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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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2776 Beiträge • Seite 17 von 186 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 ... 186
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Putin » Do Mär 27, 2014 12:35

Mensch hat geschrieben:
IHC_833 hat geschrieben:Wenn ich nach guter fachlicher Praxis 110 to Weizen auf dem Hektar erzeuge oder eben 35 dt / ha ideologisch eingefärbt ernte, dann ist die Biodiversität und die Ökobilanz im guten Landbau deutlich besser, da der Energieeinsatz, die Freisetzung von klimaungünstigeren und wasserbelasteten Stoffe, bezogen auf die Erntemenge deutlich geringer als im Ideologie-Landbau.


Gut begonnen, aber auf halber Strecke abgebrochen!
Sie führen richtigerweise den Unterschied in der Erntemenge zwischen konventioneller und ökologischer Bewirtschaftungsweise an, wobei man über diese beiden Begriffe in ihrer Bedeutung sicher vortrefflich streiten könnte. Sie stellen also richtigerweise den höheren relativen Energieeinsatz der ökologischen Landwirtschaft dar.
Das ist aber eben nur eine Seite der Medaille, denn wo ein relativer Energieeinsatz betrachtet wird, da IST AUCH ein absoluter Energieeinsatz zu betrachten und dieser ist bei der konventionellen Landwirtschaft höher.

Einfaches und alltägliches Beispiel zur Verdeutlichung der Wichtigkeit dieser Beziehung:
Uns allen kommen mehr oder weniger oft Werbeanzeigen unter, in denen es in etwa heißt - Sonderangebot, zahlen Sie nur 5€ anstatt wie zuvor 10€, sparen Sie so 50% - ist natürlich Unfug, wenn man um die Beziehung relativ/absolut weiß.
Es ist nämlich so, das es darauf ankommt, was man AUSGIBT(5€) und nicht darauf, was man ausgegeben HÄTTE(10€) oder NICHT ausgibt(5€). Denn entscheident ist welche Menge Geld TATSÄCHLICH aus dem Geldvorrat ENTNOMMEN wird.

Blutiges Beispiel:
Es ist für den mit EINEM(1) Messerstich Ermordeten völlig unerheblich, das sein Begleiter, der ebenfalls ermordet wurde, dies mit ZWANZIG(20) Messerstichen wurde. Ersterer wurde zwar mit nur fünf relativen Prozent an Mordhandlung ermordet, im Verhältnis zu seinem Begleiter, aber beide sind zu 100% tot, absolut.

Ganz einfaches und eingängiges landwirtschaftsbezogenes Beispiel:
Es ist eben nicht entscheidend, wieviel Nitrat, warum auch immer, NICHT ins Grundwasser ausgewaschen wird, sondern, wieviel Nitrat tatsächlich ins Grundwasser ausgewaschen WIRD.

Oder ganz kurz, aber auch nicht ganz vollständig, aber als Kurzform tauglich:
Entscheidend ist, was hinten bei rumkommt.



Geh mal anders ran: Du hast 1000Liter Diesel, und kannst damit einmal x erzeugen und einmal 2x....was ist effizienter? Entscheidend ist was hinten rumkommt....
Putin
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Mär 27, 2014 12:55

Mensch hat geschrieben:Puh, erstmal muß ich tief Luft holen...
Es ist doch tatsächlich der Tag gekommen, an dem ich mit aller geboten Vorsicht, aber auch mit allem gebotenem wissenschaftlichem Nachdruck einen Nobelpreisträger fragen muß:
Können sie mir die Zusammenhänge genauer erklären, denn unter nicht einmal so elementare Wissensgrundlagen wie der Energieerhaltungssatz habe ich nicht!
Leider können sie mir dies nicht mehr erklären, aber eins ist sicher, es wäre für mich - sofern ich bereit bin wissenschaftlicher Erklärungen zu verstehen, sehr lehrreich.


