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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 6:02

farmerpirat hat geschrieben:
Ich tippe auf knapp 60dt/ha.

6t scheint mir schon sehr sehr hoch für bio und dann auch noch gute Qualität. Gegönnt soll es dir sein aber wie genau sieht deine Konstellation denn aus Fruchtfolge, Input etc.? Plauder doch mal aus dem Nähkästchen : :)


Da gibt es nicht viel aus dem Nähkästchen zu plaudern. Guter Bopden (70BP), zwei Jahre Kleegras, Pflug, angepasste Sorte und Glück mit den Niederschlägen, bzw. ein hoher Grundwasserstand. Das war es dann schon. In dem konkreten Fall eine späte Aussaat (Anfang Nov.) und ein harter Striegelgang. Zunehmend Bedeutung bekommt die Sortenauswahl. Leider gibt die bechreibende Sortenliste kaum noch Ansprüche der Pflanze an den Boden her. Da muss man viel versuchen und sich mit Kollegen austauschen. "Arnold", jedenfalls zeigen das die letzten Jahre, passt auf diesen Standort und in dieses System wie der sprichwörtliche Allerwerteste auf den Eimer. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 03, 2022 9:38

Ich gönne Dir die Ernte von ganzem Herzen!
Aber der Ehrlichkeit halber muss sie durch 2 geteilt werden, weil der Acker letztes Jahr nur Kosten verursachte und außer den Prämien keinen Ertrag brachte. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon ReinerStoff » Mi Aug 03, 2022 9:51

DWEWT hat geschrieben:.....den Wickroggengründüngungswinterweizen...


War das nicht die Geschichte, wo du den massigen Bestand auf die Fläche hast häckseln lassen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 10:40

langholzbauer hat geschrieben:Aber der Ehrlichkeit halber muss sie durch 2 geteilt werden, weil der Acker letztes Jahr nur Kosten verursachte und außer den Prämien keinen Ertrag brachte. :wink:


Es wäre besser gewesen, du hättest vorher gefragt. Von der Fläche sind nach dieser speziellen Düngung noch 2 Schnitte Kleegras gewonnen worden. Da an Fläche bei mir keine Knappheit herrscht, waren das aber eher kulturhygienische Maßnahmen als notwendige Futtergewinnung. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 10:41

ReinerStoff hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:.....den Wickroggengründüngungswinterweizen...


War das nicht die Geschichte, wo du den massigen Bestand auf die Fläche hast häckseln lassen?


Ja, genau!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 03, 2022 11:10

DWEWT hat geschrieben:
Es wäre besser gewesen, du hättest vorher gefragt. Von der Fläche sind nach dieser speziellen Düngung noch 2 Schnitte Kleegras gewonnen worden. Da an Fläche bei mir keine Knappheit herrscht, waren das aber eher kulturhygienische Maßnahmen als notwendige Futtergewinnung. :wink:

Und wenn Du uns das am Rande mal mitgeteilt hättest, dann wäre die ganze Geschichte um den verhäckselten Wickroggen und seine Düngewirkung schon um einiges plausibler gewesen.
War da das Kleegras schon vom Herbst als Untersagt drunter?
Ich Frage aus Interesse, weil zwischen Verhäckseln und Weizensaat die Zeit für 2 Schnitte doch recht knapp war und auch so reichlich Wasser zur Verfügung stehen musste.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mi Aug 03, 2022 11:36

Die Bio- und Veganhändler gehen gerade alle reihenweise pleite. Danke CEM.

Und LIDL kann keine "Retter-Tüten" machen wegen Papiermangel.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon ChrisB » Mi Aug 03, 2022 12:15

Hallo,
kenne das Ackerland von DWEWT nicht?
Die Erträge können aber stimmen?
Mein Lohner hat bei sich Rindermist und Gärsubstrat ausgebracht,
aber weniger Ertrag, als ich bei 4 Jahren Klee, Pflug Aussaat sowie Striegel gleich!
Leider gibt es beim Vermarkten Probleme,
laut den Einkäufern, sind die Silos alle Voll, trotz Trockenheit.
Durch die frühe Ernte, dieses Jahr, waren die Silos, noch zu 30 % gefüllt!
Jetzt noch die Ernte von Russland und der Ukraine :regen:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 18:49

6t/ha leicht verfehlt. Es waren exakt 5,85t. :wink:
Jeute wurde der letzte WWeizenschlag gedroschen. Kleegras mit leichter Rottemistdüngung (5t/ha) auf die Stoppel kurz vor dem Umbruch. "Arnold" brachte 14,1% Protein, 31,1 Kleber, 348 Fallzahl, 53,8 Sediwert, 1% Kleinkorn und 82,5 kg HL-Gew. Qualität hat allerdings ihren Preis. Gedroschen wurden lediglich 4,9t/ha.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 18:53

langholzbauer hat geschrieben:
War da das Kleegras schon vom Herbst als Untersagt drunter?
Ich Frage aus Interesse, weil zwischen Verhäckseln und Weizensaat die Zeit für 2 Schnitte doch recht knapp war und auch so reichlich Wasser zur Verfügung stehen musste.


