, Forschung und Steuergeldern.

Damit hat sich die europäische Landwirtschaftspolitik keinen gefallen getan.
Know How geht verloren, nicht nur beim Pflanzenschutz oder der Düngung.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Do Mär 20, 2014 20:16

Pevo hat geschrieben:
Es gibt auch eine wachsende Bereitschaft von Landwirten, auf Öko-LW umzustellen - und gute Erfahrungen von praktizierenden Öko-LW. vgl. Interview
.

Der war gut.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Mär 21, 2014 0:43

forenkobold hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Es gibt auch eine wachsende Bereitschaft von Landwirten, auf Öko-LW umzustellen - und gute Erfahrungen von praktizierenden Öko-LW. vgl. Interview
.

Der war gut.


Jo.
Fragt sich, warum dann die "altBios" aus den 80igern und frühen 90igern wieder umsteigen, die bekamen damals keine Subventionen.
Und was nach Ablauf der 5 Jahresfrist 2013 und später passiert werden wir ja sehen.
Jedenfalls scheint das Interesse eher zu schwinden.

Und wenn es endlich mal Regeln gibt, die wirklich dem "Bio-Gedanken" entsprechen, dann gibt es ganz schnell eine Umsteigerwelle.
Denn, von den Konvis profitieren und auf Bio machen ist einfach. Erst wenn ein Bio zeigen muss, dass er das kann was er behauptet, dann wird es interessant.

Und ich behaupte mal, wirklich "Bio", das schaffen maximal 1% und vor denen ziehe ich meinen Hut. Der Rest greift nur die Beihilfen ab und sonnt sich im Image...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Fr Mär 21, 2014 13:28

Mensch hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Nur so viel, Kapitalismus kommt von Kapital.....als Kapital bezeichnet man, nach Marx, einen Geldbetrag, der invvestiert, einen Mehrwert generiert -> Mehrwert= (Ur)Zins
Also ist der Kapitalismus eine Wirtschaftsform mit Fokus auf die Generierung leistungsloser Einkommen durch Zins.
Mit Marktwirtschaft, also einer Wirtschaftsform, die sich allein aus der realen Angebots und Nachfragesituation eines Marktes speist, und dabei von einer möglichst großen Zahl auf Nachfrage- wie Angebotsseite angewiesen ist, um Markt aufrecht zu erhalten, hat Kapitalismus offensichtlich nichts zu tun. Im Gegenteil, Kapitalismus schädigt den Markt, da es einen Teil des Erlöses der Marktteilnehmer als Zins aus dem Markt absaugt, und somit die Kaufkraft, und damit die Nachfrage schmälert.


Mit dieser einseitig auf Geld aufbauenden Kapital-Definition, sie sei Ihnen als die ihrige gegönnt, die bei Marx so schon mal nicht gilt, können Sie aus jeder ernsthaften Diskussion abtraben, wegen eben dieser ungenügenden Definition, welche nicht mal halbwegs die Wirklichkeit umfaßt.

Boden, Früchte(aus Ackerbau, Viehhaltung und Forst), Bodenschätze, Maschinen, Wissen usw., alles kein Kapital?

Wie kommen Sie denn um Himmels Willen auf solche Dinge wie reales Angebot, GIBT es etwa ein Nicht-Angebot eines Nicht-Anbieters an einen Nicht-Nachfrager, das scheint ja bei Ihnen der Kapitalismus zu sein, und ich dachte es gibt NUR die Wirklichkeit, wieder was gelernt oder auch nicht?
Mit Ihrer Zinskritik greifen Sie viel zu eng, kein Wunder das da kein Verständnis der Wirklichkeit bei rumkommt.


Jetzt kann ich mir es mir nicht länger verkneifen: Es gibt auch NICHT-Wisser, Besserwisser, Alleswisser.......
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Fr Mär 21, 2014 13:38

tyr hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Jetzt kann ich mir es mir nicht länger verkneifen: Es gibt auch NICHT-Wisser, Besserwisser, Alleswisser.......


Die Linke kommt aus ihrer Deckung, nur Argumente hat sie wie immer nicht....
Aber uns unser Wirtschaftsweise vorschreiben wollen... :prost:


Wie man zu dieser Aussage kommen kann, gibt Rätsel auf.
Pevo
 
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