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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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1059 Beiträge • Seite 18 von 71 • 1 ... 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 ... 71
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Re: Rapssaat

Beitragvon Nordhesse » Fr Sep 27, 2013 8:25

Ist hier auch so, ca. 15 % der Flächen wurden nach Wintergerste gedrillt- ca. 12-20.08- die sind gut- zu gut entwickelt. Die Flächen, die nach Weizen und dann erst um den 01.09 gedrillt wurden sind immer noch im Auflaufen
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Re: Rapssaat

Beitragvon JINGSAW » Fr Sep 27, 2013 23:15

Was meint Ihr...

... bei mir bzw. auch in der gesamten Gegend "verharrt" der Raps trotz Sonnenschein und ausreichender Wasserversorgung im 2-4-Blatt Stadium...

Nachdem ich nächste Woche zwecks Ausfallgetreide/Quecke eh nochmal rein fahren wollte, überlege ich um die Zugabe von ca. 15 - 20 kg Harnstoff / ha...

-> Zuviel des Guten
-> Luxuskonsum (Gülle vor Pflugfurche)
-> oder angebracht...???

By the Way:
-> wie sieht's bei Euch mit Erdflöhen aus???
-> bei mir is trotz Beize doch schon nennenswerter Minierfraß vorhanden...
-> KARATE oder keine "Verteidigung"
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Mo Sep 30, 2013 8:17

angusy hat geschrieben:Habe gestern mal meinen Raps inspiziert:

Das Negative vorweg:
Durchweg Stadium 16
Wurzelhalsdurchmesser 10mm

Das Positive:
Im Schnitt nur 30 Pflanzen je qm

Ich habe am 21.9. Carax mit 0,7l/ha appliziert.

Muss ich da nochmals nachlegen? Mit was am besten? Wann?



Gibt es hierzu noch eine Meinung?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Di Okt 01, 2013 17:10

Mach mal paar Bilder.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Di Okt 01, 2013 19:01

Irgenwie habe ich das Gefühl, daß angusy da etwas verwechselt.
Das Positive ist doch eigentlich das Negative.
Bei uns in der Flur stehen übrigens generell die Pflugrapsflächen derzeit besser da als die Grubber-Raps-Flächen.

Die Kollegen der Minimalbodenbearbeitung sind mittlerweile folgende zusätzliche Arbeits-Einsätze gefahren:

1. Schneckenkornausbringung vollflächig gegen Ackerschnecken.
Wo nicht behandelt, tlws. Totalausfälle durch Schneckenfraß im nicht eingearbeiteten Stroh.
2. Herbizidbehandlung vollflächig gegen Ausfallgetreide und Gräser.
3. Herbstdüngung mit Stickstoff zur Förderung der Strohrotte und zur Wachstumsunterstützung.
Trotzdem sind die Pflugrapsplanzen derzeit vitaler und grüner.
Dann steht noch eine Fungizidmaßnahme an, da bereits oft Phoma im Bestand zu sehen ist.
Wird diese eigentlich über die Strohreste übertragen ?

Ich habe bei meinen Pflugrapsflächen noch keine der genannen Maßnahmen durchführen müssen.
Lediglich eine Teilflächenbehandlung gegen Storchschnabel und Ackerhellerkraut,s sowie Randbehandlung gegen Ausfallgetreide
Zuletzt geändert von Wini am So Okt 06, 2013 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Di Okt 01, 2013 19:22

Verwechselt habe ich da nichts, vielleicht unklar formuliert.

Mit "Negativ" wollte ich halt ausdrücken, dass mir das Sorgen bereitet - vielleicht ja völlig zu unrecht.
Ich habe schlicht und ergreifend Angst, der Kram geht mir noch durch, sprich hebt sich vom Boden ab und es folgen im Winter die Frostschäden.

