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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Mär 22, 2014 19:10

Heute darf man nicht mehr von Krankheiten und Schädlingen sprechen - Gutmenschgrün nennt sich das "Artenvielfalt"
Zuletzt geändert von H.B. am Sa Mär 22, 2014 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Hoschscheck » Sa Mär 22, 2014 19:14

tyr hat geschrieben:
So wie die konv. Landwirtschaft als industrielle Landwirtschaft vertanden wird?
Nun sinkende Biodiversität durch immer größere zusammenhängende Flächen, aus diesem Grund auch Vergrößerung des Krankheits- und Schädlingsdrucks, der dann wieder durch PSM´s reduziert werden muss, zunehmende Erosionsprobleme, Entkopplung Tier und Pflanzenproduktion, und damit auf der einen Seite einen Überschuss an organischen Düngern, während anderseits in vielen Gegenden dieser wichtige, Humusaufbauende Dünger fehlt...
Wirtschaftlich Probleme durch immer weniger Arbeitskräfte, und damit Verödung ganzer ländlicher Sozialgemeinschaften......................

:shock:
Jetzt bemühe ich ihn doch.
Ja Herr Gott noch mal, so ein Mist-Geschreibsel.
So eine Syntax-Diarrhöe ist kein Zufall mehr.
So was muss man absichtlich machen.
Nur warum? Um sein Krankheitsbild hervor zu heben?
:regen:
Aber auch für dich tyr geht morgen ganz biologisch wieder die Sonne auf.


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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Mär 22, 2014 19:15

Biokäse wurde mal wieder zurück gerufen, dachte Ökos die stehen auf Biodiversität?
Man gut, das es Bio ist, da verzeihen die Medien die ganzen Rückrufaktionen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Mär 22, 2014 19:40

Todde hat geschrieben:... da verzeihen die Medien die ganzen Rückrufaktionen.


Die Erfahrung lehrt uns, daß da auch Tote wurscht sind. Man stelle sich nur mal vor, man könnte einen einzigen Skandal, bei dem Menschen zu Schaden gekommen sind, einem konventionellen Tierhalter analsten?

Ganz nebenbei stört sich bei Bio niemand daran, daß dort das Doppelte an Klimagas emitiert wird. Für Bio ist auch die Umwelt wurscht, und Tierschutz spielt sowieso keine Rolle.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 22, 2014 20:36

„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Mad » Sa Mär 22, 2014 20:49

Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.


Nüchtern betrachtet bringen sie es aber auf den Punkt. In der Bio-Landwirtschaft werden die meisten Vorkommnisse nur am Rande erwähnt, von den Medien nur nebenbei aufgegriffen und später dann in Vergessenheit gebracht.

Wenn sowas ähnliches bei den Konventionellen aufkommt, handelt es sich grundsätzlich um einen Skandal. Und vor allem wird doch genau bei denen explizit und ständig nach irgendwas gesucht und irgendwie auch gefunden, damit der "Skandal" perfekt ist. Würde man genauso bei den Bios "recherchieren", wären es nicht weniger Titelblätter, die damit vollgeknallt werden.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Hoschscheck » Sa Mär 22, 2014 21:32

Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.

Bio ist keine Blümchenwiese. Bio wächst nicht von alleine und nicht zufällig.
Bio wird nicht bei Vollmond auf einer immergrünen Waldlichtung mit einer goldenen Sichel geerntet.
Das Beikraut wird retardiert im Wachstum.
Die natürliche Biodiversität wird zu einer gewünschten und damit erzwungenen Biodiversität geführt.
Es gibt sogar Bio-Beizungen, damit sich eine natürliche und damit biologische Situation auf einem Acker erst gar nicht einstellt.
Und so weiter, und so weiter.
Die Biobauern, die es "natürlich" haben wachsen lassen, die gibt es nicht mehr.
Da hat die Ökonomie über die Ökologie schon gesiegt.
Auch Biobauern wirtschaften mit dem Ziel von ihrem Betrieb leben zu können.

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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Mär 22, 2014 21:42

Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.


Anstatt hier billigen Plonk zu posten könntest du versuchen, eine der Äußerungen zu entkräften?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 22, 2014 21:51

Hoschscheck hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.

Bio ist keine Blümchenwiese. Bio wächst nicht von alleine und nicht zufällig.
Bio wird nicht bei Vollmond auf einer immergrünen Waldlichtung mit einer goldenen Sichel geerntet.
Das Beikraut wird retardiert im Wachstum.
Die natürliche Biodiversität wird zu einer gewünschten und damit erzwungenen Biodiversität geführt.
Es gibt sogar Bio-Beizungen, damit sich eine natürliche und damit biologische Situation auf einem Acker erst gar nicht einstellt.
Und so weiter, und so weiter.
Die Biobauern, die es "natürlich" haben wachsen lassen, die gibt es nicht mehr.
Da hat die Ökonomie über die Ökologie schon gesiegt.
Auch Biobauern wirtschaften mit dem Ziel von ihrem Betrieb leben zu können.

Hoschscheck


Ich nehme die Hinweise ernst. Da ich Details aus eigener Erfahrung nicht sicher beurteilen kann, werde ich den Text in der o.a Form an verschiedene Institutionen mit der Bitte um Stellungnahme schicken. Ich halte Euch dbzgl. auf dem Laufenden und bin gespannt.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 22, 2014 21:54

Mad hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.


Nüchtern betrachtet bringen sie es aber auf den Punkt. In der Bio-Landwirtschaft werden die meisten Vorkommnisse nur am Rande erwähnt, von den Medien nur nebenbei aufgegriffen und später dann in Vergessenheit gebracht.

