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Pflug - Fluch oder Segen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon bauer hans » Fr Okt 06, 2017 15:12

ich hatte gerste nach mais gedrillt und war überrascht,wie verdichtet der trockene boden durch das überfahren mit häcksler und wagen war :!:
ich hatte ca.15cm tief mit 135er herzscharen gegrubbert,dann kreiselegge mit rollschardrille.
direktsaat wäre sicher möglich gewesen,aber die verdichtungen wären doch ertragsrelevant geworden,beim rübenroden mit 6-reiher ähnlich.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Mo Okt 09, 2017 10:43

County654 hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
..........Raps bis heute die größten Probleme bereitet. Da ist alles dabei von Himmelhoch bis zu Tode betrübt, und das liegt vor allen an der Drilltecknik, die Moore ohne die vorderen Führungsrolle kommt hier ganz klar an ihre Grenzen.


Wo ist das Problem ohne Führungsrolle?
Wird der Raps zu tief abgelegt?


:mrgreen:
Zu ungleichmäßig ist richtiger liegt aber auch mit am Gelände ist halt Mittelgebirgslage, das ganze mag im Flachland bei homogenen Böden sicherlich besser funktionieren
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Mo Okt 16, 2017 5:38

Versuchsergebnisse Hollabrunn mit 4 verschiedenen Bodenbearbeitungsverfahren.
Ca. in der Mitte der Datei die Erlöse, bereinigt um die Maschinenkosten.
Die teilweisen Mindererträge werden dadurch deutlich überkompensiert.

http://www.landimpulse.at/agroinnovatio ... ktuell.pdf

Erloese.jpg
Erloese.jpg (77.89 KiB) 3043-mal betrachtet
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 16, 2017 18:28

Alles schön und gut, diese ausgebufften Grafiken für den Lw. Aber es wird doch ausser Acht gelassen, dass die Glyphosdiskussion die Mulchsaat hemmt, und wir es mit einer sich immer mehr verschlimmernden Resistenzproblematik im Ackerbau zu tun haben. Deshalb ist doch die Frage, nicht ausschliesslich nach der Höhe der Kosten zu stellen, sondern auch mit welcher Technik vermeide ich eine Ackerfuchsschwanzwiese!
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon marius » Mo Okt 16, 2017 22:19

Stimmt. Aber nicht nur betreffend Glyphosat.
Ist doch dasselbe wie mit Pilzbefall oder den Schädlingen. Der Maiswurzelbohrer breitet sich in ganz Deutschland aus. Gibt schon Gebiete mit massiven Problemen. Auch die Fritfliege sorgt in einigen Gebieten für immer größere Ertragsausfälle.

Was nützt dann eine kostenbereinigte Grafik wenn ich z.b. nach der Maisernte ohne mulchen nur die Stoppel grubbere und mit dieser, für mich günstigsten Variante, eine Schädlingszucht in der Region betreibe ?
Ach ja, ich hab dann den Kostenvorteil, und der Schaden ( Schädlingszucht ) teilt sich ja auf alle Landwirte in der Gemarkung auf da die Schädlinge sich bekanntlich nicht an die Feldstücksgrenzen halten.
Diese egoistische Vorgehensweise passt gut in unsere Ellbogengesellschaft. :prost:
Hauptsache ich hab den Kostenvorteil.

Hier betont die örtliche Beratung immer wieder ausdrücklich das ein Maisfewld gemulcht werden sollte und die Erntereste trotz mulchen mindestens 25 cm unterpflügt werden müssen. Nur dann kann die Ausbreitung zumindest halbwegs gebremst werden.

Gibt hier gar welche die nach Mais : mulchen, flach grubbern und dann gar noch pflügen. Da findet man keine Ernterückstände an der Oberfläche. Da könnte man problemlos Mais nach Mais anbauen und hätte keine Probleme.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon GerdSee » Mo Okt 16, 2017 22:50

marius hat geschrieben: Da findet man keine Ernterückstände an der Oberfläche. Da könnte man problemlos Mais nach Mais anbauen und hätte keine Probleme.


Das sollte man sich gut überlegen.

Denn wenn etwas problemlos geht ohne Probleme zu machen, zeitigt das oft ganz seltsame Dinge! :klug:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Di Okt 17, 2017 18:57

CarpeDiem hat geschrieben:....................
.................................., sondern auch mit welcher Technik vermeide ich eine Ackerfuchsschwanzwiese!


