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Pflug - Fluch oder Segen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Todde » Sa Nov 04, 2017 1:24

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Ich sehe schon ihr habt es voll drauf, Jungs :lol:

Mir kommt es eher so vor, dass Dir gewisse Verfahren erst mal gar nichts sagen. Aber man muss ja nicht pampig werden.
Aber es war nicht anders zu erwarten, ich hatte ja schon versucht Probleme, die Du genannt hast, zu thematisieren.
Aber das ist ja alles doof... Weder Zeigerpflanzen, noch Saatzeitpunkte oder Fruchtfolge sind wichtig... Pflug in der Scheune lassen und dann hat das alles ja genau so zu funktionieren... Man hat ja den Grubber...
Sorry, so einfach ist Pfluglos nicht. Dann pflüge besser!

aber ihr Acker Revolutionäre werdet uns anderen bald sicher in die Tasche stecken :mrgreen: Was verstehe ich schon von Ackerbau :lol:


Ich sehe hier keinen Revolutionär?
Man hat versucht auf vorgestellte Probleme einzugehen, es kam aber immer ein ABER...

Lass den pfluglosen Anbau und Pflüge! Denn so wird das niemals was werden, denn einerseits wird es von Pflügern Kritik geben, anderseits macht man mal was falsch und muss sehr viel Lehrgeld bezahlen. Da muss man schon Interesse für haben und auch eine dicke Haut. Fehlschläge gehören dazu.
Entweder macht man das mit Leidenschaft oder man lässt es!
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Sa Nov 04, 2017 9:00

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:..............
Sämtliche Untersuchungen sagen was anderes,............



:mrgreen:

da bin ich aber mal auf Beispiele gespannt.

ich selber kenne keine Untersuchungen die das "System" Direktsaat berücksichtigen,
Auch bei der Mulchsaat wird meistens nur der Pflug durch ein anderes Bodenbearbeitungsgerät ersetzt weiter gehende Anpassungen finden nicht statt.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon böser wolf » Sa Nov 04, 2017 9:59

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Ich sehe schon ihr habt es voll drauf, Jungs :lol: Es ist immer toll eine Diskussion zu führen mit Landwirten die soviel klüger als alle anderen sind. Sämtliche Untersuchungen sagen was anderes, aber ihr Acker Revolutionäre werdet uns anderen bald sicher in die Tasche stecken :mrgreen: Was verstehe ich schon von Ackerbau :lol:


liebe pflugfetischisten ,
ja , das stimmt , wir haben es voll drauf !
dieses wissen haben ich mir in 25 jahren hart erarbeitet , wir waren damals eine handvoll pioniere die dieses wissen durch viel lehrgelt bezahlt haben und mehr als einmal die grenzen dieses systems erfahren mussten !
es gab in deutschland kaum landjähiges wissen aus der praxis auf das man zurückgreifen konnte , das zweite war die die kaum vorhandende direktsaattaugliche technik auf die man zurückgreifen konnte .
ok ich betreibe seit drei jahren keine reine direktsaat/notill mehr weil eine weiteres verfahren dazugekommen ist und ich mir inzwischen den luxus zweier sämaschinen gönne .
anstatt das ihr euch über uns lustig macht , solltet ihr versuchen von unseren wissen zu profitieren .
auf euer beriebsergebnis wird es sich kurzfristig nur wenig auswirken aber langfristig positiv auf eure produktionskrundlage !
böser wolf
 
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Sa Nov 04, 2017 13:19

Ach Todde, ich werden also pampig? Ich glaube Du hast eine verzerrte Wahrnehmung. 90 % deiner Postings strotzen nur so vor Arroganten Gehabe, nicht nur wenn es um Direktsaat geht. Ist das dir noch nicht aufgefallen? Auf sämtlichen Seiten dieses Threads stellen Du und die anderen alle anderen Berufskollegen, die den Pflug benutzen als Dummköpfe hin. Gegen Ausprobieren und neue Wege gehen habe ich nichts, aber tut doch nicht so als hättet ihr jetzt den Ackerbau neu erfunden. Ihr seid zu Ideologen geworden, wenn ich in deinen Worten sprechen sollte "Direktsaat-Faschisten". Was Du auf deinen Betrieb machst, ist mir völlig wumpe, aber glaub doch nicht im ernst du bist irgendeinem Kollegen überlegen weil Du Direktsaat praktizierst. Ansonsten würden mich eher Eure ökonomischen Daten interessieren, als welche Drillmaschine ihr benutzt.