Habe mal versucht deinen Beitrag mit der Realität in Einklang zu bringen und ich denke es ist mir ganz gut gelungen. :D
Falls du anderer Meinung sein solltest, dann wäre ich Ausnahmsweise bereit eine längere Erklärung von dir durchzulesen. Wobei am Ende wird es eh wieder darauf rauslaufen dir zu zeigen das du keine aber wirklich keine Ahnung hast und du wirst dann dein Nichtwissen wortreich mit ellenlangem Geschwafel verteidigen.
Maulwurf_13
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 27, 2014 13:12

Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8

Meine Antwort: offener Brief an BASF http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/03/basf-verdummung-von-landwirten-und.html


Verdummung wird mit Deiner Ideologie an Nichtlandwirten betrieben.
Du kannst uns ja mal Beispiele bringen wo die ökologische Landwirtschaft oder die Umweltschützer derartiges geleistet haben, wie Borlaug oder andere ebenso engagierte Agrar Wissenschaftler. Greenpeace kann vermelden, dass sie 5 Wale und 10 Delfine gerettet haben, dann wird es aber schon eng, in Asien betreiben sie zumindest ein Spiel, an dem Menschenleben zu Grunde gehen.

Ganz Mexiko hungerte in den 50igern mit deren "Ökolandbau", nach wenigen Jahren hatte Borlaug es geschafft, die Menschen satt zu bekommen, gleiches in Indien oder China.
Deine Gessinungsgenossen haben im Vorfeld alles daran gesetzt seine Arbeit zu verhindern, zum Glück für Millionen von Menschen sind sie damals gescheitert.
Dir sollte bewusst sein, dass in den armen Regionen bis zu 40% der Ernte durch Schädlinge zerstört werden, die haben andere klimatische Voraussetzungen.
Die Böden in großen Teilen Afrikas sind ausgelaugt durch die "ökologische Landwirtschaft", es fehlt den Böden an Nährstoffen und wo kein Stickstoff mehr im Boden ist, da gibt es dann auch kein Humus mehr.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Mär 27, 2014 13:15

Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8


Meine Antwort: offener Brief an BASF
Sehr geehrte Damen und Herren der Geschäftsführung,
auf Ihrer Homepage weisen sie darauf hin, das Sie Ihr Handeln an Nachhaltigkeit ausrichten. Ihr auf Youtube veröffentlichter Film löst Fragen nach Ihrem Verständnis von Nachhaltigkeit aus. Meines ist geprägt durch intensive Lektüre von schönen bunten Kinderbüchern - Realität stört mich dabei nur. Er grenzt an gefährlicher Aufklärung der Adressaten und das geht nicht. Stellen sie sich doch mal vor welche Dramen sie auslösen könnten wenn sich der gemeine Bürger mal wirklich ernsthaft mit der Nachhaltigkeit auseinandersetzen würde. Dann wäre meine ideologisch verfassten Texte auf meiner Webseite nutzlos. Auch die vielen Arbeitslosen die durch mangelnde Spenden für viele NGOs entstünden kann ich nicht für gut heißen.
Jeder könnte erkennen was für ein Dampfplauderer ich (und viele NGOs) bin der von nichts eine Ahnung hat, aber davon eine ganze Menge. Allein der Erzählstil erinnert an den eines Märchenerzählers und das geht gar nicht. Es ist unter anderem meine Aufgabe Märchen zu erzählen.
Fachlich - davon habe ich leider auch keine Ahnung aber ich kann dafür ganz dolle Glauben - verzichtet der Film darauf, neben den riesen Erfolgen auch die negativen Begleiterscheinungen wie hohe Überlebensrate vieler Millionen Menschen zu nennen. Das stört mich, denn dann kann ich meine eingebildete Überlegenheit nicht mehr einem größeren Publikum zugänglich machen. Könnten Sie diesbezüglich nacharbeiten? Dies würde die Zugriffszahlen auf meinen Märchenblog erhöhen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Vollmer


Hallo Peter, wusste gar nicht das du so ehrlich sein kannst.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Maulwurf_13 » Do Mär 27, 2014 13:20

Mensch hat geschrieben:Also soll ich jetzt meine Sicht darlegen oder brauche ich es nicht, weil Sie es ja schon vor mir wissen!?