:mrgreen:

mit Technik wird man langfristig keine Ackerfuchsschwanzwiese verhindern können.

marius hat geschrieben:Stimmt. Aber nicht nur betreffend Glyphosat.
Ist doch dasselbe wie mit Pilzbefall oder den Schädlingen. Der Maiswurzelbohrer breitet sich in ganz Deutschland aus. Gibt schon Gebiete mit massiven Problemen. Auch die Fritfliege sorgt in einigen Gebieten für immer größere Ertragsausfälle.

Was nützt dann eine kostenbereinigte Grafik wenn ich z.b. nach der Maisernte ohne mulchen nur die Stoppel grubbere und mit dieser, für mich günstigsten Variante, eine Schädlingszucht in der Region betreibe ?
Ach ja, ich hab dann den Kostenvorteil, und der Schaden ( Schädlingszucht ) teilt sich ja auf alle Landwirte in der Gemarkung auf da die Schädlinge sich bekanntlich nicht an die Feldstücksgrenzen halten.
Diese egoistische Vorgehensweise passt gut in unsere Ellbogengesellschaft. :prost:
Hauptsache ich hab den Kostenvorteil.

Hier betont die örtliche Beratung immer wieder ausdrücklich das ein Maisfewld gemulcht werden sollte und die Erntereste trotz mulchen mindestens 25 cm unterpflügt werden müssen. Nur dann kann die Ausbreitung zumindest halbwegs gebremst werden.

Gibt hier gar welche die nach Mais : mulchen, flach grubbern und dann gar noch pflügen. Da findet man keine Ernterückstände an der Oberfläche. Da könnte man problemlos Mais nach Mais anbauen und hätte keine Probleme.


:mrgreen:

Vielleicht sollte man sich mal über den Maisanbau Gedanken machen. Nur weil eine Pflanze mit sich selbst verträglich ist heiß das noch lange nicht das enge Maisfruchtfolgen langfristig Ökonomisch und Nachhaltig sind.
Der Komentar
da könnte man problemlos Mais nach Mais anbauen und hätte keine Probleme.
sagt eigentlich schon alles wer hier die Ellenbogen benutzt.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Fendt 308ci » Di Okt 17, 2017 19:23

Kenne genug Flächen, auf denen die letzten fünf bis sechs Jahre Körnermais in Folge stand.

In meinem Betrieb wird nach zwei Jahren Körnermais Winterweizen angebaut.
Selbstverständlich werden die Maisstoppeln geschlegelt und mit dem Pflug ins Jenseits befördert. :lol:
Ist in meiner Region so üblich.

Grüße aus Südbaden
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon julius » Di Okt 17, 2017 20:41

Fendt 308ci hat geschrieben:Kenne genug Flächen, auf denen die letzten fünf bis sechs Jahre Körnermais in Folge stand.

In meinem Betrieb wird nach zwei Jahren Körnermais Winterweizen angebaut.
Selbstverständlich werden die Maisstoppeln geschlegelt und mit dem Pflug ins Jenseits befördert. :lol:
Ist in meiner Region so üblich.

Grüße aus Südbaden

In manchen Gebieten darf doch in 3 Jahren nur maximal 2 x Mais angebaut werden ? Dachte ich zumindest.
Einer hat hier das 4 Jahr in Folge nach Dauergrünlandumbruch Silomais angebaut. Auch er hat jedes Jahr die Maisstoppel abgemulcht und untergepflügt.
Da stand dieses Jahr wieder ein Bombenmais.
Mais nach Mais ist noch nicht das Problem sondern die Feldhygiene. Denn die Fritfliege ist ein Falter und kann locker in den nächsten Maisschlag nebenan fliegen.

Da nützt doch die Fruchtfolge nichts sondern nur eine saubere Feldhygiene um die Larven zu dezimieren. Wo keine Larven da keine Falter die im folgenden Jahr ihre Eier in den Nachbarschlag legen.

Da seh ich in reinen Getreidefruchtfolgen oder bei Stoppelweizen größere Probleme weil hier deutlich mehr Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müßen ( Fungizide ) und trotzdem der Ertrag zurückgeht.
julius
 
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon GerdSee » Di Okt 17, 2017 21:06

bauer hans hat geschrieben:ich hatte gerste nach mais gedrillt und war überrascht,wie verdichtet der trockene boden durch das überfahren mit häcksler und wagen war :!:
ich hatte ca.15cm tief mit 135er herzscharen gegrubbert,dann kreiselegge mit rollschardrille.
direktsaat wäre sicher möglich gewesen,aber die verdichtungen wären doch ertragsrelevant geworden,beim rübenroden mit 6-reiher ähnlich.


