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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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2776 Beiträge • Seite 14 von 186 • 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 186
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 20:52

"Die ganze Welt und ihr zwei" suchen verzweifelt die agrarische Nachhaltigkeit, dabei müsstet ihr nur den erstbesten Bauern fragen?

***kopfschüttel***
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Mo Mär 24, 2014 21:03

H.B. hat geschrieben:"Die ganze Welt und ihr zwei" suchen verzweifelt die agrarische Nachhaltigkeit, dabei müsstet ihr nur den erstbesten Bauern fragen?

***kopfschüttel***



Hab ich mehrfach gemacht:
http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/02/interview-mit-einem-okolandwirten.html
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 21:09

Vielleicht hättest du einen Bauern fragen sollen, der sich nicht für das Versprechen von ein paar zusätzlichen Ocken den Verstand abkaufen lässt?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Mo Mär 24, 2014 21:23

H.B. hat geschrieben:Vielleicht hättest du einen Bauern fragen sollen, der sich nicht für das Versprechen von ein paar zusätzlichen Ocken den Verstand abkaufen lässt?


Schau Dir Deine Aufforderung an. Ist das alles was Du zu einem wichtigen Thema zu sagen hast? Wen wilst Du damit beeindrucken oder von was willst Du ablenken. Einfach unseriös. Schadet den Konvis. Du vergisst, dass dies Äußerungen wahrgenommen werden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mo Mär 24, 2014 21:39

Pevo hat geschrieben:Ökolandbau ist besser: Biodiversität, Landschaft, Boden, Wasser, Energie

Entnommen aus deinem Nachhaltigkeitspamphlet

Wie bitte?
Wie errechnet sich das? Je Hektar wie immer?
Wenn ein Biobauer nur 2/3 Wasser, Energie aufwendet, dann aber nur 40-50% Ertrag, sollte einem Ing. eigentlich einleuchten,dass er wesentlich mehr verbraucht, um das gleiche an Nahrung zu produzieren.

Biodiversität ist klar: mehr Pilze, mehr Disteln und anderes Unkraut...
Daher wunder ich mich ja, warum die wegen des bisschen Biodiversität den Biokäse oder das Brot zurück rufen... Biodiversität ist doch gut... :roll:

Landschaft? Was soll bei einem Ökobetrieb an der Landschaft besser sein? Arbeiten in nur in besonders schönen Landschaften und die konventionellen nur in kargen Gegenden?

Den Rest kannst Du auch in die Tonne treten. Du bedienst alle Klischees mit der Ökokirche....

Auffällig äußert sich Antipathie gegen alles "Grüne" und Nachhaltige im Sinne der NNS.


Und das ist keine Verklärung der Wahrheit?
Typisch... Kritiker werden gleich gesetzt als Ablehnende oder Gegner...
Nur weil sich einige auf Wissenschaftler Fakten berufen und einiges anders sehen, sind sie GEGNER der Nachhaltigkeit?
Ist Dir bewusst, dass ein Landwirtschaftlicher Betrieb ohne Nachhaltigkeit innerhalb kürzester Zeit keiner mehr ist?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 21:45

Pevo hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Vielleicht hättest du einen Bauern fragen sollen, der sich nicht für das Versprechen von ein paar zusätzlichen Ocken den Verstand abkaufen lässt?


Schau Dir Deine Aufforderung an. Ist das alles was Du zu einem wichtigen Thema zu sagen hast? Wen wilst Du damit beeindrucken oder von was willst Du ablenken. Einfach unseriös. Schadet den Konvis. Du vergisst, dass dies Äußerungen wahrgenommen werden.


Ja was ist denn daran verwerflich? Es gibt 97% vernünftig wirtschaftende Bauern, und du triffst genau auf einen, der kurzfristig erhoffte Mehrerlöse gegenüber generationsübergreifendem Denken und Handeln austauscht? Was soll man von dir halten?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Mo Mär 24, 2014 22:09

Weshalb wird hier versucht, von der Problematik abzulenken.
Ich greife Todde Spiegelartikel auf. Er verschweigt den LW-relevanten Satz:
Das Klima, fürchtet der Ökologe, werde zum Feigenblatt für Untätigkeit bei drängenderen Problemen. "Monokulturen, Überdüngung oder Bodenzerstörung vernichten mehr Arten als mehrere Grad Temperaturanstieg es je vermögen."