Wenn sowas ähnliches bei den Konventionellen aufkommt, handelt es sich grundsätzlich um einen Skandal. Und vor allem wird doch genau bei denen explizit und ständig nach irgendwas gesucht und irgendwie auch gefunden, damit der "Skandal" perfekt ist. Würde man genauso bei den Bios "recherchieren", wären es nicht weniger Titelblätter, die damit vollgeknallt werden.


Eine Ungleichgewichtigkeit in der Kommunikation von "Schwachstellen" sehe ich auch.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 22, 2014 21:57

tyr hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Das der Verbraucher ohne Wissen sich in die Arbeit der Landwirte meint einmischen zu müssen.


Diesen Spruch hättest Du Deiner Branche besser nicht angetan. Den muss man nicht weiiter kommentieren. Der entlarvt dogmatischen "Glauben".

Er hat aber recht, es gibt wahrscheinlich keine andere Branche, wo jeder meint fachlich mit reden zu können..


Meinst Du wirklich „fachlich“? Das wäre nicht mein Ansatz.
Da LW u.a. ein hohes Maß an Umwelteinwirkungen und Einfluss auf Gesundheit hat, halte ich die Vorgabe von Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber für selbstverständlich. Der Gesetzgeber hat auch die Interessen betroffener Fachbereiche zu berücksichtigen. Lange Zeit hatte man übersehen, dass die Natur nicht grenzenlos genutzt werden kann. Das führte u.a. zu der Bildung von NGOs, die ich als Lobby der Natur verstehe und die ebenfalls Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen - ebenso wie die Lobby der Agrarindustrie.
Die LW-Produktion unter Einhaltung der Rahmenbedingung obliegt der fachlichen „Betriebsführung“ der LW (ohne Mitreden) mit Unterstützung von Fachinstitutionen.

Was ist falsch an meiner Vorstellung? Worin besteht das unangebrachte fachliche Mitreden?
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 22, 2014 21:59

tyr hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Ich kenne Betriebe (Bioland, Demeter) die sehen sehr modern aus (Stallungen, Geräte, Gebäude), erzeugen gute Produkte und arbeiten wirtschaftlich. Das entspricht vermutlich den Vorstellungen der Mehrzahl der Verbraucher.


Demeter zählt nicht, die würden auch innerhalb ihrer religösen Gemeinschaft weiterwurschteln können, wenn der ganze Biomarkt zusammen bricht, eben weil sie eine geschlossene Gemeinschaft sind. Solange die sich selbst versorgen können, existieren die.
Wie lange Bioland und die anderen Bioverbände ihren eigenen Ansprüchen noch gerecht wertden können wird sich zeigen. Ich weiß jedenfalls, das viele Bauern dort beklagen, das sich diese Ansprüche zunehmend von der rauhen (Markt)wirklichkeit immer weiter entfernen. Es nutzt nichts, heere Ziele zu haben, wenn die daraus entsehenden Produkte nicht zu kostendeckenden Preisen in genügend großer Menge absetzbar sind. Zusätzlich stößt vielen die immer größere Gängelung durch immer mehr, teils mehr als fraglichen, Vorschriften sauer auf.....Anbindeverbot bei Rindern, Beizverbot von Saatgut und vieles, vieles andere.... bis hin zu Vorschriften zur Verwendung von betriebsinternen Packmitteln....

Der Mehrzahl der Verbraucher ist das Thema aber weitgehend immer noch egal...


Was sollte Deiner Meinung nach verändert werden?
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » So Mär 23, 2014 9:13

Pevo hat geschrieben: Lange Zeit hatte man übersehen, dass die Natur nicht grenzenlos genutzt werden kann.


Warum nicht?????



Das führte u.a. zu der Bildung von NGOs, die ich als Lobby der Natur verstehe


puhhh........ das ist blauäugig. :)
Die hier meistens polemisch angebrachten Kritiken an den NGOs (griinpiss und so ) lassen sich durchaus auf ein paar nüchterne Kritikpunkte herunterbrechen:
- das primäre Interesse liegt/lag nicht im Schutz der Natur sondern dem Schutz des Menschen. "Schädign wir die Umwelt , schädigen wir uns selbst". Wir klären die verschmutzten Flüsse nicht um der Flüsse sondern um unserer Lebensgrundlage willen. :)
- Konzerne mit xxx mio Jahresumsatz sind Konzerne mit xxx mio Jahresumsatz. Und unterliegen deren Gesetzmässigkeiten. Da unterscheidet sich greenpeace nicht von kik oder aldi. Es müssen Arbeitsplätze erhalten und Umsatz(der in diesem Fall mit Spendenaufkommen gleichzusetzen ist) generiert werden. Und so wie die Werbung von produzierenden Firmen Bedürfnisse weckt , die Mensch vielleicht gar nicht hätte müssen Kampagnen von NGOs nicht wirklich zwingend mit Problemlagen deckungsgleich sein.
- durch das Verbandsklagerecht und das Mitwirken von NGOs in wichtigen Gremien ergeben sich inzwischen Schieflagen bis hin zum Ablasshandel. "Spendest Du dort xxx Mio für abc, dann legen wir dir dein Bauprojekt xyz nicht jahrelang durch unsere bewährten Widerstandsmassnahmen lahm". Dieser Ablasshandel ist vor allem für kleinere Unternehmen fatal. Daimler haut ein paar Mios Spende leichter raus als ein Kleinbetrieb.

-ergo: NGOs haben Macht, und die nutzen sie aus. Und dass die Auswirkungen dann nicht deckungsgleich mit den vielleicht durchaus hehren Intentionen sind , ist strukturell bedingt (Konzerngrösse , Machtbeteiligung) und unvermeidlich.





Was ist falsch an meiner Vorstellung? ?

falsch wohl nicht. Wie schon gesagt: blauäugig.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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