Mit Sicherheit sind die 30 Pflanzen/qm nicht negativ. Wenn der Bestand noch dichter stehen würde, würde auch keine Chemie mehr helfen.
Die derzeitige Witterung (trotz Sonne recht kühl) vertreibt meine Sorgen etwas. Zudem muss ich sagen, dass die 0,7l Carax meinen Raps schon beeindruckt haben. Gegenüber dem Spritzfenster hat er jetzt ein völlig anderes Grün; Blätter liegen flacher auf dem Boden und ist dadurch optisch 10cm niedriger.

Wobei wirklich Angst hätte ich, wenn ich für den Schlag eines Nachbarn verantwortlich wäre. Da musste ich eben aus dem Auto aussteigen, um überhaupt gerade auflaufende Rapspflanzen zu erkennen. (Pflugraps :lol: )
Zuletzt geändert von angusy am Di Okt 01, 2013 19:31, insgesamt 4-mal geändert.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Todde » Di Okt 01, 2013 19:23

Wini hat geschrieben:Bei uns in der Flur stehen übrigens generell die Pflugrapsflächen derzeit besser da als die Grubber-Raps-Flächen.

Die Kollegen der Minimalbodenbearbeitung sind mittlerweile folgende zusätzliche Arbeits-Einsätze gefahren:

1. Schneckenkornausbringung vollflächig gegen Ackerschnecken.
Wo nicht behandelt, tlws. Totalausfälle durch Schneckenfraß im nicht eingearbeiteten Stroh.

Dachte ihr habt Sandböden?


2. Herbizidbehandlung vollflächig gegen Ausfallgetreide und Gräser.
3. Herbstdüngung mit Stickstoff zur Förderung der Strohrotte und zur Wachstumsunterstützung.
Trotzdem sind die Pflugrapsplanzen derzeit vitaler und grüner.

Ausfallgetreide abspritzen kostet ~10€/ha und das ersparen sich die Pflüger eigentlich auch nicht, jedenfalls hier in der Gegend.
Ob ich 30 Ausfallpflanzen oder 10 spritze macht keinen Unterschied.
Stickstoff sollte vor der Saat gegeben werden, das spart man dann auch am Ende (Frühjahr) wieder, kann man nämlich anrechnen ;)


Dann steht noch eine Fungizidmaßnahme an, da beretis oft Phoma im Bestand zu sehen ist.
Wird diese eigentlich über die Strohreste übertragen ?


Phoma wird ausschließlich durch den Pilz verbreitet, der kommt in der Regel von Altrapsflächen, da spielt es keine Rolle ob Pflug oder Direkt. Vom Getreidestroh kann es definitiv nicht kommen.
Deine Ansichten teilen die Meinung vom unbelegten, Länder die da seit Jahrzehnten keine Meinung zu haben sondern einfach Versuche durchführen kommen zu ganz anderen Ergebnissen, als die vieler alter deutscher Lehrmeinungen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » So Okt 06, 2013 19:24

Hier mal der Blattvergleich zum Anfang Oktober zwischen der Pflugrapssorte Adriana (unten) und
einem unbekannten Hybridraps(oben) auf dem Minimalbodenbearbeitungsfeld meines Nachbarn.

Blattvergleich Oben Grubber unten Pflug Raps.JPG


hier nochmal die Detailansicht zum Raps, der aus einem Strohbett keimt:
Grubber-Raps 2.Laubblatt Ende Oktober.JPG


Was mich noch wundert, das Ausfallgetreide scheint bekämpft worden zu sein, aber jetzt keimt Ackerfuchsschwanz.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Meister262 » So Okt 13, 2013 7:40

Ist bei uch eine Herbstdüngung mit Stickstoff im Raps eigentlich Standard?
Oder kommt es je nach der Vorfrucht darauf an ?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Falk » So Okt 13, 2013 8:19

Ach Wini, gib doch einfach einmal deine Bkehrungsversuche auf!
Der Pflug ist schön und gut, auch ich nutze Ihn gern!

Aber meist nehme ich doch den Grubber, und habe durchaus erfolg damit!
Und auch Raps der genausogut drischt wie Pflugraps!

