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PV statt Ackerbau: ethisch-moralische Aspekte

Umwandlung von Sonnenenergie in Strom.
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184 Beiträge • Seite 13 von 13 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13
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Re: PV statt Ackerbau: ethisch-moralische Aspekte

Beitragvon 304 » Di Mai 26, 2026 22:24

hallogurke hat geschrieben:Ich würde da nicht lange nachdenken. je länger das dauerst desto weniger gibt es für Einspeisung. Und die Pacht wird weniger.

Die Firma dankt.

Les dir mal die Beiträge durch, der TE löst damit eine steuerliche Bombe aus, die ihn auch noch voll trifft weil die Übergabe seit Jahrzehnten verpennt wurde. Und das trifft nicht nur auf die landwirtschaftlichen Flächen zu, sondern auch auf sein Haus, dass nicht auf seinem Grundstück steht.

hallogurke hat geschrieben:Und auch wenn da jetzt Firmen ein Intersesse habe ist das eine lange Geschichte bis zum Bau. Meist 3-4 Jahre da sind Unmengen von Gutachten zu machen. Bei und waren es letzendlich dann 70 Seiten. Ebenso muss es zig Genhmigungen der Gemeinden usw. gaben.

Und was ergibt deine Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Inbetriebnahme nach dem Solarspitzengesetz?

Das ganze hat sich bisher für den Projektierer, den Erbauer, den Makler und wenns sehr gut läuft auch noch für den Investor gelohnt. Der Grundstückseigentümer zahlt drauf, auch wenn viele das erst nach ~20-30 Jahren merken. Daher kauft auch kein Investor das Grundstück.

Das ganze funktioniert aber nur, wenn der Strom der Freiflächen PV auch in den ertragsstarken Monaten während Negativen Börsenstrompreisen vergütet oder bei Abregelung entschädigt wird. Da war die 4- bzw. 6- Stunden-Regel bisher bei weniger installierter PV-Leistung relativ gnädig. Wir haben aber seit ~2021 die installierte Leistung mehr als verdoppelt und mit Inbetriebnahme ab 25.02.2025 wird jede Viertelstunde mit Negativpreisen nicht mehr vergütet. Was das bedeutet sollte jedem klar sein, wir waren 2023 noch bei 301h unter Null und 2025 warens schon 573h. Manche rechnen 2026 schon mit ~900h, wegen schwacher Wirtschaft und weiterem Zubau. Strom somit quasi fast schon wertlos sobald die Sonne scheint, dementsprechend hier sämtliche Projekte eingestampft, obwohl meistens schon genehmigt.
304
 
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Re: PV statt Ackerbau: ethisch-moralische Aspekte

Beitragvon Pianist » Mi Mai 27, 2026 15:29

Na eben – das sind alles Gründe, warum ich damit rechne, dass der Konzern früher oder später von seinem Kündigungsrecht Gebrauch machen könnte. Und wenn dann kurz vorher der Erbfall eingetreten ist, sitzt man auf einer Million Euro Steuerschulden und kann sich dann eigentlich nur noch überlegen, welche Form der Selbsttötung man wählt. Andere Gestaltungsmöglichkeiten bleiben da nicht.

Daher: Finger weg. Ich bin diesem Forum auf ewig dankbar, hier diese Erkenntnis gewonnen zu haben.
Pianist
 
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Re: PV statt Ackerbau: ethisch-moralische Aspekte

Beitragvon langer711 » Do Jun 11, 2026 15:27

Hier fängt jetzt grad eine Firma an, mit den Flächeneigentümern in Kontakt zu treten bzgl. Freiflächen PV entlang einer Autobahn.

Das Konzept wurde vorgestellt:

Speicher direkt mit dabei, um nachts einspeisen zu können.

Ein Strom-Großverbraucher in der Nähe soll direkt beliefert werden.

Meine Fläche ist relativ klein (2ha) in dem Gebiet.
In einigen Tagen hocken wir Eigebtümer uns zusammen ohne den PV Konzern.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
langer711
 
Beiträge: 7698
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Re: PV statt Ackerbau: ethisch-moralische Aspekte

Beitragvon Erlengrund » Sa Jun 13, 2026 14:27

Hallo Pianist,
in diesen Thread taucht die Frage auf ob es sich bei euch um Privat- oder Betriebsvermögen handelt.
Ich habe mir diese Frage auch einmal gestellt und mich intensiv damit beschäftigt. Schau die einmal diesen Thread an.
privatvermogen-oder-betriebsvermogen-t147034.html

Bezüglich ob der erhaltene Pachtpreis von 300 € angemessen ist kann man unter folgenden Link eine kostenlose Pachtpreisauskunft für deine Gegend von der BVVG erhalten.
https://www.bvvg.de/service/

Gruß
Erlengrund
Erlengrund
 
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