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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 25, 2022 19:22

Dass diese Frau Kaniber (CSU) etwas verpeilt ist, ist mir schon lange klar. Jetzt allerdings hat sie noch eine Splitte draufgelegt. In einem Interview zur Eröffnung der Bio-Fach sagte sie:"...von Bürgern und Bürgerinnen geforderten und von der Politik übernommenen Ziele beim Ausbau des Ökolandbaus bis 2030 nur schwer erreichbar".
Hää? Wo hat die Bevölkerung den Ausbau des Ökolandbaus gefordert? Das war allein ein HIrngespinst der Politik, im Einklang mit der Sesseletage des Ökolandbaus! Jetzt wo der Laden kracht, schiebt man die Verantwortung dafür den Verbrauchern in die Schuhe. Für diese Dreistigkeit gehört die Dame geteert und gefedert. Allein, sie passt ja in gar kein Fass! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Mo Jul 25, 2022 19:34

DWEWT hat geschrieben: Für diese Dreistigkeit gehört die Dame geteert und gefedert. Allein, sie passt ja in gar kein Fass!

Naja, für Frau Kaniber würde sich sicherlich ein Fass finden lassen. Schwieriger würde es, hätte Frau Lang die Aussagen gemacht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 25, 2022 22:11

Sie hat doch immerhin schon erkannt, dass Bio eben in schwierigen Zeiten kein Massenprodukt ist und dabei ist, zum Ladenhüter zu werden. Da sind andere noch nicht so weit.
Oder haben nicht ausreichend Erkenntniss, dass so zu kommunizieren.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 6:47

Sie hat sich ja nun auch in der Vergangenheit, weitab der Realität, mit horrenden angestrebten Zuwachsraten im Ökolandbau hervorgetatn. Nach dem Scheitern ihrer Regionalitätsstrategie fürchtet sie nun als komplett erfolglos dazustehen. Sie sieht ihre Felle davonschwimmen und beugt schon mal bohrenden, peinlichen Fragen vor. Typisch Politik!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon elchtestversagt » Di Jul 26, 2022 7:24

Äääähm, irgendwie komme ich da nicht ganz mit.
Bio ist doch ein Erfolg, Steigerung der Mengen, die Menschen kaufen immer mehr Bio statt Masse, und keine Beeinträchtigung durch den Krieg.
Also alles bestens....
https://www.agrarheute.com/markt/trotz- ... bio-596073
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 7:45

Es hängt natürlich von den Parametern ab, ob "Bio" ein Erfolg war/ist/bleibt! Es gibt einen recht wohlhabenden Kundenstamm von ca. 5 bis 7% der Bevölkerung, der ganz regelmäßig und fast vollumfänglich Bio einkauft. An diesem Anteil hat sich im Verlauf von fast 20 Jahren auch nur wenig geändert. In dieser Zeit sind die gelegentlich-Bio-Einkäufer dazu gekommen. Deren Anteil war bis zum Beginn dieses Jahres so groß, dass die Konv. Vermarkter insgesamt mehr als die Hälfte der in D. erzeugten Bio-Rohstoffe an sie verkauft haben! Genau dieser Anteil hat jetzt allerdings die "Schwindsucht". Einbrüche von bis zu 70% sind da derzeit keine Ausnahme. D.h., knapp 40% der aktuell hergestellten Bio-Lebemsmittelrohstoffe schauen in eine nicht mehr vorhandene Zukunft! Vor diesem HIntergrund ist sogar das Halten des aktuellen Ökolandbaus eine völlige Illusion! Vom Ausbau, redet schon gar kein Insider mehr! Jetzt geht es um die Sicherung von Marktanteilen und da lassen sich vor allem die Verbände manch Merkwürdiges einfallen. Die etablierten Betriebe sehen das alles recht gelassen. Wer sich in der jüngeren Vergangenheit mit fremd finanzierten Investitionen zurück gehalten hat, der kann diese Situation, wie man so schön sagt, "aussitzen". Viele Neu-Ökos allerdings werden schon bald keine Ökos mehr sein!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Jul 26, 2022 12:18

DWEWT hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:
Da ist doch mehr Sand- als Löss-boden oder ?



Vorherrschende Bodenart im Wendland ist schon der Sandboden. Abgesehen von z.B. dem Uelzener Becken mit seinen hochwertigen Lösslehmböden, reichen die Bodenpunkte von 15 bis 35. .


Wir befinden uns hier im Uelzener Becken aber nicht mehr im Wendland, sondern in der Heide! So viel Zeit muss sein. :klug:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 15:25

LUV4.0 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:
Da ist doch mehr Sand- als Löss-boden oder ?



Vorherrschende Bodenart im Wendland ist schon der Sandboden. Abgesehen von z.B. dem Uelzener Becken mit seinen hochwertigen Lösslehmböden, reichen die Bodenpunkte von 15 bis 35. .