Meine Meinung zu Deinen Aussagen : Du hast keine Ahnung!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Schauerschrauber » So Okt 13, 2013 18:57

Meister262 hat geschrieben:Ist bei uch eine Herbstdüngung mit Stickstoff im Raps eigentlich Standard?
Oder kommt es je nach der Vorfrucht darauf an ?



Hallo

Ja bei uns schon, wir mischen z.B. das Schneckenkorn direkt mit dem KAS.

MfG
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » So Okt 13, 2013 20:06

Tja Falk, daß mit der Ahnung und der eigenen Intelligenz muß jeder für sich entscheiden.
Das Du das Thema Rapssaat jetzt noch mal aufgreifst ?

Hier die aktuelle Baywa-Meldung speziell für Grubber-Raps-Freunde

Der spät gesäte Raps (häufig nach dem Regen um den Monatswechsel August/September) hat aktuell
stark zu kämpfen
. Ursachen sind neben dem Saattermin nicht selten große Mengen Stroh,
Strukturschäden, und die kühle Witterung im September. Diese Rapsbestände leiden aktuell massiv unter
Stickstoffmangel, teilweise ist auch Phosphat-Mangel zu beobachten.
Teilweise sind auch Molybdän-Mangelerscheinungen zu beobachten (Löffelartige Blätter).
Es wird empfohlen ...

Die löffelartigen Blätter kannst Du in meinen letzten Pics auch bewundern.
Im übrigen haben oft die dümmsten Bauern den schönsten Raps draussen :-)
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » So Okt 13, 2013 20:36

Wini hat geschrieben:Im übrigen haben oft die dümmsten Bauern den schönsten Raps draussen :-)


Also meiner steht mittlerweile im satten grün und ist wohl ernährt. Wird Zeit, dass ich ihn mal einkürze.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon countryman » So Okt 13, 2013 21:04

die Rapsbestände sind dieses Jahr wohl so unterschiedlich wie selten, bei meinem z.B. entschieden 4 Tage Saatzeitunterschied über "top" oder "hopp". So schlau oder dumm kann kein Bauer sein :-)
Der frühe hat -gemulcht nach Gerste, Stroh gehäckselt- wohl noch Wasseranschluss nach einem spärlichen Niederschlag gefunden, während der spätere -ebenfalls gemulcht nach Roggen, Stroh abgefahren- lange trocken lag, dann Starkregen abbekam und sehr verzögert auflief. Inzwischen haben ihn die Tauben geholt :-(
Vorfrucht, Saatbett, Niederschlag und Saatzeit scheinen weit mehr zu entscheiden als die Frage gepflügt oder nicht, auch bei Kollegen hier in der Gegend.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » So Okt 13, 2013 22:30

Ich hab dieses Jahr auch größere Probleme mit ungleichmäßigen und sehr lückigen Beständen, was m.E. aber weniger am vielen Stroh liegt, sondern eher an der Tatsache, dass es einen Tag nach der Herbizidbehandlung (VA - 3 Tage nach der Saat) mit 1,5l Rapsan (750g Metazachlor) in Strömen geregnet hat (insgesamt 72 mm). Das muss sehr viel von diesem Wirkstoff in die Wurzelzone ausgewaschen und den Keimling beschädigt haben.

Das Mittel hat so gut gewirkt, dass kaum noch Ausfallgetreide (Triticale) aufgelaufen ist. Von Ackerfuchsschwanz oder Kletten ist weit und breit nichts zu sehen. Nur leider hat auch der Raps darunter gelitten. Teilweise kommt noch ein bisschen was, aber vieles ist auch einfach ganz weg. Gott sei Dank steht noch überall ein bisschen was da, auch wenn es z.T. nur 5-10 Pfl./m² sind, aber die sind wenigstens gut entwickelt, und der Raps kann ja auch ein bisschen was kompensieren.

Dort wo ich ne Woche später erst behandelt hab (vorher war ein Befahren einfach nicht möglich), war die Wirkung längst nicht so gut, aber auch die Pflanzenausfälle sind deutlich geringer. Dort steht der Raps normal, sprich gut, da.
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