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Pflug - Fluch oder Segen?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Welfenprinz » Di Okt 03, 2017 19:43

Nein,weder noch. -:)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 04, 2017 9:16

:mrgreen:

eine echte Alternative:

https://youtu.be/br217_629rc
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon AEgro » Mi Okt 04, 2017 11:22

Hallo Ulikum
Was ist das für eien Mischung ?
Friert das sicher ab, oder musst du mit Glyphos vor dem Auflauf des Weizens nachhelfen ?
Wie funktionierten die Herbizide im Frühjahr ? Der Boden ist ja doch großteils bedeckt ?
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 04, 2017 20:09

:mrgreen:

hier noch ein paar Bilder:

schauen mer mal was der Jürgen noch nach legt.

Bilder_2016-2017 Winterweizen1.jpg
Durch den vielen Regen stark gedrückter Bestand.
Bilder_2016-2017 Winterweizen1.jpg (132.64 KiB) 2353-mal betrachtet
Dateianhänge
Bilder_2016-2017 winterweizen4.jpg
Bilder_2016-2017 winterweizen4.jpg (152.48 KiB) 2349-mal betrachtet
Bilder_2016-2017 winterweizen3.jpg
Bilder_2016-2017 winterweizen3.jpg (180.51 KiB) 2349-mal betrachtet
Bilder_2016-2017 winterweizen2.jpg
Bilder_2016-2017 winterweizen2.jpg (152.58 KiB) 2349-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Ulikum am Mi Okt 04, 2017 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon JohnDeere3040 » Mi Okt 04, 2017 20:19

Fährst du auch im Lohn? Hätt noch 15ha so zum säen^^ gefällt mir sehr gut die Technik
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Manfred » Mi Okt 04, 2017 20:28

@Ulikum:
Freut mich wirklich sehr, was meine wunden Augen da sehen dürfen.
Ein dicker Daumen nach oben.
Ein Tipp der Amis: Die achten bei den Gründungsmischungen verstärkt darauf, dass die Leguminosen nicht in Blüte gehen, weil für die Blütenbildung wohl der Großteil des Stickstoffs aus den Knöllchen verbraucht wird.
Schau dir dazu evtl. mal den einen oder anderen Vortrag von David Brandt an.
https://www.youtube.com/watch?v=IJZwsuq5HC8
https://www.youtube.com/watch?v=ZOuJ2bUGcTc

Welche Drille ist das denn genau, die du da fährst?
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 04, 2017 20:35

AEgro hat geschrieben:Hallo Ulikum
Was ist das für eien Mischung ?
Friert das sicher ab, oder musst du mit Glyphos vor dem Auflauf des Weizens nachhelfen ?
Wie funktionierten die Herbizide im Frühjahr ? Der Boden ist ja doch großteils bedeckt ?
Gruß AEgro


:mrgreen:

Die Mischung ist N-Fix von der DSV, habe ich seit Jahren im Einsatz und hat sich von der Zusammensetzung her bestens bewährt.

Nein bei solch einem Bestand benötigt es kein Glyphos, es wird ca. eine Woche nach der Aussaat das ganze noch einmal mit der Cambridgewalze abgefahren und dann stirbt der Bestand in der Regel schön langsam ab. Ausnahme sind die Ränder da wird einmal rundherum 3 Meter breit zur Absicherung eine Mischung aus Glyphos, Wuchstoff und Schwefelsäure ausgebracht.

In den letzten drei Jahren habe ich im Frühjahr kein Herbizid einsetzen müssen da der Boden noch ausreichend bedeckt war. Da es sich hier um Flächen nach GPS (eine Mischung aus Triticale, Wintererbst, Blaue- und Panonische Wicke und Inkanatklee) handelt die einen sehr dichten Zwischenfrucht bestand aufbauen konnten habe ich in meiner fünfjährigen Fruchtfolge zwei Jahre in denen ich kein Herbizid einsetzen brauche. (Das ganze seit 3 Jahren)
Was nächstes Frühjahr ist werden wir sehen, es wird aber sicherlich kein Bodenherbizid zum Einsatz kommen.

Jetzt brauche ich nur noch die richtige Winterweizen Sorte die im Frühjahr den Boden schnell zu macht,
gesund ist und stabile Erträge im Bereich von 80dt/ha bringt. Die Diskussion hatten wir ja schon biogetreidesorten-im-konventionellen-anbau-t120452.html
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Juwel » Mi Okt 04, 2017 21:43

Mir gefällt das auch gut, aber gibts da mit Schnecken keine Probleme?
Bitte halte uns auf dem Laufenden , mich würden auch Bilder vom Frühjahr und Sommer sehr interessieren.
Muss man bei diesem Verfahren die Kornzahl/m2 erhöhen?
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 04, 2017 22:13

Juwel hat geschrieben:Mir gefällt das auch gut, aber gibts da mit Schnecken keine Probleme?
Bitte halte uns auf dem Laufenden , mich würden auch Bilder vom Frühjahr und Sommer sehr interessieren.
Muss man bei diesem Verfahren die Kornzahl/m2 erhöhen?


