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tyr hat geschrieben:
So wie die konv. Landwirtschaft als industrielle Landwirtschaft vertanden wird?
Nun sinkende Biodiversität durch immer größere zusammenhängende Flächen, aus diesem Grund auch Vergrößerung des Krankheits- und Schädlingsdrucks, der dann wieder durch PSM´s reduziert werden muss, zunehmende Erosionsprobleme, Entkopplung Tier und Pflanzenproduktion, und damit auf der einen Seite einen Überschuss an organischen Düngern, während anderseits in vielen Gegenden dieser wichtige, Humusaufbauende Dünger fehlt...
Wirtschaftlich Probleme durch immer weniger Arbeitskräfte, und damit Verödung ganzer ländlicher Sozialgemeinschaften......................
Todde hat geschrieben:... da verzeihen die Medien die ganzen Rückrufaktionen.
Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.
Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.
Hoschscheck hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.
Bio ist keine Blümchenwiese. Bio wächst nicht von alleine und nicht zufällig.
Bio wird nicht bei Vollmond auf einer immergrünen Waldlichtung mit einer goldenen Sichel geerntet.
Das Beikraut wird retardiert im Wachstum.
Die natürliche Biodiversität wird zu einer gewünschten und damit erzwungenen Biodiversität geführt.
Es gibt sogar Bio-Beizungen, damit sich eine natürliche und damit biologische Situation auf einem Acker erst gar nicht einstellt.
Und so weiter, und so weiter.
Die Biobauern, die es "natürlich" haben wachsen lassen, die gibt es nicht mehr.
Da hat die Ökonomie über die Ökologie schon gesiegt.
Auch Biobauern wirtschaften mit dem Ziel von ihrem Betrieb leben zu können.
Hoschscheck
Mad hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:„H.B. – Todde – Hoscheck“ mit Euren Äußerungen verspielt Ihr Vertrauen in die Konvi-LW.
Nüchtern betrachtet bringen sie es aber auf den Punkt. In der Bio-Landwirtschaft werden die meisten Vorkommnisse nur am Rande erwähnt, von den Medien nur nebenbei aufgegriffen und später dann in Vergessenheit gebracht.
Wenn sowas ähnliches bei den Konventionellen aufkommt, handelt es sich grundsätzlich um einen Skandal. Und vor allem wird doch genau bei denen explizit und ständig nach irgendwas gesucht und irgendwie auch gefunden, damit der "Skandal" perfekt ist. Würde man genauso bei den Bios "recherchieren", wären es nicht weniger Titelblätter, die damit vollgeknallt werden.
tyr hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Das der Verbraucher ohne Wissen sich in die Arbeit der Landwirte meint einmischen zu müssen.
Diesen Spruch hättest Du Deiner Branche besser nicht angetan. Den muss man nicht weiiter kommentieren. Der entlarvt dogmatischen "Glauben".
Er hat aber recht, es gibt wahrscheinlich keine andere Branche, wo jeder meint fachlich mit reden zu können..
tyr hat geschrieben:Pevo hat geschrieben:Ich kenne Betriebe (Bioland, Demeter) die sehen sehr modern aus (Stallungen, Geräte, Gebäude), erzeugen gute Produkte und arbeiten wirtschaftlich. Das entspricht vermutlich den Vorstellungen der Mehrzahl der Verbraucher.
Demeter zählt nicht, die würden auch innerhalb ihrer religösen Gemeinschaft weiterwurschteln können, wenn der ganze Biomarkt zusammen bricht, eben weil sie eine geschlossene Gemeinschaft sind. Solange die sich selbst versorgen können, existieren die.
Wie lange Bioland und die anderen Bioverbände ihren eigenen Ansprüchen noch gerecht wertden können wird sich zeigen. Ich weiß jedenfalls, das viele Bauern dort beklagen, das sich diese Ansprüche zunehmend von der rauhen (Markt)wirklichkeit immer weiter entfernen. Es nutzt nichts, heere Ziele zu haben, wenn die daraus entsehenden Produkte nicht zu kostendeckenden Preisen in genügend großer Menge absetzbar sind. Zusätzlich stößt vielen die immer größere Gängelung durch immer mehr, teils mehr als fraglichen, Vorschriften sauer auf.....Anbindeverbot bei Rindern, Beizverbot von Saatgut und vieles, vieles andere.... bis hin zu Vorschriften zur Verwendung von betriebsinternen Packmitteln....
Der Mehrzahl der Verbraucher ist das Thema aber weitgehend immer noch egal...
Pevo hat geschrieben: Lange Zeit hatte man übersehen, dass die Natur nicht grenzenlos genutzt werden kann.
Das führte u.a. zu der Bildung von NGOs, die ich als Lobby der Natur verstehe
Was ist falsch an meiner Vorstellung? ?
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