Zu deiner Quelle, die AF als Zeigerpflanze für Nährstoffarmen Böden ansieht, sage ich jetzt mal lieber nix :roll:
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon böser wolf » Sa Nov 04, 2017 15:15

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Ach Todde, ich werden also pampig? Ich glaube Du hast eine verzerrte Wahrnehmung. 90 % deiner Postings strotzen nur so vor Arroganten Gehabe, nicht nur wenn es um Direktsaat geht. Ist das dir noch nicht aufgefallen? Auf sämtlichen Seiten dieses Threads stellen Du und die anderen alle anderen Berufskollegen, die den Pflug benutzen als Dummköpfe hin. Gegen Ausprobieren und neue Wege gehen habe ich nichts, aber tut doch nicht so als hättet ihr jetzt den Ackerbau neu erfunden. Ihr seid zu Ideologen geworden, wenn ich in deinen Worten sprechen sollte "Direktsaat-Faschisten". Was Du auf deinen Betrieb machst, ist mir völlig wumpe, aber glaub doch nicht im ernst du bist irgendeinem Kollegen überlegen weil Du Direktsaat praktizierst. Ansonsten würden mich eher Eure ökonomischen Daten interessieren, als welche Drillmaschine ihr benutzt.

Zu deiner Quelle, die AF als Zeigerpflanze für Nährstoffarmen Böden ansieht, sage ich jetzt mal lieber nix :roll:


nein , nicht neu erfunden , aber weiterentwickelt :mrgreen:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Crazy Horse » Fr Nov 10, 2017 0:30

Bison hat geschrieben:Letztendlich kann der AF nur über die Fruchtfolge dezimiert werden. Nur Wintergetreide ohne Sommerungen geht nicht lange gut.



Es gibt schon Möglichkeiten, den Ackerfuchsschwanz auch in einer rein aus Winterungen bestehenden Fruchtfolge effektiv zu bekämpfen, z.B. über die Verlegung der Saatzeit nach hinten (WW ab 10. Oktober), damit man das Ausgangssamenpotential schon mal verringert und das Ausbringen der Bodenherbizide in eine kühlere Phase verlegt, in der die Ungräser langsamer wachsen und die Wirkstoffe sich nicht so schnell abbauen.

Desweiteren kann man den AFU sehr gut im Raps mit Propyzamid-haltigen Mitteln in der Vegetationsruhe bekämpfen.

Sobald eine Herbstbehandlung aber nicht mehr ausreicht und man im Frühjahr mit SHS nachbehandeln muss, bzw. der Ungrasdruck so hoch ist, dass man auf eine Herbstbehandlung nicht verzichten kann, sollte man auf jeden Fall auf eine Sommerung ausweichen. Und diese Sommerung sollte idealerweise nicht aus einem Getreide bestehen, sonst fällt der Bekämpfungserfolg relativ bescheiden aus.

Der Pflug senkt sicher das Ausgangspotential an AFU, aber Du bekommst ihn damit auf keinen Fall weg, da die Samen an den Tonkolloiden kleben und jederzeit keimen können, sofern sie dazu noch in der Lage sind.
Was mich am Pflug am meisten stört, ist, dass die schöne, homogene, leicht verwitterte oberste Erdschicht vergraben wird und man auf unseren wechselhaften Böden sehr viel "bichtigen" Boden hochholt, auf dem dann nicht viel wächst.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Do Dez 07, 2017 16:33

"Why It’s Time to Stop Punishing Our Soils with Fertilizers"

In Interview mit Rick Haney vom U.S. Department of Agriculture:

http://e360.yale.edu/features/why-its-t ... -chemicals
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon bauer hans » Di Dez 19, 2017 8:43

https://www.youtube.com/watch?v=5dwqicFmnXk
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Holmer 91 » Di Dez 19, 2017 17:55

bauer hans hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=5dwqicFmnXk


was will er uns sagen?

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Di Jan 02, 2018 22:01

"No-till is now the leading cropping system in South Dakota,"

"In the most recent NRCS inventory, information was gathered from more than 26,000 fields across the state in the fall of 2016 and spring of 2017. It showed that no-till systems are being used on more than 6 million acres.
“That’s 45% of cropland fields in the state,""

http://www.dakotafarmer.com/crops/no-ti ... ason-yield
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Alfred-Andrea » Mo Jan 08, 2018 22:38

pfluglos und direktsaat kann gut klappen. liegt aber auch am landwirt selber. das beste was ich dazu bis hier gesehen habe war von nobby nobbs. leider ist der nicht mehr da. das hat immer hand und fuß gehabt und so sah es auch aus!
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Liebig ein [zensiert]?