:mrgreen:

mache das so seit 8 Jahren, Schnecken waren bei mir noch nie ein Problem, Mäuse können aber eins werden.
350 bis 400 Körner je qm sollten es sein.
Dateianhänge
WWnachN-Fix1-680.jpg
Ein Bild aus 2011 schwächerer Bestand und ca. 14 Tage nach der Aussaat.
WWnachN-Fix1-680.jpg (231.05 KiB) 2250-mal betrachtet
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Juwel » Mi Okt 04, 2017 22:32

Diese Anbauvariante geht aber nur im Weizen,oder?
Wie ist deine Fruchtfolge?
Welchen Dünger hast Du verwendet und welche Menge?
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon stamo » Do Okt 05, 2017 7:04

Genau wie Manfred auch, interessiert mich der Name der Drillmaschine und zusätzlich die Zahl der PS davor.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon johndeere820 » Do Okt 05, 2017 13:44

Die Drille dürfte eine Moore oder Sulky Unidrill sein. Bei 3m Arbeitsbreite können 80-100 PS reichen.

Betreibst du Direktsaat über die gesamte Fruchtfolge? Wenn nein, zu welchen Kulturen wird wie bearbeitet?
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon stamo » Do Okt 05, 2017 14:00

Wie ähnlich ist die Maschine der von auf der Landwehr? Dort wird, glaube ich, deutlich mehr Zugkraft gebraucht.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon Ulikum » Do Okt 05, 2017 20:13

:mrgreen:

Moore Unidrill DP 300, meine 100PS sind im Mittelgebirge die untere Grenze, besser wären 150PS mit dem entsprechenden Gewicht. Man sollte die Walze im Front und die Drille die mit Weizen gefüllt ca 4,2 to erreicht nicht unterschätzen. Die Maschine stammt von auf der Landwehr, seine TandemFex ist eine Weiterentwicklung die universeller einsetzbar ist.

Meine gewünschte Fruchtfolge ist: Raps, Wintergerste, Zwischenfrucht, Triticale/Sommergerste, Zwischenfrucht, GPS Gemenge, Zwischenfrucht, Winterweizen.
Das ganze ist aber nicht fest und variiert im Bereich Triticale/Sommergeste, da kann dann auch schon mal Sommerweizen oder Lupine oder auch eine Wintererbse mit in der Fruchtfolge stehen.

Angebaut habe ich alles schon in Direktsaat, wobei mir der Raps bis heute die größten Probleme bereitet. Da ist alles dabei von Himmelhoch bis zu Tode betrübt, und das liegt vor allen an der Drilltecknik, die Moore ohne die vorderen Führungsrolle kommt hier ganz klar an ihre Grenzen.

Die Grunddüngung erfolgt mit Klärschlamm jedes Jahr auf jede Fläche 28 m³ je ha im Frühjahr zu Raps und Weizen, der Rest erhält die Grundüngung zur Zwischenfrucht.
Zusätzlich werden im Betriebsschnitt 125 kg/N in Form einer Cultandüngung ausgebracht.

Versucht wird alles wenn möglich in Direktsaat zu machen, ich bin da aber nicht festgelegt und habe noch einen Dynadrive mit aufgebauter Drille, eine Spatenrollegge und seit diesem Jahr mit einem Kollegen (Bio) eine Kurzscheibenegge. Ganz wichtig ist auch eine vernünftige Ackerwalze.

Die meiste Bodenbearbeitung findet zur Zwischenfrucht statt je nach Strohmenge, Bodenfeuchte und dem zu erwarteten Wetter wird entschieden.
Die Zwischenfrucht ist in meinen Augen ein Schlüssel, und da versuche ich keine Kompromisse zu machen das kann aber auch bedeuten das ich auf eine Zwischenfrucht verzichte und dann zur Aussaat auf Glyphos zurückgegriffen wird.
Die Zwischenfrüchte sind fest jedes Jahr N-Fix als Gemenge für die GPS Flächen, und bei früher Ernte auch für die Wintergersteflächen, ansonsten Senf, Phacelia, Ramtill, und wenn´s über Winter stehen soll Lupine.
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Re: Pflug - Fluch oder Segen?

Beitragvon County654 » Fr Okt 06, 2017 14:56

Ulikum hat geschrieben::mrgreen:
..........Raps bis heute die größten Probleme bereitet. Da ist alles dabei von Himmelhoch bis zu Tode betrübt, und das liegt vor allen an der Drilltecknik, die Moore ohne die vorderen Führungsrolle kommt hier ganz klar an ihre Grenzen.


Wo ist das Problem ohne Führungsrolle?
Wird der Raps zu tief abgelegt?
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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