Googelt man kurz den aktuellen Info-Stand von findet man:
Außerdem warnen die Klimaexperten dem Bericht zufolge vor einem Rückgang der weltweiten Ernteerträge um bis zu zwei Prozent in jedem Jahrzehnt und dem Landverlust durch steigende Meeresspiegel, der hunderte Millionen Menschen aus Küstengebieten vertreiben dürfte. Besonders betroffen sind demnach die Länder Asiens.

Und
Bei einem Temperaturanstieg von 2,5 Grad werde die weltweite Wirtschaftsleistung um 0,2 bis zwei Prozent zurückgehen, zitiert die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" aus dem zweiten Teil des neuen Sachstandsberichts, der Ende März in Yokohama verabschiedet werden soll. Das entspreche einem Verlust von 147 Milliarden bis 1,45 Billionen Dollar.


Das schreit nach Veränderungen. Die sind bereits im Gange: Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nennen das „Transformation“. Auf welchem Stern lebt Ihr?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 22:21

Also mal angenommen, CO2 könnte das Klima beeinflussen (was wir glauben müssen, bis das Gegenteil bewiesen ist), und angenommen, fossile Energie ist endlich (woran eigentlich niemand zweifeln sollte) - wie kann man dann auf die Idee kommen, dieses Problem könne mit einem vielfachen an Ausstoß (Biolandwirtschaft) gelöst werden?

Natürlich bedarf es nach Veränderungen. Es wird weitere Vebesserungen geben, und zwar in den nächsten Jahrzehnten mindestens soviel, wie in den Jahrzehnten davor - lediglich in Deutschland glaubt man gutmenschgläubig, auf eine Weiterentwicklung verzichten zu können, oder gar das Rad in längst überwundene Zeiten zurückdrehen zu müssen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Mär 24, 2014 22:46

Du hast mich nicht verstanden. Egal ob CO2 das Klima beeinflusst oder nicht, ist ein höchst sorgsamer Umgang mit fossiler Energie angesagt. Die Vorräte sind endlich - zweifelsfrei - ob es nun 50, 100, oder 1.000 Jahre sind, spielt eine untergeordnete Rolle.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mo Mär 24, 2014 22:49

Pevo hat geschrieben:Weshalb wird hier versucht, von der Problematik abzulenken.

Ablenken?
Einige hier versuchen Dir klar zu machen, dass wir mehr Menschen mit immer weniger LF ernähren müssen und mehr und mehr auf die Effizienz bei der Produktion geachtet werden muss.
Fläche und Ressourcen können nun mal nur effektiv genutzt werden, wenn man ausreichend Nahrung erzeugen will.
Man kann natürlich sagen, es gibt zu viele Menschen und wird wollen schon gar nicht noch ein paar Milliarden, dann betreibe ich Landwirtschaft wie im Bilderbuch.
Wir pfeifen auf Kluge Köpfe wie Justus von Liebig und fangen an zu glauben die Lebensmittel wachsen auch so. So lange der Aldi voll liegt mit Essen, so lange braucht ein PeVo sich keine Gedanken zu machen.
Irgendwo gab es mal eine gute Zahl zu den Erträgen in Europa, 1% Getreide Mehrertrag ernährt 10 Millionen Menschen.
Und nun kommt einer an und sagt, wir sollen 50% weniger ernten, dann wird alles gut...

Ich greife Todde Spiegelartikel auf. Er verschweigt den LW-relevanten Satz:
Das Klima, fürchtet der Ökologe, werde zum Feigenblatt für Untätigkeit bei drängenderen Problemen. "Monokulturen, Überdüngung oder Bodenzerstörung vernichten mehr Arten als mehrere Grad Temperaturanstieg es je vermögen."


Ich verschweige gar nichts, ich hab den Artikel verlinkt, schon vergessen?
..."fürchtet der Ökologe"... Das sagt doch schon alles... In Deinem Kreis scheint irgendwie alles mit "[b]könnte[/b]" belegt zu sein.
"Bodenzerstörung", was soll das sein? Das soll ein Ökologe gesagt haben? Was machen die Bauern mit dem Boden, etwa mahlen?

Der Satz ist wieder ein typisches Horrorszenario, das aufgebaut wird, damit er bezahlte Interviews geben kann, Spendengelder fließen oder er seinem Glauben frönt.

Googelt man kurz den aktuellen Info-Stand von findet man:
Außerdem warnen die Klimaexperten dem Bericht zufolge vor einem Rückgang der weltweiten Ernteerträge um bis zu zwei Prozent in jedem Jahrzehnt und dem Landverlust durch steigende Meeresspiegel, der hunderte Millionen Menschen aus Küstengebieten vertreiben dürfte. Besonders betroffen sind demnach die Länder Asiens.