Ich habe es hier schon sehr oft mitgeteilt. Das Kleegras wird zeitgleich mit dem/der Wickroggen/Wicktriticale ausgebracht. Allerdings im abgesetzten Verfahren. Das Kleegras wird in einem zweiten Aussaatgang flach auf den Boden ausgebracht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 03, 2022 19:08

ChrisB hat geschrieben:
Durch die frühe Ernte, dieses Jahr, waren die Silos, noch zu 30 % gefüllt!
Jetzt noch die Ernte von Russland und der Ukraine :regen:


Zwischen April und Juni kostete der Futterweizen zwischen 430 und 470€/t. Die Läger waren leer und alle warteten auf die neue Ernte. Die ist jetzt da und stößt auf eine 30%ige Silofüllung? Das ist Vera.schung! Die Händler warten jetzt, vor dem HIntergrund des strauchelnden Umsatzes, auf den Preisverfall. Bio-Ferkel werden geschoben. Bio-Schlachtschweine werden geschoben. Bio-Schlachtrinder werden geschoben. Bio-Milch hat im Juli ca. 57€ct/l gekostet und war damit billiger als die konvi-Milch in einigen Regionen. Bio-Butter ist kaum teurer als konvi-Butter. Bio-Getreide ist billiger als das konvi-Getreide, das zu besten Kontrakten gehandelt wurde. Die Boom-Zeit ist nahtlos übergegangen in die Zeit mit "Prinzip Hoffnung"! Jetzt kämpft die Sesseletage um ihre Pfründe. Durchhalteparolen werden ausgereicht, um den Erzeugern, dem "Fußvolk des Ökolandbaus", Mut zuzusprechen, damit es bei der Stange bleibt und die weichen warmen Sessel auch weiterhin finanziert. Das Schiff Ökolandbau ist auf Schlingerkurs und Käptn Özdemir stochert im Nebel. Wer heute noch in den Ökolandbau einsteigt, der sollte sich zuvor auf seinen Gesundheitszustand hin untersuchen lassen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Do Aug 04, 2022 5:29

DWEWT hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
War da das Kleegras schon vom Herbst als Untersagt drunter?
Ich Frage aus Interesse, weil zwischen Verhäckseln und Weizensaat die Zeit für 2 Schnitte doch recht knapp war und auch so reichlich Wasser zur Verfügung stehen musste.


Ich habe es hier schon sehr oft mitgeteilt. Das Kleegras wird zeitgleich mit dem/der Wickroggen/Wicktriticale ausgebracht. Allerdings im abgesetzten Verfahren. Das Kleegras wird in einem zweiten Aussaatgang flach auf den Boden ausgebracht.


Wie sehen denn deine kleegrasuntersaaten aktuell aus ?
Ich bin zwar nur konvi , aber aber baue als Zwischenfrucht zt auch Kleegras als untersaat an .
Bei mir sind die Untersaaten dieses Jahr schon Ende Mai und im Juni vertrocknet .
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Do Aug 04, 2022 7:15

Meine Versuchs-Weißklee/Rotscheingel US gleichzeitig mit DF gesät zeigt auch erste Trockenschäden, morgen sind bis zu 20mm angesagt. Leider ist die US etwas fleckig und nicht überall sind die Pflanzen gut entwickelt.
Kann sich das noch hinwachsen wenn die Hauptkultur(Hafer)geräumt wurde?
Dachte s hon daran Rotklee mit dem AmazoneJet nachzusäen oder die US einfach aussamen zu lassen.
US soll zwei Jahre stehen bleiben, hat da wer einen Tip?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Aug 04, 2022 8:45

böser wolf hat geschrieben:
Wie sehen denn deine kleegrasuntersaaten aktuell aus ?


Mickerig! Das Gras ist ca. 40 cm lang aber der Betand ist extrem licht. Der Klee kommt über 20cm gar nicht hinaus. Die Reihen sind komplett aufgelaufen und auch geschlossen. Eigentlich hatte ich von diesen Flächen noch zwei Schnitte eingeplant. Völlig Illusion! Es läuft wohl auf einen Schnitt hinaus. Ob der trocken oder als Rundballensilage gewonnen wird, ist noch nicht klar.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Aug 04, 2022 8:49

farmerpirat hat geschrieben:Meine Versuchs-Weißklee/Rotscheingel US gleichzeitig mit DF gesät zeigt auch erste Trockenschäden, morgen sind bis zu 20mm angesagt. Leider ist die US etwas fleckig und nicht überall sind die Pflanzen gut entwickelt.
Kann sich das noch hinwachsen wenn die Hauptkultur(Hafer)geräumt wurde?
Dachte s hon daran Rotklee mit dem AmazoneJet nachzusäen oder die US einfach aussamen zu lassen.
US soll zwei Jahre stehen bleiben, hat da wer einen Tip?


Abwarten bis die Deckfrucht geräumt ist. Natürlich entwickelt sich auch noch einiges wo bisher kaum etwas zu sehen ist. Ob nach-/oder durchgesät wird, würde ich im Frühherbst entscheiden. Rotklee kannst du auch noch im Oktober durchsäen.
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