Ein paar gute Würmer hätten deinem Boden sicherlich zu lockerer Struktur verholfen .... die dämlichen Viecher können aber Mineralsalze garnicht ab.

Ein reines Elend.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon böser wolf » Fr Okt 20, 2017 5:47

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:

hier noch ein paar Bilder:

schauen mer mal was der Jürgen noch nach legt.

Bilder_2016-2017 Winterweizen1.jpg


meinst du mich mit jürgen ?
mal eine ganz andere frage , warum hast du deinen gps-empfänger forn auf der motorhaube und nicht auf dem dach ?
und wenn ich es richtig erkenne , ist es ein 300 er satrfire , reicht das von der genauigkeit , ohne spuranzeiger und was hast du für ein lenksystem ?
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Fr Okt 20, 2017 9:38

@Julius: In den Gebieten wo es die 2/3 Regelung beim Mais gab (zwei mal Mais in drei Jahren) ist ab 2007 der Maiswurzelbohrer aufgetreten (östliches Niederbayern). Diese Regelung wurde 2010 aufgehoben, da die Ausbreitung bzw. Befall damit eingedämmt worden war und die Landwirte vor allem im Maisgebiet unteres Inn- und Rottal zusicherten, den Maiswurzelbohrer mit eben dieser "Fruchtfolge" in den Griff zu bekommen. Dies ist soweit auch der Fall. Leider gibt es aber hier einige schwarze Schafe (haben selber nach einer Aufhebung und freiwillige Einhaltung 2/3 Regelung geschrien), die seitdem teilweise wieder 7 mal am selben Feld Körnermais hatten. Nach dem Motto, solang ich den MWB nicht auf den Pflanzen sehe, gibt es ihn nicht. Die Fallen zeigen aber ein anderes Bild, so viele Käferfänge wie noch nie, und erstmals Käfer auf den Kolben sichtbar! In der Südsteiermark gab es keine solche Regelung und von offizieller Seite hieß es, der MWB wird kein Problem. Drei vier Jahre später lagen hektarweise Maisfelder flach. MWB waren überall zu finden, sogar auf dem Salat in den Gemüsegärten. Heute gibt es dort so gut wie kein Maisanbau mehr. Also wehret den Anfängen, und nicht scheuen mal Berufskollegen anzusprechen, damit da Druck kommt aus den eigenen Reihen. Ansonsten wird es mit Sicherheit wieder Vorschriften geben.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Okt 20, 2017 19:44

St.Wendelin verlass uns nie - schirm unsern Stall, schütz unser Vieh. :klug:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » So Okt 22, 2017 19:33

böser wolf hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben::mrgreen:

hier noch ein paar Bilder:

schauen mer mal was der Jürgen noch nach legt.

Bilder_2016-2017 Winterweizen1.jpg


meinst du mich mit jürgen ?
mal eine ganz andere frage , warum hast du deinen gps-empfänger forn auf der motorhaube und nicht auf dem dach ?
und wenn ich es richtig erkenne , ist es ein 300 er satrfire , reicht das von der genauigkeit , ohne spuranzeiger und was hast du für ein lenksystem ?


:mrgreen:

kein Lenksystem, nur den Farmnavigator, je tiefer der Empfänger sitzt, desto geringer die Abweichung am Seitenhang, und davon habe ich genug Flächen.
ist für meine Zwecke vollkommen ausreichend, so genau wie der anzeigt kann ich selber nicht lenken.
Was sind 15 cm Abweichung bei einem Reihenabstand von 18 cm? Man sollte das System nur warmlaufen lassen.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon bechju » Mo Okt 23, 2017 8:36

gestern Nacht gabs einen starken Gewitterregen. :regen: Das hatte Auswirkungen auf die frisch gesäten Felder. Es waren Abschwemmungen - Sandablagerungen in den Fahrgassen und in den Mulden nach Hanglagen zu beobachten. Ich habe in diesem Jahr meine Felder pfluglos bewirtschaftet. Am Morgen danach sah man genau, anhand an den Getreidepflanzen, wie das Wasser, das von den Nachbarfeldern in meine Felder lief nach kurzem Weg keinen Schaden mehr anrichtete es ist anscheinend wesentlich schneller versickerte als auf den gepflügten Feldern. Ebenso gabs bei mir keine Sandsedimente in den Fahrgassen - die Traktorspuren vom Herbizideinsatz sind noch eindeutig zu erkennen.
Ich bin positiv überrascht über die Auswirkungen auf die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens.
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