Dir ist schon klar, dass mit dem Auftauen des Permafrostes extrem große und fruchtbare Böden dann erschlossen und bewirtschaftet werden können?
Ernteerträge rückläufig? Überall? Eventuell kann man dann in unseren Breitengraden 2 Ernten pro Jahr einfahren, scheint ihm wohl entgangen, Deinem Experten.
Und das Küstengebiete verloren gehen ist auch nichts neues, wenn der Meeresspiegel ansteigt, wie er seit einigen Jahrtausenden ansteigt.
Vielleicht hätte man etwas mehr in den Küstenschutz gewisser Länder gesteckt als in gewisse Klimaräte und gescheiterte Projekte.
Das hätte den Ländern Asiens sicher mehr geholfen und wenn es nur beim nächsten Tsunami gewesen wäre.

Und
Bei einem Temperaturanstieg von 2,5 Grad werde die weltweite Wirtschaftsleistung um 0,2 bis zwei Prozent zurückgehen,


Nun sind es schon 2,5 Grad... Sei lieber froh, das unser instabiles Klima nicht kälter wird, dann hätten wir ein Problem, das wir nicht lösen könnten!
Bei kälte wächst nämlich nichts mehr.

Das schreit nach Veränderungen. Die sind bereits im Gange: Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nennen das „Transformation“. Auf welchem Stern lebt Ihr?

Auf welchem lebst Du?
Wir können ja aufhören Nahrungsmittel zu produzieren, dann können wir etwas verändern.
Deutschland geht einen sehr eigenartigen Weg, der weder Nachhaltig oder CO² sparend ist, es wird jegliche Wissenschaft außer acht gelassen, wenn sie nicht ins Blümchenbild passt. Stattdessen wird mit nicht demokratischer und akribischer Sorgfalt das Land in eine DDR 2.0 gewandelt.
Verbote, Verstaatlichung, Öko-Stasi eine schöne Transformation die da läuft und der Bürger erkennt es nicht.

Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus!
Zuletzt geändert von Todde am Mo Mär 24, 2014 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Hoschscheck » Mo Mär 24, 2014 23:59

tyr hat geschrieben:
Hoschscheck hat geschrieben:Und steigende Schlaggrößen als Problem der rein konventionellen Landwirtschaft zu dogmatisieren, dazu gehört schon ein gebrochener Intellekt.

Hoschscheck


Die Biolandwirtschaft ist in diesem Punkt allerdings völlg unbedeutend.
Es ist einfach so, ob es Dir gefällt oder nicht, wenn ich mehrere hundert Hektar einer einzigen Pflanze habe, sinkt, logischerweise, die Biodiversität und es steigt der Krankheit/Schädlingsdruck. Bei konvi mehr als bei Bio, aber inm gesamten natürlich bei beidem. Wobei bei dieser Wirtschftsweise auch kaum noch von Bio, oder Öko geredet werden kann.
Ich hab hier in den neuen Ländern allerdings noch keinen Biobauern mit einem 300ha Schlag Weizen gesehen, allerdings kenne ich genug Kolchosen, die ganze Gegenden mit einer einzigen Frucht zuscheißen.....da hast Du eben mal 1000ha Raps........was den Rapsglanzkäfer z.B. freut...

Gut, dass die Biolandwirtschaft völlig unbedeutend ist, das siehst du inzwischen genauso, :wink: .
Nur weil du keinen größeren Schlag im Bio-Anbau kennst, deshalb gibt es keinen?
Dort wo es dir in Kram, in deine blumige Argumentation, passt verallgemeinerst du und dort wo es nicht passt, dort suchst du einzelne Beispiele.
Du bist nicht Glaubwürdig tyr.


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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Di Mär 25, 2014 7:11

Das sehe ich ähnlich:

Bei der grünen Gentechnik - oder Pflanzen-Gentechnik, wie sie auch genannt wird - verhält es sich ähnlich wie bei Stuttgart 21: Eine sachliche Diskussion darüber zu führen ist fast unmöglich. Denn selbst das, was Kritiker und Befürworter jeweils als Fakten präsentieren, lässt sich in Wahrheit kaum belegen. Ob beispielsweise gentechnisch veränderter Mais die Gesundheit gefährdet oder nicht, wird wohl noch lange eher eine Frage des Glaubens, denn des Wissens sein. Zwar gibt es Studien, die Risiken nahelegen, doch sind sie alle umstritten und angreifbar.
Quelle Süddeutsche Z