Mir egal.
Die Aussage steht im übrigen in einem Kontext. Kleiner Tipp schau mal die Werbeversprechen bestimmter Verbände an ...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 27, 2014 13:26

Mensch hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:Geh mal anders ran: Du hast 1000Liter Diesel, und kannst damit einmal x erzeugen und einmal 2x....was ist effizienter? Entscheidend ist was hinten rumkommt....

Was ich aber meine, bei Ihnen zwischen den Zeilen herauszulesen, ist die Tatsache, das Sie unausgesprochen den BESCHREIBENDEN Begriff der im Beispiel höheren Wirksamkeit, vereinzeln und diesen in einen WERTENDEN Begriff umwandeln.
Und genau diese Umdeutungen und Rosinenpickereien lassen aus Wissenschaft, Politik werden.


In dem Bericht sind doch Punkte genannt, die wichtig sind:
2 Milliarden Hektar müssten weltweit mehr bewirtschaftet werden, wenn diese nach der alten Ökomethode die gleiche Menge an Nahrung produzieren müssten, damit die heutige Bevölkerung so ernährt werden könnte, wie es momentan der Fall ist. Wo soll die Fläche herkommen, die ist ja nicht beliebig erweiterbar? Man hätte einen Großteil der heutigen Wälder lange gerodet und urbar gemacht.
Der Aufwand für die Bodenbearbeitung und Aussaat ist im Schnitt wesentlich höher als im Konventionellen Ackerbau, dann der braucht die Unkäuter nicht vor der Saat beseitigen, dass kann mit den Herbiziden erledigt werden.
Dann kommen noch die nicht beerntbaren Flächen hinzu, die die Ökos nicht in den Griff bekommen haben und die platt gemacht werden ohne das eine Ernte stattfindet.
Zusätzliche Trocknung und Reinigung des Erntegutes.
Hinzu kommen die benötigen Nutztiere, damit der Boden mit Nährstoffen versorgt wird, diese brauchen auch noch Nahrung...Trotz der angeblichen zu hohen Tierzahlen in Deutschland fehlt es jetzt schon an großen Mengen an tierischen Dünger, seit dem Abwandern der Eierbetriebe ist im östlichen Land eine Lücke entstanden.

Kostet alles fossile Energie.
Und dann wird am Ende 50% weniger vom Hektar geerntet. Effektiv ist für mich was anderes.
Das schont weder den Boden, noch die Umwelt.

Lese Dir einfach ein paar Artikel zu Borlaug durch, dann wirst Du verstehen wieso wir heute in Europa täglich einen vollen Teller haben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Hoschscheck » Do Mär 27, 2014 13:43

Deine Aussage try war, dass die konventionelle Landwirtschaft für Problem sorgt.
tyr hat geschrieben:
Hoschscheck hat geschrieben:Mein Hinweis war, dass du per se behauptest, dass die Schlaggröße der konventionellen Landwirtschaft ursächlich für die von dir aufgereihten Probleme ist. Das ist nach wie vor Blödsinn.

Hoschscheck
...
Dabei ist es völlig egal, ob dort Bio- oder konventionell gewirtschaftet wird. Einzig ist die Biodiversität bei Bio, durch die fehlenden PSM, noch was höher, ob das allerdings signifikant ist, bezweifel ich stark...

Geht doch tyr.
Schön, dass du es jetzt genauso siehst.


Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 27, 2014 14:24

Maulwurf_13 hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8


Meine Antwort: offener Brief an BASF
Sehr geehrte Damen und Herren der Geschäftsführung,
auf Ihrer Homepage weisen sie darauf hin, das Sie Ihr Handeln an Nachhaltigkeit ausrichten. Ihr auf Youtube veröffentlichter Film löst Fragen nach Ihrem Verständnis von Nachhaltigkeit aus. Meines ist geprägt durch intensive Lektüre von schönen bunten Kinderbüchern - Realität stört mich dabei nur. Er grenzt an gefährlicher Aufklärung der Adressaten und das geht nicht. Stellen sie sich doch mal vor welche Dramen sie auslösen könnten wenn sich der gemeine Bürger mal wirklich ernsthaft mit der Nachhaltigkeit auseinandersetzen würde. Dann wäre meine ideologisch verfassten Texte auf meiner Webseite nutzlos. Auch die vielen Arbeitslosen die durch mangelnde Spenden für viele NGOs entstünden kann ich nicht für gut heißen.
Jeder könnte erkennen was für ein Dampfplauderer ich (und viele NGOs) bin der von nichts eine Ahnung hat, aber davon eine ganze Menge. Allein der Erzählstil erinnert an den eines Märchenerzählers und das geht gar nicht. Es ist unter anderem meine Aufgabe Märchen zu erzählen.
Fachlich - davon habe ich leider auch keine Ahnung aber ich kann dafür ganz dolle Glauben - verzichtet der Film darauf, neben den riesen Erfolgen auch die negativen Begleiterscheinungen wie hohe Überlebensrate vieler Millionen Menschen zu nennen. Das stört mich, denn dann kann ich meine eingebildete Überlegenheit nicht mehr einem größeren Publikum zugänglich machen. Könnten Sie diesbezüglich nacharbeiten? Dies würde die Zugriffszahlen auf meinen Märchenblog erhöhen.
Mit freundlichen Grüßen
Maul wurf 13 statt Unterschriftenfälschung mit Peter Vollmer


Hallo Peter, wusste gar nicht das du so ehrlich sein kannst.


Der Geck ist eigentlich nicht schlecht,obwohl er von einer gewissen kriminellen Energie zeugt. Würdest Du deine Phantasie an der richtigen Stelle einsetzen, könnte was Vernünftiges rauskommen. Oder hat Dein Kommentar etwas mit dem Maulwurfdasein zu tun. Der ist geblendet, wenn er denn einmal mit dem Licht konfrontiert wird.
Zuletzt geändert von Pevo am Do Mär 27, 2014 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 27, 2014 14:38

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8

Meine Antwort: offener Brief an BASF http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/03/basf-verdummung-von-landwirten-und.html


Verdummung wird mit Deiner Ideologie an Nichtlandwirten betrieben.
Du kannst uns ja mal Beispiele bringen wo die ökologische Landwirtschaft .....


In diesem Punkt geht es mir nicht um ökologische Landwirschaft. Ich kann mir einerseits nicht vostellen, Du Dich als aufgeklärter Landwirt/Bürger von Inhalt und Aufmachung des Werbefilmes angesprochen fühlst. Der ist eine Verdummung. Dass Du Dich allerdings nicht daran störst, dass der Werbefilm die Nachteile der landwirsctaftlichen Erfolge unerwähnt lässt, entspricht andererseits dem Stil Deiner dogmatischen, andere Meinungen missbilligenden Beiträgen.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kyoho » Do Mär 27, 2014 15:22

Putin hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8


Meine Antwort: offener Brief an BASF http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/03/basf-verdummung-von-landwirten-und.html


..da man im blog nicht kommentieren darf, jetzt hier mein Kommentar:

Wie kann es sein, dass die Automobilbranche nur die Vorteile des Autos in der Werbung darstellt und nicht die Millionen Toten, die Zerstörung der Natur, die Ausbeutung der Ressourcen, die Verschwendung der Energie, etc.? Komisch oder?


Die Automobilbranche hat eben eine bessere Lobby als z. B. die Tabak und Zigarettenindustrie. Vielleicht hängt es mit der hohen Exportquote zusammen, dass sich Frau Merkel so sehr dafür einsetzt. Sonst müsste in jeden Kaufvertrag, egal ob neu oder gebraucht.
- Autofahren fördert die Versiegelung der Landschaft,
- schädigt das Klima durch Ausstoss von CO2,
- kann Menschen töten oder irreparabel schädigen
- verbraucht fossile Energieträger.
Dazu noch ein Bild eines Totalschadens mit Toten und Verletzten aufgedruckt. Ob das aber die Menschen vom Kauf und der Nutzung abhält? Bei Zigaretten ist die Wirkung ja auch nicht durchschlagend. Beim Kauf von Flugticket sollte auch immer noch der CO2 Ausstoß aufgedruckt werden, im Vergleich zur Anzahl Bäumen oder ha Maisäcker, die benötigt werden, die Menge wieder zu kompensieren. Daran hätten dann einige Wohlstandbürger aus dem Ökolager zu knabbern.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Putin » Do Mär 27, 2014 17:47

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Wäre Bio-Landbau nicht besser für den Planeten?