Wir befinden uns hier im Uelzener Becken aber nicht mehr im Wendland, sondern in der Heide! So viel Zeit muss sein. :klug:


Das Wendland ist keine räumlich klar abgegrenzte Region im östlichen Niedersachsen. Die einen begrenzen das Wendland auf den Landkreis Lüchow Dannenberg und andere erklären auch den östlichen Bereich des Landkreises Uelzen als noch zum Wendland gehörend. Im übrigen finde ich es sehr lustig, dass sich Leute in einer Region so sehr mit "ihrer Region" identifizieren, dass sie sich von angrenzenden Bereichen klar abzugrenzen versuchen. Übrigens ist das Wendland ebenfalls Teil der Heide, die wiederum räumlich nicht klar begrenzt ist! Bei der Auflistung der zur "Heide" gehörenden Landkreise, ist der Landkreis Lüchow Dannenberg ebenfalls aufgezählt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Jul 26, 2022 16:19

Willst du mir jetzt erzählen, dass ich nicht weiß wo ich lebe und aufgewachsen bin?! Das Wendland gehört genau so wenig zur Heide, wie Uelzen zum Wendland! Und das Wendland hat wie die Heide auch, klar abgesteckte Grenzen. Hier in meinem Bereich ist das Ende der Heide (das östliche), danach kommt das Wendland und danach kam die innerdeutsche Grenze! Das Wendland schließt allerdings tatsächlich Teile der Elbtalaue mit ein.

Du redest ja gerne viel. Und du weißt auch immer alles besser als alle anderen. Und können tust du es sowieso besser. Aber, dass du den Usern hier jetzt auch noch ihre Heimat erklären willst, schießt den Vogel wirklich ab!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 16:33

Heimatgefühl gegen Fakten? :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Jul 26, 2022 16:41

DWEWT hat geschrieben:Heimatgefühl gegen Fakten? :lol:


Nö..Heimatgefühl habe ich auch ohne, dass mir einer mit viel Meinung aber wenig Ahnung seine persönliche Meinung schildert. Das Uelzener Becken gehört nicht zum Wendland, auch wenn du dir einen Fehler eingestehen musst. Das Wendland ist nahezu deckungsgleich mit dem heutigen Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das kannst sogar du mit 5 Sekunden Google herausfinden. Aber man ist mittlerweile ja gewohnt, dass du unfehlbar bist.


Zu bemitleiden würden andere sagen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 17:11

Weder die Lüneburger Heide noch das Wendland sind räumlich klar begrenzte Regionen. Das kannst du, wenn du willst, nachlesen. Auch Tante Google macht dazu unterschiedliche Angaben. Der von dir verwendete Begriff "Heide", als Abkürzung für Lüneburger Heide und Standortbezeichnung für eine durch das Heidekraut (Caluna S.)/die Heide (Erica L.) geprägte Landschaft, kann auf insgesamt mind. 14 Standorte in Deutschland angewendet werden. Am Rande einer solchen Heide bin auch ich aufgewachsen. Wahrscheinlich ist allerdings das Uelzener Becken so tief, dass du über den Rand bisher nicht hinausgekommen bist. Ich ziehe mich nun aus dieser Diskussion zurück; schließlich will ich nicht dazu beitragen, dass du dich nachher noch als "entwurzelt" oder gar "heimatlos" fühlst! :lol:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Jul 26, 2022 17:29

Natürlich ziehst du dich zurück, einen Fehler einzugestehen ist ja auch nicht unbedingt eine deiner Stärken. Und doch..die Lüneburger Heide, von mir als Heide abgekürzt IST ein klar räumlich, abgetrenntes Gebiet. Wie das Wendland eben, welches sich selbst als Region zwischen Elbe und Heide bezeichnet. Aber auch die haben wahrscheinlich keine Ahnung. Das Uelzener Becken gehört jedenfalls nicht zum Wendland, wie du wie alle anderen ja nachlesen kannst. Auch wenn du natürlich weiterhin an deiner Meinung festhalten wirst.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Südheidjer » Di Jul 26, 2022 18:27

Wenn dann kann man vielleicht noch einen Teil des westlichen Wendlands als östlichsten Teil der Lüneburger Heide ansehen. "Grenzregion" ist der Drawehn:

https://de.wikipedia.org/wiki/Drawehn

Demnach wird der Drawehn noch zur Ostheide gezählt. Wendland und Altmark liegen dann davon östlich.

Die naturräumliche Gliederung:

https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Heide#Naturr%C3%A4umliche_Gliederung

Der Südheidjer lebt in "641 Südheide" und LUV in "643 Uelzener und Bevenser Becken".
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Jul 26, 2022 20:51

Warum nennt ihr zwei nicht einfach den klaren Grenzverlauf für die Lüneburger Heide und das Wendland? Dann wäre doch alles klar! Oder gibt es da gar keinen klaren Grenzverlauf? So zumindest wird es in der Literatur über das Wendland dargestellt.
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