Solange das nicht geklärt ist, sage ich nein! (Vorsorgeprinzip) Daran schließtén sich fogende Frage an: Ist folgende Behauptung richtig?
Denn anders als die Gentechnik-Branche prophezeit hatte, hätten sich einige Unkrautarten an die Spritzmittel angepasst. So waren in den USA bis Oktober 2012 insgesamt 13 Unkrautarten registriert, die gegen einen bestimmten Wirkstoff resistent sind.
Quelle SZ
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Di Mär 25, 2014 7:29

Sicher ist die Behauptung richtig. Wenn man jahrelang einen einzigen Wirkstoff gegen einen Schadorganismus anwendet bilden sich resistente linien dieses Schadorganismus. das ist in der Human ebeso wie in der Phytomedizin so.

Der Fehlschluss, und da kommen wir eben zu der Art und Weise wie diese Auseinandersetzung mittlerweile geführt wird, ist aber der ursächliche Faktor dafür wäre "Gentechnik". Vortäuschen falscher Tatsachen durch einen scheinzusammenhang.
In Regionen mit intensiver Landwirtschaft und hoher Beratungsdichte und -intensität ist Resistenzmanagement normales fachliches Handwerk. Kann man hier in den Pflanzenbausträngen , in denen es um z.B. Ungrasbekämpfung in WW geht, alles nachlesen.

Diese Verwebung des Themas "Nachhaltigkeit" mit Klimaerwärmung ........ ist das zweckdienlich?
Die ziierten Passagen schreien geradezu danach zerrissen zu werden. Mal ganz davon abgesehen, ob wir wirklich eine anthropogene Klimaerwärmung haben und - was wichtiger ist- ob der Mensch tatsächlich gottgleich Klima machen/ändern/wahren kann, ist es erdgeschichtlicher Fakt, dass in Warmzeiten die Biomasse qualitativ und quantitativ am höchsten war. Lebensvorgänge korrelieren positiv mit steigender Verfügbarkeit von wasser und Wärme. Das ist Mittelstufennaturwissenschaftswissen.Ich habe noch keine üppig blühende Flora auf Eis und Schnee gesehen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Di Mär 25, 2014 8:36

Welfenprinz antwortet:
Sicher ist die Behauptung richtig. Wenn man jahrelang einen einzigen Wirkstoff gegen einen Schadorganismus anwendet bilden sich resistente linien dieses Schadorganismus. das ist in der Human ebeso wie in der Phytomedizin so.

Der Fehlschluss, und da kommen wir eben zu der Art und Weise wie diese Auseinandersetzung mittlerweile geführt wird, ist aber der ursächliche Faktor dafür wäre "Gentechnik". Vortäuschen falscher Tatsachen durch einen scheinzusammenhang.
In Regionen mit intensiver Landwirtschaft und hoher Beratungsdichte und -intensität ist Resistenzmanagement normales fachliches Handwerk. Kann man hier in den Pflanzenbausträngen , in denen es um z.B. Ungrasbekämpfung in WW geht, alles nachlesen.


Muss ich unter Resistenzmangement Folgendes verstehen (das ist nicht provokativ gemeint) oder ist die Behauptung falsch?:"Spritzmittel müssen höher dosiert werden, und zusätzliche Pestizide kommen zum Einsatz.......Deshalb würden immer mehr Giftstoffe in den Pflanzen kombiniert. Es finde eine "Aufrüstung auf dem Acker" statt, die die Landwirtschaft "immer weiter in eine extreme Industrialisierung mit steigender Belastung für Mensch und Umwelt" treibe). Quelle SZ

Diese Verwebung des Themas "Nachhaltigkeit" mit Klimaerwärmung ........ ist das zweckdienlich?


Ich denke schon und sehe mich in Gesellschaft der Mehrheit von Wissenschaft, Politik und Teilen der Wirtschaft, hier besonders der Versicherungswirtschaft!!!!

....... ist es erdgeschichtlicher Fakt, dass in Warmzeiten die Biomasse qualitativ und quantitativ am höchsten war. Lebensvorgänge korrelieren positiv mit steigender Verfügbarkeit von wasser und Wärme. Das ist Mittelstufennaturwissenschaftswissen.Ich habe noch keine üppig blühende Flora auf Eis und Schnee gesehen.

In der Tat ist das " Mittelstufennaturwissenschaftswissen". Jedoch -entspricht die Schlussfolgerung "alles kein Problem, das lösen wir mit ggf. mit Technik (so verstehe ich Dich)", wissenschaftlicher Logik?
Pevo
 
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