Beitragvon adefrankl » Mo Jan 08, 2018 23:53

Manfred hat geschrieben:"Why It’s Time to Stop Punishing Our Soils with Fertilizers"

In Interview mit Rick Haney vom U.S. Department of Agriculture:

http://e360.yale.edu/features/why-its-t ... -chemicals

Also ich habe den Artikel nur mal kurz überflogen. Das hat mir gereicht. Offensichtlich ist der Ökofuzi der Meinung, dass Justus von Liebig ein [zensiert] war.
Liebig meinte nämlich noch, dass man die entzogenen Nährstoffe ersetzen müsse. Aber dieser meint offensichtlich, dass dies nicht nötig ist, wenn man dem Boden nur genug Ökozuwendung angedeihen lässt. Was ich so für Unsinn halte.
(Natürlich stehen da auch richtige Vorschläge drin. Wie Nährstoffauswaschung und Abschwemmung vermeiden .... Aber das halte ich, zumindest hier, für Grundwissen auch in der konventionellen Landwirtschaft)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Di Jan 09, 2018 15:43

Wenn du im Erkenntnisprozess weiterkommen willst, solltest du dich von diesem digitalen Ein/Aus-Denken verabschieden.
Er sagt nirgends, dass du gar nichts düngen darfst.
Was er sagt (und womit er völlig recht hat) ist: Wenn du deinen Boden heilst, entsteht dadurch ein hohes Einsparpotential bei der Düngung.
Und: Eine zu intensive Düngung schadet dem Bodenleben. Nach den letzten Daten, die ich von Elaine Ingham gesehen habe, kann man auf einem gesunden Boden etwa 50 kg synthetischen N / ha zudüngen (auf guten Böden vermutlich auch mehr), bevor man anfängt, das Bodenleben stark negativ zu beeinflussen, weil die Pflanzen ihre Wurzelausscheidungen reduzieren, weil es N für lau gibt, und damit die Nahrungsgrundlage für das Bodenleben reduziert wird.
Fährt man durch Düngung ein Ertragsniveau oberhalb dieser Gleichgewichtsschwelle, demontiert man die Bodenfruchtbarkeit. Und je stärker man diese demontiert, desto mehr muss man zudüngen und desto anfälliger werden die Pflanzen.

Die Abfolge der umstellenden Praktiker ist meist:
-Umstellung auf konservierende Bodenbearbeitung (im Idealfall No-Till)
-Mögl. ganzjährige Bedeckung der Bodenoberfläche durch Mulch oder lebende Pflanzenmasse
-Mögl. ganzjährig lebende Wurzeln im Boden und mögl. viel Pflanzenarten-Reichtum (Untersaaten, Zwischenfrüchte)
-Wenn vorgenannten Punkte im Griff hat: Schleichende Reduzierung der synthetischen Düngung
Wer das in den Griff bekommt, fährt zwar keine Maximalerträge mehr ein, dafür aber höhere Gewinne, weil sich trotz des geringeren Umsatzes die Schere zwischen Kosten und Einnahmen öffnet.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Di Jan 16, 2018 23:34

Einer der sehenswerteren Vorträge von Michael Horsch:
Ich hatte den vor längerer Zeit schon mal in einem anderen Forum verlinkt. Jetzt hat ihn der Reinhold irgendwo wieder ausgegraben. Und ich denke, dass er auch hier gut hin passt:

https://www.youtube.com/watch?v=YsWmmXWg-jo
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon jak » Fr Jan 19, 2018 19:02

Danke für den Link,

gefällt mir gut, möglicherweise, weil er in meiner Sprache spricht.

Gespickt mit Thesen, die viele nicht hören wollen. Wobei er jetzt den Pflug nicht wirklich verteufelt. Und Minimalbodenbearbeitung, genauso wie Direktsaat nicht so gut wegkommen.

Bemerkenswert, dass Horsch diese Gedanken hat und sie ausspricht, ob das gut für ihn und sein Geschäft ist, bezweifle ich.

Der Vortrag passt genauso zu Glyphosat, Gentechnik, Precision Farming, vegetarische Ernährung ...
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