Das hieße, dass wir den Nutztierbestand verfünffachen oder versechsfachen müssten, um den notwenigen Dünger zu gewinnen, den wir für die Ackerböden brauchen. Der Pflanze ist es schnurz egal, ob der Stickstoff den sie braucht, aus dem Sack mit Kunstdünger kommt oder aus dem Kuhstall. Ohne Kunstdünger könnte die Landwirtschaft weltweit nur 2,5 bis drei Milliarden Menschen ernähren. Das bedeutet, die Hälfte der Menschheit müsste sterben. Ich frage mich, wo die Freiwilligen dafür herkommen sollen?


Somit steht die Aussage im Raum:
Eine bestimmte Anzahl Menschen ist nur mit Nahrung zu versorgen, wenn Ackerbau entweder unter Zuführung von Kunstdünger und/oder Nutztierdung betrieben wird.


Nachtrag:
Um es auf den Punkt zu bringen, man braucht Kunstdünger/Nutztierdung um den Bauch auf die Art vollzukriegen WIE man ihn derzeit vollkriegt, aber nicht UM ihn vollzukriegen.
Aber das sagte Herr Borlaug nicht.


Diese Sichtweise setzt voraus, dass die Welt überall gleich ist, das Klima überall gleich ist, die Menschen überall gleich gebildet sind, die Menschen die gleiche Vorstellung von Nahrungsaufnahme und Ernährungskultur haben, die gleichen Einkommen haben...usw. sprich es ist eine intellektuell und theoretisch überfrachtete Sichtweise, die die Formulierung Weltfremd bei weitem übertrifft.
Häufig erscheinen die Wassersparauffrufe ähnlich ....wenn wir weniger Wasser verbrauchen, dann können die Afrikaner immer noch nicht mit mehr Wasser rechnen.... n8
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 27, 2014 18:40

zu okologische-landwirtschaft-t92385-345.html#p1152544

Die Kritik teile ich. Auch andere Branchen sind hinsichtlich Nachhaltigkeit und zweifelhafter Selbstdarstellung/Werbung zu hinterfragen. Dem gilt mein Engagement
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Do Mär 27, 2014 18:46

Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
http://www.youtube.com/watch?v=eOmzna5Twx8


Meine Antwort: offener Brief an BASF http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/03/basf-verdummung-von-landwirten-und.html


Ich würde gerne hierzu etwas mehr hören, Steht ein aufgeklärter, nachhaltigkeitsorientierter Landwirt tatsächlich hinter dieser Form der Information?
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Do Mär 27, 2014 19:04

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Verdummung wird mit Deiner Ideologie an Nichtlandwirten betrieben.
Du kannst uns ja mal Beispiele bringen wo die ökologische Landwirtschaft .....


In diesem Punkt geht es mir nicht um ökologische Landwirschaft. Ich kann mir einerseits nicht vostellen, Du Dich als aufgeklärter Landwirt/Bürger von Inhalt und Aufmachung des Werbefilmes angesprochen fühlst. Der ist eine Verdummung.

Was ist denn Deine Nachhaltigkeit?
Ein paar Milliarden Freiwillige die an Hunger verrecken? Der BUND gibt ja offen zu, dass lieber Menschen verrecken, als das wir eine effektive Nahrungmittelproduktion haben.
Ist das Dein Sinn von Nachhaltigkeit? Kinder werden geboren um als Kinder zu sterben? Hat nicht jeder das Recht ein langes Leben zu führen?

Dass Du Dich allerdings nicht daran störst, dass der Werbefilm die Nachteile der landwirsctaftlichen Erfolge unerwähnt lässt, entspricht andererseits dem Stil Deiner dogmatischen, andere Meinungen missbilligenden Beiträgen.

Was sind denn die Nachteile?
Satte Menschen? Wenn Du das als Nachteil bezeichnest, dann gute Nacht.
Ich sag ja, Deine Meinung ist eine Gefahr! Ich kann nichts Gutes daran finden, wenn Menschen am Hunger sterben.
Solche Ideologien kann ich nicht ernst nehmen!
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